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Politik

SVR zu Ceuta: Hintergründe sorgfältig aufklären – EU muss solidarisch handeln und die neuen Kriseninstrumente nutzen

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) sieht in dem
Massenansturm wie zuletzt in Ceuta eine Ausnahmesituation, die zu diesem
Zeitpunkt niemand vorhergesehen hat und die sich nicht wiederholen sollte.
Am 30. Juli waren rund 60.000 Menschen aus Marokko in der spanischen
Exklave Ceuta angekommen, überwiegend schwimmend. Laut Angaben spanischer
Behörden sind dabei mehr als 70 Personen gestorben. Ein Großteil der
Menschen ist inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Was bedeutet das
Geschehen für die europäische Migrationspolitik und worauf muss geachtet
werden? Der SVR gibt eine kurze Einordnung.

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EU-Agrarreform könnte Sachsen besonders hart treffen

Die geplante Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU könnte für Sachsen
und andere ostdeutsche Agrarregionen deutlich gravierendere Folgen haben,
als bislang angenommen. Eine Studie von Forschenden des Leibniz-Instituts
für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und der
Universität Rostock warnt davor, dass die vorgesehenen Kürzungen großer
landwirtschaftlicher Betriebe nicht nur einzelne Unternehmen belasten,
sondern auch die Wertschöpfung, die Einkommen und die Umweltleistungen in
ländlichen Räumen schwächen könnten.

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Hormus: Alle reden über Krisen. Doch wer redet über Resilienz, machbare Lösungen und neue Wege?

Seit Monaten stauen oder verzögern sich vor der Straße von Hormus Öl, Gas und
Düngemittel. Für viele Unternehmen bedeutet das längere Wege, höhere Kosten und die
Frage, wie lange bestehende Lieferketten noch funktionieren.
Ein großer Düngemittelhersteller aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Fertiglobe
stand vor einem Problem: Warten oder handeln? Er organisierte Lastwagen.
Vielleicht zeigt dieses Beispiel besser als jedes Lehrbuch, was Resilienz wirklich
bedeutet. Viele Menschen verbinden Resilienz mit Durchhaltevermögen.

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Ankommen als kommunale Aufgabe: Wie Ankunftsquartiere Teilhabe stärken können

Migration prägt längst den Alltag von Städten und Gemeinden in ganz
Deutschland. Kommunen stehen vor der Aufgabe, Ankommen und Teilhabe unter
zunehmend dynamischen Bedingungen zu gestalten. Welche Rolle dabei
sogenannte Ankunftsquartiere spielen und wie Kommunen diese gezielt
stärken können, zeigt das jetzt erschienene Booklet „Was Ankunftsquartiere
stark macht“, das im Projekt „Teilhabe in neuen Ankunftsquartieren
stärken“ entstanden ist. Es richtet sich an Kommunen, Wohnungsunternehmen
und zivilgesellschaftliche Organisationen und liefert konkrete Impulse für
eine zukunftsfähige kommunale Migrations- und Stadtentwicklungspolitik.

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