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Vielfalt Pflegewissenschaft - Forschung und Lehre im Wandel

Die digitale Fachtagung am 10. September stellt Forschungsschwerpunkte und
–entwicklungen am Department für Pflegewissenschaft der Universität
Witten/Herdecke vor

Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke
(UW/H) lädt am 10. September 2021 Interessierte zur digitalen Tagung
"Vielfalt Pflegewissenschaft - Forschung und Lehre im Wandel" ein. Das
Department hat zahlreiche Entwicklungen zur Fundierung der
Pflegewissenschaft in Deutschland in den letzten 25 Jahren angestoßen –
von 9 bis ca. 14 Uhr werden am Beispiel unterschiedlicher Themenfelder die
Chancen und Herausforderungen für Forschung und Lehre in einer sich
verändernden Gesellschaft aufgezeigt und reflektiert.

Die Themen der Tagung im Überblick: Pflegewissenschaft in Deutschland -
Meilensteine und Zukunftsaufgaben, Young Carers, Selbstpflege chronisch
kranker Menschen, Entwicklungen in der Interventionsforschung,
Pflegedidaktik und Pflegewissenschaft und Forschungsethik. Weitere Infos
zu Ablauf und Anmeldung unter https://www.uni-wh.de/detailseiten/news
/vielfalt-pflegewissenschaft-forschung-und-lehre-im-wandel-8977/


Die Themen im Detail:

•       9.30 Uhr        Begrüßung: Prof. Dr. Margareta Halek
•       9.45 Uhr        Pflegewissenschaft in Deutschland - Meilensteine
und Zukunftsaufgaben: Prof. i.R. Dr. Sabine Bartholomeyczik
•       10.15 Uhr       Young Carers - Forschung an der UW/H:
gestern–heute–morgen: Prof. Dr. Sabine Metzing Universität Witten/Herdecke
•       11.00 Uhr       Befähigung zur Selbstpflege chronisch kranker
Menschen als Kernaufgabe von Community Health Nursing: Prof. Dr. Oliver
Herber
•       11.30 Uhr       Beitrag der Pflege und Pflegewissenschaft für die
Interventionsforschung am Beispiel der Demenz: Prof. Dr. Margareta Halek
•       12.30 Uhr       Zum Spannungsverhältnis der Disziplinen
Pflegedidaktik und Pflegewissenschaft: Prof. Dr. Roland Brühe, Katholische
Hochschule Nordrhein-Westfalen, Köln
•       13.00 Uhr       Forschungsethik aus Sicht der Pflegewissenschaft:
Prof. Dr. Martin Schnell
•       13.30 Uhr       Diskussion und Fragen

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 3. September. Nach der
Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen zur Online Veranstaltung.
Infos/Anmeldung: Frau Heike Möller Tel.: 02302/926-381, heike.moeller@uni-
wh.de

Weitere Informationen zum Department Pflegewissenschaft und den
Studiengängen unter https://www.uni-wh.de/studium/ und https://www.uni-
wh.de/gesundheit/department-fuer-pflegewissenschaft/

Weitere Informationen bei Malte Langer, 02302/926-931, malte.langer@uni-
wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 2.700 Studierenden in den Bereichen Gesundheit,
Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma
Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit
Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH

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In Führung gehen mit dem Master Management im Gesundheitswesen

Kostendruck, Personalmangel, steigende Qualitätsanforderungen und die
Digitalisierung prägen das Gesundheitswesen. Um den gestiegenen
betriebswirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, benötigen
Führungskräfte im Gesundheitssektor mittlerweile neben der fachlichen
Expertise auch strategisches Managementwissen. Der Master-Studiengang
Management im Gesundheitswesen (M.A.), den die SRH Fernhochschule – The
Mobile University in Kooperation mit der SRH Hochschule für Gesundheit
entwickelt hat, vermittelt spezielles Management Know-how, das auf die
branchenspezifischen Besonderheiten und Praxisprobleme von
Gesundheitseinrichtungen angewendet werden kann.

Mit dem Studienstart zum 01.09.2021 können sich alle, die sich mit der
Analyse und Bewertung von Situationen und zukünftigen Herausforderungen
sowie der Ableitung von Maßnahmen durch die Planung umfassender
Veränderungsprozesse auseinandersetzen möchten, flexibel im Fernstudium
zum Experten weiterbilden. „Wir bieten keine allgemeinen Managementlehren
und Theorien, sondern wertvolle Hintergründe zum Gesundheitswesen und
passendes Know-how für die zukünftigen Führungsaufgaben und
Herausforderungen unserer Studierenden“, erklärt Studiengangsleitung Prof.
Dr. Joachim Merk.

Die Fusion von Betriebswirtschaft mit dem Gesundheitswesen
Das Studium vermittelt fundiertes Managementwissen mit speziellem Blick
auf den Gesundheitssektor in den Bereichen Entgeltsysteme,
Qualitätsmanagement, Controlling, Prozessmanagement und Human Ressource
Management. „Der strategische Blickwinkel ist die Schlüsselkompetenz des
Studiums. Die Studierende gewinnen einen Überblick über langfristig
prägende betriebswirtschaftliche Entscheidungen und deren Auswirkungen“,
so der Studiengangsleiter. Um das individuelle Profil zu schärfen, können
die Studierenden aus 13 Wahlmodulen wählen. Zu den Modulen gehören
beispielsweise Leadership, Projekt- und Change-Management sowie eHealth
und Telemedizin oder Gesundheits- und Arbeitspsychologie.

Zweites Standbein Betriebswirtschaft
„Unser Master-Studiengang richtet sich vor allem an Beschäftige im
Gesundheitswesen mit einem nicht-betriebswirtschaftlichen Werdegang, die
eine Karriere im Management anstreben und dazu ein
betriebswirtschaftliches Standbein benötigen“, führt Professor Merk aus.
Die Kooperation mit der SRH Hochschule für Gesundheit ermöglicht es
Bewerbern nach § 70, Abs. 3 des Thüringer Hochschulgesetzes (ThürHG) in
definierten Ausnahmefällen, sich den Traum von einem Master-Abschluss ohne
vorheriges Bachelor-Studium zu erfüllen. Dazu ist eine abgeschlossene
Berufsausbildung in einem fachverwandten Bereich und eine mindestens
2-jähriger Berufserfahrung notwendig.

Nächster Schritt: Führungsaufgaben übernehmen
Die Absolventen des Studiengangs Management im Gesundheitswesen sind für
wirtschaftliche, gesellschaftspolitische und soziale Perspektiven
sensibilisiert und somit sowohlauf Führungspositionen als auch für
Assistenz- und Stabsfunktionen sowie als Projektmanager in
Gesundheitseinrichtungen vorbereitet. Die Einsatzgebiete sind breit
gefächert und reichen von ambulanten, teilstationären und stationären
Einrichtungen über Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft oder
Pharmazie und Medizintechnik bis hin zu Verbänden des Gesundheits- und
Sozialsektors, Ärztekammern oder Krankenkassen.

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Deutsche Röntgengesellschaft: Erfolgreiche Halbzeit beim 102. Deutschen Röntgenkongress 2021

Der 102. Deutsche Röntgenkongress wurde bislang
seinem Motto „Intelligenz vernetzen“ mehr als gerecht: Seit dem 27. März
2021 haben sich bereits 47.000 Radiologinnen und Radiologen,
Medizinphysikerinnen und Medizinphysiker sowie Medizinisch-Technische
Radiologieassistentinnen und -assistenten (MTRA) entlang eines
vielfältigen und anspruchsvollen Programms digital vernetzt. Noch bis zum
26. August 2021 macht der Röntgenkongress eine kurze Sommerpause. Zeit für
die Deutsche Röntgengesellschaft e.V., eine Halbzeitbilanz in Zahlen zu
ziehen.

Ob Aktuelles zu COVID-19, Highlights zur Sport- und Unfallmedizin oder
wegweisende Vorträge aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz: Die
5.400 Abonnentinnen und Abonnenten des 102. Deutschen Röntgenkongresses
konnten an den bereits 51 gelaufenen Kongresstagen aus 133
breitgefächerten Sessions das für sie passende Programm auswählen. „Es ist
eine großartige Bestätigung, dass wir mit dem interessanten Themenmix aus
Fortbildungs-, Wissenschafts- und Industrieprogramm ein breites Publikum
erreichen können und die Nachfrage nach digitalen, radiologischen
Fortbildungsmöglichkeiten weiterhin hoch ist“, sagt Kongresspräsident
Prof. Dr. Thomas J. Vogl vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main.

Hohe Nachfrage bei der Zielgruppe
67 Prozent der 5.400 Abonnentinnen und Abonnenten sind Ärztinnen und
Ärzte, gefolgt von 22 Prozent aus dem Bereich der Medizinisch-Technischen
Radiologieassistenz. Weitere Teilnehmende sind unter anderem
Medizinphysikerinnen und -physiker, Medizinstudentinnen und -studenten
sowie Vertreterinnen und Vertreter von Industrie und Medien. Im
Durchschnitt nahmen 453 Zuschauerinnen und Zuschauer an den ärztlichen
Sessions teil, durchschnittlich 233 Personen schalteten sich für die MTRA-
Veranstaltungen zu. Auf einer Skala von eins bis vier schneiden sowohl die
Vorträge für Ärztinnen und Ärzte mit einer durchschnittlichen Bewertung
von 1,3 als auch die für MTRA mit einer Durchschnittsbewertung von 1,4
sehr gut ab, was für die hohe Qualität der Referierenden spricht. Die
technische Umsetzung seitens der Deutschen Röntgengesellschaft erhält eine
Bewertung von 1,2. Auch die Sessions der 36 Industriepartner erfreuen sich
mit durchschnittlich 117 Teilnehmenden großer Beliebtheit und punkten
ebenfalls mit qualitativ hochwertigen Vorträgen, wie die
Durchschnittsbewertung von 1,4 belegt. Die Kongress-Sessions bietet die
Deutsche Röntgengesellschaft ebenfalls als On-Demand-Paket auf conrad, der
digitalen Lernplattform der DRG, an. Die Videoaufzeichnungen haben bisher
11.970 Personen aufgerufen.

Positive Stimmen der Teilnehmenden
„Großartiges Konzept, wieder viel gelernt.“; „Ich muss klar sagen, dass
ich online Fortbildung bevorzuge! Online lässt sich in meinen Alltag
integrieren, sodass ich mehr Fortbildung annehme und auch mehr davon
profitiere, als wenn ich auf Präsenzveranstaltungen fahren muss.“; „Tolle
Vorträge. Praxisrelevant, kompetent und kurzweilig!“ So lauten einige der
zahlreichen positiven Rückmeldungen von den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern. Kongresspräsident Thomas J. Vogl: „Dem erfreulichen Feedback
kann ich mich nur anschließen und der Kongress ist noch lange nicht zu
Ende – für die zweite Halbzeit vom 26. August 2021 bis zum 8. November
2021 haben wir noch viele weitere interessante Fortbildungen vorbereitet.
Wie immer heißt es: Einschalten lohnt sich.“

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Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen

Die HELP-App des SMITH-Konsortiums an ist fünf beteiligten Unikliniken im Einsatz und hilft, Antibiotika verantwortungsvoll einzusetzen.
Die HELP-App des SMITH-Konsortiums an ist fünf beteiligten Unikliniken im Einsatz und hilft, Antibiotika verantwortungsvoll einzusetzen.

Die HELP-App erleichtert Ärztinnen und Ärzten in Kliniken den
zielgerichteten Einsatz von Antibiotika und hilft so, die Resistenzbildung
zu verringern. Die App wurde unter Federführung des Universitätsklinikums
Jena im SMITH-Konsortium der Medizininformatik-Initiative entwickelt. Seit
Ende Juni 2021 wird die mobile Anwendung in den Universitätskliniken
Aachen, Essen, Halle, Jena und Leipzig im klinischen Alltag genutzt und
belegt, dass die Vernetzung der Datenintegrationszentren an den Kliniken
funktioniert.

Staphylokokken sind eine der häufigsten Ursachen von Blutstrominfektionen,
die zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen können. Patientinnen und
Patienten gezielt und wirkungsvoll zu behandeln und dabei insbesondere auf
eine verantwortungsvolle Antibiotikatherapie zu achten – das ist das Ziel
des klinischen Anwendungsfalls HELP. Im Rahmen dieses Projektes
(„Hospital-wide ELectronic Medical Record Evaluated Computerised Decision
Support System to Improve Outcomes of Patients With Staphylococcal
Bloodstream Infection“) hat das SMITH-Konsortium der Medizininformatik-
Initiative unter Federführung des Universitätsklinikums Jena hierfür die
HELP-App entwickelt.

„Als digitales Handbuch informiert die App die behandelnden Ärztinnen und
Ärzte auf Normal- und Intensivstationen über die jeweils nächsten
diagnostischen und therapeutischen Schritte“, sagt Prof. Dr. André
Scherag, Direktor des Instituts für Medizinische Statistik, Informatik und
Datenwissenschaften am Universitätsklinikum Jena und einer der SMITH-
Sprecher. „Wir möchten so die Patientenversorgung unmittelbar verbessern.
Aus diesem Grund evaluieren wir die App mit einer klinischen Studie, die
in die Krankenversorgung eingebettet ist. “

Fünf deutsche Universitätsklinika sind an der HELP-Studie beteiligt

An der klinischen Studie  sind die fünf deutschen Universitätsklinika
Aachen, Essen, Halle, Jena und Leipzig beteiligt. Mit dem Standort Essen
befindet sich die App seit Ende Juni an allen Standorten im Einsatz.
Mittlerweile können schon 54 von insgesamt 134 an der Studie beteiligte
Stationen mit der HELP-App arbeiten. Es gab bisher schon vielfach positive
Rückmeldungen von behandelnden Ärztinnen und Ärzten verschiedener
Standorte über die übersichtliche Hilfestellung.

HELP belegt, dass die Vernetzung der Datenintegrationszentren funktioniert

HELP zeigt die Möglichkeiten moderner digitaler Dienstleistungen und
Infrastrukturen im Gesundheitsbereich auf. Die an den SMITH-Standorten
aufgebauten Datenintegrationszentren erschließen die für die HELP-Studie
erforderlichen Daten, z.B. aus den mikrobiologischen Befunden, und stellen
sie anonymisiert für die Studienauswertung bereit. „Die Zentren schaffen
die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die
standortübergreifende Datennutzung. Wir zeigen mit HELP, dass das auch
wirklich funktioniert“, so Dr. Danny Ammon, Leiter des
Datenintegrationszentrums am Universitätsklinikum Jena. Die
Datenintegrationszentren sollen als nachhaltige Struktur der
Medizininformatik-Initiative dafür sorgen, dass medizinischen Daten für
die Verbesserung von Versorgung und Forschung nutzbar werden.

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