Zum Hauptinhalt springen

Zahlungsmoral: Unzuverlässige Kunden bringen europäische Unternehmen in Bedrängnis

PleiteDie Mehrheit der europäischen Unternehmen leidet unter der schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden. Knapp 60 Prozent haben sich in der Vergangenheit mit Problemen aufgrund von Zahlungsverzögerungen und -ausfällen auseinandersetzen müssen. Betroffen waren die Unternehmen vor allem von Gewinneinbußen und Liquiditätsengpässen. Das ergab die EOS Studie "Europäische Zahlungsgewohnheiten", für die das Marktforschungsinstitut Ipsos 2013 bereits zum sechsten Mal 2.600 Entscheider in zwölf europäischen Ländern befragt hat.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 453

Wolfsburg wirtschaftsstärkste Stadt Deutschlands

WirtschaftDie VW-Stadt Wolfsburg ist nach einer neuen Studie die wirtschafsstärkste Stadt Deutschlands. Auf den Plätzen zwei und drei landen Frankfurt am Main und Schweinfurt, heißt es in der noch unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Das Institut hat die Wirtschaftsleistung der Städte anhand des Bruttoinlandsprodukts (BIP) je Einwohner verglichen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, hat das Institut die jüngsten Ergebnisse der Bevölkerungsmessung einbezogen: Der Zensus 2011 hatte ergeben, dass die Einwohnerzahl in vielen Städten geringer war als angenommen. Dadurch ist die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung vielerorts tendenziell stärker gestiegen. Die Wirtschaftskraft einer Stadt hänge sehr von starken Betrieben ab, aber auch davon, wie weit andere starke Standorte entfernt seien, heißt es in der Studie. Die VW-Stadt Wolfsburg lande daher auf Platz eins des bundesweiten Rankings, Ingolstadt (Audi) auf Platz vier, Ludwigshafen (BASF) auf Platz sieben.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 546

Europäische Solarindustrie klagt gegen Kompromiss im Handelsstreit mit China

SolarenergieDie europäische Industrieinitiative EU ProSun hat angekündigt, gegen die erzielte Einigung im Handelsstreit über subventionierte und gedumpte Solarmodule aus China vor dem Gerichtshof der Europäischen Union zu klagen. Milan Nitzschke, Präsident von EU ProSun: "Eine Einigung wie sie jetzt zwischen der EU-Kommission und China erzielt worden ist, verstößt in jeder Hinsicht gegen geltendes EU-Recht. Den Schaden hat die Solarindustrie, die bereits 10.000 Arbeitsplätze alleine in Deutschland durch chinesisches Dumping verloren hat, und nun droht, weitere Firmen in Europazu verlieren". Die EU-Kommission hatte im laufenden Antidumpingverfahren festgestellt, dass die Schädigung durch chinesisches Dumping akut lebensbedrohend für die europäische Solarindustrie ist. Chinesische Hersteller bieten ihre Produkte staatlich subventioniert zu Preisen unter den eigenen Herstellungskosten an und drängen damit die Konkurrenz aus dem Markt. Daher hatte die Kommission Antidumpingzölle von im Schnitt 47 Prozent verhängt. Der vermeintliche Kompromiss zwischen China und der EU soll nun vorsehen, dass diese Zölle zugunsten eines Mindesteinfuhrpreises und Einfuhrquoten ausgesetzt werden. An eine solche Regelung stellt das EU-Recht jedoch strenge Anforderungen.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 471

Siemens: Löscher ist nicht mehr zu halten

SiemensWas Siemens-Chef Peter Löscher noch über die nächsten Tage retten könnte, ist wohl allenfalls, dass sich die verschiedenen Kräfte des Aufsichtsrats nicht so schnell über einen Nachfolger einigen können. Ernsthaft am mehr als unglücklich agierenden Österreicher festhalten können sie nicht. Löscher schätzt die Märkte falsch ein und bricht Versprechen, vor allem solche gegenüber der Börse. Er setzt den Betriebsfrieden aufs Spiel und kämpft nach sechs Jahren an der Spitze von Siemens immer noch mit dem Detailwissen um das zugegeben sehr vielfältige Haus. Schon einzelne dieser Gründe würden eine Ablösung rechtfertigen.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 523