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EMULATE: Der Check-up fürs Edge-Computing FH Dortmund bekommt 5,6 Millionen Euro für Forschungsprojekt „EMULATE“

Werden die Daten schnell genug übertragen? Wo muss der nächste Server stehen? Kommt eine Rückmeldung rechtzeitig? Für Digitalisierungsprozesse insbesondere in der Industrie 4.0, beim autonomen Fahren und dem Einsatz von Virtual- und Augmented Reality sind diese Fragen entscheidend. Das Forschungsprojekt „EMULATE“ der Fachhochschule Dortmund will die Antworten liefern. Dafür stehen jetzt 5,6 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

 

Das Projekt ist Teil eines „Important Project of Common European Interest“ (IPCEI), also ein wichtiges Vorhaben von europäischem Interesse. Finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz werden dadurch ehrgeizige Forschungs- und Innovationsziele verfolgt, die über den internationalen Stand der Technik hinausgehen. Mit „EMULATE“ gelang es der FH Dortmund in der IPCEI-Förderlinie „Cloud Infrastructure and Services“ berücksichtigt zu werden. Projektträger sind die VDI Technologiezentrum GmbH und der DLR Projektträger.

 

Im Projekt „EMULATE“ soll ein Planungs- und Diagnose-Tool für Datenübertragungsprozesse entstehen. Eine digitale Prüfumgebung, um die (Funk-)Verbindung zwischen Endgeräten und Servern in einem verzweigten Netzwerk zu testen und reibungslose Übertragungsprozesse zu garantieren. „In wenig komplexen Umgebungen mit wenig anspruchsvollen Diensten, etwa einem Lagerhaus mit automatisierter Waren-Erkennung und Steuerung, reicht es mitunter, diese Datenübertragungsprozesse grob abzuschätzen“, sagt Prof. Dr. Stephan Recker, Professor für IT-Systemintegration am Fachbereich Informatik der FH Dortmund.

 

Außerhalb einer Halle ist die Welt komplexer, kommen neue Nutzer*innen hinzu, spielen Störfaktoren eine Rolle. Mit herkömmlichen Methoden gäbe es vor der Fertigstellung keine Sicherheit, ob das System funktioniert. „In der Emulation können wir Anwendungsfälle mit ultraniedrigen Latenzzeiten ausprobieren, ohne dass jemand einen Euro für Hardware und Leitungen in die Hand nehmen muss“, betont Prof. Recker. Das spare Kosten und Ressourcen. Besonders im Bereich Edge Computing, der dezentralen Datenverarbeitung für datenintensive Dienste wie autonomes Fahren und Virtual Reality, soll das „EMULATE“-Tool die Planungen erheblich erleichtern und europaweit voranbringen.

 

„Gleichzeitig werden wir künftig mit der Diagnoseplattform von ‚EMULATE‘ bestehende Netze optimieren können“, ergänzt Prof. Dr. Rolf Schuster. Er lehrt ebenfalls am Fachbereich Informatik und ist Experte für Embedded Software. KI-Technologie helfe dabei, Muster in den Datenströmen zu identifizieren und somit bestenfalls Fehlern vorzubeugen.

 

Das Forschungsprojekt „EMULATE“ läuft bis Ende 2026. Die Fachhochschule Dortmund arbeitet dabei mit Partnern aus der Industrie zusammen.

 

Weitere Informationen: www.fh.do/emulate

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Weltblutspendetag 2023: BZgA ruft zu Blut- und Plasmaspenden auf

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni 2023 rufen der Beauftragte der
Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit
Blutspendeeinrichtungen bundesweit dazu auf, Blut und Plasma zu spenden.
Der Weltblutspendetag macht auf die Bedeutung von Blut- und Plasmaspenden
aufmerksam. Er erinnert und motiviert Menschen, regelmäßig Blut und Plasma
zu spenden – in diesem Jahr unter dem Motto „Give blood, give plasma,
share life, share often”.

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni 2023 rufen der Beauftragte der
Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit
Blutspendeeinrichtungen bundesweit dazu auf, Blut und Plasma zu spenden.
Die Sicherung der Versorgung der Bevölkerung mit Blut und Blutprodukten
gehört zu den grundlegenden medizinischen Vorsorgemaßnahmen im
Gesundheitswesen. Der Weltblutspendetag macht auf die Bedeutung von Blut-
und Plasmaspenden aufmerksam. Er erinnert und motiviert Menschen,
regelmäßig Blut und Plasma zu spenden – in diesem Jahr unter dem Motto
„Give blood, give plasma, share life, share often”.

Stefan Schwartze, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der
Patientinnen und Patienten: „Blut spenden rettet Leben. Diese Botschaft
ist einfach und heute dringender denn je. Wenn Sie auch in Zukunft
funktionsfähige Krankenhäuser möchten, die im Ernstfall dank Blutkonserven
Menschenleben retten können, rufe ich Sie dazu auf, sich heute für einen
Spendentermin zu registrieren. Nutzen Sie Ihr Recht auch mit Blick auf
dieses besondere Jahr, in dem der Deutsche Bundestag der Diskriminierung
von schwulen und bisexuellen Männern sowie transgeschlechtlichen Menschen
bei der Blutspende Abhilfe schaffen konnte. Diese Änderung im
Transfusionsgesetz war eine wichtige Errungenschaft. Ich hoffe, sie
motiviert alle Menschen, mit ihrer Blut- oder Plasmaspende einen Beitrag
zu unser aller Gesundheit zu leisten.“

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der BZgA, betont: „Wir
alle können in eine Situation kommen, in der wir auf Blutprodukte
angewiesen sind. Mit einer Blut- oder Plasmaspende kann man sich
solidarisch zeigen und mit nur einer Spende bis zu drei Menschen helfen!
Um eine stabile Versorgung mit Blut und Blutprodukten sicherzustellen, ist
es notwendig, dass regelmäßig gespendet wird. In den Ferienzeiten gehen
die Spendezahlen oft urlaubsbedingt zurück. Um Engpässe zu verhindern,
deshalb meine Bitte: Spenden Sie Blut und Plasma und vor allem, spenden
Sie regelmäßig!“

Für viele Menschen ist die Spende von Blut oder Plasma mit Fragen
verbunden: Darf ich spenden? Wie läuft eine Spende ab? Wie oft darf ich
spenden? Wo kann ich Blut oder Plasma spenden? Die BZgA informiert im
Rahmen der Kampagne „Blut spenden. Einfach machen.“ zu Fragen rund um die
Blut- oder Plasmaspende.

Blutkonserven und Blutprodukte sind nach schweren Unfällen, bei größeren
Operationen oder zur Behandlung bestimmter Erkrankungen nach wie vor
unverzichtbar.

Weiterführende BZgA-Informationen zum Thema Blut- und Plasmaspende:
https://www.blutspenden.de
https://www.instagram.com/blutspenden.bzga/
https://www.facebook.com/Blutspenden.BZgA/

Ein Medienservice der BZgA mit Zahlen und Fakten zum Thema Blut und Blut-
und Plasmaspende steht unter:
https://www.bzga.de/presse/medienservice

Häufige Fragen rund um das Thema Blut- und Plasmaspenden sind als FAQ
verfügbar unter:
https://www.blutspenden.de/faq/

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bzga.de/
Fax: 0221/8992257
E-Mail: bestellung(at)bzga.de

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Bachelor Kindheitspädagogik an der EHB immatrikuliert neu zum Wintersemester 2023/2024

Seit 14 Jahren kann man an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) im
Studiengang Kindheitspädagogik studieren. Nach erfolgreicher
Reakkreditierung hat sich das Fach auch inhaltlich neu aufgestellt.
Studienanfänger:innen können sich bis Mitte Juli 2023 für eine
Immatrikulation zum Wintersemester 2023/2024 bewerben.

Der seit 2009 angebotene Studiengang Kindheitspädagogik an der
Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) ist im laufenden Sommersemester
erfolgreich reakkreditiert worden. In dem Verfahren wurde insbesondere die
gute Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang hervorgehoben. Neu in das
Curriculum integriert wurde das Thema 'Bildung für nachhaltige
Entwicklung'.
"Kindheitspädagogische Studiengänge thematisieren die familiäre und
öffentliche Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern“, sagt
Studiengangsleitung Dr. Petra Völkel, Professorin für Grundlagen der
Entwicklungspsychologie/Klinischen Psychologie und Elementarpädagogik.
"Absolvent:innen wirken auf vielfältige Weise an der sozialen, politischen
und kulturellen Gestaltung und Sicherung eines guten und gelingenden
Aufwachsens von Kindern mit.“

Der Studiengang Kindheitspädagogik an der EHB bietet die Möglichkeit einer
entsprechenden Qualifizierung. In einem wissenschaftlich fundierten,
praxisorientierten Studium können Studierende umfassende Kenntnisse und
Fähigkeiten erwerben, die sie auf die Arbeit mit Kindern und für Kinder im
Alter bis zu zwölf Jahren vorbereiten. „Aktuell ist der Bedarf an
Sprachförderung und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Werten
und Religionen für die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in
Berlin von besonderer Bedeutung“, hebt Prof. Dr. Petra Völkel hervor. Der
Studiengang trägt dem mit den beiden Schwerpunkten 'Spracherwerb,
Sprachbildung und Sprachförderung'  sowie 'Religion als Dimension von
Bildung' Rechnung und ermöglicht den Studierenden den Erwerb einer soliden
fachlichen Basis für ihren zukünftigen Beruf.
Das Arbeitsfeld für Kindheitspädagog:innen ist vielfältig. Neben
Tätigkeiten in der Schule und der Kita sind die Absolvent:innen in der
Fachberatung und Familienbildung, in der heilpädagogisch-therapeutischen
Arbeit, in beratenden Tätigkeiten, als Dozent:innen in der Aus-, Fort- und
Weiterbildung, in der Vernetzung früher Bildung, in der Fachpolitik sowie
in der Forschung an Hochschulen tätig.

An der EHB stehen jährlich 40 Studienplätze im Studiengang
Kindheitspädagogik zur Verfügung. Das hochschuleigene Auswahlverfahren
berücksichtigt in erster Linie den Grad der in der
Hochschulzugangsberechtigung ausgewiesenen Qualifikation
(Durchschnittsnote). Bewerben können sich sowohl Interessierte mit
allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife aber auch beruflich
Qualifizierte, die dann zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden. Die
Zugehörigkeit zu einer Konfession und ein Vorpraktikum sind nicht
erforderlich. Ein erfolgreicher Bachelorabschluss und die damit verbundene
staatliche Anerkennung als Kindheitspädagog:in qualifiziert für den
direkten Berufseinstieg oder für die Aufnahme eines Masterstudiums.

Info-Veranstaltungen für Studieninteressierte:

Dienstag, 13. Juni von 16.00 bis 17.00 Uhr: Online Infoveranstaltung zum
Studium (MS Teams)
Donnerstag, 15. Juni 2023 von 10.00 bis 14.00 Uhr: Tag der offenen Tür
ehb.open house

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Auf dem Weg zu einer grünen Energiewirtschaft – 10. International Summer University an der h_da

20 Studierende aus acht Nationen sind aktuell auf dem Campus der
Hochschule Darmstadt (h_da) zur 10. International Summer University. Drei
Wochen lang erfahren sie in wissenschaftlichen Seminaren und Exkursionen
mehr zu einer grünen, nachhaltigen Energiewirtschaft auf nationaler wie
internationaler Ebene. Seit 10 Jahren beteiligt sich die h_da an dem
Programm „Hessen International Summer Universities“ des Hessischen
Wissenschaftsministeriums. 230 Teilnehmende aus 36 Nationen konnte die
Hochschule bislang auf ihrem Campus begrüßen.

Im Jubiläumsjahr empfängt die Hochschule Darmstadt Studierende aus
Brasilien, Großbritannien, Kanada, Mexiko, Paraguay, Schweden, Taiwan,
Ukraine, Georgien und den USA. Durchgeführt wird die International Summer
University aktuell vom Fachbereich Wirtschaft der h_da in Kooperation mit
der Purdue University (Indiana). Das International Office der Hochschule
betreut die Gäste und organisiert ein umfangreiches Freizeit- und
Kulturangebot.

Unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Sebastian Herold aus dem
Studiengang Energiewirtschaft lernen die Studierenden, wie sich die
Transformation der Energiewirtschaft mit zunehmender Nutzung Erneuerbarer
Energien auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirkt und welche verschiedenen
Ansätze es gibt, um Treibhausgasneutralität zu erreichen. Zusätzlich
anschaulich wird dies bei Fachexkursionen, unter anderem über den EUREF-
Campus (Berliner Stadtquartier), bei einem Besuch des Green Tech-Festivals
in Berlin und der Deutschen Bahn in Frankfurt sowie im Dialog mit
hessischen Bundestagsabgeordneten.

Die Teilnehmenden der International Summer University sollen auch die
deutsche Studienkultur kennenlernen. Sie nehmen zudem an interkulturellen
Trainings und Deutschkursen teil, die vom Sprachenzentrum der Hochschule
Darmstadt durchgeführt werden. Zum weiteren Rahmenprogramm gehören
Ausflüge und Freizeitaktivitäten in Darmstadt und Region. Studierende der
h_da profitieren von der Initiative, da sie wiederum Austauschplätze
sowohl in den hessischen Landesprogrammen mit befreundeten Universitäten
als auch bei h_da-Partneruniversitäten erhalten.

Weitere Informationen zur International Summer University an der
Hochschule Darmstadt finden sich unter: https://isu.h-da.de/

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