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Bochum, Wenn die Stadt zur Leinwand wird

Blicke filmfestival_Nachweis Ansgar Dlugos
Blicke filmfestival_Nachweis Ansgar Dlugos
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Kurzfilmspaziergang im Rahmen der 33. Ausgabe von „blicke.
filmfestival des ruhrgebiets“
Das „blicke. filmfestival des ruhrgebiets“ wird in diesem Jahr von einer besonderen
Kunstaktion eingeläutet: Am 7. November veranstaltet das Festival zusammen mit
dem Kollektiv „A Wall is a Screen“ um 18 Uhr einen Kurzfilmspaziergang durch
Stahlhausen und das Westend. Dabei werden Hausfassaden und Wandstrukturen
zu Leinwänden – direkt in der Stadt und unter freiem Himmel. Gefördert wird der
Spaziergang vom Bochum-Fonds.


Bei dem Spaziergang laufen die Teilnehmenden gemeinsam eine zuvor
ausgewählte Strecke ab. Unterwegs werden Wände und Fassaden zur Leinwand
für die vom Kollektiv projizierten Kurzfilme und Videoarbeiten, die in besonderer
Weise mit den besuchten Orten verschmelzen.

„Mitten in die Stadt, direkt zu den Leuten“
„Wir freuen uns sehr, dass ‚A Wall is a Screen‘ in diesem Jahr einen
Kurzfilmspaziergang nach Bochum bringt“, sagt Festivalleiter Konrad Neiße: „Ganz
nach dem Motto des diesjährigen blicke filmfestivals ‚radikal dezentral‘, bewegen
wir uns aus dem Kino und mitten in die Stadt, direkt zu den Leuten.“ Der
Spaziergang dauert rund 90 Minuten und ist kostenlos. Anschließen können sich
alle Interessierten auch spontan. Die Route ist barrierearm geplant, weil der
Spaziergang im öffentlichen Raum stattfindet, jedoch nicht vollständig barrierefrei.
Treffpunkt ist um 18 Uhr an den Kühltürmen an der Jahrhunderthalle, An der
Jahrhunderthalle 1. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt.

33. Ausgabe von blicke. filmfestival des ruhrgebiets
Nach einer Sonderausgabe im letzten Jahr hat sich das beliebte Filmfestival blicke
neu aufgestellt. Vom 25. bis 29. November nimmt es in seiner 33. Ausgabe, wie
gewohnt, Film- und Videokunst aus dem und über das Ruhrgebiet in den Fokus.
Dieses Jahr betreten die Festivalorganisator*innen aber auch buchstäblich neue
Wege. Neben dem gewohnten Spielort – dem endstation.kino im Bahnhof
Langendreer – gastiert das Festival dieses Mal auch an weiteren Orten, wie der

Quartiershalle der KoFabrik, dem „Schaubüdchen – Kiosk für Kleine Künste“ und
dem Kino im Dortmunder U. Zudem präsentiert blicke medienkünstlerische
Arbeiten, beispielsweise Performances und Installationen, die erstmals im
Wettbewerb mitlaufen. Der Kurzfilmspaziergang durch Stahlhausen und das
Westend stimmt bereits am 7. November auf die neue Ausgabe des Filmfestivals
ein. Alle Informationen und das Programm gibt es unter www.blicke.org zu finden.

Bochum-Fonds
Finanziell ermöglicht wird der Kurzfilmspaziergang am 7. November durch den
Bochum-Fonds. Der Bochum-Fonds ist eine der Kernaktivitäten der Bochum
Strategie und wird seit 2021 von Bochum Marketing im Auftrag der Stadt Bochum
durchgeführt. Alle, die volljährig sind, können gemeinwohlorientierte Ideen für ihre
Stadtteile einbringen, ob Privatperson, Initiative, gemeinnützige Organisation oder
Verein. Die Bürger*innenprojekte werden mit einer Summe von bis zu 25.000 Euro
gefördert. Voraussetzung dafür ist eine Eigenbeteiligung in Höhe von 20 Prozent
der Gesamtkosten, die auch in Form von Sach- und Arbeitsleistungen erbracht

werden kann. Ideen können weiterhin über die Mailadresse fonds@bochum-
marketing.de eingereicht werden. Bochum Marketing unterstützt anschließend bei

der Umsetzung. Kleinere Projekte können bei der Erfüllung aller Voraussetzungen
schnell realisiert werden. Für Pläne ab 7.501 Euro ist ein Gremium zuständig, das
sich aus Mitgliedern der Bezirksvertretungen sowie des Haupt-, Wirtschafts- und
Finanzausschusses zusammensetzt.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., T 0234 9049638
Website: www.bochum-fonds.de