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Hirnforschung trifft auf Moderne Musik - am 29. Juni in Frankfurt

ESI meets..., eine neu ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe für Laien am
Ernst Strüngmann Institut in Frankfurt, verknüpft zwei Disziplinen auf
einzigartige Weise

Einfallsreichtum und Leidenschaft sind wesentliche Elemente der
Wissenschaft und der Kunst. Kunstschaffende und Forschende benötigen sie
gleichermaßen, um Grenzen zu überwinden und zu neuen Welten vorzudringen.
Disziplin, Perfektion und Aufmerksamkeit für die kleinsten Details sind
dabei ebenso wichtig wie Neugier, Mut und Begeisterung.

Unsere neu ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe ESImeets… verknüpft zwei
Disziplinen oder Themen auf einzigartige Weise miteinander und macht sie
für ein breites Publikum zugänglich. Das Format soll zum Staunen bringen,
zum Nachdenken und - natürlich - Lust machen, auch beim nächsten Mal
wieder dabei zu sein.

Zur Premiere heißt es ESImeets… Music. Wir freuen uns ganz besonders,
dafür das international renommierte und in Frankfurt ansässige Ensemble
Modern an unserem Institut begrüßen zu dürfen! Zeitgenössische Musik und
ein Vortrag unseres geschäftsführenden Direktors David Poeppel über
„Vorhersage, Tempo und Tortur in der Musik“ wechseln sich ab.

WANN & WO?
Am Donnerstag, 29. Juni, trifft an der Deutschordenstraße 46 visionäre
Neurowissenschaft auf virtuose Musik – und Sie sind herzlich dazu
eingeladen! Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Platzwahl und
Eintritt sind frei, um vorherige Anmeldung unter diesem Link wird jedoch
gebeten: https://survey.academiccloud.de/index.php/295729?lang=de

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Erfolgreiche Zwischenbilanz des Auerhuhn-Monitorings in Bayern

Wie entwickeln sich die bayerischen
Auerwildvorkommen in den letzten Jahren? Wie geht es dem Auerhuhn in
Bayern heute? Um diese Fragen einschätzen zu können, startete die
Bayerische Forstverwaltung 2022 ein langfristig angelegtes bayernweites
Auerhuhn-Monitoring. Im Spätsommer und Herbst letzten Jahres begaben sich
66 geschulte Auerhuhn-Kartiererinnen und Kartierer – ehrenamtliche
Verbandsvertreter, Naturschutzfachkräfte, Forstleute und private Auerhuhn-
Freunde - auf Spurensuche nach dem seltenen Waldvogel.

Die Zwischenbilanz dieser von vielen Schultern mitgetragenen Kooperation
stellte die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft heute
auf der Schwarzentennalm bei Kreuth vor.

Für die beteiligten Akteure liegt der besondere Erfolg des Vorhabens in
der breit gefächerten Zusammenarbeit. „Das Auerhuhn-Monitoring umfasst
großflächig alle Vorkommensgebiete des Auerhuhns in ganz Bayern. Eine
solche Mammutaufgabe kann nur gelingen, wenn alle beteiligten
Institutionen und Einzelpersonen gut zusammenarbeiten, dies ist hier
perfekt gelungen. “, so Dr. Peter Pröbstle, Präsident der Bayerischen
Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF).

Zentrale Zielsetzung des Monitorings ist der Schutz und die Erhaltung
strukturreicher Nadelwischwälder der Alpen und Mittelgebirge. Das Auerhuhn
steht stellvertretend als wichtige „Schirmart“ für diese Wälder. Da es
sehr hohe Ansprüche an seine Lebensräume stellt und große, ungestörte
Flächen benötigt, werden mit seiner Erhaltung hier auch zahlreiche weitere
Arten geschützt und quasi „beschirmt“.

In Deutschland steht das Auerhuhn auch als „vom Aussterben bedrohte
Tierart“ auf der „Roten Liste“. „Deshalb haben wir für den Schutz unseres
größten Waldvogels – der Hahn wird bis zu 6 kg schwer und hat eine
Flügelspannweite von über einem Meter – eine ganz besondere
Verantwortung“, betonen Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des
Landesbundes für Vogelschutz (LBV) in Bayern und Hans Kornprobst,
Waldexperte vom Bund Naturschutz in Bayern (BN).

Die Erhebungen der ersten Auerhuhninventur erfolgten im Bayerischen Wald,
im Fichtelgebirge und in den bayerischen Alpen. Auf insgesamt 2.632
Stichprobenflächen wurde nach Auerhuhnnachweise (z.B. Sichtungen, Federn
oder Kot) gesucht. Erfreulicherweise wurden an 228 dieser Inventurpunkte
insgesamt 304 Nachweise erbracht. Weitere 503 Nachweise fanden sich
außerhalb der Inventurpunkte. Während in den Bayerischen Alpen und im
Bayerischen Wald viele Nachweise erfolgten und mehrere Monitoringflächen
eine erfreulich hohe Aktivitätsdichte aufwiesen, wurde bislang im
Fichtelgebirge leider lediglich eine Auerhenne gesichtet.

Auch wenn die bisherigen Nachweise bereits wichtige Erkenntnisse
lieferten, lassen sich nach der ersten Inventur noch keine gesicherten
Aussagen über die Auerhuhn-Populationen und ihre Lebensräume machen. Dies
werden erst die kommenden Monitoring-Durchgänge in den nächsten Jahren
zeigen. Das Monitoringkonzept sieht vor, dass die Untersuchungen alle 3
Jahre wiederholt und zukünftig auch lokal mit genetischen Untersuchungen
zur Bestimmung der Individuenzahlen ergänzt werden.

Die Experten bewerten es als außerordentlich positiv, dass bereits seit
vielen Jahren seitens der Naturschutzverbände, der Bayerische
Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten sehr viel für den
Waldnaturschutz getan wird. Sowohl innerhalb wie außerhalb von
Schutzgebieten werden umfassende Managementpläne und Schutzkonzepte für
das Auerhuhn erstellt, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensräume
umgesetzt. Das ist auch wichtig und notwendig, denn das Auerhuhn steht
unter zunehmendem Druck. Im Bergwald verändert der Klimawandel rasant den
natürlichen Lebensraum des Auerhuhns und auch Störungen durch immer
vielfältigere Trendsportarten und wachsenden Erholungsverkehr nehmen zu,“
betont Martin Lauterbach, Auerhuhn-Experte der LWF. „Auch um zu prüfen, ob
Schutzmaßnahmen wirksam sind und ob sich Waldlebensräume und Auerhuhn-
Populationen verändern, brauchen wir das langfristige Monitoring!“

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Studienstiftung verleiht Engagementpreise und Promotionspreise 2023

Zum bereits zehnten Mal öffnet die Studienstiftung
ihre Türen zur Verleihung ihrer Engagement- und Promotionspreise, die am
heutigen Montagabend in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften (BBAW) stattfindet. Die Studienstiftung würdigt damit
herausragendes gesellschaftliches Engagement sowie wissenschaftliche
Exzellenz. Die Auszeichnungen gehen in diesem Jahr an 15 Studierende und
Promovierende. Auch auf der Website der Studienstiftung können sich
Interessierte einen Überblick über die Ausgezeichneten seit 2014
verschaffen.

2023 gehen die Promotionspreise der Studienstiftung an den Klimaphysiker
Nico Wunderling (Universität Potsdam und Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung), den Rechtswissenschaftler Max Erdmann (LMU München)
und die Archäologin Annabell Zander (University of York). Für seinen
Einsatz für mehr Bildungsgerechtigkeit wird der Mediziner Backtosch
Mustafa mit dem Engagementpreis 2023 geehrt.

Die Promotions- und Engagementpreise 2023 werden im Rahmen eines Festakts
am heutigen Montagabend in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften in Berlin verliehen. Professor Reinhard Zimmermann,
Präsident der Studienstiftung, eröffnet den Abend. Den Festvortrag Den
Rechtsstaat wollen hält Professor Johannes Masing, Richter des
Bundesverfassungsgerichts a. D.

„Mit unseren Preisen würdigen wir die besonderen Talente und Fähigkeiten
der 15 ausgezeichneten Stipendiat:innen, ihre akademischen Leistungen
ebenso wie ihr Verantwortungsbewusstsein und ihren Gestaltungswillen“,
sagt Dr. Annette Julius, Generalsekretärin der Studienstiftung.

Weitere Informationen über die ausgezeichneten Forscher:innen und
ehrenamtlich Aktiven, ihre Projekte und nächsten Ziele bieten die
Broschüre „Besonderes leisten“ (PDF:
https://www.studienstiftung.de/pool/sdv/public/press/2023_Broschuere_Preise_Studienstiftung_Einzelseiten_72dpi.pdf)
sowie Videoporträts auf unserer Website
(https://www.studienstiftung.de/aktuelles/artikel/studienstiftung-
verleiht-engagementpreise-und-promotionspreise-2023/
) und in Social Media
(@studienstiftung).

Das zehnjährige Jubiläum der Promotions- und Engagementpreise der
Studienstiftung haben wir genutzt, um mit unseren ehemaligen
Preisträger:innen ins Gespräch zu kommen. Kurzinterviews, wie es mit ihren
Projekten und ihrer Forschung weitergegangen ist, finden Sie ebenfalls auf
unserer Website (https://www.studienstiftung.de/auszeichnungen/10-jahre-
engagement-und-promotionspreise-der-studienstiftung-interviews-mit-den-
ehemaligen-preistraegerinnen/
).

Nachfolgend bieten wir einen Überblick der ausgezeichneten Personen 2023:

Promotionspreise 2023

Der Klimaphysiker Dr. Nico Wunderling erhält den Friedrich Hirzebruch-
Promotionspreis für Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften 2023.
Nico Wunderling ist der Frage nachgegangen, ob und wie Kippelemente – etwa
die Eisschilde auf Grönland und der Westantarktis sowie der
Amazonasregenwald – und deren Wechselwirkungen zu einer Destabilisierung
des Klimasystems beitragen. Er belegt, dass Interaktionen zwischen den
Kippelementen das Erdsystem destabilisieren und das Kippen eines Elements
einen Domino-Effekt auslösen könnte. Seine herausragende Dissertation
Nonlinear dynamics and interactions of tipping elements in the Earth
system entstand an der Universität Potsdam und dem Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung.

Welche Perspektive uns Georg Wilhelm Friedrich Hegels Völkerrechtsdenken
heute eröffnet, untersuchte der Rechtswissenschaftler Dr. Max Erdmann. Mit
seiner wegweisenden und ideenreichen Dissertation Die Vernunft zwischen
den Staaten. Zur Grundlegung des Völkerrechts im Werk von G.W.F. Hegel an
der LMU München schafft Max Erdmann die Grundlage für eine
rechtsphilosophische Erschließung des Völkerrechts Hegels und wird hierfür
mit dem Lieselotte Pongratz-Promotionspreis für
Gesellschaftswissenschaften 2023 ausgezeichnet.

Die Mensch-Umwelt-Interaktion am Ende der letzten Eiszeit erforschte die
Archäologin Dr. Annabell Zander und wird hierfür mit dem Johannes Zilkens-
Promotionspreis für Geisteswissenschaften 2023 geehrt. In ihrer
Dissertation “Lost in transition” – Tracing human responses to climatic
and environmental change in the Pleistocene-Holocene transition in north-
western Europe an der University of York, Großbritannien, verbindet Zander
archäologische Fundstellen in Nordwesteuropa miteinander, die aufgrund von
Sprachgrenzen und verschiedenen Forschungstraditionen bisher jeweils nur
getrennt betrachtet wurden. Ihre methodisch herausragende Analyse zeigt
etwa, dass die Menschen schon in der frühen Nacheiszeit eine sesshaftere
Lebensweise entwickelt haben.

Neben den drei Preisen hat die Jury des Hirzebruch-Preises eine besondere
Anerkennung für den Physiker Dr. Luca Banszerus ausgesprochen, dessen
Dissertation Gate-defined quantum dots in bilayer graphene an der RWTH
Aachen einen Meilenstein für die Manipulation, die Haltbarkeit und das
Auslesen von Quanteninformation in Elektronenspin-Qubits aus Graphen-
Doppelschichten darstellt.

Engagementpreise 2023

Backtosch Mustafa setzt sich mit dem Verein ApplicAid e.V. für mehr
Bildungsgerechtigkeit beim Zugang zu Stipendien ein und wird hierfür mit
dem Engagementpreis 2023 ausgezeichnet. ApplicAid e.V. unterstützt junge
Bildungsaufsteiger:innen dabei, unter den etwa 3.000 Stipendien- und
Förderangeboten in Deutschland das Passende zu finden und sich zu
bewerben. Das Team begleitet bundesweit zum Beispiel Menschen, die als
Erste in ihrer Familie studieren und Personen mit niedrigem
sozioökonomischem Status, chronischer Krankheit, Migrations- oder
Fluchtgeschichte während des gesamten Bewerbungsprozesses auf ihrem Weg zu
einem Stipendium.

Im Hinblick auf das gesellschaftliche Engagement würdigt die
Studienstiftung neben dem Hauptpreisträger in diesem Jahr fünf
Finalist:innen, deren Projekte die Jury in besonderem Maße beeindruckt
haben:

Mit dem Verein Zeugen der Flucht Dresden e.V. leistet der Stipendiat Ben
Balsmeier (TU Dresden) antirassistische Bildungsarbeit. Der Verein
ermöglicht Jugendlichen einen persönlichen wie differenzierten Zugang zum
Thema Flucht. Geflüchtete teilen ihre Erfahrungen an Schulen und
Jugendliche stellen ihre Fragen – im Fokus der Aktivitäten steht der
unmittelbare Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung.

Tanzeel Ahmad Khan (Goethe-Universität Frankfurt am Main) klärt mit
Wemedyoucate in Videos in mehreren Sprachen über Krankheiten, Therapien
und Prävention auf. Ein Team aus Ärzt:innen und Studierenden ermöglicht
Patient:innen, sich in ihrer Muttersprache zum Beispiel über die
Erkennungsmerkmale eines Schlaganfalls zu informieren.

Mit dem Verein Lern-Fair e.V. begleitet Maria Matveev (TU München)
benachteiligte Kinder und Jugendliche kostenlos und digital beim Lernen.
Dabei unterstützen unter anderem Rentner:innen, Berufstätige und
Studierende jeweils im Lerntandem Schüler:innen, die sich keine Nachhilfe
leisten können.

Der Physikstudent Fabian Schneider (Universität Heidelberg) entfacht bei
Jugendlichen die Begeisterung für Mathematik und Naturwissenschaften: An
seiner International Youth Math Challenge (IYMC), einem jährlich
stattfindenden Online-Mathematik-Wettbewerb für Schüler:innen, nahmen seit
2018 mehr als 12.500 Jugendliche aus über 85 Ländern teil.

Mit der Initiative Techdalo ermöglicht Stipendiat Jonas Will (FOM
Hochschule für Ökonomie & Management München) Jugendlichen aus
einkommensschwächeren Milieus in den kolumbianischen Städten Bogotá und
Cali eine IT-Ausbildung und unterstützt sie bei der Jobsuche.

Starterpreise 2023

Mit den Starterpreisen 2023 unterstützt die Studienstiftung fünf
innovative Vorhaben in der Anfangsphase:

Der Stipendiat Leopold Beer (LMU München) organisiert mit dem Verein
Students for Ukraine Munich e.V. Deutschkurse für Geflüchtete und
unterstützen unter anderem ukrainische Studierende durch ein Peer-to-Peer-
Mentoring bei der Integration an Münchner Hochschulen.

Mit dem Verein GrundGesetzVerstehen e.V. erklärt die
Promotionsstipendiatin Lisa Dudeck (Universität Münster) das Grundgesetz
verständlich für alle und vermittelt Schüler:innen bei Schulbesuchen
verfassungsrechtliche Themen.

Für demokratische und inklusive Bildungsarbeit engagiert sich die
Stipendiatin Clara Freist (Universität Frankfurt am Main) mit dem Verein
Bildungskollektiv kairós e.V und einer vom Verein selbst konzipierten
Weiterbildung für junge Lehrkräfte.

Die Stipendiatin Sarah Funck (Universität Freiburg) möchte mit ihrer
Initiative DentalCare und ihrem Konzept mobiler Zahnmedizin die
zahnmedizinische Versorgung im ländlichen Raum verbessern und
Zahnärzt:innen in diesem Tätigkeitsbereich miteinander vernetzen.

Mit dem Verein Sporthilfe Tansania e.V. ermöglicht der Stipendiat Steffen
Witte (Universität Göttingen) Kindern aus prekären Lebensverhältnissen das
Sporttreiben und stärkt so das Miteinander.

Die Preisgelder der Engagementpreise  werden getragen vom Verein Alumni
der Studienstiftung e.V., die der Promotionspreise vom Verein Freunde und
Förderer der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.

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Flensburg, Straßburg und Málaga: Europa europäisch studieren

An der Europa-Universität Flensburg startet der trinationale Bachelor Plus
Studiengang „Transkulturelle Europastudien: Sprachen, Kulturen,
Interaktionen (TES)“

Ein Kulturraum, drei Länder, ein Studiengang, drei Sprachen, ein Zeugnis,
drei Abschlüsse: Zum Herbstsemester 2023/24 startet an der Europa-
Universität Flensburg der trinationale vierjährige Bachelorstudiengang
„Transkulturelle Europastudien: Sprachen, Kulturen, Interaktionen (TES)“.

In dessen Mittelpunkt: Europa als vielfältiger und heterogener Kulturraum.
„Von Asterix bis Don Quijote, von Rap bis Chanson, von Filmfestivals bis
Fridays for Future, von Graphic Novel bis Gegenwartstheater analysieren
wir unter anderem die Formatierung von Europa anhand pop- und
hochkultureller Artefakte“, erklärt die deutsche Studiengangleiterin Prof.
Dr. Margot Brink. „Im Mittelpunkt stehen Fragen wie diese: Wie ist Europa
entstanden? Was hält es zusammen? Was macht es aus?“

Der vierjährige Bachelor Plus ist dabei ein ganz und gar europäischer
Studiengang:

Sein Thema: Die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas sowie die
Konstruktion Europas in und durch Kultur. Untersucht wird dieses Thema aus
den Perspektiven und mit den Methoden der Sprach-, Kultur-, Literatur- und
Medienwissenschaften.

Sein Studienverlauf: Mobil und mehrsprachig. Die Lehrsprachen sind
Deutsch, Französisch, Spanisch (und Englisch), Fremdsprachenkurse
inklusive. Die Studieninhalte werden an drei europäischen Universitäten
angeboten: Alle Studierenden verbringen mindestens ein Jahr an der Europa-
Universität Flensburg (EUF) in Deutschland, der Université de Strasbourg
(UNISTRA) in Frankreich und der Universidad de Málaga (UMA) in Spanien.
Für die Studienzeit im Ausland stehen finanzielle Mobilitätsbeihilfen zur
Verfügung. Der Studiengang ist Teil der Deutsch-Französischen Hochschule
(DFH; Université franco-allemande, UFA), einem Verbund von über 200
deutschen und französischen Hochschulen.

Sein Zeugnis: Trinational. Der Abschluss wird von drei Ländern Europas und
der deutsch-französischen Hochschule gemeinsam vergeben.

Die Arbeitsperspektiven: International. Berufliche Perspektiven bieten
europäische und internationale (Kultur- und Bildungs-)Organisationen (z.B.
Arte, DAAD, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Goethe-Institut, Instituto
Cervantes) und Stiftungen sowie kulturvermittelnde Tätigkeiten in den
Bereichen Theater, Medien, Literatur, Journalismus etc. Auch ein
weiterführendes Masterstudium ist möglich.

Ab Herbstsemester 2023/2024 an der Europa-Universität Flensburg: „B. A.
Transkulturelle Europastudien: Sprachen, Kulturen, Interaktionen (TES)“

•       Alle Infos unter: https://www.uni-flensburg.de/transcultural/
•       Zur Bewerbung: https://www.uni-flensburg.de/?53535
•       Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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