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Countdown für die Urologische Themenwoche zur HPV-Impfung für Jungen Krebs und Genitalwarzen verhindern

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Noch drei Tage bis zum Start: Vom 19. bis 23. November informieren die
Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der
Deutschen Urologen e.V. (BvDU) in einer bundesweiten Urologischen
Themenwoche über die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV).

Die Impfung schützt vor HPV-bedingten Krebsarten sowie Anogenitalwarzen
und ist seit diesem Sommer auch für Jungen empfohlen. Poster, Flyer,
Experteninterviews und ein Kampagnen-Video sollen bei Eltern und
Jugendlichen durchaus provokativ Aufmerksamkeit generieren und aufklären.
Die Botschaft von DGU und BvDU: Die HPV-Impfung ist eine einmalige Chance
im Kampf gegen Krebs, und Urologinnen und Urologen sind kompetente
Impfärzte für Jungen, die zur erfolgreichen Etablierung der Impfung
beitragen können. Alle Infos gibt es auf www.hpv-portal.de und
www.urologenportal.de

DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing mahnt: „Während
Anogenitalwarzen in Ländern mit hohen HPV-Impfraten bereits weitgehend
ausgerottet werden konnten und in Australien die Eliminierung von
Gebärmutterhalskrebs in greifbare Nähe rückt, drohen Deutschland im
internationalen Vergleich zukünftig Spitzenränge in den Statistiken HPV-
induzierter Tumore, wenn wir unsere Kinder weiterhin unzureichend impfen.“

Die wichtigsten HPV-Infos in Kürze:
Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, Peniskrebs beim Mann, Karzinome im Mund-
und Rachenraum sowie am Darmausgang bei beiden Geschlechtern: 7850
Krebserkrankungen bei Frauen und Männern werden jährlich in Deutschland
durch Humane Papillomviren (HPV) ausgelöst, außerdem eine um ein
Vielfaches höhere Zahl an Anogenitalwarzen. Als Neunfachimpfstoff
verabreicht, kann die HPV-Impfung bei beiden Geschlechtern mehr als 90%
der Genitalwarzen sowie der HPV-bedingten Krebsarten und deren Vorstufen
verhindern. Seit Juni 2018 gilt die bisherige HPV-Impfempfehlung der
Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für Mädchen aus
dem Jahr 2007 ebenfalls für Jungen von 9 bis 17 Jahren. Auch die Kosten
für die Jungenimpfung werden künftig von den gesetzlichen Krankenkassen
übernommen.