NRW: Hannelore Kraft ruft Pegida Demonstranten zur Mitarbeit in der Politik auf
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat die Pegida Demonstrationen in Köln verurteilt und die Gegendemonstranten unterstützt. "Wer auf eine Pegida-Demo geht, muss sich im Klaren sein, welchen Demagogen er eine Bühne bietet", erklärte Kraft gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands sei unbegründet. "Gegen Engstirnigkeit, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit müssen wir Zeichen von Weltoffenheit und Toleranz stellen", fügte sie hinzu. Und weiter: "Denjenigen, die sich von der Politik nicht ausreichend vertreten fühlen, rufe ich zu: Machen Sie doch einfach mit in der Politik. Demokratie bedeutet, sich eben auch zu engagieren, wenn man Dinge verändern will."
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Durch die aktuelle, politische und wirtschaftliche Entwicklung in Griechenland sieht sich der prominente Eurokritiker und FDP-Rebell Frank Schäffler in seinen Warnungen früherer Jahre bestätigt. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erklärte er, "schon 2010 hätte eine dauerhafte Lösung für Griechenland und den Euro gefunden werden müssen". Die richtige Antwort wäre nach seiner Meinung gewesen, dem Land Schulden zu erlassen; im Gegenzug hätte es aus der Eurozone austreten müssen. "Es wurde jedoch nur teure Zeit erkauft und die Verschuldung auf den europäischen Steuerzahler übertragen", monierte der Sprecher der Gruppe "Liberaler Aufbruch".