IG-Bau-Chef fordert 8000 Kontrolleure für den Mindestlohn
Der Chef der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Robert Feiger, hat vor der aktuell geplanten Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns stärkere Kontrollen gefordert. "Die Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit müssen aufgestockt werden. Dort sind derzeit von 6700 Planstellen knapp zehn Prozent unbesetzt", sagte Feiger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Dabei steige das Kontrollvolumen durch den Mindestlohn noch deutlich, so Feiger. "Auf 5000 Beschäftigte muss künftig ein Kontrolleur kommen. Bei rund 38 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wären das rund 8000 Kontrolleure."
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Die Telekom ist die wertvollste deutsche Marke und verweist damit die Automarken BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz auf die Plätze. Das zeigt das aktuell veröffentlichte Ranking "Brand Finance Global 500", in dem die wertvollsten Marken der Welt ermittelt werden. Die Top-Platzierung der Telekom ist vor allem damit zu erklären, dass die Bonner den Relaunch ihrer Dachmarke erfolgreich umgesetzt haben. Dies sei nun auch in der Markenbewertung zu messen.
Unmittelbar vor dem Spitzentreffen zwischen EU-Kommission und US-Regierung zum Wochenanfang hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) konkrete Fortschritte in den Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen gefordert. "Europäische Unternehmen könnten ihre Waren auf dem attraktiven und großen US-Markt preiswerter anbieten und damit neue Arbeitsplätze schaffen", sagte Stefan Mair, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, am Sonntag in Berlin anlässlich des bevorstehenden Treffens von EU-Handelskommissar Karel De Gucht und dem US-Handelsbeauftragten Michael Froman.
Das Toyota Produktionswerk im französischen Valenciennes wird ab Juni 2014 im Dreischichtbetrieb arbeiten. Damit reagiert Toyota Motor Manufacturing France (TMMF) auf die aktuell steigende Nachfrage nach den beiden in Nordfrankreich gefertigten Modellen Toyota Yaris und Yaris Hybrid. Im Zuge der Ausweitung von zwei auf drei Schichten wird die Belegschaft am Standort um 500 Mitarbeiter erweitert, erfuhr Hannover Zeitung aus dem Unternehmen. Damit sind künftig mehr als 4.000 Mitarbeiter bei TMMF beschäftigt. Bis zur Aufnahme des Dreischichtbetriebs wird das Werk zum Teil auch am Samstag produzieren, um der hohen Nachfrage nachzukommen. „Aufgrund der Absatzprognosen haben wir unsere Produktionspläne für 2014 um rund 15 Prozent auf etwa 220.000 Einheiten erhöht“, bestätigt Koreatsu Aoki, Präsident von TMMF in den Nachrichten. Die zusätzlichen Mitarbeiter erhalten befristete Verträge. Zudem können Beschäftigte aus den zwei Tagschichten auf Wunsch die neue Nachtschicht verstärken.