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Premiere des Infotags „Das Bildungsnetzwerk Bochum stellt sich vor“

Infotag neue Kräfte in Schulen
Infotag neue Kräfte in Schulen

Am vergangenen Dienstag, 19. September, nahmen 75 neue Lehr- und Fachkräfte von Bochumer Schulen an der Premiere zum Infotag „Das Bildungsnetzwerk Bochum stellt sich vor“ teil. Dabei war es unerheblich, ob diese Kräfte beim Land, der Kommune oder einem Träger beschäftigt sind. Zum Infotag eingeladen hatte das Regionale Bildungsbüro Bochum, die dreistündige Veranstaltung fand am Nachmittag in der Schulaula am Ostring 25 statt.

 

Zielsetzung des Infotags war es, die neuen Kräfte durch mehr Wissen über vorhandene Strukturen, Angebote und Vernetzungen in ihrem Schulalltag zu stärken. In einem speed-dating-ähnlichen Verfahren stellten sich 14 Partnerinnen und Partner des Bochumer Bildungsnetzwerks vor und eröffneten Einblicke in ihre Arbeit und Angebote. Der Fokus lag auf den Informationen, die für neue Kräfte in Schulen relevant und hilfreich sein können: Wen gibt es in Bochum, an wen kann ich mich bei welcher Fragestellung wenden, wer kann mir weiterhelfen?

 

So gab es unter anderem Informationen von der Stabsstelle Bildungsnetzwerke, dem Kommunalen Integrationszentrum, der Jugendhilfe, der Rosa Strippe, der Kriminalpolizei Bochum oder dem Beratungshaus Inklusion. Das Interesse an einer aktiven Teilnahme an dem Infotag war auf Seiten der Partnerinnen und Partner des Bildungsnetzwerks so groß, dass nicht alle berücksichtigt werden konnten.

 

In der Veranstaltungspause wurde der kollegiale Austausch und das Netzwerken von den Teilnehmenden intensiv genutzt. So wurden bereits Verabredungen zu konkreten Workshops an Schulen getroffen und Rückfragen der Teilnehmenden beantwortet. Auch bestand großes Interesse an den ausgelegten Infomaterialien.

Im Nachgang der Veranstaltung sind die Kontaktdaten und Angebote der Partnerinnen und Partner des Bildungsnetzwerks statt auf einer Visitenkartensammlung auf einer digitalen Pinnwand abgelegt worden. Das erste Feedback der Teilnehmenden und Referierenden fällt positiv aus und lässt auf eine Verstetigung einmal im Jahr hoffen.

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Volkshochschule Bochum hat bei zwei Veranstaltungen noch Plätze frei

Die Volkshochschule hat bei zwei Veranstaltungen noch Plätze frei. Interessierte können sich im Internet unter www.vhs-bochum.de oder unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 anmelden.

 

Am Dienstag, 26. September, findet in den Räumlichkeiten des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, von 18.30 bis 20 Uhr der Bildervortrag „Die Ruhrbesetzung in Bochum“ (Kursnummer: H11013) statt. Nach einem kurzen Überblick über die Ruhrbesetzung geht es um spezielle Bochumer Ereignisse aus dieser Zeit. Das Entgelt beträgt sechs Euro. Am 11. Januar 1923 begann die Ruhrbesetzung durch französisches Militär. Der Hintergrund war die Nichterfüllung von Reparationszahlungen aus dem verlorenen Ersten Weltkrieg. Die deutsche Regierung und Bevölkerung antworteten mit einem passiven Widerstand, der die Weimarer Republik fast in den Bankrott führte. Die Besetzung des Ruhrgebietes dauerte bis zum Sommer 1925.

 

Die „Baustellenführung – Fritz Bauer Forum“ zeigt Interessierten am Mittwoch, 27. September, von 17 bis 18.30 Uhr, welche Fortschritte das Projekt macht (Kursnummer: H12022). Am Hauptfriedhof in Altenbochum entsteht das Fritz Bauer Forum als internationaler Ort für Forschung, Bildung, Kunst und Dialog in Bochum. Nun ist der erste Bauabschnitt – die Bibliothek – fertiggestellt. Bei der Führung werden die Historie des Ortes und seine neue Nutzung durch das Fritz Bauer Forum beleuchtet. Das Entgelt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Treffpunkt ist an der alten Trauerhalle, Feldmark 107.

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DGfN-Kommission gibt aktuelle Impfempfehlungen für Menschen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD)

Erkrankungen der Atemwege (respiratorische Infekte) nehmen im Herbst und
Winter rasant zu – und viele sind mehr als nur ein Schnupfen. Jedes Jahr
fordern nicht nur Corona-, sondern auch Grippe-Viren viele Todesopfer,
insbesondere unter alten und chronisch kranken Menschen. Auch Menschen mit
einer chronischer Nierenkrankheit haben ein erhöhtes Risiko für schwere
Verläufe und sollten daher nun an die Impfungen denken. Die DGfN-
Kommission für Hygiene und Infektionsprävention hat aktuelle
Impfempfehlungen für Menschen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD)
veröffentlicht.

Bei gut 10 Prozent der Bevölkerung liegt eine chronische Nierenkrankheit
(CKD) vor. Es handelt sich um eine schleichende Erkrankung, bei der die
Nierenfunktion in der Regel langsam, aber stetig abnimmt, wenn nicht
gegengesteuert wird. Menschen mit einer manifesten Nierenkrankheit gelten
ab dem Stadium 3, wenn die Nierenfunktion (sogenannte glomeruläre
Filtrationsrate/GFR) auf unter 60 ml/min/1,73 m² abgefallen ist, als
chronisch krank und gelten damit auch als Risikogruppe für schwere
respiratorische Erkrankungen. Für sie ist es von besonderer Wichtigkeit,
durch Auffrischungsimpfungen einen Impfschutz aufrecht zu erhalten, so das
Fazit der aktuellen Impfempfehlung der DGfN-Kommission für Hygiene und
Infektionsprävention für Menschen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD)
[1].

Eine Boosterung gegen SARS-CoV-2 wird bevorzugt vor dem Herbst (Ende
Sept./Anfang Okt.) empfohlen, angepasste Impfstoffe stehen nun auch seit
wenigen Tagen zur Verfügung. „Die Vorbehalte gegen die Corona-Impfung sind
nach wie vor groß, da es auch Fallberichte von Impfschäden gibt. Schaut
man sich aber an, wie viele Menschen durch die Impfung geschädigt werden
und wie viele durch das Virus, bleibt zu konstatieren: Ein
COVID-19-Erkrankung ist um ein Vielfaches risikobehafteter als die
Vakzinierung gegen SARS-CoV-2“, erklärt Prof. Julia Weinmann-Menke,
Pressesprecherin der DGfN. „Insbesondere für gefährdete Risikopersonen wie
Menschen mit einer chronischen Nierenkrankheit fällt die Nutzen-Risiko-
Quote eindeutig zu Gunsten der Impfung aus.“ Die DGfN folgt daher der
STIKO-Empfehlung und rät CKD-Patientinnen und -Patienten zur
Grundimmunisierung (falls nicht schon erfolgt) und aktuell zur
Auffrischungsimpfung.

Bei der Diskussion um die Corona-Impfung wird aber oft vergessen, dass
auch die Grippe Jahr für Jahr zu vielen Todesopfern führt. Angepasste
Impfstoffe gegen Influenzaviren stehen zur Verfügung und das Impfangebot
sollte ebenso von chronisch nierenkranken Menschen wahrgenommen werden,
rät Prof. Dr. Matthias Girndt, Leiter der DGfN-Kommission für Hygiene und
Infektionsprävention. Der optimale Zeitpunkt für die Grippeimpfung liegt
zwischen Mitte November und Jahresende. „Zwar können Corona- und
Grippeimpfungen gemeinsam verabreicht werden, allerdings ist eine
Erfahrung der Vorjahre, dass Grippewellen oft erst im Februar/März durch
das Land ziehen. Wer sich zu früh impfen lässt, ist dann u. U. nicht mehr
ausreichend geschützt.“

[1] https://www.dgfn.eu/bekanntmachungen-details/empfehlung-zu-
impfmassnahmen-gegen-sars-cov-2-und-influenza-fuer-patienten-mit-
chronischen-nierenkrankheiten.html

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Deutschlands Rezession ist hausgemacht

Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,5 Prozent gestiegen. Schlüsselbranchen wie die Bauwirtschaft oder der Maschinenbau befinden sich tief in der Krise. Hohe Energiekosten, steigende Lohnkosten und der Anstieg der Zinsen haben die Wirtschaft in die Rezession abgleiten lassen. Der NRW-Mittelstand fordert Entlastung und Abbau unnützer Bürokratie, um dieser Entwicklung zu begegnen. „Deutschland ist als einzige bedeutende Volkswirtschaft in eine Rezession abgerutscht. Der Umbau weiter Teile unserer Wirtschaft in eine Subventionsökonomie hat uns in diese fatale Lage gebracht. Wir sehen heute, dass die Unternehmen nicht länger in der Lage sind, die erratische Energiepolitik und andauernden Regulierungsrunden geschäftlich abzufedern. Wir müssen zu einem marktwirtschaftlichen Wachstumsmodell zurückfinden, der politische Interventionismus ist gescheitert“, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandsverband BVMW.   

 

Der Verband fordert von der Politik Sofortmaßnahmen wie die Streichung der Stromsteuer, die endgültige Abschaffung des Solidaritätszuschlags sowie weitreichende Maßnahmen zu Entbürokratisierung. Der regulatorische Druck aus Brüssel und Berlin müsse ein Ende haben – die Politik habe im regulatorischen Wahn weit über das Ziel hinausgeschossen und ersticke den Mittelstand mit unnützen Berichts- und Dokumentationspflichten, die nicht einen einzigen Job geschafft haben, so Schulte. „Als politische Vertretung des größten Bundeslandes erwarten wir von der nordrhein-westfälischen Landesregierung, dass sie sich an die Spitze der Bewegung stellt, unsere Wirtschaft aus dem Rezessionstal herauszuführen. Die steigenden Zinsen werden politische Spielräume begrenzen und drängen uns dazu, an die Stelle der destruktiven und teuren Interventionspolitik der letzten Jahre ein Wachstumsmodell zu setzen, das wieder auf die Regeln der Marktwirtschaft vertraut.“ 

 

BVMW-Pressestelle

Thomas Kolbe
Pressesprecher BVMW NRW
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