Wertewandel der Deutschen Bank hat enorme ökonomische Dimension
Der von den Co-Chefs der Deutschen Bank ausgerufene Wertewandel hat nach Ansicht von Joachim Fetzer, dem geschäftsführenden Vorstand des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik in Berlin, eine enorme ökonomische Dimension. Die Bank hat im zweiten Quartal für Rechtsstreitigkeiten weiteres Geld auf die Seite gelegt, die Rückstellungen belaufen sich mittlerweile auf drei Milliarden Euro. "Der von der Doppelspitze Jain und Fitschen ausgerufene Wertewandel ist im zweiten Quartal mit Zahlen unterlegt worden", sagt Fetzer der Stuttgarter Zeitung.
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Die Zeiten, in denen China deutschen Unternehmen lediglich als verlängerte Werkbank gedient hat, sind endgültig vorbei: 87 Prozent der im Reich der Mitte tätigen Firmen nennen den wachsenden heimischen Bedarf als Hauptwachstumstreiber. Entsprechend betrachten 83 Prozent die Entwicklung neuer Produkte speziell für den chinesischen Markt als erfolgsentscheidend in den kommenden fünf Jahren. Das belegt eine Befragung der deutschen Handelskammer in China gemeinsam mit der UnternehmensberatungStaufen AG unter mehr als 500 Unternehmen. Im Fokus der in China tätigen deutschen Firmen stehen die Bedürfnisse des dortigen Kunden, insbesondere seine Zufriedenheit mit den Produkten und Services. Mehr als jedes zweite Unternehmen passt seine Güter daher gezielt an den chinesischen Markt an, jedes dritte nimmt komplette Produktneuentwicklungen vor.
Kein Kraut scheint gewachsen gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse bei Apple. Darauf deutet eine neue kritische Studie hin. Einerseits verspricht der Hersteller von iPads und iPhones, seine Arbeiter in China besser zu behandeln. Andererseits weicht der Konzern offenbar aus: Vom Zulieferer Foxconn, wo die Jobs angenehmer werden, zu Pegatron, wo die Beschäftigten fast doppelt so lange arbeiten müssen, wie es das Gesetz erlaubt. Was für Apple zählt, ist die