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Zur Kommentierung freigegeben: Konsultationsfassung der S3-Leitlinie Pankreaskarzinom

Die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie „Pankreaskarzinom“ ist aktuell
zur Kommentierung freigegeben. Überarbeitet sind die Themengebiete
Risikofaktoren, Risikogruppen und Screening, Chirurgische Therapie sowie
Palliativversorgung und supportive Therapien. Expert*innen, aber auch
Betroffene und Interessierte sind nun eingeladen, Verbesserungsvorschläge
und Ergänzungshinweise zur Konsultationsfassung mit dem dafür vorgesehenen
Kommentierungsbogen bis zum 28. September 2023 abzugeben: https://www
.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/pankreaskarzinom

Die S3-Leitlinie wird federführend durch die Deutsche Gesellschaft für
Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im
Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie aktualisiert.

Das Leitlinienprogramm Onkologie
Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für
Leistungserbringer*innen und Patient*innen zur angemessenen Vorgehensweise
bei speziellen Gesundheitsproblemen. Sie stellen ein wesentliches
Instrument zur Förderung von Qualität und Transparenz medizinischer
Versorgung dar. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), die Deutsche
Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben
sich mit dem im Februar 2008 gestarteten Leitlinienprogramm Onkologie das
Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den
Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der
Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das
Leitlinienprogramm 33 S3-Leitlinien, die zu einem großen Teil auch als
laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen. Mehr unter: https://www
.leitlinienprogramm-onkologie.de

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Ausschreibung Georg-Eckert-Forschungspreis 2024

Seit 2010 verleiht das Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-
Institut (GEI) den Georg-Eckert-Forschungspreis für wissenschaftliche
Arbeiten auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung.
Ausgezeichnet werden Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die
sich mit kulturellen, gesellschaftlichen, politischen und/oder
pädagogischen Aspekten von schulischen Bildungsmedien in historischer oder
aktueller Perspektive befassen.

Bis zum 30. September 2023 können Monografien, Dissertationen oder
Habilitationen sowie Gemeinschaftswerke zur Begutachtung für den Georg-
Eckert-Forschungspreis 2024 eingereicht oder nominiert werden.

Mit der Auszeichnung will das GEI herausragende Arbeiten auf dem Gebiet
der Geistes- und Kulturwissenschaften fördern. Eingereicht werden können
Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die unveröffentlicht sind
oder deren Drucklegung zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger
zurückliegt als der 1. Januar 2021. Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert
und dient wissenschaftlichen Zwecken, beispielsweise einer
Veröffentlichung in der Reihe des Georg-Eckert-Instituts „Bildungsmedien“,
Workshops, Konferenz- oder Forschungsreisen.

Außerdem verleiht das GEI einen Nachwuchspreis zur Förderung junger
Akademiker*innen.
Der Georg-Eckert-Nachwuchspreis für studentische Abschlussarbeiten
(Magisterarbeit, Staatsexamensarbeit, Diplomarbeit) ist mit 1.000,- Euro
dotiert. Bachelorarbeiten können nicht prämiert werden. Die Arbeiten sind
zusammen mit zwei Fachgutachten einzureichen. Die Preisträgerin oder der
Preisträger erhält zusätzlich die Möglichkeit einer Online-Publikation
(Open Access).

Die Preisverleihung findet 2024 in Braunschweig statt.

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Das Immunsystem des Kindes zwischen Verteidigung und Toleranz: Von Infektionen, Allergien und Autoimmunerkrankungen

Schwerpunktthema „Immunreaktionen“ auf dem Kongress für Kinder- und
Jugendmedizin 2023 vom 21.-23. September in Hamburg

Wenn die Abwehr gegen Infektionserreger nicht funktioniert oder wenn das
Immunsystem den eigenen Körper oder harmlose Allergene attackiert: Auf dem
Kongress für Kinder- und Jugendmedizin 2023 stellt das Immunsystem und
seine Rolle bei der Infektionsabwehr, bei Allergien und
Autoimmunerkrankungen einen wichtigen Schwerpunkt dar und es wird Neuestes
aus der Forschung zu diesem wichtigen Thema präsentiert.

Infektionen: Neue Erkenntnisse, neue Impfstoffe

Die vergangenen Jahre haben eindrucksvoll vor Augen geführt, wie groß die
Macht von Infektionserregern ist und welch zentrale Rolle unser
Immunsystem bei ihrer Abwehr für unser Überleben spielt. SARS-CoV-2 hielt
die Welt in Atem oder – besser gesagt – nahm ihr den Atem und hat unser
Leben über Jahre massiv beeinflusst. Gerade bei Kindern hat das
Immunsystem eine exzellente Verteidigungsstrategie entwickelt, so dass sie
während der SARS-CoV-2 Pandemie im Vergleich zu Erwachsenen sehr viel
weniger von schweren Infektionen betroffen waren. Aber oft betreffen
Infektwellen Säuglinge und Kleinkinder besonders schwer: Ein Beispiel
hierfür sind die RS-Viren (Respiratory Syncytial Virus), die
Kinderkliniken und Praxen im letzten Winter über ihre Kapazitätsgrenzen
gebracht und die weiterhin aktuelle intensive Diskussion über eine bessere
Versorgung in der Pädiatrie angefacht haben.

„Die Bekämpfung von Infektionen war und ist eines der größten Ziele der
Medizin“, sagt Prof. Dr. Gesine Hansen aus Hannover, die das
wissenschaftliche Programm des größten Kongresses für Kinder- und
Jugendmedizin im deutschsprachigen Raum zusammengestellt hat, der am 21.
September in Hamburg eröffnet wird.

Die Kongresspräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und
Jugendmedizin (DGKJ) erläutert: „Gerade im Kindesalter spielen Infektionen
eine sehr große Rolle und die Prävention von schweren Infektionen durch
konsequente Impfstrategien, die das Immunsystem auf den Angriff von
Infektionserregern vorbereiten, ist eine zentrale Aufgabe der Kinder- und
Jugendärztinnen und -ärzte. Die intensive Forschung zu SARS-CoV-2 hat dazu
beigetragen, die Entwicklung neuer Impfstoffe zu beschleunigen und neue
Erkenntnisse zur Behandlung von viralen Infektionen zu gewinnen, gegen die
es bislang kaum therapeutische Möglichkeiten gibt.“

Allergien: „epidemisches Ausmaß“

Während die Infektionen über die letzten Jahrzehnte durch Fortschritte wie
Impfungen und Antibiotika deutlich besser in den Griff bekommen wurden,
hat die Zahl der Autoimmunerkrankungen und Allergien massiv zugenommen.
Auch diese fehlgeleiteten Immunreaktionen stehen auf dem Kongress für
Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg im Fokus.

Inzwischen leidet ungefähr jedes 4. Kind an einer allergischen Erkrankung
wie allergischem Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis oder
Nahrungsmittelallergien. Hierbei richtet sich das Immunsystem gegen an
sich völlig harmlose Antigene wie die Allergene wie Birkenpollen,
Hausstaubmilben oder Erdnüsse, was zu quälenden Symptomen und einer
erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der Kinder führt. „Allergien
haben inzwischen ein epidemisches Ausmaß angenommen und führen häufig zu
einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität von betroffenen Kindern
und ihren Familien“, beobachtet Prof. Hansen. Neue Medikamente helfen
dabei, besonders schwer erkrankte Kinder und Jugendlichen mit Asthma und
Neurodermitis von ihren schweren Symptomen zu befreien.

Darüber hinaus forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schon
seit vielen Jahren an neuen Strategien zur Prävention dieser extrem
häufigen Erkrankungen und versuchen, die Erkenntnisse aus der sog.
„Hygiene-Hypothese“ für die Prävention praktisch zu nutzen. Dabei konnte
gezeigt werden, dass die frühe Auseinandersetzung mit Mikroben z.B. auf
dem Bauernhof oder der frühe Kontakt zu vielen anderen Kindern mit vielen
harmlosen Infektionen vor der Entstehung von Allergien schützt. Nun wird
versucht, diese Erkenntnisse in einer Art „Allergiepräventions-Cocktail“
zu nutzen. Für die immunologische Prägung rund um die Geburt werden in
Hamburg innovative Ansätze aus der Mikrobiom-Forschung und aus der
Untersuchung epigenetischer Veränderungen vorgestellt, die geeignet sein
könnten, die Entwicklung des Immunsystems bei Kindern zu verbessern.
Impfstoffe und passive Immunisierung in der perinatalen Phase bieten
Möglichkeiten, den Schutz und die Immunität von Neugeborenen zu stärken.

„In der frühen Kindheit werden wichtige Weichen für die ganze Zukunft
gestellt. Dies gilt auch für die körperliche Gesundheit. Die Fortschritte
der immunologischen Forschung in den letzten Jahren eröffnen
vielversprechende Wege, den gesundheitlichen Lebensweg unserer Kinder
schützend zu begleiten“, konstatiert Prof. Hansen, deren
wissenschaftlicher Schwerpunkt immunologische Mechanismen bei der
Entstehung von Allergien ist.

Autoimmunerkrankungen: bessere Symptomkontrolle, weniger Nebenwirkungen

Die besondere Perspektive der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte gilt
zudem angeborenen Immunstörungen und der Autoimmunität im Kindesalter,
einem oft schwerwiegenden Konflikt des Immunsystems, das dann die Zellen
angreift, die es eigentlich verteidigen sollte. Diese irrtümlichen
Attacken führen zu chronischen Entzündungen und Schäden an wichtigen
Organen und Geweben, die das Wachstum und die Entwicklung des Kindes
beeinträchtigen können. Bestimmte Gene können das Risiko für die
Entwicklung einer Autoimmunerkrankung erhöhen, während Umweltfaktoren wie
Infektionen den Ausbruch der Erkrankung auslösen oder verschlimmern
können. Inzwischen sind dank der medizinischen Forschung für einige dieser
Erkrankungen neue Therapien entwickelt worden, die die Lebensqualität und
–dauer der Betroffenen verbessern können.

Typ-1-Diabetes mellitus, Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose: Die
Vielfalt der Autoimmunerkrankungen im Kindesalter ist faszinierend und
zugleich beunruhigend. Für betroffene Kinder und ihre Familien stellen
solche Diagnosen eine gewaltige Herausforderung dar. Der Alltag ist
geprägt von Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme und der Notwendigkeit, den
Alltag den besonderen Bedürfnissen des Kindes anzupassen. Es erfordert
eine große Portion Mut und Stärke, um diese Herausforderung zu meistern.
Die Frage, wie Kinder mit Immunproblemen (etwa auch während einer
onkologischen Behandlung) vor den grassierenden Infektwellen geschützt
werden können, hat nicht nur in der jüngsten RSV-Welle die pädiatrischen
Praxen und Kliniken bewegt.

Auf dem Kongress werden im Zusammenhang mit immunologisch vermittelten
Erkrankungen auch Biologika als möglichen „Game Changer der Medizin“
erörtert. Sie können bei bestimmten Erkrankungen wie z.B. schwerem Asthma,
schwerer Neurodermitis oder bestimmten Autoimmunerkrankungen ganz gezielt
und individuell bestimmte Signalwege blockieren und damit oft auch schwer
kranken Kindern helfen. „Die Medizin wird in den nächsten Jahren für viele
Erkrankungen ganz individuelle Therapien anbieten, die zu einer besseren
Symptomkontrolle bei weniger Nebenwirkungen führen“, erwartet DGKJ-
Kongresspräsidentin Hansen.

Auf dem Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg werden viele
spannende und kontroverse Themen diskutiert werden, darunter zu sehr
aktuellen politischen und ökonomischen Fragen der Kindergesundheit.

„Das Motto unseres Kongresses lautet: Gemeinsam Kurs halten für eine
sichere Zukunft der Kinder“, sagt Gesine Hansen. „Dieses Ziel werden wir
Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte auf allen Ebenen verfolgen: auf der
medizinischen, auf der wissenschaftlichen und auf der politischen Ebene.“

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Ein Klinikum – 17 Ausbildungsberufe: Bewerbungsstart am Universitätsklinikum Dresden

Mit insgesamt 17 verschiedenen Ausbildungsberufen und sechs dualen
Studiengängen gilt das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden als
einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Anfang September hat
die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im Herbst 2024 begonnen. 200
Plätze in den unterschiedlichen Fachbereichen sind zu vergeben. Bis Ende
November können sich Interessierte informieren und ihre Unterlagen
einreichen.

Die Kampagne „Ein Klinikum – 17 Ausbildungsberufe“ begleitet die
Bewerbungszeit und lässt Auszubildende und junge Mitarbeitende zu Wort
kommen. Sie berichten authentisch von ihren Erfahrungen und machen Lust
auf die Ausbildung in einem Krankenhaus der Maximalversorgung. „Wir freuen
uns auf viele junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im Klinikum
interessieren. Dabei bieten wir nicht nur eine berufliche Perspektive,
sondern ein attraktives Paket an Praxistransfer und Mitarbeiterangeboten“,
sagt Bärbel Kristina Behr die Leitung des Geschäftsbereiches Personal.

Unter den 9.000 Mitarbeitenden am Universitätsklinikum sind über 600
Auszubildende. Als einer der größten Ausbildungsbetriebe Sachsens bietet
das Uniklinikum ein vielfältiges, modernes und praxisnahes
Ausbildungsspektrum. In medizinischen, pflegerischen, therapeutischen
sowie administrativen Bereichen können ausgezeichnete Ausbildungschancen
wahrgenommen werden. Auszubildende haben nach erfolgreich abgeschlossener
Ausbildung sehr gute Chancen, übernommen zu werden. Zudem erschließen sich
nach der Ausbildung vielfältige Karrierewege. Für den Jahrgang, der im
Herbst 2024 in das erste von meist drei Lehrjahren startet, hat jetzt die
Bewerbungsfrist begonnen. Bis Ende November dieses Jahres können sich
Interessierte melden und ihre Unterlagen einreichen – 17 verschiedene
Ausbildungsberufe und fünf duale Studiengänge stehen zur Wahl.

Damit sich junge Menschen umfassend informieren können, steht ihnen nicht
nur ein kompetentes Team in der Direktion Personal, Aus- und Weiterbildung
zur Verfügung. Erstmals startet das Uniklinikum Dresden begleitend zur
Bewerbungsphase eine eigene Kampagne im Internet und in den Sozialen
Netzwerken. Auszubildende und junge Mitarbeitende berichten darin
authentisch von ihren Erfahrungen, stellen ihre Ausbildungsberufe vor und
gehen auf attraktive Arbeitsbedingungen und Jobmöglichkeiten ein. Dazu
gehören vielfältige Einsatz- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, ein
Haustarifvertrag sowie vielfältige Vorteile wie zum Beispiel das Job-
Ticket oder die Mitgliedschaft im Gesundheitszentrum Carus Vital. Schon
früh lernen die Auszubildenden zudem die Praxis kennen. Parallel zu den
Einsätzen im laufenden Betrieb werden Projektwochen, Workshops und
Aktionstage angeboten, die die Vielzahl möglicher Einsatzgebiete am
Uniklinikum aufzeigen. Für Auszubildende in der Pflege bringt das Projekt
„Auszubildende übernehmen eine Station“ kurz vor den Abschlussprüfungen
viel Verantwortung und Selbstvertrauen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Mitarbeitenden erneut Verantwortung
übernehmen und uns unterstützen, um neue Auszubildende für die Stationen
und Abteilungen zu erreichen“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer
Vorstand des Uniklinikums. „Als einer der größten Arbeitgeber in der
Region übernehmen wir Verantwortung und engagieren uns in der Aus- und
Weiterbildung junger Menschen Dabei ist es uns ein Anliegen, unseren
Auszubildenden ein attraktives berufliches Umfeld sowie eine Tätigkeit auf
Augenhöhe mit den Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Teams zu
bieten.“ „Der Fachkräftemangel in der Patientenversorgung und beim Betrieb
eines so großen Klinikums betrifft auch uns. Deshalb können wir sehr
vielen jungen Leuten nach der Ausbildung im Uniklinikum auch einen Job
anbieten“, ergänzt der Kaufmännische Vorstand Frank Ohi.

Willkommensfeier für neue Azubis
Der Start in die Bewerbungsphase ist gleichzeitig der Ausbildungsbeginn
für über 190 junge Menschen im aktuellen Jahrgang. Am 1. September haben
150 Auszubildende in der Carus Akademie, 34 junge Menschen mit einer
dualen Ausbildung sowie sieben BA-Studierende neu am Uniklinikum begonnen.
Erstmals wurden sie gemeinsamen bei einer festlichen Willkommensfeier
empfangen – das gemeinsame Erleben soll ein besonderer Start in die
Lehrzeit sein. Der Abschluss der Ausbildung wird ebenfalls traditionell
gemeinsam begangen. Bereits in der vergangenen Woche haben 91 Schülerinnen
und Schüler der Carus Akademie ihren Abschluss geschafft. 57 davon haben
in der Pflege gelernt, 19 in der Fachrichtung Physiotherapie bestanden und
sechs ihren Abschluss in der Fachrichtung Operationstechnische Assistenz
erhalten. Acht Schülerinnen bestanden mit Auszeichnung. Hinzu kommen 22
Absolventinnen und Absolventen, die das Ende der dualen Ausbildung mit der
Ausgabe ihrer Abschlusszeugnisse feiern konnten.

Dabei freuen sich die Ausbilderinnen und Ausbilder über hohe
Bestehensraten. Für den pflegerischen Bereich verzeichnet die Carus
Akademie zum Beispiel 96 Prozent. Knapp 78 Prozent dieser Absolventinnen
und Absolventen werden fortan am Universitätsklinikum Dresden arbeiten.
„Die Auszubildenden haben durch ihre Zielstrebigkeit ihre Ausbildung zu
einem sehr hohen Prozentsatz erfolgreich bei uns abgeschlossen“, freut
sich Prof. Michael Albrecht. „Das ist auch ein Zeichen für die
hervorragenden Ausbildungsbedingungen an unserer hauseigenen Schule sowie
in vielen weiteren Bereichen.“ „Wir wünschen unseren Absolventinnen und
Absolventen einen erfolgreichen Berufsstart“, so Frank Ohi. „Im
Gesundheitswesen ist diese erfolgreiche Absolventenzahl ein extrem
positives Zeichen für die Zukunft.“

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus als Ausbildungsbetrieb
Als einer der größten Ausbildungsbetriebe Sachsens bietet das
Universitätsklinikum Dresden ein vielfältiges, modernes und praxisnahes
Ausbildungsspektrum. In medizinischen, pflegerischen, therapeutischen
sowie kaufmännischen Bereichen bieten sich ausgezeichnete Ausbildungs- und
Studienchancen. Auszubildende und Studierende haben nach erfolgreichem
Abschluss sehr gute Chancen, übernommen zu werden. Zudem erschließen sich
darüber hinaus vielfältige Karrierewege am Klinikum – auch über die
klinikumseigene UKD Service gGmbH.

Die Ausbildung wird in folgenden 17 Berufen angeboten:
- Pflegefachmann/ -frau (Ausbildungsstart im September 2024 und März 2025)
- Pflegefachmann/ -frau – Vertiefung Pädiatrie (Ausbildungsstart im
September 2024 und März 2025)
- Medizinische*r Fachangestellte*r
- Operationstechnische Assistenz
- Physiotherapeut*in
- Krankenpflegehelfer*in
- Zahnmedizinische*r Fachangestellte*r
- Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r
- Fachkraft für Lagerlogistik
- Medizinische*r Technolog*in für Radiologie
- Medizinische*r Technolog*in für Laboratoriumsanalytik
- Medizinische*r Technolog*in für Funktionsdiagnostik
- Kaufmann/-frau für Büromanagement
- Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen
- Fachinformatiker*in für Systemintegration
- Tierpfleger*in – Fachrichtung Klinik und Forschung
- Koch/ Köchin
- Gebäudereiniger*in

Das Duale Studium ist in sechs Studiengängen möglich:
- Gesundheits- und Sozialmanagement
- Medizintechnik
- Wirtschaftsinformatik
- Bauingenieurwesen Hochbau oder Elektrotechnik
- Betriebswirtschaft – Handel
- Physician Assistant

Alle Informationen zur Ausbildung und der Bewerbung gibt es unter:
www.ukdd.de/karriere

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