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BZgA: Grippewelle – Mit der Grippeimpfung jetzt bestmöglich schützen

In der kalten Jahreszeit finden Grippe- und Rhinoviren, das Coronavirus
sowie andere Atemwegserreger wie das Respiratorische Synzytial-Virus
optimale Bedingungen, sich zu verbreiten: Wir verbringen mehr Zeit in
Innenräumen und in der Raumluft können sich Atemwegserreger anreichern.
Mit Beginn der Grippewelle im Dezember 2023 ist es besonders wichtig, den
Impfschutz gegen Influenza, COVID-19 und Pneumokokken gemäß den
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) aktuell zu halten. Der
„Grippe-Impfcheck“ der BZgA gibt mit wenigen Klicks Auskunft, für wen die
Schutzimpfung gegen Influenza angeraten ist.

In der kalten Jahreszeit finden Grippe- und Rhinoviren, das Coronavirus
sowie andere Atemwegserreger wie das Respiratorische Synzytial-Virus
optimale Bedingungen, sich zu verbreiten: Wir verbringen mehr Zeit in
Innenräumen und in der Raumluft können sich Atemwegserreger anreichern.
Mit Beginn der Grippewelle im Dezember 2023 ist es besonders wichtig, den
Impfschutz gegen Influenza, COVID-19 und Pneumokokken gemäß den
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) aktuell zu halten.

Dr. Johannes Nießen, Errichtungsbeauftragter des Bundesinstituts für
Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) und Kommissarischer
Leiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), betont:
„Insbesondere Personen, die zu Risikogruppen zählen, sollten ihren
Impfschutz überprüfen und empfohlene Impfungen wahrnehmen. Die wichtigste
Maßnahme zum Schutz vor Influenza ist die Grippeschutzimpfung. Noch ist es
nicht zu spät, sich impfen zu lassen. Die Impfung gegen Grippe kann in
einem Termin mit einer Impfung oder Auffrischimpfung gegen das Coronavirus
in Anspruch genommen werden.“

Der „Grippe-Impfcheck“ der BZgA unter https://www.impfen-
info.de/grippeimpfung/grippe-impfcheck gibt mit wenigen Klicks Auskunft,
für wen gemäß STIKO-Empfehlung die Schutzimpfung gegen Influenza angeraten
ist: Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke aller Altersstufen,
Schwangere sowie für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und
Pflegeheimen sind besonders gefährdet, bei einer Grippe Komplikationen wie
eine Lungenentzündung zu entwickeln und schwer oder sogar lebensbedrohlich
zu erkranken. Auch Kontaktpersonen von Gruppen bzw. Personen mit erhöhtem
gesundheitlichem Risiko sowie Medizin- und Pflegepersonal sollten sich
unbedingt impfen lassen.

Grippeviren und weitere Erreger von Atemwegsinfektionen können über
Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen, aber auch über Hände
und Oberflächen übertragen werden. Folgende Tipps mindern das
Ansteckungsrisiko von Atemwegsinfektionen:
• Halten Sie Abstand zu Personen mit Symptomen einer akuten
Atemwegserkrankung.
• In der Erkältungs- bzw. Grippesaison kann in Innenräumen das Tragen
einer Maske sinnvoll sein – insbesondere, wenn Sie zu einer Personengruppe
mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko zählen.
• Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung sollten zum Schutz
anderer eine Maske tragen.
• Wer Symptome einer akuten Atemwegsinfektion hat, sollte drei bis fünf
Tage und bis zur deutlichen Besserung der Symptomatik zu Hause bleiben.
• Während dieser Zeit sollte der direkte Kontakt zu Personen, insbesondere
solchen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben,
möglichst vermieden werden.
• Lüften Sie geschlossene Räume regelmäßig.
• Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife verhindert die
Weitergabe von Krankheitserregern über die Hände.
• Mit den Händen nicht Mund, Nase oder Augen berühren – sonst können
Krankheitserreger über die Schleimhäute in den Körper gelangen.
• Verwenden Sie beim Husten und Niesen ein Taschentuch oder halten Sie die
Armbeuge vor Mund und Nase und wenden sich von anderen Personen ab.

Weiterführende Informationen der BZgA zum Thema:

• Unter https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/ gibt es Antworten auf
alle gängigen Fragen rund um das Thema Grippeimpfung.
• Der Erregersteckbrief „Grippe“ informiert zur Erkrankung und
Schutzmöglichkeiten durch Impfen und Hygiene in sechs Sprachen unter:
https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/
• Informationen zum Schutz vor Atemwegserkrankungen:
https://www.infektionsschutz.de/infektionskrankheiten/krankheitsbilder/atemwegsinfektionen
• Informationsmaterialien zur Grippeschutzimpfung, Broschüren und Poster
können unter https://www.impfen-
info.de/mediathek/printmaterialien/grippeimpfung/ abgerufen oder unter
https://shop.bzga.de/alle-kategorien/impfungen-und-persoenlicher-
infektionsschutz/grippeimpfung/
kostenfrei im BZgA-Shop bestellt werden.
• Informationen zu Influenza-Impfstoffen sind beim Paul-Ehrlich-Institut
(PEI), dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel,
abrufbar: https://www.pei.de/influenza-impfstoffe
• Mit der Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ rufen die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI)
zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf:
https://www.bzga.de/presse/pressemotive/impfaufklaerung-und-hygiene/

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bzga.de/
Fax: 0221/8992257
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Wann schlägt eine Immuntherapie an?

Forscher nehmen die CAR-T-Zell-Therapie genau unter die Lupe
Schlägt die Chemotherapie bei Patienten mit einem diffusen
großzelligen B-Zell-Lymphom nicht an oder kommt der Krebs zurück, muss das
Behandlungsteam weitere Therapiepfade in Betracht ziehen. Wo früher nur
eine höher dosierte Chemo- oder eine Stammzelltherapie in Frage kamen,
wird seit wenigen Jahren eine sogenannte CAR-T-Zell-Therapie angewendet.
Damit lassen sich zwar mehr Patienten als mit den bisherigen Ansätzen
erfolgreich behandeln, eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Essen
will die Heilungschancen aber noch weiter verbessern. Sie hat sich zum
Ziel gesetzt, die Wirkmechanismen der CAR-T-Zellen genauer zu verstehen
und wird für ihre Forschungsarbeiten mit rund einer Million Euro von der
Deutschen Krebshilfe unterstützt.

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist die häufigste
Lymphomerkrankung bei Erwachsenen. Dabei führt eine Genveränderung in
Immunzellen dazu, dass diese sich unkontrolliert vermehren und einen Tumor
bilden. Heutzutage können etwa 65 Prozent der DLBCL-Patienten mit Hilfe
einer Chemotherapie langfristig geheilt werden. Wenn diese allerdings
nicht anschlägt oder ein Patient einen Erkrankungsrückfall erleidet, wird
auf eine höhere Dosierung oder eine Stammzelltherapie zurückgegriffen.
Seit einigen Jahren kann aber in solchen Fällen auch eine CAR-T-Zell-
Therapie eingesetzt werden. Sie steigert die Heilungschancen der
Patienten, jedoch gelingt selbst mit dieser modernen Methode eine
erfolgreiche Behandlung in nur weniger als der Hälfte der Fälle.

T-Zellen sind Immunzellen, die kranke körpereigene Zellen zerstören.
Lymphomzellen, wie auch die Zellen vieler anderer Krebsarten, sind
allerdings oft in der Lage, sich vor dem Immunsystem zu verbergen. Das
Ziel der CAR-T-Zell-Therapie ist es, die T-Zellen eines Patienten auf
gentechnische Weise so zu verändern, dass sie die Tumorzellen dennoch
identifizieren können. Was dafür im Labor passiert, ist Hightech: Aus dem
Blut eines Patienten werden T-Zellen herausgefiltert und mit dem
sogenannten chimären Antigenrezeptor (CAR) ausgestattet. Dieser kann an
bestimmte Moleküle auf der Oberfläche von Tumorzellen andocken. Nachdem
die CAR-T-Zellen dem Patienten wieder übertragen wurden, vermehren sie
sich und bekämpfen den Tumor.

Professor Dr. Christian Reinhardt verfolgt mit seinem Team an der Klinik
für Hämatologie und Stammzelltransplantation des Universitätsklinikums
Essen mehrere Ansätze, um die Wirkung der CAR-T-Zell-Therapie bei
Patienten mit DLBCL zu verbessern. Als „lebendes Arzneimittel“ durchlaufen
CAR-T-Zellen eine Vielzahl biologischer Prozesse wie beispielsweise
Wachstum, Ausbreitung und Zelltod. Die Essener Wissenschaftler
untersuchen, welche Gene und Signalwege diese Prozesse beeinflussen, um
besser zu verstehen, wann eine CAR-T-Zell-Therapie erfolgreich ist und
wann nicht. Auch bieten diese Mechanismen potenzielle Ziele für
Kombinationstherapien. Dabei werden zusätzliche Medikamente verabreicht,
um die therapeutische Wirksamkeit der CAR-T-Zellen zu erhöhen. Auf diese
Weise könnte beispielsweise das Wachstum der CAR-T-Zellen beschleunigt
oder die Zerstörung von Tumorzellen gestärkt werden. Das Team von
Professor Reinhardt ist auf das umfangreiche Vorhaben gut vorbereitet:
„Dieses Projekt baut auf unseren Forschungsarbeiten der letzten zehn Jahre
auf, sowie auf unser klinisches DLBCL-Programm, in dem wir pro Jahr über
40 Patienten mit einer CAR-T-Zell-Therapie behandeln.“, so Reinhardt.

Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das Projekt im Rahmen ihres
„Exzellenzförderprogramms für etablierte Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler“. Dieses Programm richtet sich gezielt an Wissenschaftler,
die bereits erfolgreich in der onkologischen Forschung arbeiten. Die
geförderten Projekte sollen dabei innovativ, aber auch „gewagt“ sein und
das Potential haben, die Krebsmedizin einen entscheidenden Schritt
voranzubringen. Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen
Krebshilfe, betont die Bedeutsamkeit des Forschungsvorhabens: „In den
letzten Jahren haben CAR-T-Zell-Therapien unser Behandlungsarsenal im
Kampf gegen den Krebs revolutioniert. Mit der Förderung des Projekts von
Professor Reinhardt, der ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet ist,
wollen wir weitere wichtige Erkenntnisse für die Patientenversorgung
gewinnen.“

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Messen schafft Vertrauen

Seit 50 Jahren wird in Deutschland Radioaktivität gemessen

Vor rund 50 Jahren wurde in Deutschland die erste Stelle zur Messung von
Radioaktivität eingerichtet – als Teil eines Frühwarnsystems im Falle
eines möglichen Kernwaffenangriffs. Heute verfügt Deutschland mit rund
1.700 Sonden über das umfassendste Messnetz weltweit. Betrieben wird
dieses Netz zur Messung der Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) seit 1997 vom
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Auch wenn sich die Anforderungen
verändert haben – die Idee des Messnetzes als Frühwarnsystem ist so
aktuell wie vor 50 Jahren.

Angesichts des 50-jährigen Bestehens des ODL-Messnetzes betont die
Präsidentin des BfS, Inge Paulini: „Vor allem die Ereignisse in der
Ukraine haben gezeigt, dass das ODL-Messnetz großes Vertrauen in der
Bevölkerung genießt. Zu wissen, dass selbst ein geringer Anstieg von
Radioaktivität nicht unentdeckt bleiben würde, hat vor allem zu Beginn des
russischen Angriffskrieges erheblich zur Beruhigung der Sorgen um die
ukrainischen Kernkraftwerke beigetragen.“

Erstes Messgerät 1974 in Holzkirchen/Bayern aufgestellt
Überlegungen für ein flächendeckendes Radioaktivitätsmessnetz reichen
hierzulande zurück bis in die späten 1960er Jahre. Aufgestellt wurde das
erste Messgerät dann 1974 in Holzkirchen (Oberbayern). Dienten die ersten
Sonden vor allem noch dem Zivilschutz, trat nach dem Reaktorunglück in
Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) der Umweltschutz hinzu. Aus einem reinen
Notfallsystem wurde nun ein System zur ständigen Überwachung sowohl der
künstlichen als auch der natürlichen Umweltradioaktivität.

Die natürliche Strahlung, die in der Einheit Mikrosievert pro Stunde
angegeben wird, bewegt sich in Deutschland zwischen 0,05 und 0,2
Mikrosievert pro Stunde. Würde der gemessene Radioaktivitätspegel an einer
Messstelle einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, würde automatisch
eine Meldung ausgelöst. Die Messstellen sind heute flächendeckend in rund
20 Kilometern Entfernung über Deutschland verteilt. In einem
radiologischen Notfall wären die kontinuierlichen Messungen des ODL-Netzes
eine wichtige Grundlage für die weitere Lagebeurteilung und Maßnahmen zum
Schutz der Bevölkerung.

Technische Weiterentwicklung und Ausbau in der Fläche
Angesichts des Krieges in der Ukraine und neuer geopolitischer Bedrohungen
rücken die ursprünglichen Ziele des Zivilschutzes des ODL-Messnetzes
wieder mehr in den Vordergrund. Dafür muss das Messnetz auch 50 Jahre nach
seinen Anfängen weiter angepasst werden. Dazu gehört unter anderem die
technische Weiterentwicklung. Das Messnetz soll widerstandsfähiger gegen
Einflüsse von außen gemacht werden, zu denen beispielsweise Stromausfälle
oder Cyberangriffe zählen.

Zusätzlich muss das Messnetz breiter aufgestellt werden. In 15 deutschen
Großstädten sollen in den nächsten Jahren insgesamt rund 100 neue
Messstellen aufgebaut werden. Damit soll die Bevölkerung auch in
Ballungszentren – beispielsweise in Einkaufsstraßen und an Bahnhöfen, aber
auch rund um Stadien – noch besser geschützt werden.

Angebot für Medien
Um die Weiterentwicklung des Messnetzes geht es auch bei der zentralen
Jubiläumsveranstaltung, die am 19. und 20. März in Berlin stattfindet.
Vertreter von BfS und Bundesumweltministerium sowie anderen staatlichen
und nicht-staatlichen Einrichtungen diskutieren darüber, welche
Herausforderungen sich angesichts der veränderten Sicherheitslage stellen
und wie diesen begegnet werden kann. Auch Bundesumweltministerin Steffi
Lemke wird zum Festakt erwartet. Am Rande der Veranstaltung soll eine
Ausstellung einen Überblick über 50 Jahre Radioaktivitätsmessung geben.
Bei Interesse am Festakt wenden Sie sich gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Zusätzlich zu dem zentralen Termin in Berlin gibt es auch bundesweit die
Möglichkeit, mehr über das Messnetz in Ihrer Region zu erfahren. Bei 1.700
Messsonden findet sich sicherlich auch in der Nähe Ihrer Redaktion eine
Sonde, die die BfS-Mitarbeiter*innen Ihnen gerne zeigen. Bei Interesse
können Sie sich ebenfalls an uns wenden. Informationen zum
Radioaktivitätsmessnetz des Bundes finden Sie außerdem unter
https://odlinfo.bfs.de/.

Bundesamt für Strahlenschutz
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für den Schutz des
Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS informiert
die Bevölkerung und berät die Bundesregierung in allen Fragen des
Strahlenschutzes. Die über 550 Beschäftigten bewerten Strahlenrisiken,
überwachen die Umweltradioaktivität, unterstützen aktiv im radiologischen
Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im
medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und
strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind
weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde
betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen
Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.

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KIT-Medieneinladung: Mobilität der Zukunft: Ministerpräsident Kretschmann und weitere zu Besuch in Karlsruhe

Intelligente nachhaltige Verkehrssysteme, Elektromobilität oder autonomes
Fahren: An Megatrends für die Mobilität der Zukunft forschen das
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Hochschule Karlsruhe
(Die HKA) mit Hochdruck. Bei einem Besuch am Freitag, 12. Januar 2024, ab
15:45 Uhr am KIT informieren sich der baden-württembergische
Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wissenschaftsministerin Petra
Olschowski und Verkehrsminister Winfried Hermann über laufende Projekte
und Ergebnisse aus der Mobilitätsforschung.

Im Fokus des Besuchs steht der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft
(ICM), in dem das KIT und die Universität Stuttgart – gefördert durch das
Land – gemeinsam an zukunftsfähigen Mobilitäts- und Produktionslösungen
arbeiten. Zu dem Besuch sind die Medien eingeladen. Anmeldung bis
Donnerstag, 11. Januar 2024, 12:00 Uhr per Mail an <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>.

Im ICM arbeiten seit 2019 über 300 Forschende des KIT und der Universität
Stuttgart disziplinübergreifend an neuen Wegen für eine nachhaltige und
effiziente Mobilität und Produktion. Neben flexibel einsatzbaren
Fertigungstechnologien sowie Mobilitätstechnologien für Elektrofahrzeuge
und Komponenten wie emissionsfreie Antriebe arbeiten die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an selbstlernenden Software-
Systemen. Ziel ist es außerdem, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu
fördern, die beiden Standorte Karlsruhe und Stuttgart zu vernetzen sowie
damit die Mobilitätsforschung am Standort Baden-Württemberg zu stärken.
Die Partner im ICM arbeiten an Lösungen, damit sich wirtschaftlicher
Erfolg und ökologische Verantwortung nicht ausschließen, sondern sogar
ergänzen können. Das Land investiert etwa 65 Millionen Euro in den ICM.
Dazu kommen Landes- und Bundesmittel für die assoziierten Projekte und
Umsetzungsorte.

Das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM) ist der
unabhängige Think- und Do-Tank zur aktiven Gestaltung der Mobilitätswende
in Baden-Württemberg. Im Dialog mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft entwickelt das Transformationsinstitut neue Strategien
und Lösungsansätze für die Realisierung einer zukunftsfähigen Mobilität in
Stadt und Land. Hierzu bündelt das BWIM die Mobilitätskompetenzen baden-
württembergischer Hochschulen und entwirft in interdisziplinären Teams und
in Kooperation mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort praxiswirksame
Lösungen. Standorte sind die Hochschulen Karlsruhe, Biberach, Offenburg,
Nürtingen-Geislingen sowie die Universität Konstanz. (ase)

Mobilität der Zukunft: Landesregierung informiert sich in Karlsruhe

am Freitag, 12. Februar 2024, ab 15:45 Uhr

Ort: InformatiKOM 1, Foyer im EG, Adenauerring 12, 76131 Karlsruhe

Programm

15:50 Uhr                           Begrüßung
Prof. Oliver Kraft, in Vertretung des Präsidenten des KIT
Prof. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe

16:00 Uhr                           Überblick über die Mobilitätsforschung
in Karlsruhe und in der Region
Prof. Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT

16:10 Uhr                           Vorstellung des InnovationsCampus
Mobilität der Zukunft (ICM)
Dr. Sandra Kauffmann-Weiss, Geschäftsführerin ICM, KIT
Dr. Max Hoßfeld, Geschäftsführer ICM, Universität Stuttgart

16:20 Uhr                           Vorstellung des Baden-Württemberg
Instituts für Nachhaltige Mobilität (BWIM)
Prof. Markus Stöckner, stellv. Sprecher BWIM, Hochschule Karlsruhe

16:30 Uhr                           Vorstellung von Projekten und
Demonstratoren des ICM
Nachwuchsgruppen und Juniorprofessuren des ICM
•             Nachhaltige Produktion für E-Motoren
Grundlagenforschungsprojekte inkl. Demonstratoren
•             Mehrere Projekte zu neuartigen E-Motoren ohne Seltene Erden
inkl. eines Prototyps im Demonstrator „eVee“

17:10 Uhr                           Pause und Möglichkeit für O-Töne

17:25 Uhr                           Industrietransferprojekte des ICM
Möglichkeiten durch die Digitalisierung im Energiemanagement und zum
Recycling von Batterien

17:35 Uhr                           Projekte des Baden-Württemberg
Instituts für Nachhaltige Mobilität an der Hochschule Karlsruhe

18:10 Uhr                           Weitere Gelegenheit für O-Töne

18:05 Uhr                           Gesprächsrunde zum Thema
„Transformation im Mobilitätssektor“

18:40 Uhr                           Verabschiedung und Ende des Besuchs

Die Hochschule Karlsruhe (Die HKA) ist nicht nur eine der größten und
forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-
Württemberg. Mit ihrem breiten Fächerspektrum aus den
Ingenieurwissenschaften, der Informatik, den Wirtschaftswissenschaften und
der Gestaltung ist sie in der Lage, Lehre, Forschung und Weiterbildung auf
eine breite Wissensbasis zu stellen. Vom fachübergreifenden Austausch und
dem interdisziplinären Arbeiten profitieren Studierende, Lehrende,
Forschende, aber auch Kooperationspartner und Auftraggeber. Leitthemen, an
denen sie ihr Handeln ausrichtet, stellen die Digitalisierung, die
Nachhaltigkeit sowie das Miteinander dar.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und
vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den
globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie,
Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in
Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften
zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein
forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle
Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die
Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und
Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und
Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der
deutschen Exzellenzuniversitäten.

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