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POL-BOR: Nachtrag: Reken: Schwerer Verkehrsunfall auf der Halterner Straße

Reken (ots) Unfallort: Reken, Ortsteil Klein Reken, Halterner Straße (L 652), Höhe Hausnummer 26

Unfallzeit: 28.05.2023, 15:54 Uhr

Die Unfallaufnahme auf der Halterner Straße nach dem schweren Verkehrsunfall ist abgeschlossen und die Fahrbahn wurde um 22:35 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Zur Unfallzeit befuhr eine 46-jährige Frau aus Bochum mit ihrem Pkw die Halterner Straße aus Richtung Haltern kommend in Richtung Klein Reken. In Höhe der Unfallstelle wollte sie nach links in einen Wirtschaftsweg abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden 58-jährigen Motorradfahrer aus Bottrop. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Der Motorradfahrer wurde dabei gegen einen weiteren Pkw geschleudert, der ebenfalls die Halterner Straße in Richtung Klein Reken befuhr. Dieser Pkw wurde von einem 84-jährigen Mann aus Marl geführt. Bei dem Verkehrsunfall wurde der Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 46-jährige Pkw-Fahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, ihr vier mitfahrenden Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren (alle aus Bochum) wurden leicht verletzt. Außerdem wurde eine 86-jährige Beifahrerin (aus Marl), die im Pkw des 84-jährigen Mannes saß, leicht verletzt. Es entstand ein gesamter Sachschaden von ca. 35.000,- Euro. Die Unfallaufnahme wurde durch ein speziell, ausgebildetes Aufnahmeteam der Polizei Kleve durchgeführt. Die Polizei Borken hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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Ärztliche Basisfertigkeiten trainieren

Die Tutoren Jan Arne Schenk und Sarah Haberbosch zeigen im SkillsLab, wie Erste Hilfe an einem Neugeborenen geleistet wird.  Katrin Bogner/UKJ  Universitätsklinikum Jena
Die Tutoren Jan Arne Schenk und Sarah Haberbosch zeigen im SkillsLab, wie Erste Hilfe an einem Neugeborenen geleistet wird. Katrin Bogner/UKJ Universitätsklinikum Jena

SkillsLab am Uniklinikum Jena von der Gesellschaft für Medizinische
Ausbildung zertifiziert

Spätestens im klinischen Teil des Studiums ist es für Medizinstudierende
soweit: Sie nehmen erstmals ihre spätere Rolle als Ärzte ein – und eigene
kleinere Untersuchungen vor. Um vorab ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es
ist, an echten Patienten Blut abzunehmen, ihr Ohr zu untersuchen oder
Erste Hilfe zu leisten, gibt es das sogenannte Skills Lab an der
Medizinischen Fakultät der Uni Jena. Hier können angehende Medizinerinnen
und Medizinern in einem geschützten Raum an lebensechten Modellen und mit
Schauspielpatienten ihre praktischen Basisfertigkeiten trainieren –
angeleitet von Tutorinnen und Tutoren, die selbst noch studieren. Auf
Augenhöhe, eng verflochten mit dem Lehrplan und in enger Verbindung mit
Ärztinnen und Ärzten am UKJ, die sich für die studentische Lehre als
klinische Partner engagieren. Dass das Lehrkonzept nicht nur die
Medizinstudierenden selbst begeistert, sondern auch objektiv
ausgezeichnete Qualitätskriterien erfüllt, zeigt die nun erfolgte
Zertifizierung durch den Ausschuss für praktische Fertigkeiten der
Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Dieser bescheinigt dem
SkillsLab Jena den Goldstandard in der simulationsbasierten Lehre.
Besonders überzeugt haben die Gutachter die Ausbildung der studentischen
Tutorinnen und Tutoren, die enge Einbettung ins Medizinstudium sowie die
interprofessionellen Lehrangebote.

Rund 50 studentische Tutorinnen und Tutoren betreuen im SkillsLab Jena
unterschiedliche Kurse, von Händedesinfektion über das Anlegen eines EKG
hin zum Angehörigengespräch, und schulen so die angehenden Ärztinnen und
Ärzte in Diagnostik, Therapie und Kommunikation. Angelehnt an die spätere
Ausbildung am Krankenbett auf Station bestehen die Kurse aus
Kleinstgruppen, in der Regel betreut ein Tutor sechs Studierende. Die
Tutoren selber werden auf ihre Rolle eingehend vorbereitet und sowohl
medizinisch als auch didaktisch geschult und eingearbeitet. Das
strukturierte Einarbeitungskonzept setzt dabei vor allem auf peer to peer
– Tutoren arbeiten künftige Tutoren ein –, aber auch auf die Vermittlung
didaktischer Fertigkeiten durch Pädagoginnen des SkillsLab sowie die enge
Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern am UKJ. „Wir sind hier keine
Insel“, beschreibt es Urte Mille, Leiterin des SkillsLab. „Die Kursinhalte
am SkillsLab erarbeiten immer klinische Partner zusammen mit den Tutoren,
damit das, was den Studierenden hier vermittelt wird, auch den Lernzielen
entspricht.“ Die Fertigkeiten, welche die Tutoren den Studierenden im
SkillsLab beibringen, sind allesamt Basisfertigkeiten, beispielsweise
Blutabnehmen oder sich steril im OP einkleiden. Alle Kurse, die im
SkillsLab angeboten werden, sind vollständig ins Medizinstudium
eingebettet, also Pflicht- bzw. Wahlpflichtveranstaltungen. „Man muss
natürlich gut durchdenken: Was kann ein Student vermitteln und was sollte
einem Arzt vorbehalten sein“, sagt Mille. Spezielle Fertigkeiten lernen
die Studierenden dann später selbstverständlich im klinischen Kontext des
Studiums. Vom SkillsLab werden zukünftig neben den Studierenden der Human-
und Zahnmedizin auch Berufe profitieren. Schon jetzt gibt es Kurse für
Hebammenstudierenden der Ernst-Abbe-Hochschule oder die
Pflegeauszubildenden des UKJ, beispielsweise zu Geburt und Schwangerschaft
oder Deeskalation. Diese interprofessionellen Lehrangebote sollen
zukünftig im Sinne einer gemeinsamen Patientenversorgung erweitert werden.

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Zukunftsweisende Exponate auf der Hannover Messe 2023

Ein Diamantbasierter-Quantensensor mit chipintegrierter Elektronik, die im Rahmen des Zukunftsclusters QSens entwickelt wurde.  Universität Stuttgart
Ein Diamantbasierter-Quantensensor mit chipintegrierter Elektronik, die im Rahmen des Zukunftsclusters QSens entwickelt wurde. Universität Stuttgart

Die Universität Stuttgart zeigt ihre zukunftsweisenden
Forschungsergebnisse auf der Hannover Messe 2023, dem globalen Messeforum
entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Der Messeauftritt
auf der weltgrößten Industrieschau findet vom 17. bis 21. April statt. Als
Mitaussteller auf dem „Baden-Württemberg Gemeinschaftsstand“, der von
Baden-Württemberg International (bw-i), dem Kompetenzzentrum des Landes
zur Internationalisierung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung,
organisiert wird, sowie dem Baden-Württemberg-Pavillon des Landes stellt
die Universität dem Messepublikum aus aller Welt wieder Exponate ihrer
Spitzenforschung vor.

Mit Blick auf das Messeengagement in Hannover betont der Rektor der
Universität Stuttgart Prof. Wolfram Ressel die Notwendigkeit für die
Gesellschaft, Erkenntnisse der Forschung zeitnah in industrielle
Innovationen zu überführen: „Die Universität Stuttgart ist eine
innovative, zuverlässige und anerkannte Partnerin für Wissens- und
Technologietransfer in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Es
gehört zu unseren strategischen Zielen, unseren industriellen Partnerinnen
und Partnern so effizient wie möglich Zugänge zu unseren
Forschungsleistungen zu ermöglichen.“

Folgende Exponate der Universität Stuttgart sind auf der Hannover Messe zu
sehen:

QSens: Quantensensoren zum Anfassen
Halle 15/Stand A06

Die Quantentechnologie ist ein junges Forschungsgebiet, das physikalische
Grundlagen der Quantenmechanik mit praktischen Aspekten der
Ingenieurwissenschaften verbindet. Insbesondere der Bereich der
Quantensensorik bietet ein sehr hohes Potenzial, erste industrierelevante
Anwendungen in den nächsten Jahren hervorzubringen. Quantensensoren weisen
in der Regel eine hervorragende inhärente Spezifität auf und erlauben
darüber hinaus Detektionsschwellen am Rande des theoretisch Möglichen.
Damit sind Quantensensoren ideale Kandidaten, um den stetig wachsenden
Bedarf an höchstpräziser Sensorik sowohl im industriellen als auch im
Consumerbereich zu decken.

Im Rahmen des BMBF geförderten Zukunftsclusters „QSens – Quantensensoren
der Zukunft“ forschen die Universitäten Stuttgart und Ulm gemeinsam mit
drei außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie 18 industriellen
Partnern an der industriellen Nutzung der Quantensensorik. Aus diesen
Forschungsaktivitäten sind erste tragbare Quantensensoren basierend auf
der Messung von Kern- und Elektronenspins entstanden. Diese werden am
Stand der Universität Stuttgart auf der Hannover Messe ausgestellt und
laden zum Ausprobieren ein. Eine erste mögliche Zielanwendung liegt in der
hochgenauen Qualitätskontrolle von Fertigungsprozessen im Rahmen der
Industrie 4.0. Darüber hinaus finden sich zahlreiche weitere zukünftige
Anwendungen im Bereich der Materialforschung sowie der personalisierten
Medizin.

ARENA2036: Mit digitalen Zwillingen zur Null-Fehler-Fertigung
Halle 15/Stand A06

ARENA2036 steht für „Active Research Environment for the Next generation
of Automobiles”. In diesem Forschungscampus kommen Expertinnen und
Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. So treffen verschiedene
fachliche Perspektiven, (Arbeits-) Kulturen und Arbeitsansätze aufeinander
und ergänzen sich. Basierend auf exzellenter, interdisziplinärer
Grundlagen- und Anwendungsforschung sollen vor allem disruptive und
Sprunginnovationen hervorgebracht und in die Industrie transferiert
werden. Somit möchte die ARENA2036 ihren Beitrag zur aktiven Gestaltung
von Arbeit, Mobilität und Produktion der Zukunft im Kontext der
Digitalisierung leisten.
Das auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellte Projekt
„I4Produktion“ hat das Ziel, eine widerstandsfähige Produktion zu
ermöglichen und eine Null-Fehler-Fertigung zu erreichen. Hierfür sollen
durchgängig integrierte, echtzeitfähige Digitale Zwillinge entlang aller
Produktionsskalen entwickelt werden. In der Resilient Factory sollen
Agilität, Adaptivität, Redundanz, Dezentralität und Compliance eine
optimale Auslastung und Kapazität gewährleisten.

Cyber Valley: Urologische Eingriffe üben
Halle 15/Stand A06

Cyber Valley ist Europas größte Forschungskooperation im Bereich der
Künstlichen Intelligenz (KI). Neben der Universität Stuttgart sind die
Universität Tübingen, das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme,
das Land Baden-Württemberg, die Fraunhofer-Gesellschaft und sieben
Industriepartner beteiligt. Ziel von Cyber Valley ist es, Methoden der KI
in Europa zu erforschen. Dazu betreibt Cyber Valley Grundlagenforschung
und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Partnerschaft stärkt
Forschung, Lehre und Entrepreneurship in den Bereichen Maschinelles
Lernen, Computer Vision und Robotik sowie die Verbindungen zwischen diesen
Wissenschaftsbereichen.

Am Stand der Universität Stuttgart präsentiert Cyber Valley ein
realistisches urologisches Organphantom (EndoUroPhantom), das
Messebesucher*innen vor Ort ausprobieren können. Der EndoUroPhantom wurde
speziell für die Ausbildung und das Training von endourologischen
Eingriffen sowie für das Testen und Vorführen neuer Instrumente
entwickelt. Damit kann zum Beispiel das Zertrümmern oder die Bergung von
Nierensteinen mit Greifern und Körben gezeigt und geübt werden. Ebenfalls
zum Einsatz kommt das Organ-Phantom in der Endoskopie-Ausbildung von
Mediziner*innen in der Urologie, um etwa die Handhabung von Instrumenten
zu trainieren. Es handelt sich um das derzeit realistischste auf dem Markt
erhältliche Urologie-Phantom.

InnovationsCampus Mobilität der Zukunft: Magnetfelder im Elektromotor
Halle 12/Stand D15

Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) der Universität
Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie gibt Einblicke in
die Spitzenforschung für eine nachhaltige und digitalisierte Produktion
und Mobilität. Gebündelt im Demonstrator „DeVee“, einem Elektro-
Leichtfahrzeug, präsentiert der ICM im Baden-Württemberg-Pavillon Energy
Solutions Systeme für ein Fahrzeugkonzept der Zukunft, das für die
Besucherinnen und Besucher sowohl real als auch immersiv als virtueller
Zwilling erlebbar ist. Wie sich etwa Magnetfelder in einem komplexen
Elektromotor der Zukunft verhalten, zeigt die Live-Visualisierung einer
Transversalflussmaschine.

Start-up Semanux: Laptop mit Gesichtsausdrücken oder Füßen steuern
Halle 15/Stand A06

Mehr Inklusion für Menschen mit permanenten motorischen Einschränkungen:
Die Mitglieder des Start-ups Semanux der Universität Stuttgart setzen
hochkarätige Wissenschaft aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion
in intuitive Technologie für ein breites Anwendungsspektrum um. Von der
flexiblen Kombination alternativer Eingaben wie Kopfsteuerung mit einer
Webcam, über die fortschrittliche Klassifizierung von Summgeräuschen mit
handelsüblichen Mikrofonen bis hin zur Erkennung von Gesichtsausdrücken –
mit Semanux werden wegweisende Anwendungen in der erleichterten Bedienung,
bei der Handhabung von Informationsdisplays und der Steuerung von
Industriemaschinen möglich. Auf der Hannover Messe werden die
Besucherinnen und Besucher einen handelsüblichen Laptop mit ihrem Kopf,
Gesichtsausdrücken, Händen oder Füßen steuern können. Semanux hat 2021
eine EXIST-Forschungstransfer-Förderung erhalten und inzwischen eine GmbH
gegründet. Das Projekt wurde im Rahmen des Exzellenzclusters "Daten-
integrierte Simulationswissenschaft" (SimTech) der Universität Stuttgart
realisiert.

Start-up Hydrop: Wasserzähler liefert digitale Daten über den Verbrauch
Halle 15/Stand A06

Hydrop water systems ist ein Start-up der Universität Stuttgart und hat
das „hydrop meter“ entwickelt, eine Digitalisierungslösung für den
analogen Wasserzähler. Es handelt sich dabei um einen Aufsatz für
Wohnungs- oder Hauswasserzähler, der den Zählerstand sowie den Durchfluss
erfasst. Diese Daten werden mittels einer künstlichen Intelligenz
analysiert, sodass eine Zuordnung des Verbrauchs im Haushalt möglich ist.
Die Nutzerinnen und Nutzer können damit frühzeitig Anomalien erkennen, die
zum Beispiel auf eine Leckage einer Toilettenspülung oder einer
Wasserleitung hindeuten. Die entsprechenden Informationen werden den
User*innen in einer App übersichtlich zur Verfügung gestellt. Auf der
Hannover Messe zeigen die Mitglieder des Start-ups den Produkt-Prototyp
anhand eines Demonstrator-Aufbaus. Das Funktionsprinzip demonstrieren sie
mittels eines Luftstroms, der durch einen handelsüblichen analogen
Kaltwasserzähler gepumpt wird. Auf dem Wasserzähler ist das „hydrop meter“
befestigt und liest den Durchfluss des Zählers aus.

Hochschulweiterbildung@BW: Digitale Plattform für lebenslanges Lernen
Halle 12/Stand D15

Im Rahmen des Landesprojekts Hochschulweiterbildung@BW wird die Regional-
und Fachvernetzerin der Universität Stuttgart Valerie Alvermann mit der
Plattform Südwissen.de am Baden-Württemberg-Pavillon gemeinsam mit
Kolleg*innen des Verbundprojekts mit einem eigenen Stand vertreten sein.
Hochschulweiterbildung@BW ist eine landesweite digitale Plattform, die es
Berufstätigen künftig erleichtern soll, Angebote des lebenslangen Lernens
an den Hochschulen zu finden, zu reservieren und zu buchen.

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Studienbereich Physiotherapie der HS Gesundheit fördert digitale Rehabilitation in Ostafrika

Prof. Dr. Christian Grüneberg  HS Gesundheit, Volker Wiciok
Prof. Dr. Christian Grüneberg HS Gesundheit, Volker Wiciok

Ziel des Gemeinschaftsprojekts mit sieben internationalen Universitäten
ist es, den digitalen Wandel vor Ort zur Verbesserung der gesundheitlichen
Versorgung und Rehabilitation zu unterstützen

Der Studienbereich Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (HS
Gesundheit) in Bochum ist Teil des internationalen RADIC-Projektes
(Rehabilitation for all through digital innovation and new competencies),
das sich zum Ziel gesetzt hat, den digitalen Wandel in Ostafrika zu
unterstützen und auszubauen, um gesundheitliche Rehabilitation
beispielsweise nach Erkrankungen, Unfällen oder Operationen für alle
Menschen dort zugänglich zu machen. Am Erasmus-Projekt, das im April 2023
startete, sind neben der HS Gesundheit auch die projektleitende Jamk
University of Applied Sciences aus Finnland sowie sechs ostafrikanische
Universitäten (aus Tansania, Sansibar, Kenia und Ruanda) beteiligt.

Um die gesundheitlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort besser
einschätzen und die Bedarfe versorgen zu können sollen in den kommenden
drei Jahren eine Innovationsgemeinschaft für digitale Rehabilitation in
Ostafrika entwickelt, Kompetenzen von Klinikern, Lehrenden und
Studierenden im Bereich der digitalen Rehabilitation gestärkt und
Lehrpläne der Partnereinrichtungen hinsichtlich der multidisziplinären
digitalen Rehabilitation erneuert werden. Bereits im Mai 2023 findet der
erste Workshop an der University of Rwanda statt, bei dem der Startschuss
zur Entwicklung der Innovationsgemeinschaft fallen wird. „Diese
Gemeinschaft soll eine Bildungs- und Lernplattform für die Zusammenarbeit
zwischen den Hochschulen und dem Unternehmenssektor bieten“, sagt der
RADIC-Projektleiter der HS Gesundheit, Prof. Dr. Christian Grüneberg.
„Neben dem innovativen Charakter der technikaffinen, aber oft
unterversorgten Regionen stellen diese Projekte einen besonderen Mehrwert
für viele Studierende der HS Gesundheit dar. So haben diese im Rahmen
Ihres Bachelorstudiums Physiotherapie die Möglichkeit, sich an
verschiedenen Aktivitäten des Projekts zu beteiligen.“ Für die
Studierenden ergibt sich so bereits im Studium die Chance, aktiv an
internationalen physiotherapeutischen Forschungsprojekten mitzuwirken.
„Beispielsweise werden sich die ersten Arbeiten auf anwendbare Lösungen
zur digitalen Rehabilitation fokussieren, um so auch die Potentiale und
die Herausforderungen für Deutschland zu erkennen beziehungsweise weiter
zu entwickeln“, ergänzt Grüneberg.

Zum Hintergrund:
Der Bachelorstudiengang Physiotherapie an der HS Gesundheit bietet den
Studierenden in sieben Semestern neben dem Erwerb von wissenschaftlichen
Kompetenzen für die anwendungsorientierte Forschung ein
kompetenzorientiertes, innovatives Studium auf höchstem Niveau mit dem
akademischen Abschluss Bachelor of Science in Physiotherapie und dem
beruflichen Abschluss zum*r staatlich anerkannten Physiotherapeut*in.

Wer mehr über das Bachelorstudium Physiotherapie und den Beruf des*der
Physiotherapeut*in erfahren möchte, hat die Möglichkeit, am virtuellen
Studieninformationsabend mit dem Leiter des Studienbereichs
Physiotherapie, Prof. Dr. Christian Grüneberg, teilzunehmen. Er findet am
24. April von 18 bis 19 Uhr statt, eine vorherige Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Termine sind für den 15. Mai, 12. Juni, 26. Juni und
10. Juli 2023 geplant (jeweils ab 18 Uhr).

Über die Hochschule für Gesundheit in Bochum:
Die Hochschule für Gesundheit in Bochum hat den ambitionierten Anspruch,
die führende Bildungseinrichtung für Gesundheit in Deutschland zu sein.
2009 mit fünf Studiengängen gestartet, studieren heute über 1.800
Studierende in vielfältigen und innovativen Bachelor- und Masterprogrammen
an unserer Hochschule. Ob sie in unseren Studiengängen die Qualität der
gesundheitlichen Versorgung verbessern, den gerechten Zugang zu Gesundheit
für vielfältige Gruppen sicherstellen oder Konzepte entwickeln, wie sie
mit knappen Ressourcen im Bereich Gesundheit wirtschaftlich und
nutzbringend umgehen. Es geht uns immer darum, einen Beitrag zur
Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Menschen zu leisten.
Unser Studienangebot schließt aktuelle Themen wie Digitalisierung im
Gesundheitssektor, Nachhaltigkeit und Diversität aktiv mit ein.
Fachspezifisch geprägte Skills-Labs zum berufspraktischen Kompetenzerwerb,
Computerräume sowie Kommunikations- und Bewegungslabore sorgen für
hervorragende Studienbedingungen. Zudem bieten zahlreiche Kooperationen
mit unterschiedlichen Einrichtungen der Versorgungspraxis ideale
Bedingungen für praktische Studienphasen im In- und Ausland.

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