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Frankfurter Bürger-Universität: Gesundheitsfolgen des Klimawandels - Frankfurts Wege zur Klimaanpassung

Für Frankfurt werden zukünftig ähnliche klimatische Bedingungen wie bisher
für südfranzösische Städte erwartet. Was bedeuten diese Veränderungen für
die Bürger*innen? Wie kommen sie gut durch längere und heißere Sommer? Und
wie muss sich die Stadt zum Beispiel an Starkregenereignisse anpassen?
Diesen Fragen widmet sich das ISOE – Institut für sozial-ökologische
Forschung in einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Frankfurter
Bürger-Universität. Sie findet am 23. Januar 2024 in Kooperation mit dem
Frankfurter Gesundheitsamt statt.

Die Folgen des Klimawandels zeigen sich längst auch in Deutschland, etwa
an zunehmenden Extremwetterlagen mit hohen Temperaturen, Wassermangel,
Dürren und Waldbränden. Die häufiger werdenden Hitzewellen von über 30
Grad Celsius wirken sich auch negativ auf die Gesundheit aus. Für manche
Bevölkerungsgruppen wie Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, Ältere und
chronisch Kranke können sie sogar lebensbedrohlich sein. Und auch für
gesunde Menschen gehen von den Hitzeereignissen Gefahren aus, zum Beispiel
für Herz und Kreislauf.

Umso dringender sind Kommunen in der Pflicht, konsequent
Klimaanpassungsmaßnahmen umzusetzen. Wie steht es in Frankfurt am Main um
den Gesundheitsschutz mit Blick auf die Folgen des Klimawandels? Wie sehen
stadtplanerische Anpassungsmaßnahmen und Hitzeaktionspläne für die
Metropole aus und was kann jede und jeder Einzelne tun? Diese Fragen
werden bei der Frankfurter Bürger-Uni diskutiert, die das ISOE – Institut
für sozial-ökologische Forschung gemeinsam mit dem Gesundheitsamt
Frankfurt am Main am 23. Januar 2024 veranstaltet.

Der Diskussionsabend mit Impulsen von ISOE-Forscherin Martina Winker und
Gesundheitswissenschaftlerin Anette Christ findet im Auditorium des
Frankfurter Gesundheitsamtes statt und wird von hr-iNFO-Moderator Stephan
Hübner begleitet. Um Anmeldung wird gebeten.

Frankfurter Bürger-Universität
Gesundheitsfolgen des Klimawandels - Frankfurts Wege zur Klimaanpassung
Datum und Uhrzeit: 23. Januar 2024, 18.00–20.00 Uhr

Ort: Gesundheitsamt, Breite Gasse 28 (Auditorium), 60311 Frankfurt am Main

Referentinnen: Dr. Martina Winker (ISOE), Dr. Anette Christ
(Gesundheitsamt)

Ansprechpartnerin: Dr. Verena Rossow, verena.rossow(at)isoe.de

Moderation: Stephan Hübner (hr-iNFO)

Veranstalter: ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in
Kooperation mit dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main

Anmeldung unter: https://www.isoe.de/termin/gesundheitsfolgen-des-
klimawandels-frankfurts-wege-zur-klimaanpassung/


Über das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt am
Main

Das ISOE gehört zu den führenden unabhängigen Instituten der
Nachhaltigkeitsforschung. Es entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und
zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen. Hierfür
forscht das ISOE transdisziplinär zu globalen Problemen wie
Wasserknappheit, Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradation
und findet tragfähige Lösungen, die ökologische, gesellschaftliche und
ökonomische Bedingungen berücksichtigen.

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BITZ OPEN am 25. Januar zu Diversität in der Startup- und Investment-Szene mit Svenja Lassen

Das BITZ Oberschneiding beginnt das neue Jahr mit einem würdigen Auftakt
der Reihe Innovationsforum BITZ OPEN. Am Donnerstag, 25. Januar spricht
Svenja Lassen, Managing Director Germany des Startup-Investoren-Netzwerks
GATEWAY VENTURES, zum Thema Warum wir alle von mehr Diversität in der
Startup- und Investment-Szene profitieren. Beginn der Veranstaltung ist um
18 Uhr am BITZ in Oberschneiding.

In einer Welt, die von Innovation und Fortschritt getrieben wird, ist es
unumgänglich, dass auch die Startup- und Investment-Landschaft
vielfältiger wird. Darum ist Diversität nicht nur eine ethische
Verpflichtung, sondern auch Motor für kreative Durchbrüche in der Startup-
Welt. Dieser Gedanke steht im Fokus des Vortrags von Svenja Lassen. Dabei
beleuchtet sie insbesondere, warum die Einbeziehung der weiblichen
Perspektive bei der Entwicklung und Finanzierung von Innovationen von
entscheidender Bedeutung ist. Die Besucher des BITZ OPEN erfahren von
Svenja Lassen anhand konkreter Beispiele aus Wissenschaft, Medizin und
Kultur, wie eine breitere Palette von Perspektiven nicht nur zu
wirtschaftlichem Erfolg führt, sondern auch nachhaltige Lösungen für die
Herausforderungen unserer Zeit hervorbringt. Außerdem bietet die
Veranstaltung ausreichend Zeit für Fragen und gute Gespräche. Eine
Anmeldung ist unter https://eveeno.com/220388378 möglich.

Svenja Lassen ist Managing Director Germany des Startup-Investoren-
Netzwerks Gateway Ventures. Ihr Ziel ist es, den Anteil an Investorinnen
nachhaltig zu erhöhen. Dafür gründete sie 2020 das Female Investors
Network (FIN) für aktive wie angehende weibliche Business Angels und
initiierte 2021 die Mission #25to25, um den Frauenanteil im Startup-
Ökosystem bis 2025 auf 25% zu erhöhen. 2022 launchte sie die FIN-Academy,
ein Online-Ausbildungs-Programm für angehende Business Angels. Dafür wurde
sie 2023 mit dem ‘Female Finance Award’ von FOCUS Money ausgezeichnet.

Die Veranstaltungsreihe BITZ OPEN am Bayerischen Innovations
Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding der Technischen Hochschule
Deggendorf (THD) bietet Impulse zu den Themen Innovation und
Transformation und Gelegenheit zum Netzwerken. Sie findet jeweils in
ungeraden Monaten am BITZ statt.

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Prof. Stefan Schwab ist neuer 1. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall- Gesellschaft

Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) hat seit Jahresanfang
turnusgemäß einen neuen Chef: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Stefan Schwab führt
die Fachgesellschaft die kommenden zwei Jahre an. Der Direktor der
Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen wird sein
Hauptaugenmerk vor allem auf die Begleitung der Krankenhausreform legen.
Auch – oder gerade deshalb – will Stefan Schwab ebenfalls die
Professionalisierung der DSG in seiner Zeit maßgeblich vorantreiben. „Es
ist mein Ziel, dass die DSG als wesentliche medizinische Fachgesellschaft
noch mehr wahrgenommen wird und ihren Auftritt weiter professionalisiert“,
erklärt der neue 1. Vorsitzende seine Agenda.

Man müsse gegenüber den zahlreichen politischen Gremien deutlich machen,
dass die DSG sich mit der Therapie und Prophylaxe einer der häufigsten
Volkserkrankungen in Deutschland beschäftigt. „Wir werden mitsprechen!“,
verspricht Schwab.

Krankenhausreform und Professionalisierung der Fachgesellschaft im Fokus

In puncto Krankenhausreform sei der Schlaganfall für die Neurologie
sicherlich von besonderer Bedeutung, ist Stefan Schwab überzeugt. „Hieran
wird sich für unser Fach Neurologie meiner Meinung nach die Einordnung der
Krankenhäuser, wenn es auch keine Level-Kliniken mehr geben wird,
orientieren müssen.“ Die DSG ist dabei natürlich mit den Kollegen der
Regierungskommission sowie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)
im dauernden Austausch. Schwab will hier weiterführen, was sein Vorgänger
bereits angestoßen hat – und dies weiter intensivieren.

„Entsprechend wichtig ist es mir, dass die DSG nicht nur als
,Zertifizierungsgesellschaft‘ wahrgenommen wird“, so Schwab. Die
Zertifizierung unserer Stroke-Units sei natürlich enorm wichtig für die
sehr hohe Qualität, die die Schlaganfallspezialisten in Deutschland bieten
können, aber eben nicht die einzige Aufgabe seiner Fachgesellschaft. „Wir
vertreten unser Fach und unsere Mitglieder in allen Belangen unseres
Berufes im Sinne unserer Patienten! Und das ist weit mehr, als die
zertifizierte Stroke-Unit in der Klinik.“

Begleitung der Einführung des neuen Thrombolytikums in Q1

Im März wird wahrscheinlich noch eine weitere große Aufgabe auf ihn
warten: Die Einführung des neuen Thrombolytikums Tenecteplase. „Soweit
bekannt, wird wohl Tenecteplase noch im ersten Quartal dieses Jahres für
die Indikation ,Schlaganfall‘ zugelassen werden“, so Schwab. „Entsprechend
erwarten wir die Markteinführung direkt im Anschluss noch in diesem
Frühjahr. Und selbstverständlich wird die Deutsche Schlaganfall-
Gesellschaft diese Markteinführung begleiten und für Fragen und Anregungen
zur Verfügung stehen.“

Mit neuem 1. Vorsitzenden ist ein erfahrener Mann im Amt

Das Amt des Präsidenten – oder des 1. Vorsitzenden, wie es in der DSG
heißt – ist Prof. Stefan Schab nicht fremd. Im Gegenteil: Der 62-Jährige
war bereits Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurointensivmedizin
(DGNI) sowie Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für
Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Hier ist der Erlanger Neurologe
parallel in diesem Jahr Kongresspräsident des Ende November stattfindenden
DIVI24. „Ich wurde gefragt und habe diese Chance gerne ergriffen“, so
Schwab. „Die sich ergebenden Netzwerke über die DSG hinaus sind eine
Chance, die ich nutzen werde, um die vielen wichtigen Veränderungen rund
um den Schlaganfall möglichst allen Kollegen der Rettungskette und
Notfallmedizin nahezubringen.“

Dem neuen 1. Vorsitzenden stehen selbstverständlich hierfür auch weitere
ehrenamtlich Engagierte im Vorstand der Schlaganfall-Gesellschaft zur
Seite. Hier vor allem der scheidende Präsident, Prof. Dr. med. Darius
Nabavi, Chefarzt der Neurologie im Vivantes Klinikum Neukölln. Als
zukünftige Präsidentin ist ab sofort Frau Prof. Dr. med. Waltraud
Pfeilschifter, Chefärztin der Klinik für Neurologie und Klinische
Neurophysiologie des Städtischen Klinikums Lüneburg, neu im DSG-Vorstand.
Laut Satzung könnte sie im Januar 2026 das Amt des 1. Vorsitzenden von
Stefan Schwab übernehmen.

Der neue DSG-Vorstand im Überblick

•       1. Vorsitzender: Prof. Stefan Schwab, Erlangen
•       2. Vorsitzender: Prof. Darius Nabavi, Berlin
•       3. Vorsitzende: Prof. Waltraud Pfeilschifter, Lüneburg
•       Schatzmeister   : Prof. Helge Topka, München
•       Sekretär: Prof. Peter A. Ringleb, Heidelberg

Geschäftsführer:
•       Prof. Jürgen Faiss, Berlin

Außerordentliche Vorstandsmitglieder:
•       Prof. Martin Dichgans, München
•       Prof. Armin Grau, Limburgerhof
•       Prof. Helmuth Steinmetz, Frankfurt

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Frist verlängert: Bis 31. Januar für Pneumologie-Wissenschaftspreise über 23.500 Euro bewerben

Mitmachen lohnt sich: Noch bis zum 31. Januar werden Bewerbungen für die
beiden Forschungspreise der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und
Beatmungsmedizin (DGP) angenommen. Mit jeweils 10.000 Euro werden Arbeiten
aus der klinischen sowie experimentellen Medizin ausgezeichnet. Erneut
ausgeschrieben ist auch die Teilnahme am Science Slam im Rahmen des
Pneumologie-Kongresses in Mannheim. Die drei besten Präsentationen werden
mit insgesamt 3.500 Euro honoriert. Sämtliche Informationen zu den
einzelnen Ausschreibungen und Details zur Einreichung gibt es unter:
pneumologie.de/dgp/ausschreibungen-preise

Mit den ausgelobten Preisen will die DGP herausragende pneumologische
Arbeiten sichtbar machen und zudem den Einstieg in eine wissenschaftliche
Karriere in diesem Forschungsfeld erleichtern. Beim Forschungspreis für
klinische Medizin geht es insbesondere um Arbeiten aus den Bereichen
pneumologische Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation. Der
Forschungspreis für experimentelle Medizin bewertet die besten
grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten aus dem Gesamtgebiet der
Pneumologie. Die Verleihung der DGP-Preise findet im Rahmen des
Pneumologie-Kongresses statt, der vom 20. bis 23. März im Congress Center
Rosengarten in Mannheim stattfindet.

„Ein Kongress und eine Fachgesellschaft leben beide auch vom Engagement
und der Kreativität des Nachwuchses. Die ausgelobten Preise zollen dem
Respekt und der Science Slam bietet dazu eine tolle Bühne – beides eine
hervorragende Gelegenheit für junge Kolleginnen und Kollegen“, erklären
die beiden Kongresspräsidenten Dr. Hubert Schädler, niedergelassener
Pneumologe in Heidelberg, sowie Professor Michael Kreuter, Direktor des
Lungenzentrums Mainz als Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Beatmungs-
und Schlafmedizin am Marienhaus Klinikum in Mainz und Direktor der
Pneumologie der Universitätsmedizin Mainz.

Wissenschaft erlebbar machen: bis 1. Februar für Science Slam bewerben

Wer sein großartiges, aber kompliziertes Forschungsthema etwas
individueller präsentieren möchte, kann am Science Slam des Pneumologie-
Kongresses teilnehmen. Dies ist der passende Rahmen, um die Fachwelt mit
einer unkonventionellen Darstellung zu beeindrucken. Hier kann ganz frei
gesprochen werden, es dürfen Fotos, Videos oder allerhand Hilfsmittel
verwendet werden. Wenn es darum geht, das eigene Projekt anschaulich zu
präsentieren, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Allerdings:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nur acht Minuten Zeit, um Jury und
Publikum zu überzeugen! Die drei besten Präsentationen werden mit
insgesamt 3.500 Euro Preisgeld belohnt. Wer seine wissenschaftliche Arbeit
im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar machen möchte, kann sich noch bis
zum 1. Februar für die Teilnahme am Science Slam der DGP bewerben. Einfach
ein Abstract des eigenen wissenschaftlichen Projekts samt einer kurzen
Schilderung der geplanten Präsentation senden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Mehr Informationen:
Forschungspreise der DGP: www.pneumologie.de/forschungspreise
Teilnahmemöglichkeiten am Science Slam der DGP: www.pneumologie.de/slam

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