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Neuer Studiengang: Mit Orthobionik die Lebensqualität von Menschen erhöhen

Mit Orthopädietechnik die Lebensqualität vieler Menschen erhöhen: Zum
Oktober 2023 startet der Bachelorstudiengang Orthobionik am
Gesundheitscampus Göttingen, einer Kooperation der Universitätsmedizin
Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und
Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Der Studiengang qualifiziert seine
Studierenden für die eigenständige Patientenversorgung mit modernen
Orthesen und Prothesen. Mit fachwissenschaftlichen, berufspraktischen,
innovativen und interprofessionell ausgerichteten Modulen ist der
Studienverlauf an den Bedarfen der Orthopädietechnikbranche ausgerichtet.

Das Land Niedersachsen stellt 25 Studienplätze zur Verfügung. Damit wird
der Studiengang Orthobionik, der unter dem organisatorischen Dach der
HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit läuft, in
Niedersachsen erstmals an einer staatlichen Hochschule angeboten. Ziel ist
es, den Fachkräftebedarf in der Branche zu sichern.

In acht Semestern absolvieren die Studierenden Veranstaltungen in den
Schwerpunkten Medizin, Orthetik, Prothetik und Biomechanik. Darüber hinaus
lernen sie ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Inhalte
kennen, führen wissenschaftliche Studienprojekte durch und absolvieren ein
Praxissemester in Sanitätshäusern oder Orthopädietechnikwerkstätten.

Dank Sportgeräten mit modernsten Materialien können Sportler*innen mit
Handicap Bestzeiten erreichen. Bein-Amputierte sind dank
computergesteuerter Knieprothesen fast uneingeschränkt mobil. Zahlreiche
Prothesen, wie moderne Handprothesen, und Orthesen erhöhen die
Lebensqualität vieler Menschen im Alltag deutlich.

Im Studiengang liegt der Fokus auf der berufspraktischen Lehre in
Prothetik und Orthetik, die mit den fachwissenschaftlichen Studieninhalten
eng verzahnt ist. Damit sind die zukünftigen Fachkräfte in der Lage, eine
optimale Patient*innenversorgung zu gewährleisten sowie die Wissenschaft
im Bereich moderner Versorgungskonzepte für die Branche voranzubringen.

Ein weiterer Schwerpunkt umfasst Lehrinhalte über die Nutzung und das
Potenzial moderner Arbeitsmittel, wie beispielsweise digitale
Fertigungstechnologien und digitale Versorgungsstandards. Im
Studienverlauf sind die fachtheoretischen und -praktischen Lehrinhalte des
Meisterbriefs der Branche integriert.

Dr. Marc Hudy, HAWK-Präsident und Sprecher des Gesundheitscampus Göttingen
erläutert: „Neben der interdisziplinären Professionalisierung mit anderen
Gesundheitsberufen durch gemeinsame Lehrveranstaltungen am
Gesundheitscampus Göttingen kann auf ein breites Angebot
ingenieurwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Expertise
zurückgegriffen werden. Die Erweiterung des Studienangebots um den
Bachelorstudiengang Orthobionik wird zur Stärkung des Wirtschafts- und
Versorgungsstandortes Göttingen beitragen und weit über Südniedersachsen
hinaus Strahlkraft entfalten.“

Durch die enge Verknüpfung mit der UMG ist der direkte Bezug zur
Patient*innenversorgung und zum klinischen Schwerpunkt Technische
Orthopädie sichergestellt.

„Mit der räumlichen und fachlichen Anbindung an die UMG haben die
Studierenden einen direkten Zugang zur klinischen Patientenversorgung, der
auch zukünftig sichergestellt werden soll. Zudem findet eine
Zusammenarbeit in der anwendungsorientierten Forschung statt, die einen
idealen Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis ermöglicht und dazu
beiträgt, Fragestellungen aus dem Versorgungsalltag wissenschaftlich zu
beantworten“, betont auch Professor Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des
Vorstands der UMG.

Der Bachelorstudiengang Orthobionik wird in enger Kooperation und
räumlicher Nähe nicht nur zur UMG, sondern auch zu dem ebenfalls im
Sartorius Quartier Göttingen ansässigen Unternehmen Ottobock SE & Co.
KGaA, stehen. Die Orthobionik ist als Branchenstudiengang entwickelt
worden und wird mit allen großen Industrieunternehmen der Branche
zusammenarbeiten. Die Einbindung zusätzlicher Kooperationspartner*innen
aus Sanitäts- und Orthopädietechnikwerkstätten sowie der Wissenschaft wird
derzeit vorangetrieben.

Nähere Informationen zum Studiengang der Orthobionik an der HAWK unter
https://www.hawk.de/de/studium/studiengaenge/bsc-orthobionik-goettingen

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Habeck besucht Loo:topia auf der re:publica 2023

Robert Habeck kann Scharnierrolle wahrnehmen

Das Forschungs- und Innovationsbündnis “Loo:topia” setzt sich für eine
andere Art Sanitärversorgung ein. Bundesminister für Wirtschaft und
Klimaschutz Robert Habeck besuchte den Loo:topia Garten auf der re:publica
2023 und erkannte den politischen Handlungsbedarf, um Kreislaufwirtschaft
zu ermöglichen.

Klimawandel, Wasserknappheit, steigende Energie-, Dünger- und
Nahrungsmittelpreise – das sind akute Probleme. Ein Ansatz, um all diese
Herausforderungen anzugehen, ist ein zirkuläres Sanitärsystem, das viel
Wasser und Energie spart und Nährstoffe recycelt.

Am Mittwoch hat der Minister den “Loo:topia Garten” auf der re:publica
besucht und sich für das Potenzial der Kreislauf-Technologien begeistern
lassen. Ariane Krause, Koordinatorin des BMBF-Projekts zirkulierBAR,
stellte ihm die Vision einer Sanitärversorgung vor, die eine regionale
Kreislaufwirtschaft ermöglicht.

Das ganze Gespräch ist als Video verfügbar, siehe Link unten.
„Also Kompostklos auf großem Niveau?“ - Stellschrauben für Klima- und
Wasserschutz
“Alles beginnt in der Toilette”, so Wissenschaftlerin Ariane Krause. “Wenn
wir unsere Ausscheidungen in der Toilette getrennt sammeln, können wir
diese zu einem sicheren Dünger aufbereiten. Mit solchen ressourcen-
orientierten Ansätzen sparen wir Energie und Trinkwasser und recyceln
kostbare Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor.”

„Also Kompostklos auf großem Niveau?“, fasste der Vizekanzler die
Kernbotschaft des Sanitärwende-Netzwerks selbst zusammen.

Mit der wertschöpfenden Nutzung menschlicher Ausscheidungen schonen
Kommunen oder Städte nicht nur das Klima und die Umwelt, sondern
verringern auch ihre Abhängigkeiten: Phosphor-Vorräte, die zur Produktion
mineralisch-synthetischer Dünger vor allem in der Westsahara abgebaut
werden, sind begrenzt und die industrielle Produktion von Stickstoff-
Düngemittel bedarf enormer Mengen Erdgas. „Bei Phosphor sind wir so
abhängig von Marokko, wie beim Erdgas von Russland”, erklärt Ariane
Krause.

Die Wissenschaftlerin führte Robert Habeck einmal durch den Kreislauf –
von den Toiletten über die Verwertung der Ausscheidungen zu Düngern für
das Nährstoffrecycling bis hin zur Ausbringung auf dem Acker und dem
Anpflanzen von Nahrung. „Riecht nach Erde“ stellte der Vizekanzler bei
einer Geruchsprobe von Humusdünger aus Inhalten von Trockentoiletten fest.
Der sogenannte H.I.T. wird in der deutschlandweit einzigen
Verwertungsanlage für Trockentoiletteninhalte in Eberswalde hergestellt.
Auch einen flüssigen Recyclingdünger aus menschlichem Urin, der in der
Schweiz, Liechtenstein und Österreich bereits zugelassen ist, und auch
hierzulande synthetischen Mineraldünger ersetzen könnte, unterzieht Habeck
einem Geruchstest: „Riecht nicht.“

Bioabfall- und Düngemittelverordnungen müssen jetzt geändert werden, um
Innovation nicht zu ersticken

Der Dialog mit Politiker:innen ist für Akteur:innen der Sanitär- und
Nährstoffwende essenziell, weil zur zirkulären Verwendung von Nährstoffen
in puren menschlichen Ausscheidungen aktuell noch keine gesetzliche
Grundlage existiert. Während Gülle ungereinigt verwendet wird, ist
aufwändig aufbereiteter menschlicher Urin oder Kot auf Feldern verboten.
Die Politik ist dringend gefordert, den gesetzlichen Rahmen dem
Forschungsstand und den Notwendigkeiten anzupassen.

“Die Toiletten, die Verwertungstechnologien, die Akzeptanz in der
Landwirtschaft - alles ist da. Nun müssen Recyclingdünger aus wasserlos
gesammelten menschlichen Ausscheidungen in das Abfallrecht und in die
Düngemittelverordnung aufgenommen werden und mehr Reallabore genehmigt
werden. Kreislaufwirtschaft bedeutet konkret, dass verschiedene Ressorts
ineinandergreifen – was Abfall war, wird zum Rohstoff. In Deutschland ist
alles haargenau geregelt - damit also das, was Abfall war, auch wirklich
Rohstoff sein kann, braucht es nicht nur schöne Worte, sondern Änderungen
der geltenden Regelungen, die in ihrer bisherigen Form als Bestandsschutz
der fossilen Industrie fungieren. Andere Länder sind da schon viel weiter.
Abfallprodukte können Ressourcen für die Landwirtschaft sein, das zeigt
die integrierte Forschung. Nun liegt es an den Ministerien und ihrer
Zusammenarbeit, die Früchte staatlich geförderter Innovationen auch zu
ernten und nicht abzuwürgen. Robert Habeck kann in seiner Scharnierrolle
das Thema Sanitär- und Nährstoffwende bei den entsprechenden Ministerien
platzieren und damit den Weg für eine zukunftstaugliche Infrastruktur
ebnen”, ist die Initiative überzeugt.

Drei Wünsche gibt das interdisziplinäre Netzwerk dem Minister mit: Wir
brauchen nicht nur dringend eine Änderung der Bioabfall- und
Düngemittelverordnung und mehr Reallabore, sondern es sollte ab sofort
auch jeder Meter Kanalisation, der erneuert und repariert wird, die
bereits spürbare Trockenheit berücksichtigen und neue Technologien für
Trocken- und Trenntoiletten-Systeme mitbedenken. Politik muss
vorausschauend agieren.“, ergänzt Ariane Krause, und betont: „Diese
Regierung kann jetzt Grundlagen schaffen, die kritische Infrastruktur der
Sanitärversorgung zukunftstauglich zu gestalten. Das Wasser ist knapp und
wir brauchen Phosphor und Stickstoff für unsere Ernährungssicherheit.“

About Loo:topia
Loo:topia ist ein Netzwerk, ein Garten und eine Vision: Die Vision einer
nachhaltigen Sanitär- und Nährstoffwende, die natürliche Kreisläufe
schließt und Ressourcen schont.
Hinter Loo:topia stehen verschiedene Akteur*innen aus Wissenschaft,
Wirtschaft und Gesellschaft, die sich gemeinsam für ein neues
Toilettenbewusstsein einsetzen. Auf der re:publica hat das Netzwerk in
einem Garten die Ideen für die Besucher greifbar gemacht.

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Herzinfarkt: Wie gefährdet sind Sie?

Überarbeiteter und erweiterter Herzinfarkt-Risiko-Test der Deutschen
Herzstiftung bestimmt das Herzalter und hilft Herzpatienten und
Herzgesunden bei der Herzinfarkt-Risikovorsorge


Jährlich sterben mehr als 45.000 Menschen am Herzinfarkt und 65.000 durch
plötzlichen Herztod in Deutschland, weil viele der Betroffenen zu spät
oder gar nicht von ihrer Herzerkrankung und den Risikofaktoren, die sie
verursacht haben, wussten. Um Menschen vor diesen lebensbedrohlichen
Herznotfällen zu schützen und bei der Einschätzung des Risikos für das
erstmalige oder erneute Auftreten eines Herzinfarkts zu helfen, hat die
Deutsche Herzstiftung ihren Herzinfarkt-Risiko-Test
(<www.herzstiftung.de/risiko>) erneuert und erweitert. Neu ist, dass der
Test das Herzalter bestimmt. „So lässt das Testergebnis leicht erkennen,
ob Handlungsbedarf besteht“, erklärt Prof. Dr. med. Heribert Schunkert,
der stellvertretende Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.
Zudem kann der Test sowohl von herzkranken als auch von gesunden Menschen
ohne diagnostizierte Herzkrankheit zur Einschätzung ihres persönlichen
Risikos genutzt werden kann. Bei bereits herzkranken Menschen wird
anstelle des Herzalters das Risiko für einen erneuten Herzinfarkt
geschätzt. Insgesamt ist die Auswertung durch die neu hinterlegten Risiko-
Scores (1) noch differenzierter als in der Vorgängerversion. Der Risiko-
Test wurde wissenschaftlich von einem Münchner Kardiologen-Team unter der
Leitung von Prof. Dr. med. Heribert Schunkert, Ärztlicher Direktor des
Deutschen Herzzentrums München (DHM) und Dr. med. Fabian Starnecker,
Assistenzarzt der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des DHM
entwickelt. Interessierte können den Online-Test auf der Webseite über
<www.herzstiftung.de/risiko> durchführen. „Dem Herzinfarkt geht in den
meisten Fällen eine langjährige Erkrankung der Herzkranzgefäße, die
koronare Herzkrankheit, voraus, die wiederum durch Risikokrankheiten wie
Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, also hohes Cholesterin, Rauchen
oder Diabetes verursacht wird. Der Risikotest hilft schnell und einfach
dabei, diese Risiken aufzudecken“, erläutert Prof. Schunkert.

Berechnung des individuellen Risikos
Das persönliche Risikoprofil wird anhand von 23 schnell zu beantwortenden
Fragen ermittelt. Neben Alter und Geschlecht wird z. B. nach Gewicht,
Vorerkrankungen, Blutdruck, Cholesterin, Nikotinkonsum, Ernährung,
Bewegung und Medikamenten gefragt. Am Ende steht das Ergebnis mit einer
individuellen Einschätzung des Risikos angegeben. Sowohl für Menschen ohne
als auch Menschen mit vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt der
Test an, wie hoch das Risiko im Vergleich zum durchschnittlichen Risiko
ist. Das Ergebnis wird mithilfe von wissenschaftlich geprüften Risiko-
Scores errechnet. „Ein schlechtes Testergebnis bedeutet jedoch nicht, dass
man dem Herzinfarkt hilflos ausgeliefert ist, sondern es dient als
Aufforderung, etwas für die Gesundheit zu tun“, betont Dr. Starnecker und
rät: „Am besten sollte man einen Internisten oder Kardiologen aufsuchen,
um gemeinsam eine Strategie gegen den Herzinfarkt zu entwickeln.“

Auf gesunden Lebensstil achten
Der Risiko-Test soll nicht den Arztbesuch ersetzen, sondern bei der
Einschätzung des persönlichen Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
helfen, um möglichst frühzeitig gegensteuern zu können. Ziel ist es, Wege
aufzuzeigen, das Herz länger jung zu halten, gesund zu bleiben und auch
das Risiko für einen erneuten Herzinfarkt zu minimieren. Der Test liefert
Herzgesunden wie auch bereits Erkrankten wichtige Hinweise, ob vielleicht
noch mehr für die eigene Herzgesundheit getan werden sollte.

Podcast: Das Herzrisiko testen – wie gut ist das möglich?
Im aktuellen Podcast informieren Prof. Heribert Schunkert und Dr. Fabian
Starnecker, die den Test mit entwickelt haben, wie verlässlich ein solcher
Test sein kann:
<https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/podcasts/herzrisiko-testen>

Der Podcast „imPULS - Wissen für Gesundheit“ hat mittlerweile rund 110 000
Hörerinnen und Hörer.

Bildmaterial erhalten Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Tel.
unter 069 955128-114 / -140.

(1) Die Risiko-Scores des Herzinfarkt-Risikotests

1.      Framingham Risk Score: Rospleszcz, et al., Temporal trends in
cardiovascular risk factors and performance of the Framingham Risk Score
and the Pooled Cohort Equations, BMJ JECH, 2019.
2.      SCORE2-OP risk prediction algorithms: SCORE2-OP working group and
ESC Cardiovascular risk collaboration, SCORE2 risk prediction algorithms:
a) new models to estimate 10-year risk of cardiovascular disease in
Europe, European Heart Journal, 2021
b) estimating incident cardiovascular event risk in older persons in four
geographical risk regions, European Heart Journal, 2021.

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Nur die eine Erde

Am kommenden Donnerstag, den 15. Juni 2023, lädt die Hochschule für
Wirtschaft ud Recht Berlin von 10–19 Uhr zum ersten „Tag der
Nachhaltigkeit“ mit Planspielen, Hackathon, Vorträgen und
Diskussionsrunden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Berlin, den 12. Juni 2023. „Die besten Reformer, die die Welt je gesehen
hat, sind die, die bei sich selbst anfangen“. Dieses Zitat ist überliefert
von dem irischen Politiker und Pazifisten George Bernard Shaw, der 1925
den Literaturnobelpreis erhielt – und höchst aktuell.

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) lädt am 15.
Juni 2023 zum ersten hochschulweiten Tag der Nachhaltigkeit an den Campus
Schöneberg, Badensche Straße 50–51, 10825 Berlin.

Die Veranstaltung gibt Interessierten über die Hochschule hinaus die
Möglichkeit, zusammen über das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Natur
und Gesellschaft sowie die Auswirkungen nicht-nachhaltiger Strategien zu
diskutieren und sich mit anderen Interessierten und Experten und
Expertinnen auszutauschen und zu vernetzen.

Auf dem Programm stehen ein Klimaplanspiel und ein Hackathon mit dem
Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der Hochschule. Ab 12.30
Uhr gibt es einen offenen moderierten Meinungsaustausch zum Thema
Nachhaltigkeit an der HWR Berlin. Hierzu sind auch Gedankenanstöße und
Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern gefragt, von externen Partnern der
HWR Berlin, von Anwohnerinnen und Anwohnern. Mitwirkung ist das Fundament
von Veränderungsprozessen.

„Der HWR Berlin ist es besonders wichtig, über Lehre und Forschung und
auch über den operativen Hochschulbetrieb einen Beitrag zur Bewältigung
der drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen zu leisten“,
sagt Prof. Dr. Silke Bustamante, Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit der
HWR Berlin. Der Tag der Nachhaltigkeit dient der Information und der
Sensibilisierung für die vielfältigen Themen rund um Klima,
gesellschaftliche Verantwortung und Beteiligungsmöglichkeiten und zielt
darauf, die Kluft zwischen Wollen und Handeln zu verringern.

Programm und Anmeldung
https://www.hwr-berlin.de/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltung-
detail/999-tag-der-nachhaltigkeit/


Ansprechpartnerin
Prof. Dr. Silke Bustamante
Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, Studierendenservice und
Hochschulkommunikation
Tel.. +49 30 30877-1003
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen. Auf Wunsch können
Interviews vermittelt werden. Anfragen richten Sie gern vorab per Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine
fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für
angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen
Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich.
Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber
hinaus. Rund 12 000 Studierende sind in über 60 Studiengängen der
Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und
Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-
Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach
prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der
Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten
Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen
Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die
HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz
„Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.
http://www.hwr-berlin.de

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