KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelstand setzt auf konjunkturelle Erholung
Der positive Trend beim mittelständischen Geschäftsklima gewinnt im August deutlich an Fahrt: Die Stimmung unter kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland steigt zum vierten Mal in Folge. Mit einem Plus von 3,0 Zählern auf nun 15,0 Saldenpunkte fällt die Verbesserung überdurchschnittlich hoch aus, die vorangegangenen drei Anstiege kamen auf durchschnittlich nur 0,7 Punkte. Beide Komponenten des Geschäftsklimas tragen im August nahezu gleich stark zur Verbesserung bei: Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage steigen um 3,1 Zähler auf 21,5 Saldenpunkte, die Geschäftserwartungen fürs kommende Halbjahr um 2,9 Zähler auf 8,2 Saldenpunkte.
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Im ersten Halbjahr 2013 sanken die deutschen Ausfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um insgesamt 0,6 % auf 547,4 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren die Ausfuhren im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,5 % gesunken, während sie im zweiten Quartal um 0,4 % zulegten. Die Versendungen in Länder der Europäischen Union verringerten sich im ersten Halbjahr 2013 um 1,7 % auf 313,6 Milliarden Euro. Die Eurozone nahm dabei weniger deutsche Waren ab als im ersten Halbjahr 2012 (- 2,9 % auf 205,1 Milliarden Euro), wohingegen die Nicht-Eurozone mehr Waren nachfragte (+ 0,6 % auf 108,5 Milliarden Euro). Im EU-Handel sanken die Versendungen nach Italien um 6,3 % auf 27,8 Milliarden Euro, die Exporte nach Frankreich gingen um 4,3 % auf 51,3 Milliarden Euro zurück. Dagegen legten die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich um 4,8 % auf 37,7 Milliarden Euro zu.
Aus zwei Kranken wird kein Gesunder. Auch wenn die zwei Kranken ehemalige Riesen auf ihrem Gebiet sind. Gemeint sind der US-Softwarehersteller Microsoft und der finnische Handybauer Nokia. Beide Konzerne haben nicht nur die gleichen Gegner, nämlich Google und Apple. Sie haben auch beide wichtige Trends verpasst. Microsoft will nun mit der Übernahme der Nokia-Handysparte gegen seine Erzrivalen Apple und Google wieder auf Augenhöhe spielen. Weil die erfolgreicheren Konkurrenten es so vormachen, glaubt Microsoft offenbar, dass die Rettung darin liegt, Smartphones und mobile Software aus einer Hand anzubieten.