Die Revolution der Telearbeit: Wie sich Bürostühle an die neue Arbeitsrealität anpassen
Arbeit hat sich verändert. Immer mehr Unternehmen bieten Homeoffice an, um damit die Bedürfnisse der Arbeitnehmer zu erfüllen. Wer von Zuhause aus arbeitet, tut das nicht auf dem Sofa oder am Küchentisch. Es ist erforderlich, einen professionellen Arbeitsplatz einzurichten. Stimmt die physische Umgebung nicht, kann das gesundheitliche Folgen haben. Weniger Bewegung ist im Homeoffice keine Seltenheit, immerhin entfällt der Arbeitsweg. Umso wichtiger ist es, das die Bürostühle von heute den Bedürfnissen standhalten.
Ergonomische Anpassungsfähigkeit an individuelle Bedürfnisse
Im neuen Arbeitsalltag sind ergonomische Bürostühle unverzichtbar geworden. Die Grenzen zwischen Arbeitsleben und Privatalltag verschwimmen immer mehr, die Menschen sitzen deutlich länger im Bürostuhl. Nicht selten wird der Sitzplatz nach Feierabend weitergenutzt, um beispielsweise persönlichen Papierkram zu erledigen oder am Computer zu zocken. Ein Stuhl, der sich an die verschiedenen Körperbedürfnisse und Arbeitshaltungen anpassen lässt, ist zur Reduktion von Gesundheitsschäden unverzichtbar.
Der moderne Bürostuhl von heute sieht nicht nur gut aus, er bietet unterschiedliche Einstellmöglichkeiten, angefangen von der verstellbaren Armlehne, bis hin zur Lordosenstütze. Durch diese Flexibilität soll die Wirbelsäule bestmöglich gestützt werden, was zur Reduktion von Rückenschmerzen führt.
Angenehm und nicht schweißtreibend
Während Großraumbüros in der Regel klimatisiert sind, ist längst nicht jedes Homeoffice mit einer Klimaanlage ausgestattet. Wer also in den Sommermonaten am Schreibtisch sitzt und arbeitet, gerät schnell ins Schwitzen. Der Ventilator wirbelt zwar die Luft ein wenig durch den Raum, trägt aber kaum wirklich zur Abkühlung bei. An dieser Stelle ist ein atmungsaktiver Stoff unverzichtbar, denn er verringert die Schweißbildung bei der Arbeit am PC. Sehr beliebt ist sogenanntes „Mesh“, ein netzartiges Gewebe, das die Luftzirkulation fördert.
Der frühere „Chefsessel“ bestand primär aus Leder und hatte vor allem die Aufgabe, optische Hierarchien klarzustellen. Heute geht es nicht nur um die Optik des Stuhls, viel wichtiger ist der Komfort. Leder ist zwar angenehm kühlend im Sommer, fördert aber auch die Schweißbildung. Wer viel sitzt profitiert daher von einem atmungsaktiven und angenehm-leichten Gewebe.
Nicht nur ein Sitzplatz: Was der Bürostuhl von heute kann
Vier Beine, eine Lehne und eine Sitzfläche – fertig ist der Stuhl. Was als Küchenstuhl ausreicht, ist für den täglichen Arbeitsalltag im Homeoffice nicht genug. Moderne und ergonomische Stühle müssen eine Vielfalt an Ansprüchen erfüllen, vor allem die Anpassungsfähigkeit spielt eine Rolle. Jeder Mensch ist anders, ein hohes Körpergewicht oder auch eine außergewöhnliche Größe müssen vom Stuhl kompensiert werden. Auch Technologie spielt eine zunehmende Rolle. Die Mechanismen des modernen Bürostuhls fahren ihn nicht nur nach oben und nach unten. Heute lassen sich Neigungen und Winkel auf verschiedene Weise einstellen.
Ganz besonders wichtig ist an diesem Punkt die Lendenwirbelstütze, auch als Lordosenstütze bezeichnet. Sie gibt dem unteren Rückenbereich zusätzlichen Halt und soll verhindern, dass der Vielsitzer mit Schmerzen von der Arbeit aufsteht.
Ein guter Stuhl ist aber alleine nicht ausreichend, um die Herausforderungen des Homeoffices zu packen. Es ist ebenso wichtig, zwischendrin immer mal wieder aufzustehen, einige Schritte zu laufen und die Muskulatur zu entlasten. Wenn das gelingt, wird das Homeoffice nicht zur Strapaze und nicht zum Schmerzfaktor für den Rücken.
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