Wirtschaft

EU stellt Milchbauern weitere Hilfen in Aussicht

EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat den Milchbauern vor dem an diesem Montag stattfindenden Milchgipfel im Bundesagrarministerium weitere Hilfen aus Brüssel in Aussicht gestellt. "Die Kommission hat sämtliche ihr zur Verfügung stehenden gesetzlichen Mittel genutzt und wird auch künftig alles tun, um den europäischen Bauern unter die Arme zu greifen", sagte Hogan dem "Tagesspiegel".

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Telekom setzt auf Spezialdienste im Internet

Die Deutsche Telekom bereitet Spezialdienste im Internet vor, bei denen ein Teil des Datenverkehrs bevorzugt durchgeleitet wird. "Es ist gut, dass wir künftig beim Internetverkehr etwas differenzieren können, um manche sensible Dienste erst zu ermöglichen", sagte Niek Jan van Damme, für Deutschland zuständiger Konzernvorstand, der "Rheinischen Post".

Mit einem Zwei-Klassen-System habe das jedoch nichts zu tun, sagte van Damme: "Mit garantierter Übertragungsqualität können wir beispielsweise ermöglichen, dass Ärzte Operationen live verfolgen können. Die meisten Anwendungen werden wir wohl bei der Kommunikation zwischen Maschinen sehen - eher Geschäftsanwendungen als Angebote für Privatkunden." Auch für Online-Spiele, die sehr schnelle...

Mindestlohn: Kontrolleure verhängten nur 200.000 Euro an Bußgeldern

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Zoll hat 2015 lediglich Bußgelder in Höhe von insgesamt 194.184 Euro gegen Arbeitgeber verhängt, die den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde unterlaufen haben. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

Demnach gab es 2015 bundesweit lediglich 705 Ermittlungsverfahren der FKS wegen Nichtgewährung des gesetzlichen Mindestlohns. Die Bundesregierung hatte zugesichert, Personalengpässe bei der FKS durch Neueinstellungen und mehr Auszubildende aufzulösen. Der Antwort zufolge soll der Zoll zwischen 2017 und 2022 insgesamt 1600 zusätzliche Planstellen in...

Mittelstand: Investitionsplanungen auf Allzeithoch, aber Sorge vor Brexit

Deutsche Mittelständler schauen derzeit sehr zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr 2016. Laut der aktuellen Mittelstandsstudie der WGZ Bank, der DZ Bank und des Bundesverbandes der deutschen Volks- und Raffeisenbanken (BVR) hat sich die Stimmung im deutschen Mittelstand im Vergleich zum vergangenen Herbst deutlich erholt und liegt auf "sehr hohem Niveau". Das berichtet der "Tagesspiegel".

Aktuell größte Sorge der Mittelständler ist ein möglicher Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der EU. Die Mehrzahl rechnet mit negativen Folgen für ihr Geschäft.

(ots) / Bild: Rainer Sturm / pixelio.de