Langzeitarbeitslose: BA-Vorstand Alt nimmt Unternehmen in die Pflicht
BA-Vorstand Alt fordert von Unternehmen mehr Hilfe für Langzeitarbeitslose Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert von der Wirtschaft mehr Unterstützung für Langzeitarbeitslose. In einem Beitrag für die Frankfurter Rundschau schrieb das zuständige BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt, bei dem Ziel, auch für "eingeschränkte Talente" reguläre Arbeit zu finden, gebe es noch einen "großen Handlungsspielraum". Alt forderte: "Wir müssen mehr vom Menschen und seinen Fähigkeiten her denken, weniger von einem vorgegebenen Produktionsprozess. Prozesse und Arbeitsplätze sind wesentlich gestaltbarer als Menschen." Notwendig seien zum einen "verantwortungsbewusste Unternehmen, die bereit sind, sich dieser Herausforderung zu stellen . Zum anderen eine betriebliche Infrastruktur, die mitwirkt: der Betriebsrat, die Schwerbehindertenvertretung, die Beschäftigten und eine angemessene längere finanzielle Unterstützung".
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Mit einem Zuwachs der Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung kann sich Deutschland im Gegensatz zu seinen europäischen Nachbarn sehen lassen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juni 2013 um 233.000 auf 41,89 Millionen gestiegen. Einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gingen im Mai 2013 29,29 Millionen Menschen nach. Dies ist eine Zunahme von 366.000 Personen gegenüber 2012. Auch für die Neueinsteiger in den Arbeitsmarkt sieht die Lage derzeit positiv aus.