6. Juni ist "Aktionstag gegen Schmerz" +++Service: Patientenhotline (0800-18 18 120)
Am Dienstag (6. Juni 2017) ist bundesweiter "Aktionstag gegen den Schmerz"
++Service: kostenlose Patientenhotline (0800-18 18 120) in der Zeit von 9
- 18
++Zeitgleich 10 Telefonleitungen geschaltet. 100 Experten geben
telefonisch Tipps
++Vorträge, Aktionen etc. an über 230 Standorten Kliniken, Praxen,
Pflegeeinrichtungen und Apotheken, viele Patienteninformationen.
Deutsche Schmerzgesellschaft: "Die Versorgung von Schmerzpatienten ist
lückenhaft. Patienten irren lange im Dschungel des Gesundheitswesens
umher, bevor Sie gute Hilfe finden". „Das Patientenrecht auf gute
Schmerzbehandlung muss gestärkt werden“, so Thomas Isenberg,
Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.
Etwa 23 Mio. Deutsche (28 %) berichten über chronische Schmerzen, 95 %
davon über chronische Schmerzen, die nicht durch Tumorerkrankungen bedingt
sind. Legt man die „Messlatte“ der Beeinträchtigung durch die Schmerzen
zugrunde, so erfüllen 6 Mio. Deutsche die Kriterien eines chronischen,
nicht tumorbedingten, beeinträchtigenden Schmerzes. Die Zahl chronischer,
nicht tumorbedingter Schmerzen mit starker Beeinträchtigung und
assoziierten psychischen Beeinträchtigungen (Schmerzkrankheit) liegt bei
2,2 Mio. Deutschen.
Oftmals dauert es 3 - 6 Jahre, bevor chronische Schmerzpatienten einen
geeignete Behandlung finden.
Großes Problem auch: Neben der Therapie von chronischen Krankheiten (vgl.
oben) gibt es massive Probleme der Schmerzbehandlung im Krankenhaus, bspw.
im Umfeld von Operationen. Der offizielle HTA-Bericht der Bundesregierung
zeigt: In fast der Hälfte der Fälle haben Patienten im Krankenhaus
vermeidbare Schmerzen, der Akutschmerzdienst muss verbessert werden.
Auch die Gesundheitsministerkonferenz der Länder empfiehlt den Bund bzw.
den G-BA hier zu Fortschritten zu kommen.
Schmerz muss Top-Thema der Gesundheit-, Versorgungsforschung- und
Wissenschaftspolitik werden !
