Zum Hauptinhalt springen

Wasser-Ressourcenpreis 2024: Rüdiger Kurt Bode-Stiftung startet Ausschreibung des mit 100.000 Euro dotierten Preises

Die Rüdiger Kurt Bode-Stiftung schreibt den Wasser-Ressourcenpreis 2024
aus. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis richtet sich an
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die herausragende Strategien und
Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der globalen Wasserressourcen
entwickelt haben. Bewerbungen werden bis zum 15. Februar 2024
entgegengenommen.

Konkurrenz um die immer knapper werdende Ressource Wasser wird die globale
Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten prägen. Hauptgründe sind
Bevölkerungsdruck, Klimawandel und ineffizientes, nicht nachhaltiges
Management der Wasserressourcen. Bereits heute lebt etwa ein Drittel der
Weltbevölkerung unter Bedingungen, die durch mittleren bis starken
Wasserstress  gekennzeichnet sind. Bis zum Jahr 2050 erwarten die
Vereinten Nationen einen Anstieg des weltweiten Wasserverbrauchs um etwa
ein Prozent pro Jahr. Parallel werden Dürre- und Starkregen-Ereignisse
zunehmen (Weltwasserbericht 2023).

Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wird an Wissenschaftler/innen aus dem
Bereich der Lebens-, Natur-, und Ingenieurwissenschaften vergeben, die in
interdisziplinärer, praxisorientierter Forschungsarbeit an der
Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft herausragende Strategien
und Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der globalen Wasserressourcen
entwickelt haben. Die Auszeichnung soll dazu dienen, die
Forschungsmöglichkeiten der Preisträger/innen zu erweitern, die
Beschäftigung von Nachwuchswissenschaftlern/innen zu erleichtern und
weitere Forschungsinitiativen zu starten.

Sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich. Es
können sowohl Einzelpersonen als auch Forschungsgruppen berücksichtigt
werden. Der Preis adressiert Forscher/innen, die in das deutsche
Wissenschaftssystem integriert sind oder an einer deutschen
Forschungseinrichtung im Ausland arbeiten.

Aussagefähige Unterlagen (max. 10 Seiten) und Anhang mit
Motivationsschreiben, Lebenslauf, Kurzdarstellung des wissenschaftlichen
Werdeganges, Publikationsliste, bis zu fünf einschlägigen Publikationen
sowie Konzept über die geplante Verwendung des Preisgeldes sind per E-Mail
komplett als pdf-Datei einzureichen. Bei Selbstbewerbungen ist die
Empfehlung einer/s zweiten Wissenschaftlers/in beizufügen.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf
der Grundlage einer wissenschaftlichen Jury. Die Verleihung des Preises
erfolgt im Jahr 2024.

Die erforderlichen Unterlagen sind bis zum 15. Februar 2024 per Mail zu
senden an:
<karsten.krueger@stifterverband.de>

Die Rüdiger Kurt Bode-Stiftung im Stifterverband
Die Stiftung wurde 2009 vom Hamburger Pharmazeuten und Unternehmer Rüdiger
Bode zur Förderung der interdisziplinären Forschung auf dem Gebiet der
Lebens- und Naturwissenschaften errichtet. Schwerpunkt des im Jahr 2009
aufgelegten Stiftungsprogramms ist die Vergabe des Wasser-
Ressourcenpreises, der alle drei Jahre vergeben wird – erstmalig im Jahr
2012 an Professorin Claudia Pahl-Wostl. Die weiteren Preisträger waren im
Jahr 2015 Professor Klaus Kümmerer, 2018 Professor Florian Leese und 2021
Professor Harald Kunstmann.

  • Aufrufe: 42

PtJ erhält erneut Zuschlag für Projektträgerschaft „Meeres-, Küsten- und Polarforschung“

Welche Rolle spielen die Ozeane im fortschreitenden Klimawandel? Wie
wirken sich steigende Meeresspiegel, verändertes Klima sowie Verschmutzung
und Versauerung der Ozeane aus? Diese und weitere Fragen stehen im
Mittelpunkt der Projektträgerschaft „Meeres-, Küsten- und Polarforschung“,
für die der Projektträger Jülich (PtJ) erneut den Zuschlag erhielt. Neben
der Projektförderung berät PtJ seinen Auftraggeber Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) bei der strategischen Programmentwicklung und
unterstützt beim Betrieb und Neubau von Forschungsschiffen, beim
Management von Forschungsgroßgeräten, bei der internationalen
Zusammenarbeit sowie bei Rechtsangelegenheiten.

Ozeane haben eine zentrale Bedeutung für das Leben auf unserem Planeten:
Sie stabilisieren das Klimasystem, speichern Wärme, steuern das Wetter und
stellen die wichtigste Kohlenstoffsenke dar. Dabei sind die
Wechselbeziehungen zwischen Ozean und Klima vielschichtig: Globale
Strömungssysteme und der Stoffaustausch mit der Atmosphäre spielen hierbei
eine wichtige Rolle.

Für das Verständnis dieser ausbalancierten Systeme ist eine
interdisziplinäre und zukunftsorientierte Meeres-, Küsten- und
Polarforschung unabdingbar. Sie steht in den kommenden Jahrzehnten vor der
Aufgabe, die Wissens- und Entscheidungsbasis für nachhaltige Schutz- und
Nutzungskonzepte zu liefern, Zukunftsszenarien für die Ozeane zu entwerfen
und Grundlagen für technologische und soziale Innovationen zu erarbeiten.
Für eine leistungsfähige Meeres-, Küsten- und Polarforschung sind auch
moderne Forschungsinfrastrukturen unerlässlich.

Der Auftrag startet im Januar 2024 mit einer Laufzeit von vier Jahren und
einer Verlängerungsoption um zwei Jahre.

Über den Projektträger Jülich (PtJ)

Als einer der größten Projektträger Deutschlands ist PtJ Partner für
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seinen Kompetenzen im
Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in
Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung
ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Förderinteressierte und
Antragstellende berät er über aktuelle Förderinitiativen und betreut sie
bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Vorhaben.

Neben der Projektförderung engagiert sich PtJ in der strategischen
Vorausschau und der Innovationsbegleitung, insbesondere in der
Fachkommunikation sowie dem begleitenden Monitoring und in
Evaluationsprozessen. Damit trägt PtJ dem Anspruch seiner Auftraggeber
Rechnung, Ergebnisse der Forschungs- und Innovationsförderung in die
Gesellschaft hinein zu kommunizieren und die Zielerreichung der Programme
stets im Blick zu haben.

  • Aufrufe: 36

Neugestaltete Leuphana-Fakultät Management und Technologie im Dialog

Die Fakultät Management und Technologie der Leuphana Universität Lüneburg
ist ein Unikat in der deutschsprachigen Hochschullandschaft. Sie vereint
unter ihrem Dach die vier Disziplinen Betriebswirtschaftslehre,
Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspsychologie.
Am Tag der Fakultät, 23. November 2023, präsentieren die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihr Themen- und Leistungsspektrum
und suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit, insbesondere den lokalen
Unternehmen. Es geht darum, die „Transformation der Wirtschaft und
Gesellschaft erfolgreich zu gestalten“.

Dekan Prof. Dr. Paul Drews beschreibt das Profil seiner Fakultät so: „Alle
reden von der Transformation. Wir gehen das Thema ganz konkret an und
verbinden die Stärke von vier Disziplinen, um beispielsweise den
digitalen, organisatorischen und nachhaltigen Wandel in Unternehmungen zu
verstehen und zu gestalten. Wir befähigen unsere Absolventinnen und
Absolventen diesen Wandel verantwortungsvoll zu managen und auf den
Arbeitsfeldern der Zukunft erfolgreich zu sein.“

Verantwortungsvolles Management, nachhaltige Produktion und
organisatorische sowie psychologische Ansätze für eine erfolgreiche
Transformation von Organisationen prägen das Programm des Fakultätstags.
Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Zentralgebäude der Leuphana mit
kurzen Impulsvorträgen. Im Anschluss werden drei Workshops angeboten.
Diese Runden bieten den Gästen die Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen
mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die Fakultät Management und Technologie eröffnet an dem Tag auch die neuen
Leuphana Laboratories. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
unterschiedlicher Fachdisziplinen haben hier die Infrastruktur an der
Universität aufgebaut.  Die Psychologie zeigt unter anderem an dem
Nachmittag, was mithilfe innovativer Methoden wie Eye-Tracking, Virtual
Reality oder Emotionserkennung zur Erkennung menschlichen Verhaltens
möglich ist.  Bürger und Firmen aus Lüneburg sind eingeladen, die Methoden
selbst einmal auszuprobieren und sich so einen unmittelbaren Eindruck von
den Forschungsmethoden zu verschaffen. Damit wird die Übertragbarkeit der
Erkenntnisse in die Praxis greifbar.

Eine Talkrunde mit Expertinnen und Experten beleuchtet danach verschiedene
Perspektiven der Transformation. Ein Science Slam und ein Empfang, der
Gelegenheit zum Austausch und Kontakte knüpfen bietet, runden das Programm
des Tages ab.

Die Fakultät lädt Unternehmen, Organisationen, Förderer, Alumni,
Studierende sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am
Tag der Fakultät ein. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Das Programm und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter
http://www.leuphana.de/tdf

  • Aufrufe: 40

Innovative Citizen 2023 | Festival für eine demokratische Technik

Selbst zu »Makern« werden
Was ist eine demokratische Technik? Wie können wir technologische Innovationen am besten für selbstbestimmte Lebensstile mitgestalten? Welchen Beitrag können neue Technologien für einen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit leisten? Diese Fragen und eine Vielzahl an praktischen Workshops, Diskussionen und Vorträgen stehen im Mittelpunkt beim »Innovative Citizen – dem Festival für eine demokratische Technik | make -  fab -  grow - repair - cycle« am 24. und 25. November in der Werkhalle des Uniongewerbehof in Dortmund. Beim Festival steht vor allem das Kennenlernen und Ausprobieren an erster Stelle. Um Anmeldung zu den Workshops wird gebeten, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Presseinformation weiterlesen:
https://s.fhg.de/5M7

  • Aufrufe: 34