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Herzrasen: harmlos oder gefährlich? Checkliste der Deutschen Herzstiftung unterstützt bei der Diagnose

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Wenn das Herz „bis zum Hals schlägt“, sind meist Aufregung oder
körperliche Anstrengung der Auslöser. Beginnt das Pumporgan allerdings wie
aus dem Nichts zu rasen, fühlt sich das für Betroffene sehr unangenehm,
teilweise bedrohlich an: Oft kommen Schwindel, Atemnot oder Angstgefühle
hinzu. Solche Anfälle von Herzrasen sollten beim Arzt abgeklärt werden,
denn es können gefährliche Herzkrankheiten dahinter stecken. Eine
Checkliste der Herzstiftung (PDF-Download) unter
www.herzstiftung.de/Herzrasen.html hilft bei der Suche nach der Ursache.

Hinter Herzrasen kann Vorhofflimmern stecken
Plötzlich auftretende Anfälle von Herzrasen mit Herzfrequenzen über 140
Schlägen pro Minute können durch verschiedene Herzerkrankungen verursacht
werden. In vielen Fällen wird der beschleunigte Herzschlag durch
Vorhofflimmern ausgelöst. Diese häufigste Form von Herzrhythmusstörungen
ist zwar nicht akut gefährlich, da die Herzkammern die größte Pumparbeit
leisten. Allerdings können sich in den Vorhöfen Blutgerinnsel bilden, die
dann in der Folge einen Schlaganfall auslösen können. Allein an
Vorhofflimmern leiden in Deutschland ca. 1,8 Millionen Menschen.

Ist gutartiges Herzjagen die Ursache?
Doch nicht jedes Herzrasen hat eine ernsthafte Erkrankung als Ursache.
Beginnen die Anfälle plötzlich, ohne jeden Anlass und lassen sie sich
durch Manöver wie das Trinken eines Glases Wassers beenden, stehen die
Chancen gut, dass es sich um gutartiges Herzjagen handelt. Diese Form der
Herzrhythmusstörung kann zwar für Betroffene sehr belastend sein, ist aber
in den meisten Fällen heilbar.

Herzrhythmusstörungen immer ärztlich abklären lassen
Viele Menschen mit Herzrhythmusstörungen reagieren mit großer Unsicherheit
darüber, ob diese harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt
werden können. „Ob Herzrhythmusstörungen harmlos, weniger harmlos oder
lebensbedrohlich sind, kann nur ein Kardiologe nach ausführlicher
Untersuchung des Patienten entscheiden“, sagt der Herzspezialist Prof. Dr.
med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.
„Patienten, die aus dem Nichts heraus Anfälle von Herzrasen erleben,
sollten dies ärztlich abklären lassen.“

Tipp: Mit der kostenfreien Checkliste zu Herzrasen bietet die Herzstiftung
unter www.herzstiftung.de/Herzrasen.html (PDF-Download) wertvolle
Unterstützung bei der Suche nach der Ursache.

Tipp: Der Ratgeber „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen heute“ der
Herzstiftung informiert leicht verständlich über aktuelle Diagnose- und
Behandlungsmöglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen und über die Ursachen
von Rhythmusstörungen. Der Band (144 S.), von renommierten
Herzspezialisten verfasst, ist kostenfrei erhältlich unter Tel. 069
955128400, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter
www.herzstiftung.de/Herzrhythmusstoerungen-Sonderband.html