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Peter-Müller-Digitalpreis - Mobile Health: DGIM sucht preiswürdige Innovationen

Diabetes, Adipositas oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Gerade in der
Inneren Medizin verlangen viele Erkrankungen den Patientinnen und
Patienten neben der ärztlichen Behandlung ein hohes Maß an
Eigenverantwortung und selbstständigem Krankheitsmanagement ab. Vor diesem
Hintergrund gewinnen Mobile Health-Anwendungen wie etwa Digitale
Gesundheitsanwendungen (DiGA) im medizinischen Alltag immer mehr an
Bedeutung. Innovative Ideen und zukunftsweisende Ansätze in diesem Bereich
zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) ab 2024
mit dem Peter-Müller-Digitalpreis (PMD) aus. Der Preis wird von der Firma
custo med GmbH gestiftet und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Mit dem Peter-Müller-Digitalpreis will die DGIM dazu beitragen, das große
Potenzial zu heben, das Mobile Health-Anwendungen aus Sicht der
Fachgesellschaft bieten. „DiGA beispielsweise können die Durchführung und
Überwachung einer Therapie deutlich vereinfachen – sowohl für die
Behandelten als auch für Ärztinnen und Ärzte“, erklärt Professor Dr. med.
Martin Möckel, Vorsitzender der DGIM-Arbeitsgruppe Digitale
Gesundheitsanwendungen/KI in Leitlinien. Um diese sinnvolle
Therapieerweiterung zu fördern, hat die DGIM den bislang als Peter-Müller-
Kreativpreis verliehenen Preis umbenannt, um den digitalen Schwerpunkt des
Preises auch im Namen zu betonen.

„Die Ausschreibung richtet sich an Entwickler, die digitale Lösungen für
das Gesundheitswesen anbieten“, betont Professor Dr. med. Andreas
Neubauer, Vorsitzender der DGIM 2023/2024 und Direktor der Klinik für
Hämatologie, Onkologie, Immunologie am Universitätsklinikum Gießen und
Marburg. Für eine Bewerbung kommen in erster Linie Digitale
Gesundheitsanwendungen (DiGA) infrage, die bereits zugelassen sind oder
sich in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase befinden. Besonders
gefragt sind zudem Entwicklungen, die mit mobilen Sensoren interagieren –
etwa mit Smartwatches oder anderen Wearables. „Insbesondere chronisch
erkrankte Menschen können hiervon profitieren und lernen, mit ihrer
Erkrankung optimal umzugehen“, so der DGIM-Vorsitzende.

Preisträger werden auf dem Internistenkongress ermittelt
Neu ist auch das zweistufige Bewerbungsverfahren. In der ersten Runde muss
zunächst eine Beschreibung der DiGA eingereicht werden, die die Funktion
nachvollziehbar präsentiert und erste Anwendungsdaten beinhaltet. Die von
der DGIM formulierten Standards hierfür sind in der Ausschreibung
einsehbar. Die Arbeitsgruppe wählt 6 Bewerberinnen und Bewerber aus, die
ihre Ideen in der nächsten Runde auf dem 130. Internistenkongress in
Wiesbaden präsentieren. „Bei diesem bislang als DiGA-Pitch-Battle
bekannten Format stellen die Bewerber ihre Mobile Health-Entwicklungen
live dem Publikum und einer fachkundigen Jury vor“, erklärt Möckel. „Auf
diese Weise können die Teilnehmenden des Internistenkongresses die
Bewerberinnen und Bewerber mit ihren Anwendungen auf Herz und Nieren
prüfen“, fügt Neubauer hinzu, der auch Präsident des 130.
Internistenkongresses ist.

Informationen zum Bewerbungsverfahren und den DGIM-Standards finden
Interessierte hier: DGIM: Peter-Müller-Digitalpreis

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2024.

Bei Veröffentlichung Belege erbeten.

Sie finden diese Meldung auch online unter:
https://www.dgim.de/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/

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LIB-Massenproduktion: Wie sich die Industrie für günstige, leistungsfähige und nachhaltige Batterien positioniert

Eine neue Roadmap des Fraunhofer ISI zu Lithium-Ionen-Batterien
konzentriert sich auf die Skalierungsaktivitäten der Batterieindustrie bis
2030 und betrachtet mögliche technologische Optionen, Ansätze und Lösungen
für die Bereiche Materialien, Zellen, Produktion, Systeme und Recycling.
In der Studie werden insbesondere drei Trends untersucht: Die Produktion
von leistungsoptimierten, kostengünstigen und nachhaltigen Batterien.

Der Markt für Lithium-Ionen-Batterien wächst weiter: Im Jahr 2023 könnte
der globale Absatz erstmals die Marke von 1 TWh überschreiten. Bis 2030
dürfte sich die Nachfrage auf über 3 TWh mehr als verdreifachen, was
zahlreiche Auswirkungen auf die Branche, aber auch auf die
Technologieentwicklung und die Anforderungen an Batterien hat. So
schreiben beispielsweise die jüngsten gesetzlichen Bestimmungen bei
Batterien ein Mehr an Nachhaltigkeit vor. Der massenhafte Einsatz von LIBs
in Elektrofahrzeugen hat die Frage des Batteriepreises in den Vordergrund
und eher technische Faktoren wie Energiedichte und Reichweite in den
Hintergrund gedrängt.

Eine neue Roadmap des Fraunhofer ISI befasst sich in diesem Kontext mit
den »Industrialisierungsperspektiven bis 2030« und stützt sich bei ihren
Analysen insbesondere auf Industrie-Roadmaps und andere Ankündigungen zur
Produktion oder Nutzung bestimmter Technologien. Die Roadmap wurde im
Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
finanzierten Projekts »BEMA II« erstellt.

Erster Trend: Leistungsoptimierte Batterien

Die Studienergebnisse für den ersten Trend hin zu leistungsoptimierten
Batterien zeigen, dass es in den nächsten Jahren ehrgeizige
Entwicklungsziele gibt, um insbesondere bei den Parametern Energiedichte
und Schnellladefähigkeit deutliche Verbesserungen zu erzielen. Für einige
Flaggschiff-Fahrzeuge sollen die Laderaten auf 4C und damit in den Bereich
von 10 bis 20 Minuten Ladezeit beschleunigt werden. Um diese Ziele zu
erreichen, setzt die Industrie auf Hochnickelkathoden, Siliziumanoden und
neue Zell- und Packdesigns, die den Platzbedarf, die thermische Kopplung
und die Sicherheitseigenschaften verändern. Auf Systemebene bietet
beispielsweise die 800-V-Technologie einen neuen Weg zur Verbesserung der
Batterieleistung.

Zweiter Trend: Batteriekosten senken

Ein zweiter bedeutender und vielleicht noch wichtigerer Trend besteht in
der Senkung der Batteriekosten. Die Roadmap unterstreicht, dass das
Kostenziel auf der Ebene der Batteriepacks immer noch deutlich unter 100
EUR/kWh liegt, was eine Senkung um 30 bis 50 Prozent im Vergleich zu den
heutigen Kosten bedeuten könnte. Die Industrie will dieses Ziel durch die
Nutzung sowohl cobalt- als auch nickelfreier Materialien, die
Standardisierung von Zellen und die Direktintegration ins Batteriepack
erreichen. Auch neue Produktionsprozesse könnten dazu beitragen, sowohl
durch den Hebel der Energie- und Anlagenkosten als auch über eine
Standardisierung der Fabriken selbst. Auch zeigt sich bei den Kosten, dass
Technologien eben doch nicht unbedingt Standortneutral sind. Niedrige
Batteriekosten könnten auch durch die Verlagerung von Fabriken an
günstigere Produktionsstandorte erreicht werden.

Dritter Trend: Nachhaltige Batterien herstellen

Der dritte Trend, die Herstellung nachhaltiger Batterien, gewinnt durch
die EU-Batterierichtlinie, aber auch durch eine wachsende Zahl von
Automobilherstellern an Dynamik. Nachhaltigkeit kann viele Faktoren
betreffen, von der Rohstoffgewinnung bis hin zur Produktion und
Nutzungsszenarien. In den kommenden Jahren durfte sich die industrielle
Entwicklung eher auf Zelltechnologien und Produktionstechnologien
fokussieren, von denen einige sogar Nachhaltigkeit, etwa einen geringen
CO2-Fußabdruck, mit niedrigen Kosten kombinieren. Dazu zählen eisen- und
manganbasierte Kathoden, eine wasserbasierte oder trockene
Elektrodenprozessierung und die Rückgewinnung von Materialien am
Batterielebensende durch Recycling. Auch der Produktionsstandort spielt
eine wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit, da er von Faktoren wie dem
verfügbaren Energiemix und der Entfernung zu vor- und nachgelagerten
Produktionsstätten beeinflusst wird.

Batterien mit klaren Profilen und Anwendungsfällen

Die drei in der Studie diskutierten Schlüsseltrends stehen teilweise im
Widerspruch: Hohe Performance ist manchmal teuer und die hohe Priorität
eines geringen ökologischen Fußabdrucks kann zum Beispiel die Nutzung
einiger Technologien einschränken. Folglich sollte die Industrie hier
diversifizieren und Batterien mit klaren Profilen und Anwendungsfällen
herstellen. Zellhersteller, Automobil-OEMs, Start-ups und ihre Joint
Ventures wollen bis 2028 eine jährliche Zellproduktionskapazität von mehr
als 10 TWh aufbauen. Berücksichtigt man die Wahrscheinlichkeit für die
tatsächliche Umsetzung und typische Verzögerungen, scheinen bis zu 5 TWh
realistisch zu sein. Was die Produktion von Anoden- und Kathoden-
Aktivmaterialien betrifft, so wurden für 2028 etwa 3 TWh angekündigt, was
näher am prognostizierten Batteriebedarf der Anwendungsmärkte von 2 bis
3,5 TWh liegt. Wie sich die Batterierecyclingkapazität entwickeln wird,
ist noch unklar. Alle Ankündigungen der letzten Jahre zeigen ein
asymmetrisches Bild entlang der LIB-Wertschöpfungskette, in der der
Schwerpunkt lange auf der Zellproduktion lag. Im Bereich der Materialien
und Komponenten hat die Industrie noch Nachholbedarf.

Europa auf dem Weg zur Selbstversorgung?

Dr. Christoph Neef, wissenschaftlicher Koordinator der Studie, sieht
Europa auf einem guten Weg, ein wichtiger Akteur in der globalen
Batteriezellenproduktion zu werden: »In Europa gibt es Pläne zum Aufbau
von Zellproduktionskapazitäten in Höhe von 1,7 TWh aufgrund einer
steigenden Elektrofahrzeug-Produktion. Berücksichtigt man die
Realisierungswahrscheinlichkeit und mögliche Verzögerungen, scheint bis
2030 rund 1 TWh realistisch zu sein. Die Zahlen für Europa bestätigen den
globalen Trend einer starken Konzentration auf Projekte und Investitionen
in die Zellproduktion. Das Ziel, 30 Prozent der weltweiten Zellproduktion
auf europäischem Boden anzusiedeln, könnte erreicht werden.«

Christoph Neef fügt aber hinzu, dass Europa bei der Produktion von
Anodenmaterialien schwach bleiben dürfte und weiter auf Importe angewiesen
ist. Auch andere Lücken bestehen fort, etwa bei passiven Zellkomponenten
oder der Schlüsseltechnologie Lithiumeisenphosphat, die für kostengünstige
Batterien extrem wichtig ist. Bisher ist der Ausbau der
Produktionskapazitäten und die Frage, welche Hersteller diese Technologie
in der Zellproduktion abdecken könnten, noch ungeklärt. Ebenso hat sich
noch kein Materialhersteller verpflichtet, nennenswerte Kapazitäten für
Siliziummaterialien aufzubauen, die als LIB-Technologie der nächsten
Generation gelten. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, spielen
Investitionen sowie gute Investitionsbedingungen, aber auch niedrige
Energiekosten und qualifizierte Arbeitskräfte eine wichtige Rolle. Die
Straffung bürokratischer Prozesse und die Verringerung zeitaufwändiger
Verfahren sowie staatliche Subventionen und Finanzierungsmechanismen
könnten dazu beitragen, mehr industrielle Akteure anzulocken und so für
gleiche Wettbewerbsbedingungen mit außereuropäischen Länder sorgen.

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International Winter University an der h_da zu digitaler Transformation und globalem Marketing

23 Studierende aus sechs Nationen besuchen die International Winter
University (IWU) an der Hochschule Darmstadt (h_da). Vom 28.12.23 bis
13.01.24 beteiligen sie sich an wissenschaftlichen Seminaren und
Exkursionen und lernen die deutsche Studienkultur und Hessen als
Bundesland kennen. Durchgeführt wird die IWU von den Fachbereichen
Gesellschaftswissenschaften und Wirtschaft. Das International Office
betreut die Gäste und organisiert ein umfangreiches Freizeit- und
Kulturangebot. Die IWU ist Teil des Programms „Hessen International Winter
Universities“ des Hessischen Wissenschaftsministeriums.

Die Teilnehmenden der diesjährigen International Winter University an der
h_da kommen aus Australien, Brasilien, Georgien, Südkorea, Taiwan und den
USA. Schon seit Anfang Dezember besuchen sie Online-Einführungen zu den
wissenschaftlichen Seminaren am Campus. Direkt nach ihrer Ankunft in
Darmstadt lernen sich die Studierenden dann in interkulturellen Trainings
persönlich kennen und feiern gemeinsam mit h_da-Studierenden Silvester.
Anfang Januar beginnt dann das Programm an der h_da.

Zwei wissenschaftliche Seminare stehen für die Studierenden zur Wahl: Mit
der digitalen Transformation auf internationaler Ebene beschäftigt sich
Prof. Dr. Katrin Döveling aus dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften.
Im Zentrum steht unter anderem die Frage, wie unterschiedliche Länder und
Kulturen sich den gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung
stellen. Exkursionen gehen zum ZDF, zum Museum für Kommunikation und zum
House of Digital Transformation.

Prof. Dr. Matthias Neu aus dem Fachbereich Wirtschaft nimmt in seinem
Seminar „International Marketing & Sales“ internationale Aspekte der
Markforschung und des Produkt- und Vertriebsmanagements in den Blick. Mit
seinen Studierenden besucht er unter anderem das Unternehmen Stihl sowie
für Fallstudien zu Multi-Channel- und Sport-Marketing das Shoppingzentrum
Loop 5 sowie „Wiesbaden on Ice“.

Zum Rahmenprogramm der International Winter University gehören Ausflüge
und Freizeitaktivitäten in Darmstadt und Region. Zudem belegen die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer Deutschkurse, die vom Sprachenzentrum der
Hochschule Darmstadt durchgeführt werden. Studierende der h_da profitieren
von der Initiative, da sie wiederum Austauschplätze sowohl in den
hessischen Landesprogrammen mit befreundeten Universitäten als auch bei
h_da-Partneruniversitäten erhalten.

Weitere Informationen zur International Winter University an der
Hochschule Darmstadt finden sich unter: https://wup.h-da.de/

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Rauchfrei ins neue Jahr - BZgA unterstützt beim Rauchstopp

Jährlich sterben in Deutschland mehr als 127.000 Menschen an den Folgen
ihres Tabakkonsums. Damit ist Rauchen der wichtigste beeinflussbare
Risikofaktor für chronische, nicht übertragbare Krankheiten wie Krebs oder
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aktuell raucht etwa ein Viertel der
erwachsenen Bevölkerung in Deutschland. Damit vielen der Rauchausstieg
dauerhaft gelingt, motivieren der Beauftragte der Bundesregierung für
Sucht- und Drogenfragen und die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) für den Rauchstopp und informieren zu
Unterstützungsangeboten.

Rauchfrei in das neue Jahr starten – das ist für viele Raucherinnen und
Raucher ihr wichtigster Vorsatz zum Jahreswechsel. Damit vielen der
Rauchausstieg dauerhaft gelingt, motivieren der Beauftragte der
Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen und die Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für den Rauchstopp und informieren zu
Unterstützungsangeboten.

Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen ihres
Tabakkonsums. Damit ist Rauchen der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor
für chronische, nicht übertragbare Krankheiten wie Krebs oder Herz-
Kreislauf-Erkrankungen. Aktuell raucht etwa ein Viertel der erwachsenen
Bevölkerung in Deutschland.

Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und
Drogenfragen: „Um mit dem Rauchen aufzuhören, ist immer der richtige
Zeitpunkt. Rauchen ist und bleibt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko
und Aufhören lohnt sich immer. Viele Raucherinnen und Raucher wollen den
Ausstieg ja auch, schaffen ihn jedoch nicht aus eigener Kraft. Nikotin ist
einfach ein extrem harter Suchtstoff. Meine klare Empfehlung: Lassen Sie
sich helfen, sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Krankenkasse an. Nutzen Sie
die exzellenten Angebote der BZgA. Mit der richtigen Unterstützung wird
der Rauchausstieg viel einfacher. Für 2024 wünsche ich mir, dass es uns
gelingt, noch mehr Unterstützung für Rauchende zu organisieren. Da sind
alle gefragt: Krankenkassen, Ärzteschaft, Krankenhäuser, Politik. Und wir
müssen alles daran setzen, Menschen, vor allem Jugendliche, noch besser
vor dem Rauchen zu schützen. Dafür müssen bestehende Lücken in der
Werberegulierung geschlossen werden. Marketing am Verkaufsort, die
kostenlose Abgabe der Tabakerhitzer und E-Zigaretten, die Kinowerbung und
das Sponsoring von Festivals durch die Nikotinwirtschaft müssen ein Ende
haben.“

Dr. Johannes Nießen, Errichtungsbeauftragter des Bundesinstituts für
Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM) und Kommissarischer
Leiter der BZgA: „Nutzen Sie den Jahreswechsel, um mit dem Rauchen
aufzuhören und gesünder zu leben. Der Rauchstopp lohnt sich – und zwar in
jedem Alter! Rauchfrei sein verbessert die Lungenfunktion nach und nach.
Und mit dem Rauchstopp sinkt das Risiko für einen Herzinfarkt oder
Schlaganfall und für verschiedene Krebserkrankungen stetig. Lassen Sie
sich helfen beim Rauchausstieg, zum Beispiel mit der kostenfreien
telefonischen Beratung der BZgA. Das steigert Ihre Erfolgsaussichten!“

Die BZgA unterstützt den Rauchausstieg mit vielfältigen Angeboten. Der
Rauchstopp gelingt leichter, wenn man ihn gemeinsam mit anderen Menschen
angeht. Im rauchfrei-Forum der BZgA unter https://www.rauchfrei-info.de
finden zukünftige Nichtrauchende Gleichgesinnte, die ebenfalls gerade mit
dem Rauchen aufhören oder diesen Schritt bereits hinter sich haben. Auch
ehrenamtliche rauchfrei-Lotsen und rauchfrei-Lotsinnen unterstützen
Aufhörwillige. Die ehemaligen Raucherinnen und Raucher begleiten online
beim Rauchstopp.

Übersicht der BZgA-Unterstützungsangebote für den Rauchstopp:

• Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps rund um die Themen Rauchen und
Nichtrauchen mit Forum, Chat, unterstützender täglicher E-Mail und
persönlichen rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: https://www.rauchfrei-
info.de

• Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose Rufnummer 0 800 8
31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und
freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr

• Kostenfrei bestellbare Informationsbroschüren: „Ja, ich werde rauchfrei“
oder „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“. Die
Broschüren können bestellt oder direkt heruntergeladen werden im BZgA-Shop
unter: https://shop.bzga.de

• rauchfrei-Instagram-Kanal: BZgA-Infos und alltagsnahe, praktische Tipps,
damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird:
https://www.instagram.com/rauchfrei_info

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bzga.de
Fax: 0221/8992257
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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