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Wassersicherheit: Hannover Rück Stiftung und Falling Walls bringen internationale Nachhaltigkeitsexperten zusammen

• Summer School zum Thema "Global Solutions for Water Security" vom 27.
bis 30. September in Hannover
• Vier Tage intensiver Austausch internationaler Experten für Lösungen
gegen Trinkwasserknappheit
• Öffentlichkeit stimmt über bestes Projekt ab
• Kooperation mit Falling Walls Foundation ist erstes Fokusprojekt im
Nachhaltigkeitsstrang der Hannover Rück Stiftung

Berlin, 5. September 2023. Um Ideen zu fördern, wie der zunehmenden
Wasserknappheit und wasserbedingten Gefahren weltweit begegnet werden
kann, laden die Hannover Rück Stiftung und die Falling Walls Foundation
unter dem Motto "Global Solutions for Water Security" vom 27. bis 30.
September 2023 40 internationale Nachhaltigkeitsexperten zur Summer School
nach Hannover ein. Die Summer School ist das erste Fokusprojekt im Bereich
Nachhaltigkeit, das die Hannover Rück Stiftung im Rahmen ihres erweiterten
Leitbildes unterstützt.

Ziel der Summer School ist es, Nachwuchsexperten und Studierende aus der
ganzen Welt zusammenzubringen, neue Ideen zu fördern und zu entwickeln,
die auf die unmittelbaren Bedürfnisse der Gemeinschaft eingehen und
gleichzeitig die langfristigen Auswirkungen der Klimakrise
berücksichtigen. „Mit unserer Stiftungsarbeit konzentrieren wir uns
derzeit im Bereich Nachhaltigkeit auf die Anpassung an den Klimawandel und
die Stärkung der Resilienz.

"Wassersicherheit ist eine große Herausforderung, der wir uns stellen
müssen, um etwas zurückgeben zu können“, sagt Silke Sehm, Vorsitzende des
Kuratoriums für Nachhaltigkeit, Hannover Rück Stiftung, und Vorständin der
Hannover Rück. „Die Teilnehmenden der Summer School mit ihrem breiten
Expertenwissen haben das Potenzial, Projekte aufzuzeigen, die wirklich
etwas bewirken und viele Menschen erreichen. Frühere Projekte und die
internationale Ausrichtung der Falling Walls Foundation haben uns
überzeugt und ich freue mich, dass wir mit der Ausweitung unseres
Stiftungszweckes jetzt auch Projekte wie die Summer School mitgestalten
können.“

Neben dem traditionellen Standbein der Kunst¬förderung unterstützt die
Hannover Rück Stiftung seit einer Satzungsänderung Ende 2022 auch
Projekte, die im Bereich der Nachhaltigkeit angesiedelt sind und sich hier
ins¬besondere mit der Anpassung an den Klimawandel befassen.

Die Klimakrise bedroht nicht nur die Trinkwasserressourcen weltweit, auch
Dürren und Überschwemmungen bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Menschen.
Laut den Vereinten Nationen ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser
für 15 % der weltweiten Landbevölkerung nicht gesichert (siehe UN Water -
at the center of the climate crisis). In Deutschland wird Wasserversorgung
zunehmend ein Thema, was die Bundesregierung dazu veranlasste, im März
2023 die Nationale Wasserstrategie zu verabschieden. Während der vier Tage
der Summer School erarbeiten die Teilnehmenden Lösungen und
Wirkungsansätze für technische, politische, soziale und unternehmerische
Projekte und bringen ihr Wissen zu Frühwarnsystemen, Lösungen für die
Nutzung von Wasserressourcen und innovativer Wasseraufbereitung zusammen.

"Durch die praktischen Erfahrungen befähigt die Summer School die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in ihrer Gemeinschaft etwas zu bewegen und
zeigt, dass jeder zu der Bewältigung der großen Herausforderungen unserer
Zeit beitragen kann", sagt Anja Schoch, Leiterin von Falling Walls Engage,
Falling Walls Foundation.

Am 30. September werden die teilnehmenden Teams ihre Ergebnisse der
Öffentlichkeit präsentieren. Bei der Abschlussveranstaltung um 16 Uhr im
Aufhof in der Osterstraße 13 in Hannover sind Studierende der Hochschulen
Hannovers und Interessierte eingeladen, über das beste Projekt der Summer
School abzustimmen. Die Anmeldung ist über den folgenden Link möglich:
https://www.eventbrite.com/e/global-solutions-for-water-security-
tickets-694076951847


Die innovativsten Ideen werden auf dem Falling Walls Science Summit
vorgestellt, der vom 7. bis 9. November 2023 in Berlin stattfindet. Die
renommierte Wissenschaftskonferenz wird seit 2009 von der Falling Walls
Foundation organisiert und etablierte sich als internationales Forum für
weltweit führende Wissenschaftler mit Schwerpunkt auf wissenschaftlichen
Durchbrüchen. Mit seinen zahlreichen Projekten, darunter Falling Walls
Engage und Falling Walls Lab, die an der Summer School teilnehmen, setzt
die Falling Walls Foundation sich dafür ein, das Potenzial der
Wissenschaft in der Bewältigung der größten Herausforderungen unserer Zeit
der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Mehr Informationen zur Summer School der Hannover Rück Stiftung und der
Falling Wall Foundation gibt es unter https://falling-walls.com/summer-
school/


Über die Falling Walls Foundation
Die Falling Walls Foundation wurde durch den Fall der Berliner Mauer am 9.
November 1989 und den Anbruch einer neuen Ära der Freiheit inspiriert. Die
gemeinnützige Stiftung fördert bahnbrechendes Denken und baut ein
wachsendes Netzwerk von Führungskräften aus Wissenschaft, Wirtschaft und
dem öffentlichen Sektor auf, um große Herausforderungen zu bewältigen und
bahnbrechende Ideen der Gesellschaft zugänglich zu machen. Mehr: https
://falling-walls.com/

Pressekontakt: Olena Taran, Pressesprecherin Falling Walls Foundation,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., +49 30 609 8839 750

Über Hannover Rück Stiftung
Unter dem Motto „Give back to the future!“ hilft die Hannover Rück
Stiftung dabei, Gestaltungsspielräume für kommende Generationen zu
erhalten. Wir formulieren damit einen Auftrag an uns selbst: In einer von
großen Herausforderungen geprägten Zeit tragen wir dazu bei,
gesellschaftliches Bewusstsein zu schärfen und Veränderungen konstruktiv
zu begegnen. Dabei setzen wir zwei Schwerpunkte: Im Bereich Kunst fördern
wir Künstlerinnen und Künstler sowie Projekte, die sich gesellschaftlicher
Fragestellungen annehmen und den Diskurs sowie mögliche Problemlösungen in
den Blick nehmen. Im Bereich der Nachhaltigkeit unterstützen wir Projekte,
die helfen, die Folgen des Klimawandels zu mildern, oder die dabei
unterstützen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Mehr unter
https://stiftung.hannover-rueck.de/deutsch/

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Kunst und Kulturveranstaltungen gegen Antisemitismus

Die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (IIA) an der
Universität Trier lädt vom 7. bis 28. September zu den Kulturwochen gegen
Antisemitismus ein.

Bekannte Kunstschaffende schauspielern, singen, debattieren oder rappen
während verschiedener Veranstaltungen im Rahmen der Kulturwochen gegen
Antisemitismus über ihre eigenen Diskriminierungserfahrungen. Die
Kulturwochen bieten aber noch viel mehr. Neben den individuellen
Erfahrungen von Jüdinnen und Juden aus der Kulturszene betten die IIA
sowie weitere Forschende Kunst, Musik, Filme und eine Ausstellung in einen
wissenschaftlichen Kontext ein.

„Selbst in der Kunst- und Kulturszene gibt es Antisemitismus, das zeigt
der documenta-15-Skandal. Dieses Jahr haben wir deshalb einen Fokus auf
Antisemitismus in der Kulturszene gelegt. So wollen wir eine Brücke
zwischen Kultur und Antisemitismusforschung sowie zwischen Wissenschaft
und Zivilgesellschaft schlagen“, erklärt IIA-Mitorganisatorin Luisa
Gärtner. Gelingen soll das auch mit bekannten Stimmen von jüdischen und
nicht-jüdischen Künstlerinnen und Künstlern.

Bereits 2022 haben die Kulturwochen gegen Antisemitismus bekannte
Persönlichkeiten nach Trier gezogen. Dieses Jahr sind unter anderem
Autorin Mirna Funk, Rapper Ben Salomo und Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt
in Trier zu Gast. Mit einem Theaterstück, Workshops, Vorträgen und vielen
weiteren Veranstaltungsformaten macht die Initiative auf den heute
existierenden Antisemitismus aufmerksam und gibt wissenschaftlichen
Erkenntnissen einen vielfältigen Rahmen.

Die Vernissage der Ausstellung „Nächstes Jahr in… Comics und Episoden
jüdischen Lebens“ eröffnet am 7. September 2023 die Kulturwochen. Das
„Kulturspektrum“, das im Keller des historischen Palais Walderdorff am
Domfreihof einen interdisziplinären Raum für Kulturschaffende in Trier
bereitstellt, bietet für die Veranstaltungen den Rahmen. „Als wir die
Kulturwochen 2022 ins Leben gerufen haben, wollten wir dem komplexen
Themenfeld Antisemitismus mit innovativer und vor allem effektiver
Wissenschaftskommunikation begegnen. Um die Prävention des Antisemitismus
einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir den Umweg
über Kultur gewählt“, führt Lennard Schmidt, Leiter des IIA, das Konzept
der Kulturwochen aus.
Die diesjährigen Highlights sind eine Lesung mit der Autorin Mirna Funk
(“Who Cares”), die zuletzt im Skandal um Fabian Wolff durch ihre
Debattenbeiträge mediale Aufmerksamkeit erregte sowie ein Vortrag der
Journalistin Anastasia Tikhomirova (Die ZEIT, TAZ) zu antisemitischen
Codes und Abbildungen im Zuge des russischen Angriffskriegs. Nach einer
antisemitismuskritischen Filmnacht mit Filmkritiker und YouTuber Wolfgang
M. Schmitt oder beim Konzert mit Rapper und Autor Ben Salomo (bekannt etwa
durch Rap am Mittwoch) bleibt bei Podiumsdiskussionen Zeit für Nachfragen
und Austausch mit den Künstlern.

Alle Veranstaltungen der Kulturwochen gegen Antisemitismus sind kostenfrei
zugänglich. Weitere Informationen: <www.iia.uni-trier.de>

Die IIA ist ein Zusammenschluss von Nachwuchsforschenden, die sie sich der
wissenschaftlichen Untersuchung und der Prävention des Antisemitismus
verschrieben haben. Seit 2019 arbeitet die Initiative daran, an der
Universität Trier ein Institut für interdisziplinäre
Antisemitismusforschung aufzubauen, das wissenschaftliche Forschung mit
innovativen Präventionsansätzen verbindet.

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Online-Befragung für den 4. Kinder- und Jugendbericht Rheinland-Pfalz startet

Johannes Gutenberg-Universität Mainz leitet umfangreiche Studie zu
Lebensbedingungen von 14- bis 21-jährigen Menschen mit Schwerpunkt
„Beteiligung“

JGU leitet umfangreiche Studie zu Lebensbedingungen von 14- bis
21-jährigen Menschen mit Schwerpunkt „Beteiligung“

Auf der Website unter https://4.jugendberichtrlp.de/ startet heute die
Online-Befragung zum 4. Kinder- und Jugendbericht des Landes Rheinland-
Pfalz. Bis zum 31. Oktober 2023 sind alle Menschen, die zwischen 14 und 21
Jahren alt sind und in Rheinland-Pfalz leben, dazu aufgerufen, an der
Befragung zum Thema „Beteiligung“ teilzunehmen. Ziel ist es, aus erster
Hand wichtige Erkenntnisse über die Interessen und Anliegen von jungen
Menschen zu gewinnen, damit in Zukunft besser auf diese eingegangen werden
kann.

Der Bericht wurde vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und
Integration des Landes Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben und wird von
einer unabhängigen wissenschaftlichen Kommission unter Leitung von Prof.
Dr. Tanja Betz vom Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erarbeitet. Der Schwerpunkt des 4.
Kinder-und Jugendberichts und damit auch der Befragung liegt auf der
„Beteiligung“ von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, also auf
Einflussmöglichkeiten, die sie zum Beispiel in der Schule oder am Wohnort
haben. Dabei sollen mögliche Probleme und Unterschiede aufgezeigt werden:
Wo würden sich junge Menschen gerne mehr beteiligen? Wer kann sich
leichter beteiligen, für wen gibt es Barrieren, wer bleibt stumm?

Die Befragung kann per Smartphone, Tablet oder am PC durchgeführt werden.
Die Teilnahme ist freiwillig und dauert zirka 20 bis 25 Minuten. Die
erhobenen Daten werden anonymisiert und dienen ausschließlich dem
Erstellen des Berichts und wissenschaftlichen Zwecken. Sie unterliegen den
rechtlichen Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung. Fragen zur
Online-Befragung können der wissenschaftlichen Kommission unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gestellt werden.

Interessen von jungen Menschen stärker berücksichtigen

„Viele junge Menschen fühlen sich mit ihren Anliegen nicht wahrgenommen“,
sagt Prof. Dr. Tanja Betz. „Wir rufen daher junge Menschen dazu auf, an
der Befragung teilzunehmen, damit Politikerinnen und Politiker die Bedarfe
von jungen Menschen besser erkennen und mit ihren Entscheidungen besser
darauf eingehen können.“

Neben Prof. Dr. Tanja Betz gehören der Kommission Corinna Neuhoff von der
JGU, Dr. Magdalena Joos von der Universität Trier sowie Heinz Müller,
Sybille Kühnel und Eva Dittmann vom Institut für Sozialpädagogische
Forschung Mainz gGmbH an. Die Kommission hat die Arbeit am Bericht im
August 2022 begonnen. Der Abschluss ist für Anfang des Jahres 2025
vorgesehen.

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Zur Kommentierung freigegeben: Konsultationsfassung der S3-Leitlinie Pankreaskarzinom

Die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie „Pankreaskarzinom“ ist aktuell
zur Kommentierung freigegeben. Überarbeitet sind die Themengebiete
Risikofaktoren, Risikogruppen und Screening, Chirurgische Therapie sowie
Palliativversorgung und supportive Therapien. Expert*innen, aber auch
Betroffene und Interessierte sind nun eingeladen, Verbesserungsvorschläge
und Ergänzungshinweise zur Konsultationsfassung mit dem dafür vorgesehenen
Kommentierungsbogen bis zum 28. September 2023 abzugeben: https://www
.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/pankreaskarzinom

Die S3-Leitlinie wird federführend durch die Deutsche Gesellschaft für
Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im
Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie aktualisiert.

Das Leitlinienprogramm Onkologie
Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für
Leistungserbringer*innen und Patient*innen zur angemessenen Vorgehensweise
bei speziellen Gesundheitsproblemen. Sie stellen ein wesentliches
Instrument zur Förderung von Qualität und Transparenz medizinischer
Versorgung dar. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), die Deutsche
Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und die Stiftung Deutsche Krebshilfe haben
sich mit dem im Februar 2008 gestarteten Leitlinienprogramm Onkologie das
Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den
Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der
Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das
Leitlinienprogramm 33 S3-Leitlinien, die zu einem großen Teil auch als
laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen. Mehr unter: https://www
.leitlinienprogramm-onkologie.de

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