DIHK warnt: Mindestlohn bremst Neueinstellungen
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat trotz aktuell positiver Jobprognosen vor Dämpfern in jenen Branchen gewarnt, die direkt von einem Mindestlohn von 8,50 Euro betroffen wären. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" nannte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben das für 2014 zu erwartende Stellenplus von 250.000 Beschäftigten eine "erfreuliche Nachricht". Die guten Meldungen beispielsweise von Industrie- und Bauunternehmen überdeckten allerdings das gebremste Stellenwachstum in anderen Sparten. Eine Umfrage des DIHK zeige einen "auffallenden Rückgang" der Beschäftigungsabsichten in jenen Wirtschaftszweigen, die direkt von einem Mindestlohn betroffen wären.
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Die Aufräumarbeiten bei der SB-Warenhauskette Real sollen in diesem Jahr zügig vorangehen. "Wir modernisieren in diesem Jahr 30 Standorte, darunter zehn in NRW, und weitere werden im nächsten Jahr folgen", sagte Olaf Koch, Vorstandschef der Real-Muttergesellschaft Metro, der "Rheinischen Post". Er könne andererseits aktuell nicht ausschließen, dass Filialen aufgegeben werden müssten: "Es gibt eben auch schwierige Standorte, die wir uns aber in jedem Einzelfall genau anschauen müssen und werden. Da ist derzeit noch überhaupt nichts entschieden." Bei Real sei zu lange ein "Standardkonzept für alle Märkte gefahren" worden, sagte Koch. Man könne aber nicht "alles in jeder Region gleichermaßen verkaufen".