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Die 7 besten Websites, um Forex-Trading zu verstehen

ForexTrading Symbolbild
Forex Trading Symbolbild

In der Welt des Devisenhandels, auch bekannt als Forex-Trading, ist das Wissen um die richtigen Ressourcen unerlässlich, um erfolgreich zu sein. Eine Vielzahl von Websites bietet Einblicke, Schulungen und Tipps für sowohl Anfänger als auch erfahrene Trader. In diesem Artikel stellen wir sieben herausragende Websites vor, die jeder, der sich für Forex-Trading interessiert, kennen sollte.

 

  1. Trading-fuer-Anfaenger.de

 

Ein Schlüsselportal für Einsteiger im Trading ist Trading-fuer-Anfaenger.de. Diese Plattform zeichnet sich durch eine umfassende Palette an Lernmaterialien aus, die speziell darauf ausgerichtet sind, Anfängern den Einstieg in die Welt des Tradings zu erleichtern.

 

Von detaillierten Artikeln und Leitfäden über Strategien bis hin zu praktischen Tipps und Tricks bietet diese Website alles, was man benötigt, um ein fundiertes Verständnis für die Grundlagen des Forex-Tradings zu entwickeln. Besonders hervorzuheben sind die anschaulichen Video-Tutorials, die komplexe Themen auf einfache Weise vermitteln, und die interaktiven Webinare, die direkten Austausch mit erfahrenen Tradern ermöglichen.

 

  1. Boerse.de

 

Boerse.de ist eine der führenden Finanzwebseiten im deutschsprachigen Raum und bietet ein tiefes Verständnis für die Forex-Märkte. Neben aktuellen Nachrichten und Analysen zu Forex-Paaren finden Nutzer hier umfangreiche Tools und Rechner, die bei der Planung und Durchführung von Trading-Strategien unterstützen.

 

Die Website besticht durch eine benutzerfreundliche Oberfläche, die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Tradern gerecht wird. Ein besonderer Vorteil von Boerse.de ist der historische Datenzugang, der es ermöglicht, Markttrends zu analysieren und zukünftige Marktbewegungen besser vorherzusehen.

  1. Finanzen.net

 

Als eine der größten Finanzportale im deutschsprachigen Raum bietet Finanzen.net eine breite Palette an Informationen zum Forex-Trading. Hier finden sich nicht nur aktuelle Kurse und Charts zu einer Vielzahl von Währungspaaren, sondern auch tiefgehende Marktanalysen und Kommentare von Forex-Experten.

 

Die Website ist besonders für jene interessant, die neben dem Devisenhandel auch ein Auge auf andere Finanzmärkte werfen möchten. Mit seinem umfassenden Angebot an Finanznachrichten, Analysen und einem eigenen Bereich für Forex bildet Finanzen.net eine wichtige Ressource für jeden Trader.

 

  1. IG.com

 

IG.com ist eine führende Plattform, die Tradern Zugang zu einer Vielzahl von Märkten, einschließlich Forex, bietet. Die Website zeichnet sich durch ihre benutzerfreundliche Oberfläche und die Bereitstellung umfangreicher Bildungsressourcen aus. Anfänger können von detaillierten Einführungskursen zum Forex-Trading profitieren, während erfahrene Trader Zugang zu fortgeschrittenen Analysewerkzeugen und Indikatoren haben.

 

IG.com bietet außerdem Live-Preise und Charts, die es Nutzern ermöglichen, Markttrends in Echtzeit zu verfolgen und fundierte Trading-Entscheidungen zu treffen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, sowohl über die Webplattform als auch über mobile Apps zu handeln, was Tradern Flexibilität und Kontrolle über ihre Trading-Aktivitäten bietet.

  1. Forex.de

 

Forex.de ist ein spezialisiertes Portal, das sich ganz dem Devisenhandel widmet. Die Website bietet eine Fülle von Informationen und Ressourcen, die speziell darauf ausgelegt sind, Tradern aller Erfahrungsstufen zu helfen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Forex-Trading zu verbessern.

 

Neben aktuellen Marktanalysen und Nachrichten, die für Forex-Trader von Bedeutung sind, bietet Forex.de auch Leitfäden und Artikel zu verschiedenen Trading-Strategien und Risikomanagementtechniken. Ein besonderes Merkmal von Forex.de sind die interaktiven Webinare und Seminare, die regelmäßig von erfahrenen Marktspezialisten durchgeführt werden, um Einblicke in die Marktmechanismen und erfolgreiche Trading-Ansätze zu geben.

 

  1. Broker-Test.de

 

Broker-Test.de hebt sich durch seinen umfangreichen Vergleich und die Bewertungen von Forex-Brokern hervor. Die Website ist unerlässlich für alle, die nach dem passenden Broker für ihre Trading-Bedürfnisse suchen.

 

Die Seite bietet detaillierte Testberichten und Nutzerbewertungen zu verschiedenen Brokern und Leitfäden und Tipps zur Auswahl des richtigen Brokers. Ein weiterer Vorteil von Broker-Test.de sind die regelmäßig angebotenen Webinare und Bildungsressourcen, die sich speziell mit dem Forex-Trading beschäftigen und wichtige Einblicke in die Brokerlandschaft geben.

 

  1. Investing.com

 

Investing.com ist ein weltweit führendes Finanzportal, das eine umfassende Palette an Instrumenten und Informationen für Forex-Trader bereitstellt. Neben Echtzeitdaten zu Forex-Kursen bietet die Website auch technische Analysen, Charts, ein Wirtschaftskalender und Nachrichten, die speziell für den Devisenmarkt relevant sind.

 

Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet, sodass Nutzer leicht auf eine Vielzahl von Ressourcen zugreifen können, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus bietet Investing.com Deutsch eine mobile App an, mit der Trader von überall aus auf die neuesten Marktdaten und Nachrichten zugreifen können.

 

Fazit

 

Diese sieben Websites bieten ein breites Spektrum an Ressourcen, die sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Forex-Tradern helfen, sich in der komplexen Welt des Tradings zurechtzufinden. Von Bildungsplattformen bis hin zu Broker-Bewertungen und Echtzeit-Marktdaten – diese Auswahl deckt alle wesentlichen Aspekte ab, die für erfolgreiches Forex-Trading erforderlich sind. Durch die Nutzung dieser Ressourcen können Trader ihr Wissen erweitern, ihre Trading-Strategien verfeinern und letztendlich ihre Chancen auf Erfolg im Forex-Markt verbessern.

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Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt 2,4 Millionen Euro für den Ausbau des FID Musikwissenschaft

Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) und die Sächsische Landesbibliothek
– Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) starten die fünfte
Phase des Fachinformationsdienstes (FID) Musikwissenschaft, ein von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2014 gefördertes und nun um weitere
drei Jahre verlängertes Projekt. Das Fördervolumen der 5. Phase liegt bei
rund 2,4 Millionen Euro. Ziel des Infrastruktur-Projekts ist die
Bereitstellung relevanter Informationsangebote für die
musikwissenschaftliche Forschung in Deutschland. In den kommenden drei
Jahren bauen die BSB und die SLUB damit ihre bereits etablierten Angebote
weiter aus.

Die Erwerbung von fachlich relevanter Literatur und wissenschaftlichen
Ressourcen in gedruckter und digitaler Form ist dabei von zentraler
Bedeutung ebenso wie eine breite Palette an digitalen Services für das
Fach. Unter dem gemeinsamen Label "musiconn. Für vernetzte
Musikwissenschaft" (www.musiconn.de) werden etablierte Angebote
kontinuierlich erweitert und optimiert. Dazu zählen die Bereitstellung und
technische Weiterentwicklung des Onlinekatalogs des Répertoire
International des Sources Musicales (RISM-Catalog) an der BSB. Dieses
Nachweisinstrument ist mit mehr als 1,5 Millionen enthaltenen Musikquellen
die maßgebliche Datenbank ihrer Art weltweit.

Durch das Onlinerepositorium "musiconn.publish" der SLUB hat sich der FID
Musikwissenschaft mittlerweile auch zu einer festen Größe im Bereich des
digitalen Publizierens entwickelt und bietet Forscherinnen und Forschern
die Möglichkeit, ihre Arbeiten kostenfrei Open Access und
langzeitgesichert zu veröffentlichen. Dieser Service wird in den kommenden
Jahren ebenso ausgebaut werden wie die Datenbank für musikalische
Aufführungsereignisse "musiconn.performance" an der SLUB und die
Webanwendung "musiconn.scoresearch", eine Melodiesuche durch optische
Notenerkennung, an der BSB.

Darüber hinaus wird an der BSB der Service zur Archivierung von
musikwissenschaftlich relevanten Webseiten und die Meldestelle für
musikwissenschaftliche Dissertationsvorhaben weitergeführt sowie das
Portal "musiconn.libretto" um die Volltextsuche und Normdateneinbindung
erweitert.

Durch einen Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern aus einem
institutionell breiten Spektrum der Musikwissenschaft und einem
internationalen Advisory Board erhält der FID Musikwissenschaft zudem ein
kontinuierliches Feedback zu seiner Arbeit und neue Impulse für
Weiterentwicklungen, die sich an den Bedarfen der Wissenschaft
orientieren.

Alle Angebote sowie weitere Information können über das Projektportal
www.musiconn.de aufgerufen werden.

Über die Bayerische Staatsbibliothek
Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 durch Herzog Albrecht V.,
ist mit 37 Millionen Medieneinheiten die größte wissenschaftliche
Universalbibliothek Deutschlands und eine der international bedeutendsten
Gedächtnisinstitutionen. Mit über vier Millionen digitalisierten Werken
verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über den größten digitalen
Datenbestand aller deutschen Bibliotheken. Die Bibliothek bietet
vielfältige Dienste im Bereich innovativer digitaler Nutzungsszenarien an.
Sie agiert zudem als technischer und redaktioneller Betreiber des
Landeskulturportals bavarikon und des Literaturportals Bayern sowie als
technischer Betreiber der Verkündungsplattform des Freistaats.

Über die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
Dresden
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
Dresden (SLUB) ist eine leistungsstarke wissenschaftliche Bibliothek, die
auch national Verantwortung für die Entwicklung und den Betrieb
forschungsunterstützender digitaler Dienste und Infrastrukturen übernimmt.
Als Landes- und Staatsbibliothek erfüllt sie Koordinierungs- und
Dienstleistungsfunktionen für den Freistaat Sach-sen, während sie als
Bibliothek der Technischen Universität Dresden die Informationsversorgung
einer forschungsstarken Exzellenzuniversität verantwortet. Zur SLUB
gehören auch die Deutsche Fotothek und das Deutsche Archiv der Kulinarik.

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Braucht Ihr Kind eine Sonderimpfung?

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über Impfungen, die Kinder mit
besonderen Gesundheitsproblemen, bei erhöhtem Ansteckungsrisiko oder auf
Reisen benötigen

Die nächsten Ferien der Kinder stehen bald bevor, Kitas und Schulen
schließen ihre Türen und auch viele Eltern bekommen frei. Nun beginnt in
manchen Familien die große Planung: Wohin fahren wir mit dem Kind, wo
keine Gefahren für seine Gesundheit drohen? Reichen die bisherigen
Impfungen auch für ungewöhnliche Reiseziele? Eine frühzeitige Überprüfung
und Vervollständigung der Impfungen sichert das Urlaubsvergnügen der
Familie, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen
Stellungnahme. Sie verweist auf die Empfehlungen der Ständigen
Impfkommission STIKO zu den so genannten Indikationsimpfungen, die für
einige Kinder und Erwachsene in bestimmten Situationen notwendig werden
können.

Impfungen gehören zu den größten Erfolgen der Medizin. Sie schützen die
Gesundheit unzähliger Kinder und verhindern jedes Jahr mehr als vier
Millionen Todesfälle in Folge gefährlicher Krankheiten wie Diphtherie,
Keuchhusten, Polio oder Tetanus, berichtet die Stiftung Kindergesundheit.
Deshalb sind auch gesunde Babys gern gesehene Besucher bei den rund 6.000
niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzten in Deutschland. Die
Kinder erhalten schon in den ersten 15 Monaten ihres Lebens bei sieben
Terminen einen Schutz vor 13 ansteckenden Krankheiten, die ohne Impfung
ihre Gesundheit gefährlich bedrohen würden.

Neben diesen 13 Standardimpfungen, die für alle Kinder empfohlen werden,
gibt es noch weitere Schutzimpfungen, die nur unter bestimmten
Voraussetzungen, bei bestimmten Reisezielen oder nur für bestimmte
Personengruppen mit einem erhöhten Risiko empfohlen werden.

Von Cholera bis Typhus: Impfungen schützen

Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt, sich vor Antritt der Reise in der
Kinderarztpraxis oder beim Tropeninstitut und im Internet (Links am Ende
des Newsletters) zu informieren. Bei einer reisemedizinischen Beratung
können medizinische Fragen rund um die Reise inklusive aktueller
Empfehlungen zu Impfungen geklärt werden. Zu den Indikationsimpfungen
gehören die Impfungen gegen folgende Erkrankungen:

Cholera: Wichtig bei Reisen in Cholera-Epidemiegebiete mit voraussichtlich
ungesichertem Zugang zu Trinkwasser.

COVID 19: Empfohlen ab 6 Monaten für Kinder und für Erwachsene mit
erhöhter gesundheitlicher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf
infolge einer Grundkrankheit, wie z. B.: Chronische Erkrankungen der
Atmungsorgane (COPD), chronische Herz-Kreislauf- und Leber- und
Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen,
Adipositas, Erkrankungen des zentralen Nervensystems ZNS, wie z. B.
chronische neurologische Erkrankungen, Demenz oder geistige Behinderung,
psychiatrische Erkrankungen oder zerebrovaskuläre Erkrankungen, Trisomie
21 (Down-Syndrom), bei angeborenem oder erworbenem Immunmangel (z. B. HIV-
Infektion, chronisch-entzündliche Erkrankungen unter immunsupprimierender
Therapie, nach einer Organtransplantation) und bei aktiven neoplastischen
(Tumor-)Krankheiten.

FSME: Wichtig für Personen, die sich in Risikogebieten der von Zecken
übertragenen Krankheit Frühsommer-Meningo-Enzephalitis FSME aufhalten.

Gelbfieber: Erforderlich vor Reisen in Gelbfieber-Endemie- und
Epidemiegebiete, entsprechend den Anforderungen eines Gelbfieber-
Impfnachweises der Ziel- oder Transitländer.

Hepatitis A: Wichtig für Reisende in Endemiegebiete.

Hepatitis B: Wichtig bei Reisen in Risikogebiete (laut Empfehlungen der
STIKO und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin DTG, zu finden im
„Epidemiologischen Bulletin“ 14/2023 des Robert-Koch-Instituts). Für
Säuglinge, Kinder und Jugendliche gibt es Impfstoffe mit reduzierter
Dosis.

Humane Papillomviren HPV: Standardimpfung für Mädchen und Jungen im Alter
von 9 bis 14 Jahren.

Influenza (Virusgrippe): Wichtig für Personen ab dem Alter von 6 Monaten
mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens.
Beispiele: chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und
COPD); chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten; Diabetes
mellitus und andere Stoffwechselkrankheiten; Multiple Sklerose sowie
weitere vergleichbare chronische neurologische Krankheiten, die zu
Einschränkungen der Atemfunktionen führen können; Personen mit angeborenen
oder erworbenen Immundefekten; HIV-Infektion.

Japanische Enzephalitis: Bei Aufenthalten in Endemiegebieten während der
Übertragungszeit, insbesondere bei Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete
(Süd-, Südost- und Ostasien) und bei Langzeitaufenthalt (4 Wochen und
länger).

Meningokokken: Seit Anfang 2024 empfiehlt die STIKO, alle Säuglinge ab dem
Alter von 2 Monaten gegen Meningokokken der Serogruppe B (MenB) zu impfen.
Um Säuglinge frühzeitig zu schützen, soll die MenB-Impfung möglichst an
einem Termin zusammen mit den anderen von der STIKO für diesen Zeitpunkt
empfohlenen Impfungen erfolgen. Die gleichzeitige Gabe der verschiedenen
Impfungen ist sicher und beeinträchtigt nicht die Wirksamkeit der
einzelnen Impfstoffe, betont die Stiftung Kindergesundheit.

Pneumokokken: Diese Indikationsimpfung wird empfohlen für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung
infolge einer Grundkrankheit. Zu diesen Risiken gehören: Angeborene oder
erworbene Immundefekte bzw. Immunsuppression, wie z. B.: neoplastische
Krankheiten, HIV-Infektion, Knochenmarktransplantation, immunsuppressive
Therapie (z. B. wegen Organtransplantation oder Autoimmunerkrankung),
Immundefizienz bei chronischem Nierenversagen, nephrotischem Syndrom oder
chronischer Leberinsuffizienz; sonstige chronische Krankheiten, wie
chronische Erkrankungen des Herzens oder der Atmungsorgane (z. B. Asthma,
Lungenemphysem, COPD), Stoffwechselkrankheiten, z. B. Diabetes mellitus
sowie neurologische Krankheiten wie Zerebralparesen oder Anfallsleiden;
anatomische und fremdkörperassoziierte Risiken für Pneumokokken-
Meningitis, wie z. B. ein Cochlea-Implantat.

Tollwut: Reisende in Regionen mit Tollwutgefahr und einer erhöhten
Wahrscheinlichkeit einer Tollwutexposition (z. B. durch Kontakt mit
streunenden Hunden oder Fledermäusen).
Typhus: Bei Reisen nach Südasien (Pakistan, Indien, Nepal, Afghanistan,
Bangladesch).

Kosten werden oft von der Krankenkasse übernommen

Weitere Impfungen sollten entsprechend dem allgemeinen Impfkalender der
STIKO erfolgen. Empfiehlt die Ärztin oder der Arzt eine der
Sonderimpfungen, so lohnt es sich, bei der Krankenkasse wegen der
Kostenerstattung nachzufragen. Bei beruflich oder ausbildungsbedingten
Auslandsaufenthalten werden unter Umständen auch die Kosten für
Reiseimpfungen übernommen. Dazu zählt beispielsweise die Impfung gegen
Meningokokken ACWY oder Meningokokken B vor Langzeitaufenthalten für
Kinder und Jugendliche entsprechend den Empfehlungen der Zielländer.

Da es Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen gibt, sollten sich Eltern
und Reisenden individuell zur Klärung der Kostenübernahme bei der
Krankenkasse informieren, empfiehlt die Stiftung Kindergesundheit.

Mehr Rat und Auskunft im Internet:

Detaillierte Informationen zu Infektionskrankheiten, die auf Reisen
drohen, finden sich im Internet unter:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/R/Reiseassoz/reiseassoziiert_node.html
https://www.dtg.org/index.php/empfehlungen-und-
leitlinien/empfehlungen/impfungen/impfrisiko-aufklaerung/uebersicht-der-
reiseimpfungen.html


Aktuelle Empfehlungen der STIKO und der DTG zu Reiseimpfungen finden Sie
auch im Epidemiologischen Bulletin 14/2023
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2023/Ausgaben/14_23.pdf?__blob=publicationFile.

Eine Karte der aktuellen FSME-Risikogebiete in Deutschland hält das RKI
unter
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2023/09/Art_01.html
bereit.

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Erste S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und Hypopharynxkarzinoms herausgegeben

Bessere Versorgung für Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren: Das
Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmalig eine S3-Leitlinie zur
Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und
Hypopharynxkarzinoms veröffentlicht. Für Kehlkopf- und Mundhöhlenkrebs
liegen bereits S3-Leitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie vor.
Insbesondere das Oropharynxkarzinom ist der aktuell häufigste bösartige
Kopf-Hals-Tumor in Deutschland und durch seine unterschiedlichen
auslösenden Faktoren besonderes komplex.

„Die neue S3-Leitlinie zu Oro- und Hypopharynxkarzinomen ist eine wichtige
Ergänzung zu den beiden bisherigen Leitlinien zu Kopf-Hals-Tumoren und
gibt behandelnden Ärzten, Ärztinnen und medizinischem Fachpersonal
konkrete Empfehlungen an die Hand, mit diesen Krebsarten besser
umzugehen“, so Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Klinik für Hals-,
Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig und Sprecher der
Interdisziplinären Arbeitsgruppe Kopf-Hals-Tumoren in der Deutschen
Krebsgesellschaft. Er ist zusammen mit Prof. Dr. Wilfried Budach, Direktor
der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum
Düsseldorf, Koordinator der S3-Leitlinie.

Epidemiologie
Oropharynxkarzinome treten überwiegend am Zungengrund und in den
Rachenmandeln auf. In den letzten 25 Jahren hat sich das
Oropharynxkarzinom als das in seiner Inzidenz am stärksten zunehmende
Karzinom im Kopf-Hals-Bereich in Deutschland herausgebildet. Dagegen ist
die Inzidenz des Hypopharynxkarzinoms im unteren Schlundbereich stabil bis
geringgradig rückläufig. Beide Tumorentitäten zählen zu den eher seltenen
Krebserkrankungen. Die Prognose eines Hypopharynxkarzinoms über alle
Stadien liegt europaweit von allen Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-
Bereichs am ungünstigsten (5-Jahresüberleben ca. 25 Prozent).
Risikofaktoren für Oro- und Hypopharynxkarzinome sind chronischer Tabak-
und Alkoholkonsum. Ein weiterer Risikofaktor für ausschließlich
Oropharynxkarzinome ist eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus
(HPV, überwiegend Hochrisiko-Subtyp-HPV16). Man geht heute davon aus, dass
es sich bei HPV-assoziierten Oropharynxkarzinomen um eine genetisch
diverse, von HPV-negativen Oropharynxkarzinomen unterscheidbare, eigene
Tumorsubgruppe handelt. Patient*innen mit einem HPV16-assoziierten
Oropharynxkarzinom haben eine bessere Prognose als HPV-Negative.

Die S3-Leitlinie umfasst Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie,
Rehabilitation, psychosozialer Versorgung, supportiver Therapie und
Nachsorge. Bei den Therapieempfehlungen wurde der Fokus neben
Gesamtüberleben, progressionsfreiem Überleben und Therapieansprechen
gleichermaßen auf die Funktionalität und Lebensqualität gerichtet. Die
Empfehlungen zur Primärtherapie sind jeweils abhängig von den Stadien der
Karzinome, etwa der Größe und lokalen Ausbreitung, dem Befall von
Halslymphknoten und der Existenz von Fernmetastasen. Beim
Oropharynxkarzinom macht es außerdem einen Unterschied, ob das Karzinom
HPV/p16 positiv ist oder nicht, der sich allerdings noch nicht in der
Therapie niederschlägt. Zur Anwendung kommen operative Therapien,
Strahlentherapie und Chemotherapie sowie Kombinationen davon. Budach
betont: „Die Behandlung des Oro- und Hypopharynxkarzinoms soll
interdisziplinär nach Abstimmung jedes individuellen Falls innerhalb von
Tumorboards unter Beteiligung der Fachdisziplinen Hals-Nasen-
Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Radioonkologie, Onkologie,
Pathologie und Radiologie durchgeführt werden.“

Insgesamt stellt die neue Leitlinie eine zuverlässige Unterstützung beim
Erreichen der therapeutischen Ziele dar und trägt dazu bei, die Häufigkeit
vermeidbarer Komplikationen zu reduzieren und die Prognose der behandelten
Patient*innen zu verbessern. Wichtig ist Dietz auch das Gespräch mit den
Krebsbetroffenen selbst: „Die Patienten und Patientinnen sollen
ausführlich und mehrfach über ihre Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten
und Folgestörungen informiert werden.“

Die S3-Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft
für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNOKHC)
und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO) unter
Mitwirkung von 31 Fachgesellschaften und Organisationen.

Die neue S3-Leitlinie ist auf dieser Webseite abrufbar https://www
.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/oro-und-hypopharynxkarzinom.
Auf der Website sind ebenfalls die S3-Leitlinien zu anderen Kopf-Hals-
Tumoren abrufbar, zu Mundhöhlenkrebs https://www.leitlinienprogramm-
onkologie.de/leitlinien/mundhoehlenkarzinom/ und zu Kehlkopfkrebs
https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/larynxkarzinom/.
Zudem sind die Inhalte in der kostenfreien Leitlinien-App integriert.
Weitere Informationen unter: https://www.leitlinienprogramm-
onkologie.de/app/

Das Leitlinienprogramm Onkologie
Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für
Leistungserbringer und Patient*innen zur angemessenen Vorgehensweise bei
speziellen Gesundheitsproblemen. Sie stellen ein wesentliches Instrument
zur Förderung von Qualität und Transparenz medizinischer Versorgung dar.
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die
Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem im Februar 2008 gestarteten
Leitlinienprogramm Onkologie das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung
und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und
praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen.
Mittlerweile umfasst das Leitlinienprogramm 35 S3-Leitlinien, die zu einem
großen Teil auch als laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen.
Mehr unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/home

Deutsche Gesellschaft für Hals- Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-
Chirurgie e.V. (DGHNOKHC)
Die Deutsche Gesellschaft der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte ging 1921 aus dem
Verein Deutscher Laryngologen und der Deutschen Otologischen Gesellschaft
hervor. Im Jahre 1968 wurde der heute gültige Name, Deutsche Gesellschaft
für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., angenommen.
Die Gesellschaft hat derzeit über 5000 Mitglieder.
Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-
Chirurgie e.V. bezweckt die Förderung der wissenschaftlichen und
praktischen Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie und die
Förderung des Allgemeinwissens um ihre geschichtliche Entwicklung.
Weitere Aufgaben sind die Wahrung der Einheit des Fachgebietes der Hals-
Nasen-Ohren-Heilkunde und die Vertiefung der Verbindung mit den
medizinischen Nachbarfächern sowie mit ausländischen Fachgesellschaften,
die Weiter- und Fortbildung auf dem Fachgebiet sowie die Unterstützung und
Beratung anderer wissenschaftlicher Gesellschaften, von
Gesundheitsbehörden und anderen Einrichtungen bei Belangen der Hals-Nasen-
Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie.

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V. (DEGRO) wurde als die
wissenschaftliche Gesellschaft der in der Radioonkologie tätigen
Ärzt*innen, Medizinphysiker*innen und Strahlenbiolog*innen Deutschlands
1995 gegründet. Seitdem fördert die Gesellschaft die wissenschaftlichen
Bereiche der Strahlenphysik, der Strahlenbiologie und der Klinischen
Forschung insbesondere im Bereich der Onkologie, um eine immer weiter
verbesserte und damit zukunftsfähige wissenschaftliche Grundlage der
Radioonkologie sicherstellen zu können. Die Regeln guter
wissenschaftlicher Praxis, die ethischen Normen sowie gesetzliche
Regelungen bilden hierbei die Basis.

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