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Urologen starten Uro-TV: Audiovisuelles Online-Angebot für Patienten, Ärzte und Interessierte

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Deutschlands Urologen setzen auf audiovisuelle Information im Netz: Mit
ihrem Uro-TV wollen sie sowohl Patienten und interessierte Laien als auch
Ärzte und Fachpersonal im Bewegtbild-Format mit relevanten Informationen
aus ihrem Fachgebiet versorgen. Das neue Online-Tool wird von der
Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und dem Berufsverband der
Deutschen Urologen e.V. (BvDU) betrieben und ist ab sofort über deren
gemeinsame Internet-Plattform www.urologenportal.de zu erreichen.

„Mit den Vorzügen der neuen audiovisuellen Medien sowie ihrer
unmittelbaren Verfügbarkeit rund um die Uhr im Netz kommen wir veränderten
Ansprüchen der Informationsübermittlung entgegen“, sagt Dr. Andreas W.
Schneider, Urologe in Winsen (Luhe) und Belegarzt am Krankenhaus Buchholz.
Er hat sich in seiner Funktion als Mitglied der Kommission
Öffentlichkeitsarbeit von DGU und BvDU, zusammen mit Priv.-Doz. Dr. David
Lazica, Chefarzt der Urologie am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg
(Wümme), seit Jahren für das Projekt stark gemacht und Uro-TV maßgeblich
initiiert.
Das mediale Angebot von Uro-TV ist kostenlos und werbefrei. Die
inhaltlichen Schwerpunkte sieht Dr. Schneider in Anlehnung an die Arbeit
der PatientenAkademie von DGU und BvDU besonders in der seriösen
Aufklärung von Besuchern über urologische Krankheitsbilder sowie über
Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten - zum Beispiel beim
Prostatakrebs. Ebenso werden Prävention und Kampagnen etwa zur
Früherkennung von Hodenkrebs in bewegten Bildern und Experten-Interviews
thematisiert.  Auch der Humor kommt bei Uro-TV nicht zu kurz, wenn es
beispielsweise um die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Hoden geht.

Uro-TV will den Besuchern darüber hinaus auch die Berufspolitik der
Fachgruppe näherbringen: ganz aktuell mit einem Video zur Einführung der
ambulant spezialfachärztlichen Versorgung in der Urologie. Berichtet wird
ebenfalls über Kongresse und die Geschichte der Urologie. Gleichermaßen
abgedeckt ist der Komplex Fort- und Weiterbildung: So wird unter der
Rubrik GeSRU (German Society of Residents in Urology) eine wachsende Zahl
an Lehrfilmen der Vereinigung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten
in Weiterbildung zum Facharzt für Urologie in Deutschland angeboten.
„Qualitativ hochwertige Ausbildungsvideos sollen dem Nachwuchs das
urologische Handwerk näherbringen und besonders die operative Technik
angehender Urologen ergänzen“, so Dr. Schneider.

Die Redaktion des neuen Bausteins im Urologenportal wird gemeinsamen von
BvDU und DGU bestritten. Die Programmvision entspricht einem „lebendigen
Portal für bewegte Bilder“, das den veränderten Bedürfnissen der
Rezipienten entspricht und sich als dynamische Plattform mit
kontinuierlich wachsendem Content bei Laien und Fachbesuchern zu einer
festen Größe für audiovisuelle Informationen rund um die Urologie
etabliert.