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HMTMH feiert Festwoche zum 50-jährigen Jubiläum

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) wird vom 3.
bis 9. Juni ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer großen Festwoche feiern.
Mit einem zweitägigen Sommerfest und weiteren Kultur- und
Wissenschaftsveranstaltungen erinnert sie an den Übergang der Hochschule
in die Trägerschaft des Landes Niedersachsen im Jahr 1973. In jenem Jahr
bezog sie auch jenen ikonischen Neubau am Stadtwald Eilenriede, der auch
heute noch ihr Hauptsitz ist und ein zentraler Schauplatz der Festwoche
sein wird.

„Wir wollen gemeinsam mit den Menschen in unserer Stadt feiern und ihnen
zeigen, was alles in unserer Hochschule steckt: Kunst und Wissenschaft,
Talent und Begeisterung, Exzellenz und Leidenschaft in der Spitze und in
der Breite“, erklärte die Präsidentin der HMTMH, Prof. Dr. Susanne Rode-
Breymann. „Wir freuen uns schon sehr auf die Festwoche und darauf, mit den
Menschen ins Gespräch zu kommen.“

Am Wochenende des 3. und 4. Juni veranstaltet die HMTMH zum ersten Mal
seit 2018 wieder ein großes Sommerfest: Auf einer Open-Air-Bühne im
Innenhof sowie in den Sälen und Veranstaltungsräumen am Neuen Haus 1
präsentieren Studierende an beiden Tagen ein vielfältiges Musikprogramm.
Der Samstag (15 bis 22 Uhr) steht im Zeichen von Jazz, Rock und Pop, am
Sonntag (14 bis 18:30 Uhr) zeigen u. a. Stipendiat*innen der Ernst-von-
Siemens-Musikstiftung und verschiedene Ensembles ihr Können. Am Sonntag
gibt es außerdem ein Kinderkonzert (15 Uhr) und eine Wissenschaftsbörse
zeigt Schlaglichter auf die Forschung an der HMTMH.

Der Montag, 5. Juni, steht mit zwei Konzerten (15 Uhr und 20 Uhr) in der
Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis ganz im Zeichen der Kirchen-
und Orgelmusik. Hierfür haben sich u. a. die herausragenden Organisten
(und HMTMH-Alumni) Maximilian Schnaus und Prof. Dr. Martin Schmeding
angesagt.

Am Dienstag, 6. Juni, folgt das Kammermusikkonzert „Brahms!“ im Richard
Jakoby Saal (19:30 Uhr) mit Sharon Kam, Leonid Gorokhov, Alexander
Schimpf, Markus Becker, dem Jasper Trio und dem Ast Quartett.

Für den Mittwoch, 7. Juni, haben der Studiengang Schauspiel, das Institut
für Journalistik und Kommunikationsforschung und Studierende des Instituts
für Jazz | Rock | Pop ein vielseitiges Programm an der Expo Plaza rund um
die Themen Science & Fiction entwickelt (ab 15 Uhr).

Am Freitag, 9. Juni, schließlich endet die Festwoche mit einem
Überraschungskonzert im Richard Jakoby Saal (19:30 Uhr): Unter anderem
werden 50 Lehrende gemeinsam auf die Bühne treten und ein eigens für
diesen Abend komponiertes Stück spielen. Und: Zum ersten Mal wird eine
Jubiläumsgeige erklingen, die die renommierten Geigenbauer*innen Stefan-
Peter Greiner, Julia Maria Pasch und Dominik Wlk während der Festwoche
gemeinsam mit Studierenden in einer Pop-up-Werkstatt in der Hochschule
bauen werden.

Da die HMTMH nicht nur ein Ort der Kunst, sondern auch der Wissenschaft
ist, stehen – neben der Wissenschaftsbörse am Sommerfest-Sonntag – zudem
fünf öffentliche Vorlesungen zu kommunikationswissenschaftlichen,
musikwissenschaftlichen, musikpädagogischen und musikphysiologischen
Themen auf dem Programm. Bei diesen sog. „Festwochen-Lectures“ können die
Hochschulgäste zu Gasthörenden bei Prof. Dr. Christoph Klimmt, Dr. Ute
Konrad, Prof. Dr. André Lee, Jule Scheper, Prof. Dr. Helmut Scherer, Prof.
Dr. Stefan Weiss und Florian Worschech werden. Und in einer Festwochen-
Sonderausgabe der „#Seitensprünge“-Reihe erzählt Prof. Bernd Goetzke von
seiner Zusammenarbeit mit dem Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli.

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Kunststoff aus Spargel im Niedersächsischen Spargelmuseum

Können wir Spargelschalen für neue Kunststoffe
nutzen? Dass das geht, zeigt das Niedersächsische Spargelmuseum in
Nienburg/Weser in seiner neuen Dauerausstellung anschaulich mit einem
Forschungsprojekt des IfBB – Instituts für Biokunststoffe und
Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover.

Im Forschungsprojekt „SpaPlast“ untersucht das IfBB, ob sich
Spargelschalen als Füllstoffe für Biokunststoffe eignen. Spargelschalen,
die bei der Ernte in großen Mengen anfallen, bleiben bislang ungenutzt.
Nun sollen sie für die Produktion von Biokunststoffen sinnvoll
weiterverwendet werden. Dafür werden sie zuerst getrocknet, dann vermahlen
und dem Kunststoffverarbeitungsprozess beigefügt. So entsteht ein neuer
Biokunststoff, der mit herkömmlichen Kunststoffverarbeitungsverfahren
weiterverarbeitet wird. Aus ihm können zum Beispiel Bodenbeläge,
Terrassendielen und vieles mehr produziert werden.

Ziel ist es, die regionale Kreislaufwirtschaft gezielt zu fördern und
Reststoffe zu nutzen anstatt sie zu verwerfen. Damit können Absatzmärkte
vergrößert, Kosten gespart, Abfälle vermieden und die gesellschaftliche
Akzeptanz von Biowerkstoffen nachhaltig gesteigert werden.
In der Dauerausstellung im Niedersächsischen Spargelmuseum können
Besucher*innen die einzelnen Schritte zum neuen spargelbasierten
Biokunststoff anhand anschaulicher Exponate nachvollziehen: vom
herkömmlichen erdölbasierten Kunststoffgranulat über die getrockneten und
gemahlenen Spargelfasern bis hin zum neuen Biokunststoffgranulat mit
eingearbeiteten Spargelfasern und einem verspritzten Prüfkörper aus dem
neuen Material.

Niedersächsisches Spargelmuseum, Leinstraße 4, 31582 Nienburg/Weser, www
.museum-nienburg.de

Hintergrund:
Das Projekt mit dem Titel „Untersuchung der Aufbereitung und
Nutzbarmachung von Spargelsekundärprodukten für biobasierte
Extrusionshalbzeuge (zur Reduzierung des Stickstoffeintrags in die Umwelt)
– SpaPlast“ wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus Mitteln des
Maßnahmenpakets „Stadt.Land.Zukunft“. Projektpartner ist die
Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Hannover.

Über das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an
der Hochschule Hannover
Das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe gehört zur
Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule
Hannover am Standort Hannover-Ahlem. Neben der Entwicklung neuer
biobasierter Materialien, deren Prüfung und Verarbeitung stehen vor allem
die Themen Nachhaltigkeitsbewertung, Recycling von Kunststoffen sowie die
Kreislaufwirtschaft im Fokus der Forschungsarbeiten.
www.ifbb-hannover.de

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Brückenstrompreis: Entlastungen gefährden Transformation

Eine breite Subventionierung industrieller Strompreise senkt den Anreiz
zum Stromsparen, macht Innovationen weniger attraktiv und gefährdet die
Transformation der deutschen Wirtschaft hin zu einer klimaneutralen
Produktion. Aktuelle Untersuchungen von ZEW Mannheim und der Universität
Mannheim zeigen, dass die Industrie auf steigende Strompreise mit
niedrigerem Stromverbrauch reagiert. Gleichzeitig finden die
Untersuchungen keine empirische Evidenz dafür, dass höhere Strompreise die
Wettbewerbsfähigkeit - gemessen durch Umsätze und Beschäftigung -
geschädigt haben.

„Wenn wir niedrigere Strompreise einführen, wird der Anreiz, Strom zu
sparen abgeschwächt. Eine Analyse der Besonderen Ausgleichsregelung
(BesAR) zeigt, dass Betriebe, die von der EEG-Umlage befreit wurden,
weniger Strom eingespart haben als Betriebe, die nicht befreit wurden“,
erklärt Kathrine von Graevenitz, stellvertretende Leiterin des ZEW-
Forschungsbereichs „Umwelt- und Klimaökonomik“. „Wenn Deutschland
CO2-neutral werden will, muss es sich fragen, ob es dann noch eine
Industrie haben wird, die sehr stromintensiv ist. Denn Deutschland wird
auch in Zukunft nur eine begrenzte Menge an Strom selbst erzeugen können.
Gleichzeitig brauchen wir überall Strom: für E-Autos, Wärmepumpen und die
Elektrifizierung der Industrie“, fügt sie hinzu.

Wettbewerbsfähigkeit nicht nur von Energiepreisen abhängig

Energieintensive Sektoren wie Glas, Papier, Chemie und Stahl machen mehr
als zwei Drittel des Gesamtenergieverbrauchs im verarbeitenden Gewerbe
aus. Die Sektoren haben in den vergangenen Jahren bis 2017 ihren
Energieverbrauch eher erhöht als reduziert – trotz Emissionshandel und
EEG-Umlage, von der allerdings einige Betriebe befreit waren.

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Hinweise auf einen negativen
Einfluss der Strompreise auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit
deutscher Industrieunternehmen. Bei den meisten Unternehmen liegt der
Energiekostenanteil am Umsatz deutlich unter fünf Prozent. Energiekosten
sind für die meisten Betriebe nicht der Hauptwettbewerbsfaktor. Die
Forschenden heben hervor, dass Standortfaktoren wie qualifizierte
Fachkräfte, belastbare Infrastruktur, politische Stabilität und Zugang zum
Binnenmarkt vermutlich relevanter für die internationale
Wettbewerbsfähigkeit sind.

Elektrifizierung erfordert hohe Anreize für Energieeffizienz

Die Klimaziele werden sich nur durch massive Elektrifizierung erreichen
lassen. Wärmepumpen sind ein heißes Thema – knapp 65 Prozent der deutschen
Haushalte heizen noch mit fossilen Brennstoffen, und nicht alle werden auf
Biomasse umsteigen können. Zudem waren Anfang 2023 48,8 Millionen PKWs in
Deutschland zugelassen. Davon waren nur eine Million E-Autos. Allein die
Elektrifizierung der Autoflotte wird zu einem deutlich höheren Strombedarf
führen. Insgesamt wird die Nachfrage nach Strom über alle Sektoren hinweg
deutlich steigen. Um diesen Bedarf decken zu können, müssen überall hohe
Anreize für Energieeffizienz vorhanden sein. Ein Industriestrompreis ist
problematisch, weil er solche Anreize für mehr Energieeffizienz
abschwächen kann.

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Keine Angst vor der eigenen Courage: Experten-Tipps für die Startup-Szene

Düsseldorf feiert vom 22. bis 26. Mai die Startup-Woche – und als eines der Main Events lädt die Online-Marketing-Agentur Goalhunter ein zur Sparkup Network Party im Spaces Office Center im Andreas Quartier. Denn Startups und Co-Working-Offices passen zusammen wie Topf und Deckel. Das Event wird die junge Gründerszene am Donnerstag, 25. Mai von 17 bis 20 Uhr bei Snacks, Drinks und heißen Rhythmen mit Expertinnen und Experten sowie Gleichgesinnten zusammenbringen.

Goalhunter, seit Januar 2019 im Spaces in der Neubrückstraße 1, hat sich in den vergangenen fünf Jahren als führender Digital Growth Accelerator im Startup-Ökosystem NRW etabliert. Das Team versteht die Bedürfnisse von Unternehmen und unterstützt Startups bei der Geschäftsentwicklung. Zusammen mit Partnern wie dem Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland, Ignition und Scaleup.NRW entwickelt Goalhunter Strategien, damit Startups ihre Ziele erreichen. Der Fokus liegt dabei auf Gründungsförderung, Funding, Mentoring, Coaching, Co-Working-Spaces und Networking. Damit ist schon klar: Die Sparkup Network Party ist der Place-to-be für Startups, die erfolgreichen wachsen wollen.  

Höchste Flexibilität für junge Unternehmen

Als Speaker treten Kunden und Experten-Partner von Goalhunter auf, die unter anderem Themen wie Pitches vor Investoren, „Rechtssicher auf Social Media und korrekte Nutzung von Musikrechten“, den gelungenen Internetauftritt sowie typische Fehler von Startups besprechen. Auch der Partner Spaces, eine Marke der International Workplace Group (IWG), präsentiert sich vor Ort. Stefanie Lürken, Sales Vice President IWG für die deutschsprachigen und osteuropäischen Märkte: „Wer mit einem Startup die ersten Schritte in der Geschäftswelt macht, will sich nicht gleich mit einem langfristigen Mietvertrag an eine Gewerbeimmobilie binden. Die flexiblen Bürolösungen der IWG finden die Jungunternehmer in ihrer direkten Nachbarschaft. Sie bieten maßgeschneiderte Räumlichkeiten für die tägliche Arbeit sowie für Meetings mit Investoren, Kunden oder Bewerbern und die Flächen können mit dem Startup wachsen. Wer an einen anderen Standort umzieht oder viel unterwegs ist, kann zudem nicht nur deutschlandweit, sondern nahezu überall auf der Welt ein IWG Office nutzen.“

Optimales Netzwerkumfeld

Goalhunter schätzt am Spaces vor allem das dynamische Arbeitsumfeld sowie das freundliche Team, das die Mieter mit vielen Services unterstützt und es ihnen ermöglicht, sich auf das Wesentliche bei ihrer Arbeit zu konzentrieren. René Nettelbeck, Geschäftsführer bei Goalhunter: „Wir lieben es, in einer Umgebung zu arbeiten, die Kreativität und Zusammenarbeit fördert und gleichzeitig eine professionelle Infrastruktur bietet. Spaces erfüllt diese Anforderungen perfekt.“ Und auch als Location für die Goalhunter Sparkup Network Party ist Spaces ein wertvoller Partner. Wer teilnehmen möchte, findet hier alle weiteren Informationen: https://www.startupwoche-dus.de/event/goalhunter-sparkup-network-party/.

 

Über IWG  

IWG ist ein internationaler Betreiber von führenden Workspace Providern. Unsere Unternehmen helfen Millionen Menschen und deren Unternehmen dabei, produktiver zu arbeiten. Dies gelingt uns, indem wir eine große Auswahl an professionellen, inspirierenden und gemeinschaftlichen Arbeitsräumen, Communities und Dienstleistungen bieten.    

Die Digitalisierung sowie neue Technologien verändern die Arbeitswelt zunehmend. Menschen möchten für ihre persönliche Produktivität den Vorteil nutzen, zu leben und zu arbeiten, wo und wie sie möchten. Unternehmen wünschen sich wiederum finanzielle und strategische Vorteile. Zu unseren Kunden zählen sowohl Start-up-Unternehmen als auch kleine bis mittelgroße Unternehmen sowie große multinationale Konzerne mit einzigartigen Geschäftszielen, Mitarbeitern und Ambitionen. Sie wollen Arbeitsräume und Communities, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Sie wollen Auswahl.    

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