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Urban Gardening: Wie man in der urbanen Welt einen florierenden grünen Daumen entwickelt

Hydroponisches vertikales Gärtnern Symbolbild clipdealer
Hydroponisches vertikales Gärtnern Symbolbild clipdealer

In einer zunehmend urbanisierten Welt sehnen sich zahlreiche Individuen nach einem Hauch von Natur in ihrem hektischen Alltag. Doch was ist zu tun, falls das Glück eines Gartens nicht gegeben ist? Die bahnbrechende Lösung lautet: Urban Gardening! Dies ermöglicht den Stadtbewohnern, sogar in begrenzt vorhandenem Raum ihre eigenen Pflanzen zu züchten und somit einen wunderbar grünen Daumen zu entwickeln. In diesem Artikel werden wir beleuchten, wie man mithilfe von erfinderischen Techniken und wertvollen Tipps auch in der Stadt ein gärtnerisches Meisterwerk schaffen kann.

 

 

Vertikales Gärtnern: Ein Raumwunder voller Effizienz

 

 

In urbanen Gebieten ist Platz eine äußerst limitierte Ressource. Doch sollten wir deswegen auf das Glück des Gärtnerns verzichten? Mit der Methode des vertikalen Gärtnerns ist es möglich, den verfügbaren Raum optimal auszunutzen. Dabei werden die Pflanzen kunstvoll an Wänden, Zäunen und sogar Balkonen platziert. Gemäß einer Studie der angesehenen University of California ist vertikales Gärtnern in der Lage, die Anbaufläche um das Fünffache zu vergrößern. Auf diese Weise ist es selbst in einer kleinen Stadtwohnung oder bei einem Mini-Schrebergarten, in dem platzsparende Blockhäuser Gartenhäuser stehen, möglich, eine Vielzahl von Pflanzen zu kultivieren und reiche Ernten einzufahren.

 

 

Gemeinschaftsgärten: Ein Zusammenspiel von Teilen und Wachsen

 

 

Ein weiterer bahnbrechender Trend im Urban Gardening sind Gemeinschaftsgärten. An diesen Orten können Menschen gemeinschaftlich Landflächen nutzen, um ihre eigenen Pflanzen anzubauen. Gemäß einer umfassenden Untersuchung der Stadt Bochum gibt es bereits über 700 solcher Gemeinschaftsgärten in Deutschland. Sie bieten nicht nur die Gelegenheit zum Gärtnern, sondern stärken auch das soziale Miteinander und intensivieren das Gemeinschaftsgefühl. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen ist es möglich, den grünen Daumen weiter zu entwickeln und das Gärtnern zu perfektionieren.

 

 

Hydroponisches Gärtnern: Ein Erlebnis ohne Boden, ohne jegliches Hindernis

 

 

Beim hydroponischen Gärtnern werden Pflanzen ohne traditionellen Erdboden angebaut. Stattdessen finden sie ihre Existenz in einem hochwertigen Nährstoffgemisch aus Wasser und Dünger. Gemäß einer Studie der University of Florida kann hydroponisches Gärtnern den Wasserverbrauch im Vergleich zum konventionellen Gärtnern um satte 90% reduzieren. Diese Methode ist besonders für urbane Umgebungen geeignet, in denen fruchtbarer Boden knapp ist. Zudem ermöglicht sie eine ganzjährige Ernte, unabhängig von den Wetterbedingungen.

 

 

Balkongärtnern: Ein grünes Paradies auf kleinstem Raum

 

 

Falls ein Garten mit Remise nicht zur Verfügung steht, kann ein kleiner persönlicher Balkon genutzt werden. Durch das Balkongärtnern ist es möglich, auch auf begrenztem Raum eine üppige Vielfalt an Pflanzen zu kultivieren. Laut einer Umfrage der Stadt Bochum sind Balkongärten in städtischen Gebieten immer beliebter geworden. Mit der Anwendung einiger kreativer Ideen wie schwebenden Blumenampeln, vertikalen Pflanztaschen oder Blumenkästen kann der eigene Balkon in eine bezaubernde grüne Oase verwandelt werden. Zudem bietet das Balkongärtnern die Möglichkeit, frische Kräuter, Gemüse und Blumen direkt vor der Haustür zu ernten und so die eigene Küche zu bereichern.

 

 

Nachhaltigkeit: Der Umweltschutz im Fokus, wertvolle Ressourcen bewahrt

 

 

Urban Gardening leistet auch einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit. Gemäß einer Studie der Stadt Bochum können Treibhausgasemissionen durch das städtische Gärtnern reduziert werden. Durch den Anbau eigener Nahrungsmittel vor Ort werden die Transportwege verkürzt und somit der CO2-Ausstoß verringert. Zusätzlich kann der Einsatz von Pestiziden minimiert werden, da viele Methoden des Urban Gardening äußerst umweltfreundlich sind. Durch die Nutzung von Regenwasser oder wiederverwertbaren Materialien für den Anbau können zudem wertvolle Ressourcen geschont und bewahrt werden.

 

 

Urban Gardening bietet folglich nicht nur die spannende Möglichkeit, auch in städtischen Gebieten einen nachhaltigen grünen Daumen entwickeln zu können, sondern bietet auch eine Vielzahl weiterer Vorteile für die Gesundheit, die Umwelt und das Gemeinschaftsgefühl. Also sollten wir nicht selbst zum Gärtner in der Stadt werden?

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Cyberwissenschaften, Podcast und Musik zur Langen Nacht der Wissenschaften in Halle (Saale) mit der Cyberagentur

Am 7. Juli 2023 nimmt die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit
(Cyberagentur) an der Langen Nacht der Wissenschaften in Halle (Saale)
teil. Es werden Einblicke in die aktuellen Forschungsfragen gegeben sowie
Workshops zur Gestaltung von Forschungsprojekten angeboten. Der
Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) zeichnet an dem Abend einen Podcast zur
Cybersicherheit auf.

Während der Langen Nacht der Wissenschaften in Halle (Saale) stellt die
Cyberagentur ihre aktuellen und geplanten Projekte zur Zukunft der
Cybersicherheit über im Rahmen einer Posterausstellung vor. Die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen sich dem Dialog über die
Cybersicherheit und der Souveränität Deutschlands von übermorgen und
beantworten Fragen zu den Forschungsprojekten. In Workshops können die
Neugierigen gemeinsam mit unseren Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern eine Idee für die digitale Souveränität entwickeln und
den Prozess von der Idee bis zum Projektentwurf interaktiv nacherleben
sowie eigene Ideen umsetzen.

Um 20 Uhr zeichnet der Mitteldeutsche Rundfunk einen Podcast auf. Darin
geht es um den Cyberangriff auf die Verwaltung des Landkreises Anhalt-
Bitterfeld im Juli 2021 und was er für Deutschlands Cybersicherheit
bedeutet. Ab dem 6. Juli 2023 veröffentlicht der MDR den sechsteiligen
Podcast „You are fucked. Deutschlands erste Cyberkatastrophe“. Bei der
Langen Nacht der Wissenschaften berichtet Podcast-Macher Marcel Roth über
seine Recherchen und spricht mit MDR-Moderatorin Katja Luniak mit weiteren
Experten: Prof. Dr. Thomas Leich, vom Fachbereich Automatisierung und
Informatik der Hochschule Harz, Valentina Kerst, Co-Autorin von
„Schleichender Blackout“ und Prof.in Dr. Katja Andresen,
Abteilungsleiterin „Sichere Gesellschaft“ der Cyberagentur. Wie kann eine
cybersichere Verwaltung und Gesellschaft aussehen? Die Live-Aufnahme in
der Cyberagentur zur Langen Nacht der Wissenschaften kann dann im
monatlichen MDR-Podcast „Digital leben“ gehört werden. „You are fucked.
Deutschlands erste Cyberkatastrophe“ und „Digital leben“ sind überall dort
zu hören, wo es Podcasts gibt.

Bei der Langen Nacht der Wissenschaften auf dem Gelände der Cyberagentur
legt Sven Kalwach alias DJ WAM aus Chemnitz auf. Spacig durch die Nacht
kann auch getanzt werden.

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Zwei Millionen Euro LOEWE-Mittel zum Ausbau der Züchtungsforschung in Geisenheim

Die Hochschule Geisenheim erhält ihre erste LOEWE-Start-Professur. Sie
geht an Prof. Dr. Kai Voss-Fels, Professur für Rebenzüchtung, der den
Züchtungsbereich durch Einführung neuster Züchtungsmethoden ausbauen und
auf andere Sonderkulturen ausweiten wird. Die Sach- und
Personalausstattung der Professur wird mit Mitteln aus dem
Forschungsprogramm LOEWE des Landes Hessen in Höhe von knapp zwei
Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren gefördert.

„Prof. Dr. Voss-Fels arbeitet in einem hoch aktuellen Themenfeld. Moderne
Züchtungsmethoden helfen, Rebsorten und -klone, aber auch jene von Obst,
Gemüse und anderen Sonderkulturen zu selektieren und züchten, die den
Herausforderungen des Klimawandels gewachsen sind und umweltfreundlicher
angebaut werden können, getreu dem Leitbild der Hochschule Geisenheim
`Kultur der Nachhaltigkeit‘“, erklärt Wissenschaftsministerin Angela Dorn.
„Auch der Erhalt der genetischen Vielfalt zum Beispiel traditioneller
Rebsorten ist eine wichtige Aufgabe. Ich bin sehr froh, dass die
Hochschule Geisenheim Prof. Dr. Voss-Fels nach Geisenheim holen konnte und
ihm mit Unterstützung der LOEWE-Förderung hervorragende Arbeitsbedingungen
bieten kann. Das zeigt erneut: Die LOEWE-Professuren helfen, die
Wissenschaft in Hessen voranzubringen.“

„Das ist eine große Freude für uns und eine riesige Anerkennung für Prof.
Dr. Voss-Fels“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz,
„und diese Entscheidung wird die Entwicklung der inhaltlich verbundenen
Branchen nachhaltig positiv beeinflussen.“

„Durch die Herausforderungen, die der Klimawandel für die Landwirtschaft
mit sich bringt, kommt der Züchtung neuer verbesserter Sorten von
Sonderkulturen eine immens hohe Bedeutung zu. Die große Unterstützung der
Hochschule Geisenheim, sowie des Landes Hessen durch das LOEWE-
Förderprogramm ermöglicht es uns nun, neuste Züchtungsmethoden am Standort
Geisenheim zu etablieren. Dies bietet nicht nur das große Potential, die
züchterische Verbesserung von Reben deutlich schneller und effizienter
gestalten, als es mit klassischen Verfahren im Geisenheimer Institut für
Rebenzüchtung bislang möglich war. Durch den Aufbau zusätzlicher neuer
Forschungsinfrastruktur haben wir nun auch die Möglichkeit, weitere
wichtige Arten z. B. aus Obst- und Gartenbau in den Fokus unserer
Züchtungsforschung zu nehmen“, so Prof. Dr. Voss-Fels.

Zu seiner Person:

Prof. Dr. Kai Peter Voss-Fels wurde 2016 an der Justus-Liebig-Universität
Gießen (JLU) promoviert und arbeitete dann an der University of Queensland
in Australien, einer der weltweit führenden Einrichtungen für
Züchtungsforschung. Hier wurde er 2021 zum Honorary Associate Professor
ernannt. Prof. Dr. Voss-Fels ist Projektleiter „Quantitative Genetik“ im
neuen, von der Deutschen Forschungsgesellschaft DFG geförderten
internationalen Graduiertenkolleg „Accelerating Crop Genetic Gain“. Dabei
erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung der
JLU in Kooperation mit der University of Queensland, der Hochschule
Geisenheim sowie des Julius-Kühn-Institutes in Quedlinburg, wie sich die
Produktivität von Nutzpflanzen im umweltverträglich steigern lässt – vor
dem Hintergrund der Effekte des Klimawandels, einer wachsenden
Weltbevölkerung und schrumpfenden landwirtschaftlichen Nutzflächen.

LOEWE-Start-Professuren richten sich an exzellente Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler in einem frühen Stadium ihrer Karriere, die mit einer
Ausstattung von bis zu zwei Millionen Euro für den Zeitraum von sechs
Jahren für den Wissenschaftsstandort Hessen gewonnen oder hier gehalten
werden.

Mehr zu LOEWE: https://wissenschaft.hessen.de/forschen/landesprogramm-
loewe

Mehr zur Geisenheimer Rebenzüchtung: https://www.hs-
geisenheim.de/rebenzuechtung/

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Spitzengeiger Sebastian Bohren präsentiert das erste Brugg Festival

Brugg Festival

Aussergewöhnliche Musiker bringen die Stadt im September für acht Tage zum VibrierenDer Schweizer Sebastian Bohren gehört zweifelsohne zu den besten Geigern des Landes. Nun stellt er ein eigenes Klassik-Festival auf die Beine: Ort ist die Stadt Brugg, wo er schon mit seinen beliebten ‹Stretta Concerts› reüssiert hat. Die erste Septemberwoche wird die Kulturlandschaft im Aargau musikalisch beleben.

Dreizehn hochkarätige Konzerte – ein internationales Orchester – spannende Dirigentinnen und Dirigenten – renommierte Schweizer Kammerensembles – Solisten von Weltrang – und drei Auftritte von Sebastian Bohren selbst. Das ist die fulminante Ankündigung für das erste Brugg Festival vom 2. bis 9. September 2023.

Sebastian Bohren Meister auf der Violine

«Meine Vision für Brugg ist ein Klangfest, das Musikkenner genauso wie Klassik-Neulinge zu inspirierenden Konzertorten lockt», sagt Sebastian Bohren. Es werden die reformierte Stadtkirche, das historische Zimmermannhaus, das Salzhaus sowie Kinosäle bespielt. Sebastian Bohren präsentiert ein populäres Programm – gespickt mit einigen Raritäten.

Trouvaillen und Klassikhits: von den Besten der Besten

Sebastian Bohren hat langjährige Freunde und Musikerkolleginnen eingeladen, zum Beispiel den Geiger Dmitry Smirnov. Er kombiniert die Fantasie für Violine und Klavier des Bruggers Theodor Fröhlich mit derjenigen von Franz Schubert. Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt führt die Premiere von Kanchelis ‹Letters to Friends› in der Fassung für Klarinette mit Reto Bieri auf. Die hochbegabte Cellistin Julia Hagen konzertiert dreimal, unter anderem mit dem renommierten Stradivari-Quartett.

Die CHAARTS Chamber Artists überraschen mit der Saxophonistin Valentine Michaud, die kürzlich den Credit Suisse Young Artist Award erhielt. Zudem begrüssen sie Maximilian Hornung als Cellosolisten sowie als Dirigenten. Sebastian Bohren hat sich den Ausnahmepianisten Andreas Haefliger als Duopartner ausgesucht.

Mittagsintermezzo: ein Format mit persönlichem Charakter

Auch in den Mittagsintermezzi, die dem Nachwuchs eine Plattform bieten, sind die Musizierenden Spitzenklasse. Besonders gespannt wird der Auftritt der Unseld-Schwestern mit dem zwölfjährigen Geigen-Wunderkind Edna erwartet. Sie hat – wie die 15-jährige Ilva Eigus – bereits internationale Wettbewerbe gewonnen. Ausserdem engagiert sich das Brugg Festival in der Musikvermittlung. Über das Programm ‹Echo› arbeitet man eng mit den Schulen der Stadt Brugg zusammen.

 

Der Kartenverkauf hat unter www.bruggfestival.ch begonnen. «Es sollte jeder zwei, drei für ihn passende Konzerte beim Brugg Festival finden», sagt Sebastian Bohren. Die Ticketpreise sind bewusst niedrig angesetzt (ab 10 Franken), um jedem Interessierten das Musikerlebnis zu ermöglichen. Das Festival hat der Geiger neben seiner internationalen Konzerttätigkeit als Solist organisiert. Die erste Ausgabe 2023 soll dabei  nur der Anfang sein – der Startschuss für einen Top-Event, auf den man sich auch in den nächsten Jahren freuen soll.

 

issuu.com/sebastianbohrenviolin/docs/bf_programm_2023_final?fr=xKAE9_zU1NQwww.bruggfestival.chwww.strettaconcerts.com

Brugg Festival – Die Brücke zu faszinierenden Klangwelten

Das Brugg Festival sind acht Tage Konzerterlebnis im ‹Wasserschloss der Schweiz› im Kanton Aargau. Spitzenmusiker und -musikerinnen kommen unter der künstlerischen Leitung des Stargeigers Sebastian Bohren zusammen. Bekannte Werke und glückliche Entdeckungen bilden das für jeden zugängliche Programm. www.bruggfestival.ch

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