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Migros - Kulturprozent: Konzert Nr. 1 im Stadtcasino Basel, 13. Januar 2013, besucht und rezensiert von Irène Hubschmid

 

Migros - Kulturprozent: Konzert Nr. 1 im Stadtcasino Basel, 13. Januar 2013, besucht und rezensiert von Irène Hubschmid

 

 

Dirigent Charles DutoitMigros - Kulturprozent: Wir bringen Euch Klassik

Am 13. Januar 2013 lud Migros Kulturprozent zum Konzert Nr. 1 im Stadtcasino Basel mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Charles Dutoit und dem weltbekannten Schweizer Querflötensolisten Emmanuel Pahud .
Kurze Einführung durch Mischa Damev, (Intendant Migros-Kulturprozent-Classics), mit Betonung, dass ein lang gehegter Wunsch sich realisiert habe und viele Schweizerelemente einbezogen werden konnten.

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Rezension von Irène Hubschmid:Monteverdi/Marienvesper der Zürcher Sing-Akademie in der Kirche St. Peter in Zürich, 25. Januar 2013

Kirche Sankt Peter, Zürich, im Abendlicht

Die SolistinnenClaudio Monteverdi (1567 – 1643) bereits mehr als zwanzig Jahre im Dienste des Herzogs von Mantua schrieb zu Ehren der Heiligen Jungfrau  die Kompositionen „Messe und Vesper“. Die Motetten waren für die virtuosen Sänger des Herzogs geschrieben worden, die diese im Salon des Palastes aufführten, wenn der Herzog zu Momenten der Erbauung und Reflexion aufrief, während die Messe und die Vespern zur Aufführung im Ehrendienst in der Hofkapelle Santa Croce durch die zehn Sänger und Instrumentalisten konzipiert wurden. Diese sehr diverse Sammlung Monteverdis Stücke bezieht sich auch auf einem Gregorianischen Cantus  Firmus. Die Musik ist von einer umwerfenden Stilvariation gekennzeichnet, die sowohl der Höhepunkt des Renaissancestils als auch die Anfänge des Barock beinhalten. Theatrale Rezitative, sinnträchtige Arien, weltliche Echotechniken und ausgedehntes instrumentales Canzona.

 

Chor der Zürcher Sing AkademieDie Musik schafft durch ihren vielseitigen Gebrauch von Formen und Stilen, durch die unerschöpfliche musikalisch-erfinderische Ergiebigkeit und durch die fesselnde und anregende Nebeneinanderstellung von Grandeur und Intimität, Sinnesfreudigkeit und Ernst, von stilistischer Pracht und berührender Simplizität, ein Gesamtwerk das viel mehr ist als die Summe der einzelnen Teile und das heutigen Gemütern, wie unbeabsichtigt auch immer, ein besonders befriedigendes Konzerterlebnis beschert.

Diese leicht abgeänderten Auszüge aus Roger Bowers Buch das demnächst erscheinen wird mit dem Titel: „Mantua and Monteverdi: the Mass, Motets and Vespers of 1610“, kann die Rezensentin nur unterstreichen.

Claudio Monteverdis Marienvesper passte vorzüglich in die Kirche St. Peter in Zürich, die. auf einem der vielen Kraftorte in der Schweiz steht  und  über das grösste Turmzifferblatt Europas verfügt.

Der künstlerische Leiter Tim BrownTim Brown dirigierte mit Verve die Zürcher Sing-Akademie. Ein Konzertchor mit professionell ausgebildeten Chorsänger/innen, begleitet durch das Orchestra La Scintilla (der Funke). Nebst den anderen Instrumenten stach besonders die Laute in Ohr und Auge, ebenso das selten gehört und gesehene Instrument namens Zink. Der Zink ist ein historisches Musikinstrument, das seine Blütezeit im frühen 17. Jahrhundert hatte. Es wurde meist aus Holz, selten auch aus Elfenbein gefertigt und zählt nach moderner Einteilung zu den Blechblasinstrumenten.

La Scintilla – der Funke sprang über in Herz und Seele beim zahlreichen Publikum.

das Konzert besuchte und rezensierte http://www.irenehubschmid.ch

nützliche Hinweise über Aktivitäten der Sing Akademie finden Sie auf:

http://www.sing-akademie.ch

www.gabrielabucher.ch  www.leonardwuest.ch  www.literatur.li

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glanzvolle première von verdi`s la traviata am luzerner theater

 

allgemeines, falls jemand tatsächlich die story noch nicht kennen sollte: der skandal bei der uraufführung des werks lag darin, dass verdi damit seine eigene zeit abbildete. heute ist jedoch auch diese zeit geschichte. inwiefern kann der stoff noch in unsere gegenwart hineinreichen?

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Der Nackte Wahnsinn im Luzerner, besucht und rezensiert von Gabriela Bucher - Liechti Theater

 



Ein bisschen überzeichnet seien die Charakteren schon im Stück „Der Nackte Wahnsinn“ des britischen Autors Michael Frayn, meinte der Dramaturg Ulf Frötschner in seiner Einführung, aber eigentlich sei die Theaterwelt schon mehrheitlich so und das Stück sei eine der besten Komödien, weil es eben diese Welt auf die Schippe nehme und das Abbild unserer aller Wirklichkeit sei. Er riet auch allen davon ab, das Stück lesen zu wollen, denn ¾ davon seien Szenenanweisungen. Das habe dann auch die Proben so mühsam gemacht. Da sei nichts zu erfinden, alles müsse stur auswendig gelernt werden, 6 Wochen hartes Training. So hätten sie’s auch, eine Woche nach der Premiere, wieder proben müssen, das Stück lasse keine Improvisation zu und müsse bis aufs kleinste Detail sitzen.

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