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Forsa-Umfrage: 83 Prozent der Deutschen sind für Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns

Mindestlohn83 Prozent und damit die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen sind für die Einführung eines bundeseinheitlichen und branchenübergreifenden Mindestlohns. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage für das RTL-Trendbarometer. Danach sprachen sich 14 Prozent gegen die Einführung eines Mindestlohns aus. Mit 38 Prozent vergleichsweise häufig sprachen sich Anhänger der FDPdagegen aus (Anhänger der CDU/CSU: 17 %; der SPD: 8 %; der Grünen: 2 %; der Linken: 8 %). Nur wenige derer, die für die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns sind, halten einen Mindestlohn von höchstens 8 Euro für angemessen.

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Thyssen-Krise: ThyssenKrupp weiter unter Druck

ThyssenKruppDie Aktionäre und die 150.000 Mitarbeiter von ThyssenKrupp müssen weiter bangen. Die frischen Quartalszahlen des angeschlagenen Riesen zeigen zwar, dass Konzernchef Heinrich Hiesinger die Lage auf niedrigem Niveau stabilisiert: Wenigstens das Tagesgeschäft läuft halbwegs rund. Aber auf die beiden Großrisiken des Konzerns hat er noch immer keine Antwort: Weder wurde ein Käufer für das Stahlwerk in Brasilien gefunden, das schon über acht Milliarden Euro verbrannt hat und weiterhin Verluste schreibt. Noch gibt es Entwarnung zu den neuen Kartellvorwürfen im Autostahl-Bereich, mit denen weitere Millionenbelastungen drohen. Hiesinger sitzt in einer Sackgasse. Das Kartellverfahren kann er nur abwarten. Und solange der Krisenherd in Brasilien schwelt, weiß er nicht, wie viel Vermögen dort noch verbrennt.

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UmweltBank: Grünes Kreditgeschäft wächst auf über 2 Mrd. Euro

WirtschaftDie UmweltBank setzt ihren Wachstumskurs ungebrochen fort: zum 30.06.2013 stieg das Geschäftsvolumen der Nürnberger Förderbank auf 2,72 Mrd. Euro, ein Plus von 5,8 % im Vergleich zum 31.12.2012. Dabei wuchs die Bilanzsumme um 96,3 Mio. Euro auf 2,43 Mrd. Euro, das Volumen der Umweltkredite erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 um 6,5 % von 1,92 Mrd. Euro auf 2,04 Mrd. Euro. Die in Anspruch genommenen Kredite stiegen von 1,70 Mrd. Euro auf 1,78 Mrd. Euro (plus 4,5 %). Die offenen Kreditzusagen legten um 21,3 % oder 46,6 Mio. Euro auf 264,9 Mio. Euro zu.

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Energiewende: RWE zu weiteren Einsparungen gezwungen

RWEUnter dem Eindruck der Belastungen durch die Energiewende verschärft der RWE-Konzern sein Sparprogramm auch in der RWE Servicegesellschaft. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung aus Konzernkreisen will RWE allein in den Verwaltungsbereichen im Einkauf, Personal- und Rechnungsweisen bis 2018 rund 100 Millionen Euro einsparen. Die Einsparungen will das Unternehmen durch Personalabbau, aber auch durch Verlagerungen ins polnische Krakau erreichen. Das Unternehmen wollte die Zahlen nicht kommentieren. Ingo Alpheus, Chef der RWE Group Business Services GmbH (GBS), betonte aber: "Ein Umbau ist nur mit der Mitbestimmung, nicht gegen sie zu machen."

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