Voestalpine besiegelt Schließung des letzten deutschen Schienenwerks
Die Schließung des letzten deutschen Schienenwerks durch den österreichischen Stahlkonzern Voestalpine ist besiegelt. "Niemand sollte sich Illusionen machen. Die Schließung des Werks ist nicht mehr abzuwenden. Das steht fest", sagte der zuständige Voestalpine-Manager Hans Pfeiler der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). In den vergangenen Tagen hatten sich der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) und der NRW-Chef der IG Metall, Knut Giesler, für das Schienenwerk in Duisburg eingesetzt. "Es gibt keine Zukunft für das Werk", betonte Voestalpine-Manager Pfeiler. "Ende des Jahres wird die Produktion stillgelegt." Das Duisburger Werk, das unter dem Kürzel TSTG firmiert, wurde im Jahr 1894 von August Thyssen gebaut und gehörte lange zum heutigen Thyssen-Krupp-Konzern. 2001 übernahm Voestalpine den Betrieb, der rund 400 Mitarbeiter beschäftigt.
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Mehr als ein Jahr nach der Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker sind offenbar noch immer fast vierzig Prozent der ehemaligen Beschäftigten arbeitslos. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorliegt. Demnach sind 9127 der ehemals 23476 Angestellten ohne Job. "154 Personen hatten sich selbstständig gemacht und 2867 Personen hatten sich aus sonstigen Gründen (Mutterschutz, Krankheit, Rente) abgemeldet", heißt es in dem Brief von Anfang September. Somit haben 11352 Beschäftigte eine neue Arbeitsstelle gefunden. Allerdings beziehen sich die Zahlen auf Ende März, seitdem hat das Ministerium die Erhebungen eingestellt. Staatssekretär Gerd Hoofe schreibt, dass "aufgrund der Befristung des Monitorings die zur Verfügung gestellten Daten und Informationen auf dem letzten vorliegenden Stand vom 20. März 2013 sind".
Die von EZB-Chef Mario Draghi versprochenen Dauer-Niedrigzinsen setzen deutsche Kreditinstitute massiv unter Druck. Neun von zehn Geldhäusern bewerten die aktuelle Zinspolitik im Euroraum derzeit als maßgebliche Herausforderung im Bankgeschäft. 54 Prozent der Entscheider messen diesem Thema höchste Bedeutung bei. Zum Vergleich: Mit 37 Prozent folgt die Regulierung der internationalen Finanzmärkte erst an zweiter Stelle. Das sind die Ergebnisse der Studie "Bank und Zukunft 2013" des Fraunhofer Instituts in Kooperation mit der UnternehmensberatungQ_PERIOR. Mehr als 460 Vorstände und Führungskräfte wurden befragt.
Zu den Spekulationen über einen bevorstehenden Personalumbau bei Europas größtem Autobauer hat am Montag auch VW-Chef Martin Winterkorn Stellung genommen. Am Rande der IAA in Frankfurt wies er diese gegenüber dem "RTL Nachtjournal" deutlich zurück. "Da ist zunächst einmal überhaupt nichts dran", sagte Winterkorn zu dem Gerücht, VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch wolle in den kommenden Monaten aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten abgeben. "Der Mann ist noch hellwach, ist in der Blüte seines Lebens, möchte ich fast sagen.