Knapp 2,66 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Zweitjob
So viele Arbeitnehmer in Deutschland wie noch nie gehen inzwischen einem Zweitjob nach. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit besserten zum Jahresende 2012 insgesamt 2.657.969 Menschen ihr Einkommen aus einer regulären Hauptbeschäftigung mit einem Minijob auf. Das waren etwa 59.000 mehr als Ende 2011, wie die Chemnitzer "Freie Presse" berichtet. Damit arbeiteten 9,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nebenbei in einem Zweitjob. So hoch war der Anteil noch nie. Seit 2003, als er bei 4,3 Prozent lag, hat er kontinuierlich zugelegt und sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Damals gab es etwa 1,16 Millionen Menschen mit Zweitjob.
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Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) versuchen immer mehr Unternehmen, Schulabgänger mit Extraleistungen für eine Lehrstelle zu gewinnen. Grund dafür ist, dass viele Lehrstellen noch unbesetzt sind. "Die Anreize nehmen zu", sagte Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer, der Stuttgarter Zeitung. Hier und da gebe es für Auszubildende schon Laptops, einen Auslandsaufenthalt oder sogar einen kleinen Dienstwagen. Viele Betriebe böten in der Schulzeit auch schon Nachhilfe an, um Jugendliche an sich zu binden. Die Unternehmen ließen sich einiges einfallen, um für junge Menschen attraktiv zu sein, sagte Dercks.
Na prima. Jetzt also fällt CDU-Energiepolitikern nur noch ein, mit neuen Subventionen die unerwünschten Folgen der alten Subventionen zu bekämpfen. Nichts anderes steckt hinter dem Gedanken, Energiekonzerne dafür zu bezahlen, dass sie ihre unwirtschaftlich gewordenen Kohle- oder Gaskraftwerke nicht vom Netz nehmen. Unwirtschaftlich sind die Kraftwerke, weil Subventionen für die Erneuerbaren zur Flutung der Stromnetze geführt und die Großhandelspreise in den Keller gedrückt haben. Ohne diese Kraftwerke aber geht es nicht, weil zuweilen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Das nennt man Subventionsspirale.