Medizininformatik studieren an der BTU Cottbus–Senftenberg
Jetzt bewerben für ein interdisziplinäres Studium mit hohem Praxisbezug
und Einbeziehung in die Forschung!
Seit dem Wintersemester 2016/17 verbindet der neue universitäre
Bachelorstudiengang Medizininformatik an der BTU Cottbus–Senftenberg die
Möglichkeiten der Informationsverarbeitung und der Medizintechnik mit den
Anforderungen der modernen Medizin. Nach sechs Semestern erlangen die
Studierenden den Abschluss Bachelor of Science. Wer sich für ein Studium
der Medizininformatik interessiert, kann sich jetzt und noch bis zum 30.
September 2017 für den Beginn zum Wintersemester 2017/18 bewerben und
dafür die Möglichkeit der Online-Bewerbung unter der Interentadresse
www.b-tu.de/studium/bewerbung-
Dort, wo zwischen Medizin und Informationstechnik theoretisch eine Grenze
verläuft, baut Medizininformatik Brücken zwischen den beiden Disziplinen -
für eine Medizin, die den Patienten bestmöglich dient, für eine Forschung,
die Grenzen überwindet. Dabei setzt der Studiengang an der BTU
Cottbus–Senftenberg Schwerpunkte in Computational Neuroscience, Analyse
und Auswertung von medizinischen Daten sowie Signal- und Bildverarbeitung
in der Medizin. Themen des Studienganges sind zum Beispiel die Entwicklung
von Modellen für eine Wissensbasis, die den Arzt in seinen Entscheidungen
unterstützt. Dies kann durch eine automatisierte modellbasierte Analyse
von Patientendaten oder die Simulation von Patientenverhalten geschehen.
Auf der Basis einer breit gefächerten Grundlagenausbildung werden die
künftigen Absolventinnen und Absolventen befähigt, analytische und
konzeptionelle Fähigkeiten auf dem Gebiet der Medizininformatik zu
entwickeln. Darüber hinaus werden sie bewusst auf die Entwicklung von
sozialen Kompetenzen wie Kommunikations- und Teamfähigkeiten orientiert.
Zudem entwickeln die Studierenden Methodenkompetenzen, beispielsweise
Problemlösungstechniken.
Selbständiges Arbeiten an wissenschaftlichen Fragestellungen
Ein großes Plus für die Studierenden ist ihre Einbeziehung in die
Forschung des Instituts für Medizintechnologie. Aufgrund einer projekt-
und praxisbezogenen Studienphase können sie selbstständig über mehrere
Semester an wissenschaftlichen Fragestellungen arbeiten.
Zum Beispiel erforscht das Institut für Medizintechnologie in Kooperation
mit dem Klinikum Niederlausitz unter Einbeziehung von Studierenden die
Motorik von an Parkinson erkranken Patienten. Studierende der
Medizininformatik sind zudem an der Entwicklung des kinästhetischen
Transferierungsassistenzsystem
einer Aufstehhilfe und Transferhilfe, mit einer neuartigen Hebevariante
vereint. Auch an der Entwicklung einer sogenannten Anti-Dekubitusmatratze,
des ersten sensorgesteuerten Systems zur Prävention von Druckgeschwüren im
Pflege- und Intensivmedizinbereich auf der Basis des
Mikroumlagerungsprinzips, und in Projekten mit dem Gesundheitsclub Vital
in Senftenberg und der Praxisklinik für Herz und Gefäße in Dresden haben
Studierende mitgewirkt.
Wer ein Studium in Medizininformatik aufnehmen möchte, sollte gute
Leistungen in Mathematik, Interesse an Programmierung und eine Neigung für
medizinische Fragestellungen haben. Für die vielfältigen Aufgaben sind
interdisziplinäres Denken, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität
erforderlich.
Der universitäre Studiengang Medizininformatik ist einzigartig in der
Region von Berlin bis Dresden. Standort des Instituts für
Medizintechnologie, das den Studiengang anbietet, ist Senftenberg. Für
einige Fächer der Informatik und Mathematik im Studiengang findet Lehre
auch am Zentralcampus in Cottbus statt. Der Studiengang ist nicht
zulassungsbeschränkt.
Beste Aussichten für die berufliche Zukunft. Die beruflichen
Tätigkeitsfelder der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs
Medizininformatik sind vielfältig. Unter anderem finden sich diese in
Krankenhäusern, in Gemeinschaftspraxen von
Fachärzten, bei Krankenkassen, in Medizintechnik-Unternehmen, in der
pharmazeutischen Industrie und in Forschungseinrichtungen, aber auch im
Öffentlichen Dienst, in Verbänden des Gesundheitswesens, in der IT-
Branche, in Software- und Systemhäusern sowie bei Beratungsunternehmen.
Ebenso haben die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs
die Möglichkeit, ihr Studium an der BTU Cottbus–Senftenberg im
Masterstudiengang Informatik fortzuführen. Ein viersemestriger
Masterstudiengang Medizininformatik ist geplant.
