Vorsicht, Zuckerfalle! Jeder Dritte kann nicht auf Süßigkeiten verzichten - doch auch wer keine Naschkatze ist, nimmt häufig zu viel Zucker zu sich und riskiert Gesundheitsschäden
Zucker ist süß und schmeckt gut. Das
Problem: Wir verzehren zu viel davon und es entstehen in der Folge
Krankheiten wie etwa Diabetes, Adipositas oder Gefäßverkalkung. Die
pronova BKK warnt vor einem übermäßigen Zuckerkonsum und ruft zum
bewussteren Umgang mit dem Nährstoff auf.
Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und ausreichend
Schlaf: Wenn sehr betagte Menschen nach dem Erfolgsrezept für ihr
Rekord-Alter gefragt werden, gehören diese Angaben meistens dazu. In
Deutschland haben viele allein schon mit der Ernährung ein Problem.
Sie essen zu süß. Durchschnittlich 87 Gramm Zucker nehmen Frauen und
Männer täglich zu sich, das sind circa 25 Würfel. Empfehlenswert sind
jedoch nur 25 Gramm, also sieben Zuckerwürfel.
In kleinen Mengen braucht der Mensch Zucker. Er gehört zu den
Kohlenhydraten und liefert Energie, die für Gehirn und Muskeln
benötigt wird. Natürliche Kohlenhydratquellen sind etwa Früchte,
Gemüse oder Nüsse. Die meisten Deutschen nehmen aber täglich zu viel
Zucker zu sich. Häufig deswegen, weil sie nicht wissen, dass
zahlreiche Nahrungsmittel künstlich mit Zucker versetzt sind.
Zuckerfallen bewusst wahrnehmen
Zucker lauert in vielen Lebensmitteln - häufig auch in jenen, die
sauer oder pikant schmecken. Die Industrie arbeitet gern mit Zucker,
da er konserviert und ein guter Geschmacksträger ist. Zudem ist er
billig zu produzieren. "Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.
Viele Fertigprodukte haben einen hohen Zuckeranteil, der sich hinter
Fachbegriffen wie Dextrose, Glukose-Sirup, Traubensüße oder
Gerstenmalzextrakt versteckt", erklärt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt
der pronova BKK. Wichtig sei auch, an welcher Stelle der Zutatenliste
sie auftauchen. Denn: Was ganz vorne steht, kommt auch in großen
Mengen im Lebensmittel vor. So liefern zuckergesüßte Limonaden und
Cola bekanntermaßen viel Energie. Wahre Zuckerbomben sind auch
Müslimischungen, Ketchup, Saucenbinder, Tiefkühlpizza und sogar
Rotkohl aus dem Glas. "Generell ist Zucker nicht schlecht. Die Dosis
ist der kritische Faktor. Wer maßvoll mit diesem Nährstoff umgeht,
lebt gesünder", so Herold.
Über die pronova BKK
Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen
großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF und Continental
entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten
geöffnet. Über 670.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche
Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen.
Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an über 60
Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier
größten Betriebskrankenkassen und zu den 20 größten Krankenkassen in
Deutschland. Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de.
