Unterwegs mit Hund: Diese Punkte sollten Herrchen und Frauchen beachten
Für die meisten Hundebesitzer dürfte es selbstverständlich sein, ihren „besten Freund“ möglichst oft an ihrer Seite wissen zu wollen. Egal, ob beim Spazierengehen, bei einem kurzen Ausflug oder einem mehrtägigen Urlaub: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die gemeinsame Zeit zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen.
Damit alles möglichst abwechslungsreich (und letztendlich auch sicher) vonstattengehen kann, ist es wichtig, einige Tipps zu beachten. Die folgenden Abschnitte zeigen auf, welche Details wichtig werden – sowohl bei jungen als auch bei alten Hunden.
Die gute Nachricht ist: Je besser es gelingt, auf die Bedürfnisse des Tieres einzugehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Laufe der Zeit praktische und angenehme Routinen einspielen, die für stressfreie Abläufe (und noch mehr Spaß und Quality Time) sorgen können.
Die sichere Autofahrt
Wer Wert auf Komfort, klare Strukturen, Sicherheit und eine ganz besondere Rückzugsmöglichkeit für sein Tier legt, kommt fast schon nicht mehr an der Hundetransportbox für Auto vorbei.
Diese muss lediglich auf der Rückbank oder im Kofferraum fixiert werden, um sicherzustellen, dass der Hund im Zusammenhang mit einem Unfall und der Wucht, die hier entsteht, nicht unkontrolliert zur Seite oder nach vorn geschleudert wird. Welches Modell das richtige ist, ist von der Größe des Hundes abhängig. Zahlreiche Hundebesitzer ziehen die Hundebox dem klassischen Geschirr vor, weil es den Tieren – je nach Charakter – im abgeschlossenen Raum leichter fällt, zur Ruhe zu kommen.
Ausreichend Pausen einplanen
Lange Autobahnfahrten, zum Beispiel im Rahmen eines Städtetrips in die beliebtesten Urlaubsregionen Frankreichs, können für Menschen zu einer echten Geduldsprobe werden. Langeweile ist hier so gut wie immer vorprogrammiert. Immerhin sind die Beschäftigungsmöglichkeiten auf einem derart engen Raum begrenzt.
Regelmäßige Pausen, zwischen denen nicht allzu lange Abstände liegen sollten, helfen dabei, sich immer wieder die beiden (oder die vier) Beine zu vertreten und frische Luft zu schnappen. Wer noch einen Schritt weiter gehen und alles etwas besser planen möchte, sollte sich im Vorfeld über die Raststätten erkundigen, die in der Nähe von Wiesen und Wäldern liegen. Hier kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, einen längeren Stopp einzulegen.
Beschäftigung für unterwegs nicht vergessen!
Der Umstand, dass es im Auto nicht möglich ist, zu apportieren, muss nicht bedeuten, dass es zwangsläufig nötig wäre, komplett ohne Spaß auszukommen. Wer bereits länger zum Kreis der Hundebesitzer gehört, weiß, dass es manchmal auch die kleinen, ruhigen Beschäftigungen sein können, die besonders anstrengend (und dementsprechend ermüdend) sind.
Nachdem der Hund zum Beispiel an seiner Spieldecke geschnüffelt und hier das ein oder andere Leckerchen gefunden hat, steht oft ein Nickerchen an. Während dieser Zeit können etliche Kilometer gutgemacht werden, bevor die nächste Pause ansteht.
Fahrten „proben“
Hunde, die es noch nicht gewohnt sind, mit dem Auto unterwegs zu sein, sollten nach Möglichkeit nicht ins kalte Wasser geworfen werden. Stattdessen ist es ratsam, zunächst mithilfe kleinerer Fahrten zu üben und alle Beteiligten auf diese Weise auf die „große Fahrt“ vorzubereiten.
Damit der Spaß auch hier nicht auf der Strecke bleibt, bietet es sich an, besagte kleine Fahrten mit besonderen Highlights, etwa einem Ausflugsziel, zu verbinden. Somit erkennt der Hund schnell „Wenn ich ins Auto steige, passiert danach etwas Schönes.“.
Gewohntes mitnehmen, um ein Gefühl von Vertrautheit zu schaffen
Hunde orientieren sich bekanntermaßen stark an Gerüchen. Das, was ihnen vertraut ist, kann oft dafür sorgen, dass sie sich sicherer fühlen.
Genau hierauf gilt es, aufzubauen. Egal, ob es sich um die heimische Kuscheldecke oder um ein liebgewonnenes Spielzeug handelt: Oft sind es scheinbare Kleinigkeiten, die den Tieren dabei helfen können, etwas herunterzufahren und auch ein Stück weit mehr Vertrauen in sich selbst zu haben.
Zusatztipp: Damit Herrchen und Frauchen auch tatsächlich nichts vergessen, was während des Ausflugs wichtig werden könnte, empfiehlt es sich, im Vorfeld eine Packliste zu erstellen. Das gilt vor allem, wenn es nicht nur darum geht, einen Tagesausflug zu erleben, sondern in die „schönsten Wochen des Jahres“, zum Beispiel zum Outdoor Urlaub nach Holland, zu starten.
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