DGB verlangt Anti-Stress-Verordnung
Der Deutsche Gewerkschaftsbund ((DGB) verlangt eine Anti-Stress-Verordnung, um Arbeitnehmer besser vor zu hohen psychischen Belastungen im Beruf zu schützen. Die DGB-Vizevorsitzende Annelie Buntenbach sagte der OSTSEE-ZEITUNG, die wachsende Belastung durch das Ständig-Erreichbarsein und dass in immer kürzerer Zeit mehr geleistet werden müsse, sei ein großes Problem. Aktuell gingen jede zweite Frühverrentung und 40 Prozent der Ausfallzeiten auf seelische Erkrankungen zurück. Zwar habe bereits die schwarz-gelbe Koalition bei der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes psychische Belastungen als wichtiges Thema aufgenommen, "aber das reicht bei weitem noch nicht aus", sagte Buntenbach. Nun müsse die Bundesregierung einen Schritt weiter gehen.
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf den neuen Tiefstand von 0,05 Prozent gesenkt. Das wird sehr wahrscheinlich auch Auswirkungen für Verbraucher haben. Eine Untersuchung von Finanztip zeigt: Wenn die Notenbank in der Vergangenheit den Leitzins senkte, folgten die Zinsen für Tagesgeld, allerdings mit zeitlicher Verzögerung. Um sich jetzt noch eine bessere Rendite zu sichern, raten die Finanztip-Experten zu einem Tagesgeldkonto mit möglichst langer Zinsgarantie.
Ärger bei BMW in München: Management und Betriebsrat streiten um Sparpläne und Investitionshöhen. Während die Führung des Dax-Konzerns derzeit gemeinsam mit der Beratungsfirma McKinsey neue Sparpotenziale ausfindig zu machen sucht, fordern die Arbeitnehmer vom Management, stattdessen Investitionen für das Münchner Stammwerk in Höhe von 700 bis 800 Millionen Euro. Dies berichtet das deutsche Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner aktuellen Ausgabe. Die Investitionen seien aus Sicht des Betriebsrates dringend geboten, um Presswerk, Lackiererei und Montage zu modernisieren und München im internen Wettbewerb um Fertigungsaufträge wieder konkurrenzfähig zu machen.