Zum Hauptinhalt springen

Dr. Janine George zur Professorin für Materialinformatik an der Uni Jena ernannt

Dr. Janine George von der Bundesanstalt für
Materialforschung und -prüfung (BAM) ist zur Professorin für
Materialinformatik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ernannt
worden. Die Ernennung erfolgt gemeinsam mit der BAM, an der George
weiterhin die Nachwuchsgruppe Computergestütztes Materialdesign leitet.

Schwerpunkt der Professur an der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der
Universität Jena ist die Frage, wie sich mit Methoden der Künstlichen
Intelligenz, maschinellem Lernen und Hochdurchsatzrechnungen die
Entwicklung neuer Materialien vorantreiben und beschleunigen lässt.
Inzwischen können deren Eigenschaften voraussetzungsfrei am Computer
vorhergesagt werden, ohne dass sie im Labor synthetisiert und
experimentell charakterisiert werden müssen. Damit ist es möglich, viel
schneller nach neuen Werkstoffen für die Energiewende, z. B. für Batterien
oder für Solarzellen, zu suchen. Gleichzeitig lassen sich Kosten sparen
sowie gezielt Aspekte wie Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit
berücksichtigen.

„Die Ernennung eröffnet mir die Chance, das innovative und
interdisziplinäre Forschungsgebiet der Materialinformatik, das
Materialwissenschaften, Informatik und Datenwissenschaften miteinander
verbindet, in Lehre und Forschung an der Universität Jena zu etablieren
und mit Studierenden und Forschenden im Bereich der computer- und
datengetriebenen Materialwissenschaft eng zusammenzuarbeiten. Die Berufung
nach dem Thüringer Modell erlaubt es mir zudem, meine Arbeit an der BAM,
einer exzellenten außeruniversitären Forschungseinrichtung des Bundes,
fortzusetzen“, sagt Prof. George.

„Die durch Janine George etablierte enge Beziehung zur BAM ist für uns
sehr wichtig“, unterstreicht der Dekan der Physikalisch-Astronomischen
Fakultät Prof. Dr. Ulf Peschel und ergänzt: „Darüber hinaus wird uns Frau
George dabei unterstützen, in Forschung und Lehre unser Profil durch den
sich gerade rasant entwickelnden Bereich der Materialinformatik zu
ergänzen und damit ein Studium an unserer Fakultät noch attraktiver zu
machen.“

Janine George hat vor ihrer Tätigkeit an der BAM an der RWTH Aachen und
der belgischen Université Catholique de Louvain im Bereich der
computergestützten Festkörperchemie, der Festkörperphysik und der
Materialwissenschaften geforscht. In ihrer Promotion an der RWTH Aachen
beschäftigte sie sich mit dichtefunktionaltheoretischen Betrachtungen
intermolekularer Wechselwirkungen und thermischer Bewegung in
Molekülkristallen und metallorganischen Verbindungen. Die Lehrtätigkeit in
Jena wird sie zum Vorlesungsstart am 16. Oktober aufnehmen.

  • Aufrufe: 16

Brückentag und langes Wochenende verpasst? Jetzt mit der Urlaubsplanung 2024 starten

Viele Deutsche haben den Tag der deutschen Einheit genutzt, um Urlaubstage zu sparen und ein verlängertes Wochenende zu genießen. Ob ein Städtetrip nach Rom, ein Ausflug an die Küste oder ein wohlverdienter Urlaub in der Sonne – bei der Urlaubsplanung werden die Feier- und Brückentage gerne berücksichtigt. Wer die Chance in diesem Jahr verpasst hat oder nicht nutzen konnte, sollte sich bereits jetzt die Feier- und Brückentage 2024 ansehen und mit den Urlaubsplänen starten. Es lohnt sich, sich früh einen Überblick zu verschaffen und beliebte Brückentage beim Arbeitgeber direkt zu beantragen.

Das Online-Reiseportal Urlaubsguru hat für jedes Bundesland die möglichen verlängerten Wochenenden im nächsten Jahr zusammengetragen und gibt Tipps für die schönsten Destinationen pro Monat: https://www.urlaubsguru.de/rei...

  • Aufrufe: 28

Ringvorlesung „Klimakrise und Nachhaltigkeit”

Das transzent, der AStA und die Students for Future an der Bergischen
Universität sowie das Wuppertal Institut laden zur fünften Runde ein

Wachsende soziale Ungleichheit, Inflation und Energieknappheit sind
zentrale Themen unserer Zeit. Durch Extremwetterereignisse werden die
Folgen des Klimawandels gleichzeitig immer deutlicher spürbar. Als Antwort
auf diese Problemlagen braucht es eine sozial-ökologische Transformation
der Gesellschaft. Die fünfte Ausgabe der Ringvorlesung „Klimakrise &
Nachhaltigkeit“ beschäftigt sich daher an sieben Terminen unter anderem
mit der Beteiligung der Zivilgesellschaft, der Stärkung der Demokratie
sowie konkreten wissenschaftlichen Studien und Projekten, die zur
nachhaltigen Entwicklung beitragen. Alle Veranstaltungen beginnen
dienstags um 18:00 Uhr und finden an der Bergischen Universität, in der
CityKirche Elberfeld oder am Wuppertal Institut statt.

Wuppertal, 4. Oktober 2023: Bezogen auf den Klimawandel ist die größte
Herausforderung das notwendige Tempo für die Gestaltung der erforderlichen
Transformationsprozesse erreichen zu können. Dies erfordert eine
angemessene und konsequente Klimapolitik, die sich demokratisch auf
ausreichende und konkrete Maßnahmen einigt. Die fünfte Ausgabe der
Ringvorlesung „Klimakrise & Nachhaltigkeit“ beschäftigt sich daher an
sieben Terminen unter anderem mit folgenden Fragen: Wie kann die
Beteiligung der Zivilgesellschaft helfen, eine nachhaltige Gestaltung und
eine Stärkung der Demokratie zu bewirken? Wie kommen wir von einem
Weltuntergangs-Szenario zu einem konstruktiven Transformationsprozess? Und
welche Lösungen liefern konkrete wissenschaftliche Projekte und Studien?

In der Ringvorlesung präsentieren Forschende ihre Ergebnisse und zeigen
dabei auch Lösungsansätze für die Gestaltung einer nachhaltigen
Entwicklung auf. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit den
Referent*innen Fragen zu stellen und die Themen der Veranstaltung zu
diskutieren.
Felix Kruthaup von Students for Future betont: „Der Umgang mit der
Klimakrise ist eine Frage von globaler und generationsübergreifender
Gerechtigkeit. Die Transformation unserer Gesellschaft darf daher nicht
nur als technisches Problem betrachtet werden. Die Ringvorlesung soll
hierzu einen Raum für kritische Auseinandersetzung zwischen verschiedenen
wissenschaftlichen Disziplinen und der Zivilgesellschaft bieten.“ Deswegen
wünschen sich die Studierenden auch, dass die Klimakrise, ihre Ursachen
und mögliche Lösungen in allen Studiengängen fachspezifisch thematisiert
und diskutiert werden.

Zum Auftakt der Ringvorlesung referiert Professorin Dr. Maren Urner am 17.
Oktober um 18:00 Uhr in der CityKirche. Sie ist Neurowissenschaftlerin,
Professorin für Medienpsychologie an der HMKW Hochschule für Medien,
Kommunikation und Wirtschaft in Köln und ist mit ihren Büchern „Schluss
mit dem täglichen Weltuntergang“ und „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ als
Autorin sehr erfolgreich.

Alle Veranstaltungen beginnen dienstags um 18:00 Uhr und finden an der
Bergischen Universität am Campus Grifflenberg auf der AStA-Ebene (Ebene
ME.04, Max-Horkheimer-Straße 15, 42119 Wuppertal), in der CityKirche
(Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal) oder am Wuppertal Institut (Döppersberg
19, 42103 Wuppertal) statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Ringvorlesung teilzunehmen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Terminübersicht:

17. Oktober 2023 in der CityKirche
"Klimaleugnung und Weltuntergangsstimmung adé: Warum die Bewältigung der
Klimakrise (immer) im Kopf beginnt!"
Prof. Dr. Maren Urner (HMKW Hochschule für Medien Kommunikation und
Wirtschaft)

24. Oktober 2023 in der AStA-Ebene
"Klimakrise, globale Ungleichheit & Migration: Wie schaffen wir
Gerechtigkeit?"
Prof. Dr. Elisabeth Badenhoop (BUW) und Katharina Gröne (Wuppertal
Institut)

7. November 2023 in der AStA-Ebene
"Stadt der Zukunft: Nachhaltigkeit, Partizipation und urbane Governance”
Prof. Dr. Detlef Sack (BUW) und Lynn Verheyen (Wuppertal Institut)

21. November 2023 in der AStA-Ebene
"Leugnen, Verharmlosen, Verzögern: Kommunikationsstrategien organisierter
Interessen in der Klimapolitik"
Prof. Dr. Anna Leuschner (BUW) und Wolfgang Obergassel (Wuppertal
Institut)

5. Dezember 2023 in der AStA-Ebene
"Mit Suffizienz Klimaziele sicher erreichen: das Beispiel des CLEVER
Szenarios"
Jochen Stiebel (Neue Effizienz), Dr. Benjamin Best und Johannes Thema
(beide Wuppertal Institut)

19. Dezember 2023 in der Aula des Wuppertal Instituts
"(Un)Gesunde Städte: Wasser, Boden und nachhaltige Stadtentwicklung"
Prof. Dr. Jörg Rinklebe (BUW) und Anja Bierwirth (Wuppertal Institut)

16. Januar 2024 in der AStA-Ebene
"Nachhaltigen Konsum ermöglichen – eine Gemeinschaftsaufgabe?"
Dr. Laura Behrmann (BUW) und Markus Kühlert (Wuppertal Institut)

  • Aufrufe: 16

FEI schreibt Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2024 aus: Studierende entwickeln Produktideen

Beim Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland werden seit 2010 die besten
Ideen für innovative Lebensmittelprodukte gesucht, die auch in
ökologischer Hinsicht überzeugen. Der Forschungskreis der
Ernährungsindustrie e.V. (FEI) fordert ab sofort wieder Teams von
Studierenden an deutschen Hochschulen auf, sich mit ihrer Produktidee für
TROPHELIA Deutschland 2024 anzumelden.

Teilnehmen können Studentinnen und Studenten der
Lebensmittelwissenschaften sowie von angrenzenden Disziplinen, die an
ihrer Hochschule wissenschaftlich betreut werden. Im Team entwickeln sie
Ideen für nachhaltig produzierte Food-Innovationen. Anmeldungen von Teams
nimmt der FEI gern bis zum 11. Dezember 2023 - ausschließlich online -
entgegen: https://www.fei-bonn.de/trophelia-anmeldungen

Von den angemeldeten Teams werden bis zum 26. Januar 2024 die
Produktdossiers erwartet, in denen die Ideen umfassend beschrieben werden;
diese werden anschließend von einer unabhängigen Jury bewertet. Aufgrund
der Dossier-Bewertungen werden bis Mitte März die sechs besten Teams
ausgewählt, die am 16. April 2024 ihre Produktideen beim Finale in Bonn
von TROPHELIA Deutschland 2024 präsentieren können.

Nähere Informationen zu der Ausschreibung stehen unter www.fei-
bonn.de/trophelia-2024 bereit.

Mit dem Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland fördert der FEI den
studentischen Nachwuchs an Hochschulen in ganz Deutschland und gibt ihm
die Möglichkeit, kreativ Ideen für ein Lebensmittel der Zukunft zu
entwickeln und zu präsentieren und somit praxisnahe Erfahrungen für den
Start ins Berufsleben zu sammeln.

Zur Pressemitteilung auf der FEI-Website: www.fei-
bonn.de/pm-20231002-trophelia-2024

  • Aufrufe: 29