Zum Hauptinhalt springen

Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft auch in Teilzeit

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) bietet
Masterstudiengang mit sechs Semestern Regelstudienzeit ab Wintersemester
in Teilzeit an

NÜRTINGEN (hfwu). Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-
Geislingen (HfWU) bietet ab dem kommenden Wintersemester den Master-
Studiengang Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft auch in Teilzeit
an.

Der Anteil an Studierenden im Master-Studiengang Nachhaltige Agrar- und
Ernährungswirtschaft, die deutlich mehr als nur Teilzeit neben dem Studium
arbeiten, nimmt zu. Darüber hinaus besteht ein großer Bedarf sich weiter
zu qualifizieren bei Interessierten, die schon im Beruf sind oder waren
und für ein Studium nicht vollständig mit der Arbeit pausieren wollen. Vor
diesem Hintergrund bietet die HfWU ab dem Wintersester 2024-25 den
Masterstudiengang Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft auch in
Teilzeit an.

Im Teilzeit-Studium werden die gleichen Inhalte und Kompetenzen vermittelt
wie im bereits seit 2017 an der HfWU angebotenen Vollzeit-Master-
Studiengang. Das Studium bietet eine praxisnahe Qualifizierung für
Aufgaben und Funktionen im mittleren und höheren Management von
Unternehmen und Organisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Dementsprechend bilden Module aus dem Bereich der Unternehmensführung mit
besonderer Ausrichtung auf das Nachhaltigkeitsmanagement in der Agrar- und
Ernährungsbranche den Schwerpunkt der Ausbildung. Ein Fokus liegt auf
Fächern wie Umwelt- und Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeitsbewertung oder
-controlling sowie der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Zudem stellen
Wissenstransfer, solidarische Landwirtschaft, Entrepreneurship oder
internationaler Agrarhandel wichtige Inhalte der Ausbildung dar.

Die betriebswirtschaftlichen Module werden ergänzt um Studieninhalte, die
sich speziell mit Nachhaltigkeitsfragen auseinandersetzen. Gerade in der
Agrar- und Ernährungswirtschaft spielen die Themen des Umwelt-, Tier- und
Klimaschutzes sowie der nachhaltigen Ernährungssicherung eine zentrale
Rolle. Die Unternehmen und Organisationen müssen sich im Agrar- und
Ernährungsbereich – wie in kaum einer anderen Branche – zunehmend mit
diesen Fragen und den sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnissen
auseinandersetzen. Hierauf werden die Studierenden des Masterstudiengangs
fachlich und methodisch vorbereitet.

Die Verteilung der Module wurde dahingehend verändert, dass das
erforderliche Arbeitspensum je Semester weniger als halb so hoch ist wie
in einem Vollzeitstudium. Dadurch verlängert sich die Regelstudienzeit auf
insgesamt sechs Semester. Bewerbungsschluss für den Teilzeit-Studiengang
ist zum Wintersemester der 1.August und zum Sommersemester der 1. Februar.

Weitere Informationen zum Studiengang:
https://www.hfwu.de/studium/studienangebot/favm/nachhaltige-agrar-und-
ernaehrungswirtschaft-msc-in-teilzeit/

  • Aufrufe: 30

Akademie aktuell“ in Hamburg: Podiumsdiskussion zum „Ernstfall Machtübernahme“

Durch die vielen Wahlen in den kommenden Monaten könnte 2024 ein
entscheidendes Jahr für die Demokratie werden. In Deutschland stehen
vielerorts Kommunal- und Landtagswahlen bevor, im Juni findet zudem die
Wahl zum Europäischen Parlament statt. Die Sorge ist, dass
antidemokratische Kräfte erstarken und ein Demokratie-Abbau droht.
„Ernstfall Machtübernahme: Wie sichern wir unsere Freiheit?“ Dieser Frage
widmet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg in ihrer Reihe „Akademie
aktuell“ eine Podiumsdiskussion am 14. Mai 2024 um 19:00 Uhr. In Hamburg
im resonanzraum diskutieren namhafte Köpfe aus Forschung und Medien. Eine
Zusammenfassung der Diskussion sendet NDR Info.

Sollten autoritär-populistische Parteien zunehmend politische
Schlüsselstellen besetzen oder politische Machtmittel verwalten, gefährdet
diese Entwicklung die freiheitlich-demokratische Grundordnung in
Deutschland und in Europa. Mit Blick auf die Landtagswahlen in
Ostdeutschland erkundet das „Thüringen-Projekt“, ein vom Verfassungsblog
initiiertes Forschungsprojekt, wie verwundbar der Rechtsstaat ist. Ein
Ziel ist, dadurch die Demokratie besser zu schützen.

Angesichts der aktuellen Situation stellen sich unter anderem folgende
Fragen:
• Wie gefährdet ist der Rechtsstaat auf Landes- und Bundesebene, aber auch
im europäischen Vergleich?
• Womit ist insbesondere auf verfassungsrechtlicher Ebene zu rechnen, wenn
eine vom Verfassungsschutz in Teilen als „gesichert rechtsextremistisch“
eingestufte Partei wie die AfD in einem Bundesland die stärkste Fraktion
wird?
• Was können rechtsstaatliche Parteien und die Gesellschaft tun, um
verfassungsfeindlichen Bestrebungen etwas entgegensetzen?

Auf dem Podium:
• Dr. Lennart Laude, Rechtswissenschaftler, Rechtsanwalt und Volunteer im
Thüringen-Projekt vom Verfassungsblog
• Ann-Kathrin Müller, Politikredakteurin beim Magazin „Der Spiegel
• Prof. Dr. Stefan Oeter, Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht
und ausländisches Öffentliches Recht an der Universität Hamburg, Mitglied
der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Moderation: Birgit Langhammer, Journalistin, NDR Info

Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation mit NDR Info statt. Die
Veranstaltung wird vom NDR aufgezeichnet und in einer Zusammenfassung
online als Podcast ebenso wie im Radioprogramm von NDR Info zu hören sein.
Sendetermin: Pfingstmontag, 20.05.2024, von 6:00 bis 7:00 Uhr und von
19:00 bis 20:00 Uhr auf NDR Info
Bereits ab Freitag, 17.05.2024, steht die Zusammenfassung in der ARD
Audiothek.

Eckdaten zur Podiumsdiskussion „Ernstfall Machtübernahme: Wie sichern wir
unsere Freiheit?“:

Dienstag, 14. Mai 2024, 19:00 Uhr
im resonanzraum,
im Bunker St. Pauli, 1. OG, Feldstraße 66, 20359 Hamburg

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für die Teilnahme im resonanzraum
ist eine Anmeldung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Interessierte erhalten von der Akademie eine Bestätigung.

  • Aufrufe: 22

Snus: Das schwedische Kulturerbe zwischen Tradition und Moderne

Snus  Das schwedische Kulturerbe  Sxmbolbild auf pixabay
Snus Das schwedische Kulturerbe Sxmbolbild auf pixabay

Snus, das diskrete Tabakprodukt, das unter die Oberlippe geschoben wird, ist in Schweden mehr als nur eine Alternative zu Zigaretten. Es ist ein fester Bestandteil der schwedischen Kultur und Tradition. Seine Ursprünge reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Dieser Artikel beleuchtet die Geschichte von Snus, seine Entwicklung über die Jahrhunderte und die Rolle, die es heute in der schwedischen Gesellschaft spielt.

 

Die Wurzeln des schwedischen Snus

 

Die Geschichte von Snus beginnt im 18. Jahrhundert, als Snus in Schweden aus französischem Einfluss entstand. Ursprünglich als eine Trockenform des Schnupftabaks eingeführt, wurde Snus bald in eine feuchte, portionierbare Form umgewandelt, die den schwedischen Vorlieben entsprach. Diese Anpassung markierte den Beginn einer tiefgreifenden kulturellen Verankerung in der schwedischen Gesellschaft. Inzwischen ist das Produkt auch in anderen Ländern beliebt – auch in Deutschland kann man heutzutage Snus kaufen.

 

Snus im Laufe der Jahrhunderte

 

Im 19. Jahrhundert war Snus in Schweden weit verbreitet und wurde von allen Gesellschaftsschichten konsumiert. Die Produktion von Snus wurde zunehmend industriell, mit der Einführung von Snusfabriken, die eine gleichbleibende Qualität und Verfügbarkeit sicherstellten. Diese Zeit sah auch die Entstehung von ikonischen Snusmarken, die heute noch existieren.

 

Kulturelle Bedeutung und moderne Traditionen

 

Snus ist mehr als nur ein Tabakprodukt; es ist ein Teil des schwedischen kulturellen Erbes. Von der einfachen Freizeitbeschäftigung bis hin zum festen Bestandteil bei gesellschaftlichen Zusammenkünften – Snus hat eine starke soziale Komponente. In Schweden ist es üblich, bei verschiedenen Anlässen Snus zu teilen, was die Gemeinschaft stärkt und die soziale Interaktion fördert.

 

Snus und schwedische Festlichkeiten

 

In Schweden wird Snus nicht nur im Alltag, sondern vor allem auch bei besonderen Anlässen genossen. Bei Hochzeiten, Geburtstagen und insbesondere während des Mittsommerfestes ist Snus oft Teil der Feierlichkeiten. Es dient als Brücke zwischen den Generationen und als Ausdruck der Gastfreundschaft und des gemeinsamen Erbes.

 

Snus in der modernen schwedischen Gesellschaft

 

Heute ist Snus fester Bestandteil der schwedischen Lebensweise und genießt bei vielen Menschen hohes Ansehen. Mit der Modernisierung der Gesellschaft hat sich auch die Art und Weise verändert, wie Snus konsumiert wird, mit einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen und Stärken, die auf den Markt kommen. Dies spiegelt die wachsende Bedeutung von individuellen Vorlieben und modernen Konsumtrends wider.

 

Gesellschaftliche Akzeptanz und andere Herausforderungen

 

Trotz seiner tiefen Verwurzelung in der schwedischen Kultur steht Snus auch vor Herausforderungen, besonders im Hinblick auf Gesundheitsbedenken. Während einige Studien darauf hinweisen, dass Snus eine weniger schädliche Alternative zu Zigaretten sein könnte, bleibt die Debatte über die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit bestehen. Die schwedische Regierung und Gesundheitsorganisationen stehen vor der Herausforderung, das kulturelle Erbe zu wahren und gleichzeitig die öffentliche Gesundheit zu schützen.

 

Traditionelle Herstellungsmethoden

 

Die traditionelle Herstellung von Snus ist ein sorgfältiger Prozess, der das Fermentieren und Trocknen des Tabaks umfasst. Diese Methoden haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, wobei alte Rezepturen mit neuen Techniken kombiniert werden, um die Qualität und Konsistenz des Snus zu verbessern. Viele Schweden schätzen hochwertigen Snus, der nach traditionellen Methoden hergestellt wird, da sie ein tieferes, reicheres Aroma bietet.

 

Fazit: Die bleibende Bedeutung von Snus

 

Snus ist ein faszinierender Teil der schwedischen Kultur, der tief in der Geschichte und Tradition verwurzelt ist. Obwohl sich die Zeiten geändert haben, bleibt die Bedeutung von Snus in der schwedischen Gesellschaft bestehen – in einsamen Holzhütten am Polarkreis und hippen Bars in Stockholm gleichermaßen. Dieses Produkt ist nicht nur ein Zeichen für Genuss und Tradition, sondern auch ein Beispiel dafür, wie kulturelle Praktiken sich weiterentwickeln und dennoch ihre Wurzeln bewahren können. Die Geschichte von Snus zeigt, wie ein einfaches Produkt zum Symbol nationaler Identität und kulturellen Stolzes werden kann.

  • Aufrufe: 196

25.04.24: Pflege und Kindheitspädagogik für Jungs – ehs beteiligt sich am Boys‘ Day

Am Donnerstag, den 25. April 2024, beteiligt sich die Evangelische
Hochschule Dresden (ehs) zum dritten Mal am Boys' Day. Pflege und
Kindheitspädagogik galten lange Zeit als Arbeitsfelder für Frauen. Dass
das längst nicht mehr der Fall ist, zeigt die ehs interessierten
Jugendlichen beim Boys‘ Day.

Unter dem Titel „Jungs und Pflege? – Go ahead!“ können die Teilnehmer
zwischen 9:00 und 15:30 Uhr gemeinsam ausprobieren und entdecken, was
Pflege und Fürsorge bedeuten können – mit allen Aspekten von Self-Care bis
Klimaschutz. Die Teilnehmer lernen bei der Hochschul-Rallye die ehs von
innen kennen, erkunden das Simulationslabor und führen erste Pflegeübungen
durch. Beim Speeddating stehen Pflegestudierende Rede und Antwort, beim
Training zum Motivationsschreiben können die Bewerbungs-Skills verbessert
werden.
Eingeladen sind Jugendliche ab 15 Jahre.

Wer aktiv die Zukunft mitgestalten möchte, indem er als Kindheitspädagoge
die nächste Generation begleitet, ist beim Studium der Kindheitspädagogik
richtig. In Kindertageseinrichtungen, Horten, Kindertreffs, in der
Schulsozialarbeit an Grundschulen oder auch in Wohngruppen mit Kindern
arbeiten immer noch weniger Männer als Frauen. Aber beide Geschlechter
haben für Kinder eine Vorbildfunktion, sie sind bedeutsam für die
kindliche (Identitäts-)Entwicklung. Auch im Sinne der Gleichberechtigung
sollte die gesellschaftliche Verantwortung für die pädagogische Arbeit mit
Kindern von Frauen und Männern gemeinsam übernommen werden.
Im Rahmen des Workshops können die Teilnehmer mit männlichen Studierenden
der Kindheitspädagogik ins Gespräch kommen, um zu hören, welchen Beitrag
Männer damit leisten. Gemeinsam mit den Teilnehmern wird der Frage
nachgegangen, warum Männer in der Arbeit mit Kindern unterrepräsentiert
sind. Das Angebot findet von 13:00 bis 17:00 Uhr statt, die Teilnehmer
müssen mindestens 15 Jahre alt sein.

Die Anmeldung für beide Veranstaltungen erfolgt über die Webseite des
Boys‘ Days.
Weitere Informationen finden Sie unter www.ehs-dresden.de.

Der Boys' Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur
Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen und wird vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

  • Aufrufe: 37