Zuwanderer sind besser ausgebildet als der Durchschnitt der Bevölkerung
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht einen positiven Trend bei der Zuwanderung von Fachkräften. "Wir erleben gerade, dass im vergangenen Jahr rund 370.000 Menschen mehr nach Deutschland kamen, als das Land verließen. Das Gute ist: Die Leute, die kommen, sind besser ausgebildet und jünger, als der Durchschnitt der Bevölkerung", sagte von der Leyen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Trotzdem werden wir mit der Fachkräfteoffensive nicht nachlassen", betonte von der Leyen . Sie sei seit Wochen im Land bei mittelständischen Betrieben unterwegs, die händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchten, Facharbeiter, Ingenieure, Naturwissenschaftler. "
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Die andauernde Finanzkrise in vielen europäischen Ländern und die steigende Arbeitslosigkeit erfordern von vielen EU-Bürgern mehr Flexibilität und senken Erwartungen an einen festen Arbeitsplatz. Der Trend geht zu einer klaren Abkehr von herkömmlichen Beschäftigungsmustern, wie eine aktuelle europäische Studie mit dem Titel "Zweiteinkommen - ein gesellschaftlicher Trend" belegt. 50 % der Beschäftigten arbeitet zusätzlich als Teilzeitkraft neben dem regulären Hauptjob. Die Mehrheit davon sogar nur, um überhaupt über die Runden zu kommen (69 % der Befragten). Dies ist das Ergebnis der aktuellen repräsentativen europäischen Studie des Marktforschungsinstitutes Reputation Inc im Auftrag von HERBALIFE.