Digitalisierung birgt enormes Potenzial
Digitaler Wandel hält auch bei Unternehmen der Nahrungsmittelbranche mehr
und mehr Einzug
Vier Masterstudentinnen der Fachrichtung Business Management an der Fach-, ,
hochschule Erfurt begleiteten in den vergangenen Monaten im Rahmen ihres
Pra-xisprojektes eine Studie zum Thema ‚Digitalisierung‘ bei
Personalabteilungen der deutschen Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
Die nun veröffentlichten Ergebnisse der TOPOS-Studie machen deutlich, dass
nahezu drei Viertel der Unternehmen in der Nahrungsmittelbranche das
Potenzial, das digitale Prozesse besonders im Personalbereich mit sich
bringt, erkennen. Allerdings haben fast ebenso viele Unternehmen noch
keine digitalen Strukturen installiert. Ein Hindernis sind mangelnde
digitale Kompetenzen.
„Je größer ein Unternehmen, desto eher werden konkrete Strategien und
Konzepte zur Digitalisierung entwickelt und umgesetzt – nicht selten von
einer eigenen Abtei-lung. In kleineren, meist familiengeführten
Unternehmen müsste der Geschäftsführer eine entsprechende Strategie
vorgeben“, so Dr. Steffen Schwarz, Professor für Existenzgründungs- und
Mittelstandsmanagement an der Fachhochschule Erfurt und wissenschaftlicher
Leiter der Befragung. Nach Meinung der vier Studentinnen, die gemeinsam
die Studie durchgeführt haben, wird in diesen Fällen vermutlich erst ein
Generationenwechsel den digitalen Wandel im Unternehmen und insbesondere
im Personalbereich einläuten.
„Um den Personalbereich wirklich grundlegend zu digitalisieren, bedarf es
ganz neuer Berufsbilder und Karrierewege.“, äußert sich Carl Christian
Müller von TOPOS Personalberatung. „Es gilt die nötigen Fähigkeiten zur
Personalarbeit zukünftig mit digitalen Skills zu kombinieren.“ Umso
wichtiger sei es für die Unternehmen, klare Strategien zur Digitalisierung
zu entwickeln und dabei die betreffenden Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter
einzubinden.
