Zum Hauptinhalt springen

Geoinformationssysteme im Einsatz bei Versicherungen: Coburger BWL- Absolvent erhält Kulturpreis Bayern

Wie Geoinformationssysteme (GIS) effizient beim Vertrieb von
Versicherungen helfen können – das untersuchte Florian Görtner in seiner
Masterarbeit an der Hochschule Coburg. Dafür wird er am Donnerstag, 16.
November, mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft
ausgezeichnet.

Der Kulturpreis Bayern hat eine jahrzehntelange Tradition. Das
Energieunternehmen Bayernwerk verleiht die bayerische Kunst- und
Wissenschaftsauszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen
Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Ab 19 Uhr wird die
Preisverleihung am Donnerstag online und im Fernsehen übertragen. Neben
Kunst- und Kulturschaffenden werden 33 Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler bayerischer Hochschulen und Universitäten ausgezeichnet.
Auch der in Kaltennordheim (Thüringen) lebende Florian Görtner wird für
seine Masterarbeit im Studiengang Betriebswirtschaft der Hochschule Coburg
geehrt.

Geoinformationssysteme im Einsatz bei Versicherungen

In seiner Abschlussarbeit geht es um die Einsatzpotenziale von
Geoinformationssystemen (GIS) im Vertriebsmanagement von Versicherungen.
Konzentriert hat sich Görtner dabei auf die Komposit-Sparten, also
Versicherungen, die Schäden etwa durch Unfälle, Feuer oder Unwetter
abdecken. Das Thema knüpft an seinen Berufsalltag im Vertriebscontrolling
bei der Versicherung HUK-COBURG an. „Hier konnte ich die Ergebnisse meiner
Arbeit schon im Vertriebsmanagement implementieren, mittelfristig strebe
ich in dem Bereich eine Spezialistenstelle an“, sagt er.

Begabung, Mut und Kreativität

„Wir leben in einer Zeit mit neuen Aufgaben und Herausforderungen. Um sich
diesen zu stellen, braucht es von uns allen den Mut zu Neuem und zu
Veränderungen. Entscheidende Impulse schenkt uns neben der Kunst die
Wissenschaft“, sagt Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der
Bayernwerk AG. Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus
Blume betont: „33 neue Sterne am bayerischen Forschungshimmel: Die
Preisträger beleben mit ihrem Ideenreichtum unseren Wissenschaftsstandort.
Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind Talent- und Innovationschmieden“

Kulturpreisverleihung im Stream und im lokalen TV

Der Kulturpreis Bayern soll eine Bühne für die Kunst und Wissenschaft
Bayerns sein. Die Veranstaltung wird live übertragen um 19 Uhr – unter
anderem auf TV Mainfranken, TV Oberfranken, Franken Fernsehen, außerdem im
Stream unter https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/ oder auf den
Social-Media-Kanälen des Bayernwerks.
Pressestelle

  • Aufrufe: 38

Online-Vorträge beim Robotics-Forum Öffentliches Event der Fachhochschule Dortmund

Wer: Fachhochschule Dortmund

Was: Robotics-Forum

Wann: Dienstag, 21. November 2023, ab 16 Uhr

Wo: online unter www.fh.do/robotics

 

Die Fachhochschule Dortmund lädt zu spannenden offenen Online-Vorträgen im Umfeld der Robotik ein. Prof. Dr. Jörg Thiem, Sprecher der Robotik-AG und Professor für Computer-Vision und Robotik, organisiert das „Robotics-Forum“ nun bereits zum 8. Mal.

 

Welche Rolle spielen Roboter in der Medizintechnik? Wie können Drohnen helfen, kritische Infrastrukturen auf der Erde zu überwachen? Wie erkunden Roboterfahrzeuge und fliegende Roboter den Mars oder den Mond? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Robotics-Forum am Dienstag, 21. November 2023, ab 16 Uhr. Beteiligt sind Experten vom Jet Propulsion Laboratory der NASA, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

 

Die Vorträge – auf Deutsch mit englischen Folien – richten sich primär an Wissenschaftler*innen und Studierende, herzlich eingeladen sind aber auch andere technikbegeisterte Personen, etwa Schüler*innen der Oberstufe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Details zum Programm und Teilnahmelink:

www.fh.do/robotics

  • Aufrufe: 23

Arbeitsunfälle vermeiden: Oft liegt der Teufel im Detail

Arbeitsunfälle vermeiden Symbolbild
Arbeitsunfälle vermeiden Symbolbild

Sicherheit am Arbeitsplatz ist wichtig. Unternehmen müssen Mitarbeiter bestmöglich schützen und schulen, um Unfälle vermeiden zu können. Dabei steckt der Teufel aber oft im Detail. Stolperfallen am Boden oder eine Unachtsamkeit beim Bedienen der Anlage können bereits schlimme Folgen mit sich ziehen.

Ein Blick auf den Boden: Hier lauern die häufigsten Unfallursachen

Stolpern, Stürzen und Ausrutschen gehört zu den häufigsten Unfallursachen am Arbeitsplatz. Ob im Büro, der Produktionshalle oder dem Lager. Es reicht bereits eine kurze Unaufmerksamkeit, die schlimme Folgen haben kann. Wenn sich ein Mitarbeiter den Knöchel verstaucht oder sich beim Hinfallen den Arm bricht, fällt er oft für längere Zeit aus. Daher sollten Stolperfallen wie Teppiche oder lose Kabel am Boden weitestgehend entfernt werden. Treppenabsätze sollten zudem stets mit Signalfarbe markiert werden. Gelbe Streifen weisen dann auf die erste und letzte Stufe hin. Rutschige Böden hingegen lassen sich durch Gitterroststufen ersetzen. Diese sind vor allem dann praktisch, wenn der Untergrund häufig nass ist. Der Gitterrost verleiht ausreichend Grip. Zudem können keine Pfützen am Boden entstehen, die zur Rutschgefahr werden. Vor allem im Büro passieren die meisten Unfälle aufgrund von Stolpern, Stürzen und Ausrutschen. Hier herrscht oft ein falsches Sicherheitsgefühl. Wenn sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz gewisser Gefahren nicht mehr bewusst sind, wird unter Umständen mit zu wenig Vorsicht an den Arbeitsplatz herangetreten. Dann können sogar in einer vermeintlich sicheren Umgebung viele Gefahren lauern.

Anfängerschwierigkeiten und Routine: Maschinen und Anlagen als ständiger Gefahrenherd

Wenn in einem Unternehmen mit Maschinen und Anlagen hantiert wird, stellt dies grundsätzlich immer ein Sicherheitsrisiko dar. Sowohl zu wenig als auch viel Erfahrung können hier problematisch werden. Wenn eine Anlage anfangs nicht sicher bedient werden kann, erhöht dies das Unfallpotenzial. Gleichzeitig steigt das Risiko aber auch wieder an, wenn Mitarbeiter die Maschinen „blind“ betreiben. Wer sich zu sicher im Umgang mit schwerem Gerät ist, dem passieren Flüchtigkeitsfehler. Einmal nicht aufgepasst, kann es dann schon zu verheerenden Unfällen kommen. Daher tun Unternehmen gut daran, möglichst viele Sicherheitssysteme rund um Maschinen und Anlagen zu installieren. Kostengünstig, aber nicht immer möglich, sind physische Barrieren. Schutzgitter oder Plexiglasscheiben verhindern, dass es zu schweren Unfällen kommt. Dadurch können aber oft nicht alle Bereiche von Maschinen und Anlagen abgedeckt werden. Daher wird immer häufiger auch auf lasergestützte Sicherheitssysteme zurückgegriffen. Diese sorgen für einen automatischen Stopp, sobald ein Mitarbeiter den Laserstrahl berührt.

Regelmäßige Unterweisungen durchführen

Wenn Mitarbeiter in potenziell gefährlichen Umgebungen arbeiten, sind regelmäßige Sicherheitsunterweisungen unerlässlich. Staplerfahrer, Produktionsmitarbeiter und Co. müssen vor Arbeitsantritt geschult und mit den wichtigsten Sicherheitsaspekten sowie Gefahrenquellen vertraut gemacht werden. Doch auch für bestehendes Personal sind regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungen für Gefahren am Arbeitsplatz wichtig. So lassen sich potenziell schwere Arbeitsunfälle und Schäden an Geräten und Maschinen vermeiden. Auch regelmäßige Gespräche mit dem Personal sind wichtig. So kann ein Austausch über potenzielle Gefahrenstellen entstehen. Melden Mitarbeiter eine mögliche Unfallgefahr, lassen sich schnell Gegenmaßnahmen ergreifen. Dadurch lässt sich auch zum Ausdruck bringen, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter wertschätzt.

  • Aufrufe: 52

Neuerscheinung: Südliche Demokratien und der Streit über die internationale Ordnung

Die Monografie, entstanden aus einer politikwissenschaftlichen
Doktorarbeit an der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr
Hamburg (HSU/UniBw H), befasst sich mit den Einstellungen, Positionen und
der Rolle südlicher Demokratien in den Auseinandersetzungen über die
internationale Ordnung - eine Thematik, die in den gegenwärtigen
internationalen Beziehungen bzw. der internationalen Politik von großer
Relevanz ist.

Die Responsibility to Protect (R2P), im Deutschen häufig mit
„Schutzverantwortung“ übersetzt, formuliert eine Verantwortung der
Staatengemeinschaft, Menschen vor schweren Menschenrechtsverletzungen zu
beschützen. Trotz einer erstaunlich schnellen Entwicklung der Idee,
inklusive der Aufnahme in das Abschlussdokument des Weltgipfels der
Vereinten Nationen 2005, bleiben die Umsetzung und Operationalisierung
sowie weitere prozedurale Fragen ebenso offen, wie die Interpretation
zentraler Begriffe, Prinzipien und Normen des R2P-Konzeptes.
Die Debatte hierüber kann als Teil einer grundsätzlichen Debatte um Normen
und Spielregeln in einer sich stark verändernden, weniger westlichen und
stärker von anderen Akteuren, insbesondere aus dem Globalen Süden,
geprägten Welt gesehen werden. Die Studie untersucht mit dem Ansatz der
Außenpolitischen Kultur grundlegende Einstellungen und Ansichten Indiens
und Südafrikas zu zentralen Prinzipien, Regeln und Normen der
Schutzverantwortung. Da diese zugleich wesentlich Grundbausteine der
internationalen Ordnung darstellen, sind die Haltungen wichtiger
demokratischer Führungsmächte des Globalen Südens hierzu von erheblicher
Relevanz über das Themenfeld der Schutzverantwortung hinaus.
Eine Weiterentwicklung oder Neuaushandlung bzw. der Erhalt wesentlicher
Teile einer regelbasierten internationalen Ordnung und mit ihr verbundener
bzw. ihr zugrunde liegender Normen und Regeln wird zunehmend der
Mitgestaltung der aufstrebenden Mächte bedürfen. Dabei sind die Positionen
südlicher Demokratien, wie Indien und Südafrika, nicht nur aus
europäischer Sicht von größtem Interesse. Obwohl sie als pluralistische
Demokratien über ähnliche politische und gesellschaftliche Attribute wie
die klassischen westlichen Demokratien verfügen, vertreten sie in vielen
Fragen globaler Ordnung und internationaler Politik substanziell andere
Positionen, wie zuletzt wiederholt deutlich geworden ist.

  • Aufrufe: 29