Karstadt will 2000 Stellen streichen, davon 400 in der Zentrale
Unter dem neuen Besitzer René Benko will Karstadt 2000 der aktuell 17.000 Stellen streichen. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats, der am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal seit der Übernahme durch den österreichischen Investor getagt hatte. Aufsichtsrat und Management hatten ein hartes Sparprogramm angekündigt, ohne Details bekannt zu geben. Intern hat der Vorstand des Warenhauskonzerns offenkundig jedoch bereits sehr konkrete Pläne genannt. Demnach ist die Konzernzentrale in Essen vom Sparprogramm besonders betroffen, hier sollen 400 der noch etwa 1400 Verwaltungsstellen abgebaut werden. In den Filialen sollen weitere 1600 Arbeitsplätze wegfallen. Allerdings dürfte es nach WAZ-Informationen bei den zunächst genannten 2000 nicht bleiben. Denn die mögliche Schließung von Filialen ist den Aufsichtsratskreisen zufolge noch nicht mit eingerechnet.
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Die Arbeitslosenversicherung bietet aktuell offenbar immer weniger jungen Erwerbslosen auch tatsächlich Schutz. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, war im vergangenen Jahr jeder Fünfte von ihnen nach dem Jobverlust sofort auf Hartz IV angewiesen. So seien 2013 rund 577.000 Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren arbeitslos geworden. Davon hätten 123.000 Personen gleich die staatliche Grundsicherung bezogen, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Dies entsprach einem Anteil von 21,3 Prozent in dieser Altersgruppe.