Grüne fordern neue 500.000-Euro-Gehaltgrenze für Commerzbank
Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, die Gehälter von Vorständen der Commerzbank wieder auf 500.000 Euro pro Jahr per Gesetz zu begrenzen. Das geht aus einem Abstimmungsantrag der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, der der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegt. In dem Schreiben heißt es, die Bundesregierung möge prüfen, "die Vorstandsgehälter der Commerzbank wieder auf 500.000 Euro oder darunter zu senken und die Abfindungsansprüche ausscheidender Vorstandsmitglieder zu kürzen". Darüber hinaus solle ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, wonach auch andere Unternehmen, die Staatshilfe in Anspruch nehmen, keine Gehälter über einer halben Million Euro auszahlen dürfen.
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Mit seinem überraschenden Rücktritt öffnet Josef Ackermann allen Spekulationen Tür und Tor. Welche Rolle hat der schillernde Manager beim Tod seines Finanzchefs der Zurich-Versicherungsgruppe gespielt? Hat er ihn in die Enge getrieben und unter Druck gesetzt und damit Pierre Wauthiers Freitod befeuert? Es ist Vorsicht angebracht bei derlei schwerwiegenden Vermutungen, die bislang keinerlei Beweisführung standhalten. Wauthiers Witwe soll sich zwar über den autoritären Führungsstil Ackermanns beschwert haben, doch das reicht als Erklärungsversuch bei weitem nicht aus, um nachzuvollziehen, warum ein erfolgreicher Manager keinen Ausweg im Leben mehr sieht. Die Geschichte ist ebenso rätselhaft wie tragisch. Ackermann jedenfalls zieht die Konsequenzen und geht. Für den ehrgeizigen Wirtschaftsboss ist das eine Niederlage, die zudem seinem Image nicht zuträglich sein dürfte.
Die Sorge um eine aus dem Ruder laufende Energiewende ruft Wirtschaft und Gewerkschaften auf den Plan. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung (Mittwochausgabe) wollen Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften in einer konzertierten Aktion auf