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NRW-Wissensschaftsministerin besucht Bielefeld Research and Innovation Campus (BRIC)

Wissenschaftsministerin Ina Brandes im Austausch mit den Initiatoren des Bielefeld Research + Innovation Campus (BRIC) und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.  BRIC OWL
Wissenschaftsministerin Ina Brandes im Austausch mit den Initiatoren des Bielefeld Research + Innovation Campus (BRIC) und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. BRIC OWL

Am 2. Juni besuchte Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen, den Bielefeld Research and Innovation
Campus (BRIC), um das Innovationsökosystem rund um den Campus und die an
der Initiative beteiligten Akteure kennenzulernen. Im direkten Gespräch
mit Forschenden, transferinteressierten Unternehmen und Start-ups
überzeugte Sie sich von den vielversprechenden Aktivitäten und den
künftigen Plänen.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Spitzenforschung und regionale
Wirtschaft finden hier am BRIC vorbildlich zusammen. Um die großen
Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, brauchen wir einen schnellen
Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Von diesem Austausch
profitiert der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.
Die smarten Anwendungen, die dadurch entstehen, werden sehr vielen
Menschen zugute kommen!“

BRIC – hinter den vier Buchstaben verbirgt sich eine gemeinsame Initiative
von Universität Bielefeld, Hochschule Bielefeld (HSBI), Stadt Bielefeld
und der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), die
sich zum Ziel gesetzt hat, Kooperationen zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft
systematisch auszubauen. Die „third mission“, also die Aufgabe der
Hochschulen, Transferprojekte durchzuführen, ist am Campus Bielefeld
gelebte Praxis und zeigt sich in einer enormen Vielfalt an umgesetzten und
in Bearbeitung befindlichen Kooperationsprojekten. Ministerin Brandes
zeigte sich im Gespräch mit Vertreter*innen der beteiligten Gesellschafter
beeindruckt:

Vom eigenen Kooperationspotenzial sind die Gesellschafter überzeugt. Prof.
Dr. Reinhold Decker, Prorektor für Informationsinfrastruktur und
Wirtschaft der Universität Bielefeld und von Anfang an bei BRIC engagiert,
erklärt: „Durch die breite wissenschaftliche Expertise am Campus und die
Zusammenarbeit der vier Gesellschafter existiert eine exzellente Basis für
Transferprojekte unterschiedlichster Art.
Unternehmen finden hier ein nahezu einmaliges Angebot von der
Grundlagenforschung bis zur anwendungsnahen Forschung. Die Konzentration
auf Themenfelder mit hoher
forschungs- und innovationsstrategischer Relevanz ermöglicht eine für die
Transferpartner spannende und damit auch erfolgversprechende Entwicklung
von Problemlösungen.“

Erfolgreicher Transfer benötigt einen „Kümmerer“
„Zu dem genannten Potenzial benötig es aber auch einen ‚Kümmerer‘, der
durch proaktive Angebote die Umsetzung unterstützt und vorantreibt, sowohl
auf Seiten der Unternehmen als auch der Forschenden“, betont Ben
Schattenberg, Referent Technologie und Innovation der IHK.

Diese Unterstützung finden die Projektpartner unter anderem beim ThinkTank
OWL, der zentralen Anlaufstelle am BRIC. Er übernimmt eine wichtige
Lotsenfunktion, verbindet konkrete Herausforderungen der Unternehmen mit
der passenden Expertise am Campus und begleitet sie bis zum erfolgreichen
Projektstart. Wie wichtig diese Unterstützung ist, bestätigten auch die
drei eingeladenen Unternehmen Sita Bauelemente GmbH, Hersteller von
Entwässerungssystemen für Flachdächer, Weber Data Service IT GmbH, ein
spezialisierter IT-Lösungsanbieter für die Logistik- Branche, und das
Start-up Renephro, das eine neue und qualitativ bessere Dialysetechnologie
entwickelt. Sie berichteten von ihren eigenen Erfahrungen mit
Transferprojekten und der Zusammenarbeit mit den beiden Bielefelder
Hochschulen.

Über die Perspektive der Forschenden berichtete Prof. Dr. Uwe Rössler,
Beauftragter der Präsidentin für den Transfer an der HSBI: „Wir stellen
fest, dass forschende Kolleginnen und Kollegen immer mehr Aufgaben
bewältigen müssen und die Anforderungen in Bereichen wie Lehre und
Administration steigen. Die Priorisierung von Transferprojekten leidet
darunter. Mit BRIC und der bedarfsgerechten Unterstützung durch den
ThinkTank OWL wird der Aufwand, neue Kooperationsprojekte anzubahnen,
minimiert. BRIC ist daher für uns eine strategisch wichtige Initiative“.

Ausgewählte Projekte zeigen beispielhaft die Themenvielfalt
Prof. Dr. Ulrich Rückert von der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Jens
Haubrock von der HSBI stellten der Ministerin ihre erfolgreiche
Zusammenarbeit mit ihren Unternehmenspartnern vor. In mehreren aufeinander
aufbauenden Kooperationsprojekten arbeiten sie an innovativen Bausteinen
der Energiewende. Ihr Lösungsansatz beinhaltet den Einsatz von
intelligenten Algorithmen und Künstlicher Intelligenz im verbrauchernahen
Stromnetz, dem sogenannten Verteilnetz. Hier gilt es, die schwankende
Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien und den veränderten
Stromverbrauch, z.B. durch Elektromobilität, intelligent zu steuern und
besser miteinander zu vernetzen. Die Projektmitarbeiter Melina Gurcke und
Bastian Steinhagen zeigten dabei am Beispiel
des Prototyps einer „intelligenten Ladesäule“, wie diese Lösungen auch
ganz konkret in der neuen Mobilitätspraxis umgesetzt werden können.

Der Bielefelder Landtagsabgeordnete Tom Brüntrup, auf dessen Initiative
das Gespräch mit der Ministerin stattgefunden hat, resümierte: „An
Bielefelds Hochschulen ist das Wissen und der Willen vorhanden,
praxisbezogene Probleme zu erforschen und zu lösen. Davon können und
sollen unsere Unternehmen in der Region profitieren. Gerade kleine und
mittelgroße Unternehmen wissen aber oftmals nichts von den
Kooperationsmöglichkeiten. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit dem
ThinkTank OWL und BRIC diese Lücke schließen. Dies stärkt sowohl den
Wissenschafts- als
auch den Wirtschaftsstandort Bielefeld“.

Weiterentwicklung der Plattform
Mit dem ThinkTank OWL, der im Rahmen der REGIONALE 2022 aus EU-
Fördermitteln eine Anschubfinanzierung erhalten hatte, und den bisher
erreichten Ergebnissen zeigt sich Herbert Vogel, Geschäftsführer der BRIC
GmbH, sehr zufrieden. Er betont zusätzlich:
„Mit der Gründung der BRIC GmbH im Jahr 2019 als eigenständiges
Unternehmen wollten wir unterstreichen, dass es für die Weiterentwicklung
unserer Initiative unternehmerisches Denken braucht. Der ThinkTank OWL ist
dabei ein wichtiger Baustein, das haben alle vier Gesellschafter nach
Auslaufen der Förderung mit Ihrer Zusage einer Brückenfinanzierung
bestätigt. Nun geht es darum, auch die weiteren Bausteine in die konkrete
Umsetzung zu bringen.“

Gregor Moss, Beigeordneter der Stadt Bielefeld und Geschäftsführer der
Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld mbH (WEGE), bestätigt diese
Einschätzung und weist zusätzlich in die Zukunft: „Bielefeld ist das
Oberzentrum einer der wirtschaftsstärksten Regionen Nordrhein-
Westfalens. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt ist der Campus
Bielefeld ein wichtiger
Standortfaktor, in den wir investieren wollen und müssen. Das hat das Land
NRW erkannt, Stichwort Medizinische Fakultät, aber auch wir als Stadt.
Deshalb beteiligen wir uns aktiv an der BRIC-Initiative und stellen so die
Weichen für eine zukunftsfähige und innovative Region.“

Hintergrund: Bielefeld Research and Innovation Campus (BRIC)
Mit dem Bielefeld Research and Innovation Campus entsteht ein eigenes
lokales Innovationsökosystem, das auf drei Säulen fußt. Im ThinkTank OWL
werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Deep-Tech
Spin-Offs angesprochen und in Kooperationsformate mit der Wissenschaft
eingebunden, um einen niedrigschwelligen Zugang zur Spitzenforschung zu
erhalten. Forschungsorientierte Unternehmen können auf dem Campus
Bielefeld wissenschaftliche Projekte umsetzen und dafür auch die
Infrastrukturen der Hochschulen nutzen. Die Gewinnung und
Ansiedlung von Instituten außeruniversitärer Forschungseinrichtungen
schafft einen weiteren Impuls für innovative Forschungskooperationen auf
dem Campus Bielefeld. Die BRIC GmbH, die zu diesem Zweck im Jahr 2019 von
den vier Gesellschaftern – Universität, Hochschule und Stadt Bielefeld
sowie IHK Ostwestfalen – gemeinsam gegründet wurde, ist dabei die zentrale
Schnittstelle. Unter dem gemeinsamen Dach bündeln die Gesellschafter Ihre
Aktivitäten im Bereich Technologie- und
Wissenstransfer und schaffen eine Plattform, wo Unternehmen mit
Spitzenforschung an den Herausforderungen der Zukunft arbeiten.

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Online Trading Tipps - fallen sie nicht auf CFD Betrug rein!

Beim CFD Trading werden die jeweiligen Wertpapiere mit einem Hebel gehandelt Symbolbild pixabay
Beim CFD Trading werden die jeweiligen Wertpapiere mit einem Hebel gehandelt Symbolbild pixabay

Immer wieder finden sich auf Webseiten und in den sozialen Medien Unternehmen, die damit werben, dass ihre Anleger mit Hilfe von CFDs innerhalb kürzester Zeit ohne viel Aufwand ein Vermögen verdient haben. Was sie dabei zumeist verschweigen, ist die Tatsache, dass Menschen dabei auch ihr Erspartes sehr schnell verlieren können. Zudem mischen sich unter die seriösen Anbieter auch immer wieder schwarze Schafe, die Auszahlungen gänzlich verweigern oder ewig lange hinauszögern. Vorsicht ist jedenfalls mehr als angebracht beim CFD Trading!

Worum handelt es sich beim CFD Trading?

Im Artikel CFD Broker im Vergleich von Armin Moghaddam, Börsenexperte & Trader, wurde es sehr gut erläutert, worum es sich bei CFD Trading genau handelt: CFD steht als Abkürzung für „Contracts for Difference“. Bei diesen sogenannten Differenzkontrakten vereinbaren zwei Parteien den Austausch von Wertentwicklung und Erträgen eines Basiswerts gegen Zinszahlungen während der Laufzeit. Für Kunden heißt das, sie können hier von steigenden und fallenden Kursen von Aktien und anderen Finanzprodukten profitieren und aufgrund der vorhandenen Hebelwirkung äußerst rentable Gewinne erzielen.

Was in der Theorie kompliziert klingt, erklärt sich sehr gut anhand eines bewusst stark vereinfacht dargestellten Beispiels. Der Aktienkurs von Unternehmen A liegt bei 10 Euro. Ein Anleger denkt, dass der Kurs steigen wird und kauft deshalb 1.000 Aktien-CFDs im Gesamtwert von 10.000 Euro. Da es sich bei CFDs um ein Hebelprodukt handelt, muss er dafür nicht den vollen Wert der Aktie aufbringen. Der Marginfaktor (umgangssprachlich oftmals als Hebel oder Spread bezeichnet) liegt in diesem Beispiel bei 20 Prozent. Deshalb erhält der Anleger die CFDs für nur 20 Prozent ihres tatsächlichen Wertes, also 2.000 Euro.

Nun steigt der Kurs der Aktie tatsächlich auf 11 Euro. Der Anleger verkauft seine 1.000 Aktien-CFDs und macht pro Stück einen Gewinn von 1 Euro, also insgesamt 1.000 Euro. Wäre der Kurs auf 9 Euro gefallen, hätte er hingegen einen Verlust von 1.000 Euro gemacht. Will er lieber zuwarten, bis die Kurse wieder ein wenig steigen, muss er dafür in der Regel hohe Über-Nacht-Finanzierungskosten zahlen.

Früher war CFD Trading ausschließlich für professionelle Anleger gedacht. Durch die Digitalisierung hat es jedoch seinen Weg auf Online-Plattformen gefunden, die das Geschäft sehr einfach aussehen lassen. Oftmals wird dabei auf Währungsschwankungen spekuliert. Und nicht immer geht es dabei seitens der Betreiber mit rechten Dingen zu.  

Wann liegt ein CFD Trading Betrug vor?

Wie auf der Webseite www.betrug.co erklärt wird, arbeiten die meisten Unternehmen, die mit CFD und Trading beschäftigt sind, äußerst seriös und vertrauenswürdig. Leider gilt das aber nicht für alle Anbieter gleichermaßen.

Hirnforscher haben herausgefunden, dass viele Menschen bei Bonusangeboten kaum nein sagen können und dabei oftmals völlig irrational agieren. Das ist auch den schwarzen Schafen der Branche bekannt. Sie locken deshalb Anleger mit falschen Versprechungen auf ihre Plattform, um sie dort schließlich um ihr Kapital zu erleichtern.

Laut einem Fachartikel der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aus dem Jahr 2020 missachtet jeder zweite Anbieter von CFD-Transaktionen die Vorgaben. In den häufigsten Fällen verwenden Anbieter aus Zypern die vorgeschriebene Risikowarnung nicht bzw. nicht richtig. Das ist aber nicht das einzige Problem. Unter anderem halten sich die Plattformen auch nicht an die Hebelbegrenzung und das Bonus-Verbot.

Das ist zwar noch kein vorsätzlicher CFD Broker Betrug, dennoch bereits äußerst bedenklich. Gefährlich wird es jedoch dann, wenn die Unternehmen Auszahlungen an ihre Kunden bewusst verweigern oder durch immer wiederkehrende Anforderungen von diversen irrelevanten Dokumenten ewig lange verzögern. Zudem unterschlagen sie den Anlegern sehr viel Geld, indem sie völlig überzogene und ungerechtfertigte Wechselkurse bei der Auszahlung verlangen.

Wie können sich Anleger vor dem CFD Betrug schützen?

Vielen klingt vielleicht noch Großmutters alter Spruch „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ im Ohr. Im Falle des Handels mit Differenzkontrakten ist er jedenfalls aktueller denn je.

Das Wichtigste für Anleger ist vor allem, sich einen seriösen Broker zu suchen. Ein wichtiges Indiz dafür, das auch von Laien durch einen Blick auf die Webseite schnell ausfindig gemacht werden kann, ist die zuständige Finanzaufsichtsbehörde. Bei Experten genießen vor allem die britische „Financial Conduct Authority“, die deutsche „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ sowie die zypriotische „Cyprus Securities and Exchange Commission“ einen besonders hohen Stellenwert.

Doch wie bereits erwähnt, gibt es vor allem auch in Zypern eine große Anzahl von Anbietern, die sich nicht an die Vorschriften ihrer Aufsichtsbehörde halten. Beim zweiten Blick auf der Webseite sollte deshalb vor allem Ausschau nach einer Aufklärung über die Verlustrisiken, die mit dem CFD Handel verbunden sind, gehalten werden. Seriöse Anbieter erklären ihren Kunden, dass sie beim Handel mit Differenzkontrakten ihr gesamtes Kapital verlieren können.

In weiterer Folge sollte darauf geachtet werden, wie einfach der Kundenservice im Bedarfsfall erreichbar ist. Als Kontaktmöglichkeiten sollten eine eindeutige Hotline sowie eine E-Mail-Adresse gut sichtbar angegeben sein. Darüber hinaus sollten weitere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme wie ein Live-Chat oder ein Kontaktformular auf der Webseite vorhanden sein. Ein Impressum mit den Adressdaten des Unternehmens sollte ebenfalls aufrufbar sein.

Eine entscheidende Rolle spielen vor allem die Bonusbedingungen. Deshalb ist es wichtig, sich vor der Registrierung auch mit dem „Kleingedruckten“ zu beschäftigen und sich über die Modalitäten zu informieren, die für eine Auszahlung des Guthabens erfüllt werden müssen.

Welche CFD Broker gelten als seriös?

Zu den sichersten Anbietern zählt laut den betrug.co-Experten das irische Unternehmen Ava Trade. Der Broker kümmert sich vor allem sehr intensiv um Neu-Einsteiger und bietet auf der Webseite ein umfangreiches Schulungsangebot mit Videokursen und Webinaren an. Zudem wird jedem User ein Demokonto zur Verfügung gestellt, in dem er den CFD Handel ohne Einsatz von Echtgeld üben kann. Dadurch werden die Auswirkungen von einzelnen Deals für die User deutlich erkennbar. Das ist für viele ein echter Augenöffner.

Zu den größten Anbietern zählen darüber hinaus Plus500 sowie die Plattform eToro, die vor allem mit Social Trading punktet. Dabei können die Trades der besten Händler einfach kopiert werden. Als sicher gelten darüber hinaus auch noch fX-Flat, WH selfinvest, finanzen.net sowie Admiral Markets. Doch auch hier gilt: Eine Gewinngarantie gibt es nirgendwo.

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Das „Power2Change: Energiemobil“ geht ab 5. Juni auf Tour rund um und auf Usedom

Klar zum Wenden!? Eure Meinung ist gefragt: Wir diskutieren über die
Energiewende in Ahlbeck, Anklam, Bansin, Greifswald, Gützkow, Heringsdorf,
Koserow, Lubmin, Peenemünde, Wolgast, Zinnowitz.

Ab dem 5. Juni ist das „Power2Change: Energiemobil“ auf und rund um Usedom
unterwegs. Der mobile Showroom ist Teil der vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung geförderten Wanderausstellung „Power2Change: Mission
Energiewende“, die ab dem 4. Juni 2023 im Historisch-Technischen Museum
Peenemünde zu sehen ist. Ziel ist es, an öffentlichen Orten mit
Bürgerinnen und Bürgern über die Energiewende ins Gespräch zu kommen.

Was denkst du über die Energiewende? Was ist der beste Weg in eine
klimaneutrale Zukunft? Und welche besonderen Herausforderungen siehst du
für deine Region? Das Energiemobil hat Exponate zur Energiewende an Bord
und ist ein Ort, um sich auszutauschen, sich zu informieren und zu
diskutieren. Über eine Videobox, Klebe-Botschaften und Postkarten werden
Meinungen, Ideen und Wünsche zur Energiewende vor Ort gesammelt. Eine
Auswahl der Stimmen und Nachrichten wird dann in der Ausstellung
„Power2Change“ zu sehen sein.

Dr. Benedikt Fecher, Geschäftsführer bei Wissenschaft im Dialog: „Die
Energiewende ist als Thema in der Wissenschaft und im öffentlichen Diskurs
aktueller denn je und so wird es auch in der Öffentlichkeit breit und
kontrovers diskutiert. Mit dem Energiemobil schaffen wir ein Angebot, um
mit Bürgerinnen und Bürgern in Dialog über dieses wichtige Zukunftsthema
zu treten – und zwar vor Ort. Am Energiemobil werden zusätzlich Meinungen,
Positionen und Impulse aus den Dialogen zur Energiewende gesammelt und
ausgewertet. Solche Angebote braucht es, damit wir die Zukunft informiert
gestalten können.”

Tourdaten:

05.07.2023 Anklam – Marktplatz
08.–09.07.2023 Koserow – Seebrückenfest
13.07.2023 Greifswald – Mühlenplatz
17.–18.07.2023 Ahlbeck – Strandpromenade
19.–20.07.2023 Peenemünde – HTM Peenemünde
21.–22.07.2023 Greifswald – KATAPULT-Festival
24.–25.07.2023 Heringsdorf – Strandpromenade
26.–27.07.2023 Zinnowitz – Strandpromenade
28.07.2023 Bansin – Strandpromenade

An mehreren Tagen während der Tour besucht das Energiemobil Schulen der
Region. Diese Termine sind nicht öffentlich.

Weitere Informationen zu Standorten und Uhrzeiten erhalten Sie auf der
Website unter:
https://power2change-energiewende.de/energiemobil/usedom

Anmeldung für Pressevertretende:
Wir freuen uns über Ihren Besuch beim Energiemobil.
Anmeldung und Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Tel.: +49 30 2062295-54

Die Wanderausstellung „Power2Change: Mission Energiewende“ beschäftigt
sich mit der Frage, wie die Energiewende in Industrie, Wirtschaft und
Verkehr gestaltet werden kann. Allein die Industrie macht rund 20 Prozent
aller Emissionen in Deutschland aus. Diese Bereiche umzubauen wird auch
unseren Alltag betreffen. Die Ausstellung zeigt nicht nur die
Herausforderungen, sondern auch Lösungswege für die Energiewende.
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen stellen ihre Forschungsprojekte
vor, die zeigen, dass die Energiewende machbar ist. Das „Power2Change:
Energiemobil“ besucht bundesweit verschiedene Städte und Gemeinden
parallel zur Wanderausstellung. Gestaltet wurde der mobile Showroom von
THE CONSTITUTE.

Weitere Informationen zur Ausstellung:
https://power2change-energiewende.de/orte/peenemuende

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Froh mit roh? – Zum Internationalen Tag der Früchte 2023

Wie beim Verzehr roher Früchte unerwünschte gesundheitliche Folgen
vermieden werden können, gehört zu den Themen des aktuellen
„BfR2GO“-Wissenschaftsmagazins.

Zum Internationalen Tag der Früchte am 1. Juli hat das
Wissenschaftsmagazin des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) frische
Wissenshappen beizutragen: Im jüngst erschienenen BfR2GO 1/2023 geht es um
die richtige Aufbewahrung und Zubereitung roher Früchte. Der Artikel „Froh
mit roh?“ erklärt, was rund um Transport und Verzehr von rohen
Lebensmitteln zu beachten ist. Werden leicht verderbliche Lebensmittel wie
zerkleinertes rohes Obst und Gemüse ungekühlt gelagert, können sich
vorhandene Krankheitserreger wie Salmonellen, Listerien und EHEC-Bakterien
unter Umständen schnell vermehren und die Gesundheit gefährden. „In
Deutschland werden jährlich mehr als 100.000 klinische Erkrankungen
gemeldet, die durch Bakterien, Viren oder Parasiten in Lebensmitteln
verursacht worden sein können – die Dunkelziffer liegt weitaus höher“,
sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.
„Lebensmittelinfektionen sind ein allgemein unterschätztes Risiko. Für
Kleinkinder, Personen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen sowie für
Ungeborene im Mutterleib können sie im Extremfall lebensbedrohlich sein.“

Link zum Magazin PDF-Datei (8.5 MB)
Obst und Gemüse enthalten in der Regel viele wertvolle Inhaltsstoffe. Beim
Anbau oder auf dem Weg vom Acker auf den Teller ist es jedoch möglich,
dass sie mit Krankheitserregern ver­unreinigt werden. Das neue BfR2GO
zeigt, welche Lebensmittelinfektionen die Folge sein können, wenn rohe
Lebensmittel nicht ausreichend erhitzt, gewaschen oder gekühlt werden,
oder wenn Krankheitserreger bei der Zubereitung auf andere verzehrfertige
Produkte übergehen.

Die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken werden häufig unterschätzt.
Das zeigt eine repräsentative Umfrage des BfR. 33 % der Befragten zum
Beispiel essen mehrmals im Monat Tiefkühlbeeren. 4 von 5 der Befragten (79
%), eine deutliche Mehrheit, sehen bei Tiefkühlbeeren nur ein (sehr)
niedriges gesundheitliches Risiko. Dabei können Tiefkühlbeeren unter
anderem mit Viren verunreinigt sein, welche zu Magen-Darm-Erkran­kungen
und Leberentzündungen führen können. Frucht-Fans sollten sie daher lieber
stark erhitzen, am besten auf eine Kerntemperatur von mindestens 90 °C,
bevor sie sie genießen.

Bei Melonen können Keime, die an der Schale haften, während der
Zubereitung auf das Fruchtfleisch gelangen. „Salmonellen, Listerien und
EHEC können sich bei warmen Außentemperaturen auf dem säurearmen
Fruchtfleisch gut vermehren“, erklärt Dr. Heidi Wichmann-Schauer,
Fachtierärztin für Lebensmittelsicherheit am BfR. Daher sollte
geschnittene Melone rasch aufgegessen oder bis zum Verzehr gekühlt werden.

Übrigens ist die Zitrone die Frucht des Jahres 2023. Sie wird gerne als
Supermittel zur Abwehr etwa von Erkältungen gesehen. Dass sie im Vergleich
zu anderen alltäglichen Lebensmitteln aber gar nicht an der Spitze liegt,
wenn es um eine hohe Vitamin-C-Zufuhr geht, zeigt das Vitamin-C-Portrait
ebenfalls im neuen BfR2GO.

Mit weiteren Themen rund um mögliche Gesundheitsrisiken durch Insekten in
Lebensmitteln, die Nutzung von Nikotinbeuteln oder Menstruationswäsche
liefert das aktuelle BfR2GO wie immer kompakt und bis zum Rand gefüllt mit
Wissen aktuelle und fundierte Informationen über die Forschung und deren
Bewertung im gesundheitlichen Verbraucherschutz und zum Schutz von
Versuchstieren. Ob hormonell aktive Substanzen für eine vermeintliche
Spermienkrise verantwortlich sein könnten, wird im Magazin ebenso
beleuchtet wie mögliche Wege zu weniger Versuchstieren. Jede Ausgabe
stellt ein Thema aus einem aktuellen Arbeitsbereich des BfR in einem
Schwerpunkt vor. Daneben gibt es Berichte, Interviews und Meldungen aus
sämtlichen Arbeitsgebieten des BfR.

Die aktuelle Ausgabe erscheint im neuen Look sowie mit erneuerten Kapiteln
und wie immer wahlweise in deutscher oder englischer Sprache. Das Magazin
ist auf der BfR-Webseite veröffentlicht und kann von dort kostenlos
heruntergeladen oder zum darin Blättern direkt bestellt werden. Wer BfR2GO
dauerhaft beziehen möchte, kann sich für ein unentgeltliches Abonnement
anmelden.

www.bfr.bund.de/de/wissenschaftsmagazin_bfr2go.html

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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