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16. Pillnitzer Apfeltag mit Sortenschau, Verkostung und Versuchsfeldführungen

Julius Kühn-Institut (JKI) lädt gemeinsam mit den Partnern des Grünen
Forum Pillnitz die Öffentlichkeit ein, sich am 7. Oktober über Forschung,
Genbank-Sammlung und Züchtung am Traditionsstandort zu informieren.

(Dresden) Der jährliche Pillnitzer Apfeltag ist ein besonderer Tag der
offenen Tür. Er fällt in die Erntezeit der Apfel- und Birnensorten, die in
der Genbank des Julius Kühn-Instituts (JKI) bewahrt werden. Deshalb kommen
Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in den besonderen Genuss, ganz
viele verschiedene Sorten probieren zu können, unter ihnen alte Raritäten
aber auch die resistenten Neuzüchtungen die am JKI gezüchtet wurden.

Das in Dresden angesiedelte Fachinstitut für Züchtungsforschung an Obst
des Julius Kühn-Instituts veranstaltet, unterstützt durch die
Partnereinrichtungen des „Grünen Forum Pillnitz", am 7. Oktober den 16.
Pillnitzer Apfeltag. Gemeinsam wird über die Obstforschung, die Genbank-
Sammlung und Züchtungsaktivitäten an dem Traditionsstandort informiert.
Auf dem Programm stehen:

•       -Führungen durch das Versuchsfeld
•       -Sortenschau von Äpfeln und Birnen
•       -Bestimmung unbekannter Sorten durch Pomologen
•       -Beratung zum Pflanzenschutz und richtigen Baumschnitt
•       -Infostand der Grünen Liga zum heimischen Holzapfel
•       -mobile Kelterei mit Saftpresse
•       -Bäume Pillnitzer Sorten zum Erwerb von privater Baumschule

Eckdaten
Was: 16. Pillnitzer Apfeltag 2023
Wann: 07.10.2023/10-17 Uhr
Wo: Lohmener Str. 10, 01326 Dresden

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NCT Heidelberg: Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“ mit Caroline Adomeit am 3. November

Das diesjährige Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“ des Nationalen Centrums
für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg findet am 3. November im
Karlstorbahnhof statt. Die Geigerin Caroline Adomeit unternimmt
musikalische Saitensprünge von Tartini, Ravel, Rachmaninov bis hin zu
keltisch-irischen Arrangements. Statt Tickets erwerben die Besucher Takte
der Kompositionen. Die Erlöse kommen innovativer und angewandter
Krebsforschung am NCT Heidelberg zugute – www.nct-takte.de.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine
gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und
des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

Am 3. November ist es wieder soweit: Das NCT Heidelberg lädt zu „Takte
gegen Krebs“ im Karlstorbahnhof in der Heidelberger Südstadt ein. Das
diesjährige Benefizkonzert bestreitet die deutsch-britische Geigerin
Caroline Adomeit. Sie unternimmt musikalische Saitensprünge, die die
Zuhörerinnen und Zuhörer auf abwechslungsreiche Weise zu Kompositionen aus
sechs Jahrhunderten führen. Carolin Adomeit und der Pianist Stanislav
Rosenberg spielen an diesem Abend Werke von Tartini, Ravel, Rachmaninov
bis hin zu keltisch-irischen Arrangements.

Den zweiten Teil des Programms können die Gäste als Wunschkonzert
mitgestalten. Caroline Adomeit verfügt über ein außergewöhnliches
Repertoire, das von üblicher Violin-Literatur bis hin zu eigenen
Arrangements aus Film, Pop, Jazz, Musical und internationaler Folklore
reicht. Die vielfach preisgekrönte Künstlerin spielte bereits mit den
Dortmunder Philharmonikern, der Philharmonie Baden-Baden, dem Hessischen
Staatsorchester Wiesbaden und dem Mainzer Kammerorchester.

Dirk Jäger, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Leiter der
Medizinischen Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), sagt:
„Ich freue mich schon heute mit allen Musikbegeisterten auf den
Konzertabend mit Caroline Adomeit. Ihre Saitensprünge zu genießen und
damit die innovative Arbeit am NCT Heidelberg zu unterstützen, ist eine
wunderbare Kombination.“

Traditionell erwerben die Gäste Takte statt Tickets. Für einen Eintritt
wird mindestens ein Takt benötigt. Der Erlös des Benefizkonzerts kommt
innovativen Projekten der angewandten Krebsforschung am NCT Heidelberg
zugute. Wer mehr Takte als benötigte Sitzplätze erwirbt, leistet einen
noch größeren Beitrag zur Unterstützung des NCT Heidelbergs. Takte zu je
35 Euro sind über die Website www.nct-takte.de erhältlich.

Stefan Fröhling, Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg und Leiter
der Translationalen Medizinischen Onkologie am Deutschen
Krebsforschungszentrum (DKFZ), sagt: „Wir sind sehr froh und dankbar über
den Beitrag, den die Konzertbesucher für unsere innovative Arbeit leisten.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Patienten – ihre
Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern, ist das Ziel unserer Forschung.“

Informationen auf einen Blick
Wann: 3.11.2023, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Wo: Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
Programm: Werke für Geige und Flügel von Guiseppe Tartini, Maurice Ravel,
Sergei Rachmaninov, keltisch-irische Arrangements und Wunschkonzert
Ausführende: Caroline Adomeit (Violine), Stanislav Rosenberg (Flügel)
Ticketbestellung: www.nct-takte.de
Preis: 35,00 Euro pro Takt. Pro Person kann mehr als ein Takt zugunsten
des NCT Heidelberg erworben werden Bestimmungszweck der Erlöse: Innovative
Projekte der angewandten Krebsforschung am NCT Heidelberg
Schirmherrschaft: Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg
Veranstalter: Universitätsklinikum Heidelberg
Kontakt: Regina Hohmann, Spendenwesen NCT Heidelberg, Tel.: 06221
56-36146; E-Mail: regina.hohmann@nct-heidelberg.de

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung
unter:
https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-
heidelberg/news/pressemitteilungen/NCT-Takte_gegen_Krebs-
Caroline_Adomeit.jpg

Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen Die Nutzung ist
kostenlos. Das NCT Heidelberg gestattet die einmalige Verwendung in
Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der
Pressemitteilung. Bitte geben Sie als Bildnachweis das Copyright "Caroline
Adomeit" an. Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach
vorheriger Rücksprache mit der NCT-Kommunikation (Tel.: +49 6221 42-1755,
E-Mail: martin.staiger@nct-heidelberg.de) gestattet. Eine Nutzung zu
kommerziellen Zwecken ist untersagt.

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Der Preis der Welt. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus

Buchpremiere mit Friedrich Lenger

Mittwoch, 18. Oktober 2023, 18.00 Uhr
Online (ZOOM) & Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal
Goethestraße 31, 45128 Essen

Über Der Preis der Welt. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus (C.H.
Beck, 12.10.23):
Der Kapitalismus hat in den letzten 500 Jahren eine Welt hervorgebracht,
die ökonomisch eng verwoben sowie hochgradig asymmetrisch ist. In seiner
Globalgeschichte des Kapitalismus schildert der Historiker Friedrich
Lenger diese Entwicklungen, die von den Indigenen Amerikas bis zu den
bengalischen Seidenwebern niemanden unberührt ließen. Diese Geschichte
handelt von Reichtum und starker Armut, von Unfreiheit und Gewalt sowie
der damit einhergehenden Gefährdung unseres Planeten.

Denn zu den globalen Ungleichheiten, welche der Kapitalismus produziert
hat, gehören auch der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen und
Umweltzerstörungen, die in den Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich
zu spüren sind. Und so gleichgültig sich Handels- und
Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen, so indifferent waren
sie gegenüber menschlichem Leid. Millionen von Sklaven, die bis tief ins
19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiten mussten, sind
nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und
kapitalistischer Wirtschaft. Friedrich Lenger erzählt vom Siegeszug des
Kapitalismus und erklärt dessen Dynamik, die immer nur von außen begrenzt
wurde. (Text: C.H. Beck)

AUTOR
Friedrich Lenger, Historiker an der Justus-Liebig-Universität Gießen

MODERATION
Tim Schanetzky, KWI

TEILNAHME IN PRÄSENZ
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

TEILNAHME VIA ZOOM
Für eine Teilnahme via Zoom folgen Sie dem Link auf der KWI-Homepage.

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) im
Rahmen des Jahresthemas „Mehr oder Weniger“.

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Überleben auf dem Mars - U Bremen Research Alliance Kooperationspartner entwickeln künftige Marsstation

Aggressive Weltraumstrahlung, toxische Atmosphäre, Temperaturen von
durchschnittlich minus 65 Grad Celsius, ein sehr geringer Umgebungsdruck:
Die Lebensbedingungen auf dem Mars sind alles andere als freundlich. Für
das Überleben in diesem extremen Umfeld forscht die Bremer Initiative
„Humans on Mars“ an radikal neuen Lösungen. Zahlreiche Mitglieder der U
Bremen Research Alliance sind mit ihrer Expertise beteiligt: das DLR-
Institut für Raumfahrtsysteme, das Fraunhofer-Institut für
Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das Leibniz-
Institut für Werkstofforientierte Technologien IWT, das Deutsche
Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Universität
Bremen.

Geforscht wird in allen überlebenswichtigen Bereichen. Wie könnte eine
Unterkunft für Menschen auf dem Mars aussehen? Wie sollte die Besatzung
sich mit Wasser versorgen, mit Energie, mit Nahrungsmitteln? Da die
Transportkapazitäten begrenzt sind, kommt es darauf an, die vor Ort
vorhandenen Ressourcen zu nutzen, möglichst nachhaltig und effizient.
Dabei spielen bioregenerative Lösungen eine entscheidende Rolle,
beispielsweise für die Produktion von Sauerstoff und für Biomasse, die zur
Herstellung von Nahrungsmitteln genutzt werden kann. Auch die Entwicklung
von Werkstoffen, die vor der Strahlung schützen und diese gleichzeitig in
Energie umwandeln, streben die Forschungspartner an.

Die Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen sei einer der
bereicherndsten Aspekte, findet die Abteilungsleiterin für Polymere
Werkstoffe und Bauweisen am Fraunhofer IFAM, Dr. Katharina Koschek, die
nach Studium und Promotion wieder nach Bremen zurückgekehrt ist, weil sie
die angewandte Forschung reizt. Das ist bei Christiane Heinicke ganz
ähnlich. Die Geophysikerin leitet die Entwicklung einer künftigen
Marsstation. Sie hat es nach Bremen verschlagen, weil ihr in der
Hansestadt die Möglichkeit geboten worden war, einen extraterrestrischen
Lebensraum aufzubauen, und sie das Zusammenspiel der verschiedenen
Wissenschaftsbereiche schätzt.

Originalpublikation:
Impact – Das Wissenschaftsmagazin der U Bremen Research Alliance

In der U Bremen Research Alliance kooperieren die Universität Bremen und
zwölf Forschungsinstitute der vier deutschen Wissenschaftsorganisationen
sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz - alle mit
Sitz im Bundesland.

Das seit 2019 erscheinende Magazin Impact dokumentiert die kooperative
Forschungsstärke der Allianz und ihre gesellschaftliche Relevanz.
„Überleben auf dem Mars“ wurde in Ausgabe 8 (August 2023) veröffentlicht.

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