Unterwäsche – das unsichtbare Fundament einer jeder Garderobe. Obwohl sie nicht gesehen und daher von vielen als reine Notwendigkeit angesehen wird, spielt sie durchaus eine entscheidende Rolle für den Tragekomfort und das Erscheinungsbild von dem, was wir über ihr tragen..Sie formt, unterstützt und betont oder sorgt dafür, dass Kleidung optimal sitzt. Wir verraten unseren Lesern, warum man Klebe-BHs, Unterhemden und Unterkleider nicht unterschätzen sollte!
Die Bedeutung der Unterwäsche für den Sitz der Oberbekleidung
Eine Bluse, die nicht wie an der Schaufensterpuppe fließt, sondern Falten wirft? Ein Pullover, der ständig von allein nach oben klettert? Oder ein enges Kleid, dass die Figur zur Geltung bringen soll, aber stattdessen unvorteilhafte Beulen erzeugt?
Alle diese Probleme können mit der Wahl der Unterwäsche zu tun haben. Es kommt sowohl auf den Schnitt als auch auf das Material der Oberbekleidung an. Natürlich gibt es dankbare Materialien, unter denen man problemlos Reizwäsche oder ein schönes BH-Set aus Spitze tragen kann. Es gibt aber auch Materialien, die so dünn oder anschmiegsam sind, dass sie alles darunter zum Vorschein bringen – leider oft auf unschöne Art und Weise.
Beim Kauf von Unterwäsche sollte man also auf das Material und die Passform achten. Baumwolle ist zwar sehr hautfreundlich, kann aber dafür sorgen, dass Blusen an diesen Falten werfen, anstatt zu fließen. Ein BH, der nicht richtig sitzt, kann sich hingegen unter einem T-Shirt abzeichnen. Ein Slip kann kleine Röllchen verursachen, die es so eigentlich nicht gibt.
Aber was kann man darunter ziehen, damit die Unterwäsche unsichtbar bleibt und die Kleidung vorteilhaft fällt?
Für jedes Kleidungsstück das perfekte Gegenstück
Die Unterwäsche Industrie ist ein erfinderisches Werk und hat für jede Situation und für jede Art von Oberbekleidung, auch an die passende Art des Gegenstückes gedacht! Dazu gehören:
Unterhemden aus Mikrofaser: Diese zeichnen sich durch ihr glattes Gewebe aus. Das sorgt dafür, dass selbst raue Materialien keinen Halt finden und fließend fallen können. Blusen schlagen keine Falten, Pullover klettern nicht mehr nach oben. Ob mit breiten Trägern, verstellbaren Spaghetti-Trägern oder mit kurzem oder langem Ärmel? Die Auswahl ist sehr groß, sodass man immer das passende finden kann.
Klebe-BHs: Wer ein rückenfreies Kleid oder ein Top im Kleiderschrank hat, fragt sich oft, wie er die Träger des BHs kaschieren soll. Dabei ist die Lösung einfacher, als viele denken, denn ein Klebe-BH ist unsichtbar und bietet optimalen Halt.
Formende Unterwäsche: Ob High Waist-Slip, Push-up oder Bodyshaper – Unterwäsche kann das Beste aus unserer Figur herausholen. Für eng anliegende Kleider eignet sich etwa ein formender Body mit kurzem Bein, der eine glatte Silhouette ohne einschneidende Unterwäsche erzeugt. Manchmal reicht aber auch ein figurformendes Mieder oder ein Top, das die Bauchgegend sanft kaschiert.
Unterkleid: Wenn das Kleid andauernd an den Beinen oder an der Strumpfhose hochklettert oder zwischen den Beinen hängen bleibt, kann ein Unterkleid die Lösung sein, damit das Kleid dort bleibt, wo es hingehört.
Warum über schlecht sitzende Kleidung ärgern, wenn die passende Unterwäsche doch so problemlos und einfach für eine Lösung sorgen kann?
Lucerne Festival Orchestra Foto Priska Ketterer Yannick Nézet-Séguin und das Lucerne Festival Orchestra Foto Patrick Hürlimann
Besetzung und Programm: Lucerne Festival Orchestra Yannick Nézet-Séguin Dirigent Lili Boulanger (1893–1918) D’un soir triste Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 8 c-Moll WAB 108 Fassung von Robert Haas
Konzerte mit dem Lucerne Festival Orchestra, vor 20 Jahren von Claudio Abbado (1933 – 2014) und Festival Intendant Michael Häfliger gegründet, sind natürlich immer ein Leckerbissen, besonders dann, wenn ein so extrovertierter Gastdirigent wie der Kanadier Yannick Nézet-Séguin das Zepter übernimmt.
Lili Boulanger(1893–1918) D’un soir triste
Die Komponistin hinter dem Werk: Lili Boulanger
Lili Boulanger Komponistin
Lili Boulanger, eine der faszinierendsten Komponistinnen des 20. Jahrhunderts, hinterließ ein beeindruckendes musikalisches Erbe trotz ihres tragisch kurzen Lebens. “D’un soir triste” ist ein Werk von bemerkenswerter Schönheit, das die Zuhörer in eine Welt tiefer Gefühle und klanglicher Poesie entführt.
Klangfarben der Melancholie
Lucerne Festival Orchestra Konzertbild von Patrick Hürlimann
Das Werk beginnt mit einer geheimnisvollen Einleitung, die sofort eine Atmosphäre von Melancholie und Nachdenklichkeit schafft. Die klanglichen Schichten, die Lili Boulanger in diesem Stück geschaffen hat, sind vielschichtig und nuancenreich. Das Lucerne Festival Orchestra unter Yannick Nézet-Séguins Führung fing die subtilen Schattierungen dieser Komposition meisterhaft ein und verlieh jedem Ton eine besondere Bedeutung.
Die Meisterschaft des Orchesters: Interpretation und Emotionen
Unter dem engagierten Dirigat des gestenreich agierenden Kanadiers zeigte der Weltklasseklangkörper eine bemerkenswerte Sensibilität für die feinen emotionalen Nuancen von “D’un soir triste”. Die Streicher setzten ihre Bögen mit zarter Einfühlsamkeit ein, während die Bläser die Melodien mit Ausdruckskraft und Tiefe präsentierten. Die Interpretation des Orchesters war geprägt von einer tiefen musikalischen Verbindung und einer meisterhaften Balance zwischen lyrischen Momenten und dramatischer Intensität.
Ein Dialog der Emotionen: Solistische Passagen
Lucerne Festival Orchestra Konzertbild von Patrick Hürlimann
Die solistischen Passagen im, mit ca. zwölf Minuten Spieldauer relativ kurzen Werk, waren Momente intensiver Intimität. Das Werk bietet den Instrumentalisten Raum für individuellen Ausdruck, und die Musiker*innen des Lucerne Festival Orchestra nutzten diese Gelegenheit, um eine tiefe emotionale Resonanz zu erzeugen. Die klagenden Melodien und die dialogartigen Passagen zwischen den Instrumentengruppen schufen eine eindringliche Klanglandschaft, die die Zuhörer in ihren Bann zog.
Ein musikalisches Erlebnis von großer Schönheit
Lucerne Festival Orchestra Konzertbild von Patrick Hürlimann
Insgesamt war die Umsetzung der Intentionen der schon im Alter von 24 Jahren 1918 verstorbenen Komponistin ein musikalisches Erlebnis von großer Schönheit. Das Werk wurde mit einer Mischung aus technischer Präzision und emotionaler Hingabe präsentiert, die die zarten Klangfarben und die tiefe Bedeutung desselben hervorhoben. Das Publikum wurde auf eine Reise der Gefühle mitgenommen und konnte die musikalische Brillanz von Lili Boulanger durch die meisterhafte Interpretation des Orchesters voll und ganz erleben und honorierte dies auch mit entsprechender Akklamation.
Anton Bruckner(1824–1896) Sinfonie Nr. 8 c-Moll WAB 108 Fassung von Robert Haas
Grosse Herausforderung auch für Rezensenten
Anton Bruckner Komponist
Die Zusammenfassung im Telegrammstil könnte so klingen: Der Kopfsatz bannend-genial, das bissige Scherzo herrlich unverqualmt, das Adagio schwefelgelb schwelend vor Intensität, das Finale wohltuend gedrängt, scheinbar aus einem Impuls entwickelt. So kann man das Brucknerkonzert mit Yannick Nézet-Séguin beschreiben. Details, die haften: die einen Moment ins Zeitlose dehnende Pianissimo-Coda des Kopfsatzes. Der lässig-leutselige Schwung der Nebenthemen in Trio und Finale. Und voll dunkler Wucht die Celli und Bässe im Adagio (das fff nach dem letzten fff-Höhepunkt des Orchesters) und im Finale. Unsagbar reich die Kulminationsstellen (Reprise im Allegro moderato). Ach ja, fast selbstverständlich: der schier überwältigende Artikulationsreichtum der Geigen.
Ein Bruckner ganz im Stil des kanadischen Dirigenten!
Charsmatischer Dirigent Yannick Nézet-Séguin
Ansonsten war es ein echter Bruckner. Aufregend ist, dass ein Sinnkern die zahlreichen Themenkomplexe der Ecksätze durchzieht. Dann die bis zu greller Buntheit gesteigerten Farben (was dem Scherzo guttut, im Adagio und Finale für ungewohnt komplexe Hörerlebnisse sorgt). Sodann werden Resignation und Tragik radikal mit subjektiven Gehalten gefüllt. Dazu zählt auch der bis hart an Mahlersche Ausdrucksregionen vorgeschobene Lyrismus des Adagios. das fauchende Brüllen der Tutti-Extasen weist weit voraus. Ja, in diesen Stellen vollziehen sich gar brennpunktartig die Entgrenzungen der Moderne. Adieu, du Vorstellung vom Landei Bruckner. Abschied von der falschen Vorstellung vom biederbösen Gründerjahre Pomp Bruckners.
Bruckners Sinfonie als 88minütges Finale?
Lucerne Festival Orchestra Konzertbild von Patrick Hürlimann
Von Yannick Nézet-Séguin und seinen Mitmusiker»innen in einer wirklich hochkonzentrierten Aufführung dargebracht. Da greifen alle ineinander, schaffen sich alle ihren Platz, beziehen Stellung, organisieren sich. Alle Sektionen bis in die Haarspitzen motiviert – da arbeiten, und fuhrwerken im besten Sinne des Wortes die Kontrabässe und geben damit überhaupt ein Gerüst, den so wichtigen Halt. Es gerät zum Sieg der Musikalität dieses wirklich außergewöhnlichen Klangkörpers über eine von Überspanntheit und Gereiztheit und bebender Nervosität durchäderte Komposition. Ein Orchester, das sich immer wieder selbst überraschen kann. Sich selbst, und seinen wunderbar transparenten Gastdirigenten. Dem sie hier wirklich ein Geschenk darbringen, wenn sie ihm folgen, seinen kleinen Fingerzeigen, seinem Flackern der linken Hand, wenn es im dritten Satz in eine Adagio hafte Sanftheit und Leisetreterei geht.
Yannick Nézet-Séguin geht auch körperlich an Grenzen
Lucerne Festival Orchestra Konzertbild von Patrick Hürlimann
Yannick Nézet-Séguin, der auch körperlich mächtig Einsatz zeigt, ohne Noten, dafür mit Taktstock leitet, zeigt den Streichern an, die Spannung zu halten, während sich die famosen Holzbläser ein kleines, Menuett artiges Stelldichein mit den drei Klarinetten liefern. Und kurz danach zieht ein Ruck durch den Körper des Dirigenten, er springt beinahe in die Höhe. Sekunden später: Ein anschwellendes Glissando – immer wieder dieses Wechselbad aus hochfahrenden, nachgerade auf die Tube drückenden, pressenden Tempi, gepaart mit einer Dynamik bis an die Grenze des Hörbaren. Jedenfalls im triumphalen Finalsatz, der dem kanadischen Taktgeber und seinen wundervollen weit über 120 Musikern wie eben das eingangs erwähnte Gleißen eines Lichtscheins gelingt. Das Helle, die Erleuchtung behält die Oberhand. Dem Dirigenten gelingt es auf vorbildliche Weise, den dramaturgischen Bogen über die mächtigen Themenblöcke hinweg zu spannen und trotzdem so in Nuancen zu differenzieren, dass es nicht einfach nur möglichst laut ist.
Es wurde schon immer sehr viel über diese Sinfonie philosophiert
Lucerne Festival Orchestra Konzertbild von Patrick Hürlimann
Wir ersparen uns alles weitere Philosophieren über das Werk und seine Bedeutung und können wohl anmerken: Es ist möglich, Bruckners wahnwitzige, an Wagner anknüpfende Rhythmik, eine Form zu geben. Der Dirigent schleift auch die expressiven Kanten nicht, die sich so wunderbar rau vom Wohltöner Wagner abheben und eben in eine neue Richtung weisen. Es ist ein beinahe körperlicher Akt, der hier stattfindet – athletisch, muskulös. Ja, auftrumpfend. Aber trotzdem, es gibt so viele, auch von Yannick Nézet-Séguin mit den Hörnern im Blech und den Klarinetten und Oboen und Fagotten herausgearbeiteten Miniaturen, die das Monumentale auf die Erde zurückholen, dass es eine Freude ist. Triumphal! Irgendwie ist diese Sinfonie halt doch schon fast ein 90minütiges Finale und Finalissime die derart daherkommen hat das Publikum besonders gern, wenn sie so mächtig martialisch sind. Das Auditorium zeigte sich begeistert und feierte die Protagonist*innen mit frenetischem Applaus, vereinzelten Bravorufen und schlussendlich einer „Standing Ovation“.
Israel Philharmonic Orchestra Konzertbild von Manuela Jans.
Besetzung und Programm: Israel Philharmonic Orchestra Lahav Shani Dirigent Louise Farrenc (1804–1875) Ouvertüre Nr. 2 Es-Dur op. 24 Joseph Haydn (1732–1809) Sinfonie D-Dur Hob. I:104 Johannes Brahms (1833–1897) Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Das Orchester wurde im Jahr 1936 vom polnischen Geiger Bronislaw Huberman unter dem Namen Palästinensisches Symphonisches Orchester gegründet. Die Vision eines Orchesters hatte Huberman bereits vor der offiziellen Gründung des Staates Israel. Es sollte eine Antwort sein auf das, was in Europa während der Zeit des Zweiten Weltkriegs geschehen war. Nach der Unabhängigkeitserklärung, respektive Staatsgründung des Staates Israel 1948, änderte das Orchester seinen Namen in Israel Philharmonic Orchestra. Das erste Konzert fand am 26. Dezember 1936 in Tel Aviv statt und wurde von dem berühmten italienischen Dirigenten und erklärten Antifaschisten Arturo Toscanini geleitet. Auf dem Programm standen die 2. Sinfonie von Johannes Brahms und die Ouvertüre zur Oper Oberon von Carl Maria von Weber.
Der Dirigent
Israel Philharmonic Orchestra mit Lahav Shani Dirigent Konzertbild von Manuela Jans
Lahav Shani ist seit 2020, in Nachfolge von Zubin Mehta, der erste Sabra, also im Land Israel geborene Chefdirigent des Israel Philharmonic Orchestra, bei dem er aber schon als bloss 16jähriger als Kontrabassist engagiert war. Zwei Jahre später debütierte er als Pianist mit Tschaikowskys erstem Klavierkonzert, und 2010 gab er seinen Einstand am Pult. «Viele Orchestermitglieder kenne ich schon seit meiner Kindheit», erzählt Shani. «Wir gehen direkt miteinander um, es fühlt sich ganz natürlich an.»
Die Israeli starteten ins musikalische Gala Dîner mit einem kurzen Amuse d’oreille einer fast vergessenen, nun wiederentdeckten französischen Komponistin.
Klangliche Wiederentdeckung: Louise Farrencs Ouvertüre Nr. 2 in Es-Dur op. 24
So wurden wir reich beschenkt durch das Israel Philharmonic Orchestra unter der leidenschaftlichen Leitung von Lahav Shani, das die Ouvertüre Nr. 2 in Es-Dur op. 24 von Louise Farrenc tonal erstrahlen lässt.
Eine Schatztruhe der Melodien
Komponistin Louise Farrenc
Die Ouvertüre beginnt mit einer bezaubernden Melodie, die das Herz sofort einfängt und den Hörer auf eine musikalische Reise entführt. Das Orchester unter Lahav Shanis Führung interpretiert Farrencs Komposition mit bemerkenswerter Hingabe und entfaltet die reichen Klangfarben und Emotionen, die in der Partitur verborgen sind.
Ein Tanz der Instrumente
Die verschiedenen Instrumentengruppen des Orchesters verschmelzen zu einem harmonischen Tanz, bei dem jedes Instrument seine eigene Stimme erhält und dennoch nahtlos in das Gesamtklangbild integriert wird. Shanis resolutes Dirigat verleiht der Aufführung eine lebendige Dynamik, die das Stück vorantreibt und den Zuhörer in seinen Bann zieht.
Dynamik und Emotionen in Einklang
Die Aufführung zeichnet sich durch eine eindrucksvolle Balance zwischen dynamischen Kontrasten und tief empfundenen Emotionen aus. Von leisen, zarten Momenten bis hin zu kraftvollen Crescendos wird jede Facette der Komposition meisterhaft dargestellt. Das Orchester verleiht Farrencs Musik eine aufrichtige Intensität, die das Publikum berührt.
Ein klangliches Juwel
Israel Philharmonic Orchestra mit Lahav Shani Dirigent Konzertbild von Manuela Jans
Das Israel Philharmonic Orchestra und Lahav Shani haben zweifellos ein klangliches Juwel mit der Französin Werk geschaffen. Die Wiederentdeckung dieser Komposition ist eine Hommage an deren künstlerisches Erbe und ihre Fähigkeit, Emotionen durch Musik auszudrücken. Diese Aufführung ist ein Beweis für die zeitlose Schönheit und Relevanz von Farrencs Musik und wurde vom Publikum mit reichlich Applaus belohnt.
Haydns Meisterstück: Sinfonie D-Dur Hob. I:104
Das Israel Philharmonic Orchestra unter der geschickten Leitung von Lahav Shani präsentiert Joseph Haydns Sinfonie D-Dur Hob. I:104 mit meisterhafter Virtuosität und interpretatorischem Geschick.
Klangliche Brillanz und Klarheit
Die Sinfonie entfaltet sich unter Shanis Leitung mit einer beeindruckenden Klangpracht und einer bemerkenswerten Klarheit. Jede Instrumentengruppe des Orchesters wird mit großer Präzision und Sensibilität präsentiert, wodurch ein reiches und ausgewogenes Klangbild entsteht. Die Streicher strahlen in den lyrischen Passagen, während die Bläser mit starker Präsenz und Ausdruckskraft brillieren.
Eine Reise durch Kontraste
Joseph Haydn
Haydns Sinfonie Nr. 104 ist bekannt für ihre kontrastreiche Struktur, und das Israel Philharmonic Orchestra verleiht diesen Kontrasten eine faszinierende Tiefe. Die Verschmelzung von leisen und lauten Momenten, von sanften Melodien und kraftvollen Rhythmen, wird von Shani meisterhaft gesteuert. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Stimmungen werden nahtlos und mit beeindruckender Geschmeidigkeit gemeistert.
Lebendige Erzählung und Präzision
Das Orchester erzählt die musikalische Geschichte von Haydns Sinfonie mit lebhafter Erzählkunst. Jeder Satz wird mit einer klaren Struktur und einem tiefen Verständnis für die musikalische Intention präsentiert. Shanis präzises Dirigat führt das Orchester durch die komplexen Rhythmen und harmonischen Wendungen der Sinfonie und verleiht der Musik eine unvergleichliche Lebendigkeit.
Ein Triumph der Interpretation
Israel Philharmonic Orchestra mit Lahav Shani Dirigent Konzertbild von Manuela Jans
Das Israel Philharmonic Orchestra und Lahav Shani liefern eine wahrhaft triumphale Interpretation von Joseph Haydns letzter Sinfonie. Diese Aufführung würdigt die Genialität von Haydns Schaffen und lässt seine Musik in voller Pracht erstrahlen. Die harmonische Einheit des Orchesters und die einfühlsame Leitung von Lahav Shani machen diese Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis für Liebhaber klassischer Musik. Das Auditorium, sichtlich beeindruckt, spendete langanhaltenden, stürmischen Applaus und begab sich darauf in die Foyers und auf den Vorplatz des KKL in die Pause, wo angeregte Gespräche über das Gehörte geführt wurden.
Emotionale Tiefe und Majestät: Brahms’ Sinfonie Nr. 1
Nach der Pause folgte dann noch die Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 von Johannes Brahms, die Richard Wagner mal spottend Beethovens Zehnte nannte. Hier konnte sich der Dirigent fast entspannt zurücklehnen, hatte doch „sein“ Israel Philharmonic Orchestra das Ganze total im Griff, bzw. in den Instrumenten und bot eine berauschende Demonstration orchestraler Leistung
Das Israel Philharmonic Orchestra unter der inspirierten Leitung von Lahav Shani entfesselt die kraftvolle Emotion und majestätische Schönheit von Johannes Brahms’ Meisterwerk in einer beeindruckenden Darbietung.
Eine Ode an die Emotionen
Ludwig Michalek Portrait Johannes Brahms 1891
Brahms’ Sinfonie Nr. 1 ist ein Werk von tiefer emotionaler Resonanz und das Israel Philharmonic Orchestra versteht es meisterhaft, diese Emotionen zu vermitteln. Unter Shanis einfühlsamer Führung entfalten sich die melodischen Linien mit einer außergewöhnlichen Intensität. Die Streicher drücken sehnsüchtige Melancholie aus, während die Bläser kraftvolle Ausbrüche von Leidenschaft liefern.
Dynamik und Spannung
Die Aufführung zeichnet sich durch eine beeindruckende dynamische Bandbreite aus, die von leisen, zarten Passagen bis hin zu kraftvollen und mitreißenden Momenten reicht. Lahav Shani lenkt das Orchester geschickt, um die dramatischen Kontraste von Brahms’ Komposition zu betonen. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Stimmungen sind fließend und gut ausgearbeitet und der Dirigent formt mit Gestik und Mimik das Ganze zu einem, dem Sommerfestival 2023 Motto «Paradies» entsprechenden, paradiesischem Klangerlebnis
Orchesterklang in Perfektion
Israel Philharmonic Orchestra mit Lahav Shani Dirigent Konzertbild von Manuela Jans
Das Israel Philharmonic Orchestra präsentiert sich als homogenes und klanglich ausgereiftes Ensemble. Die instrumentale Präzision und die Fähigkeit der Musiker, miteinander zu verschmelzen, verleihen der Aufführung eine beeindruckende klangliche Einheit. Die einzelnen Stimmen treten hervor und fügen sich gleichzeitig nahtlos in das Gesamtklangbild ein.
Ein Höhepunkt der sinfonischen Kunst
Die Interpretation von Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 durch das Israel Philharmonic Orchestra unter Lahav Shanis Leitung ist zweifellos ein Höhepunkt der sinfonischen Kunst. Diese Aufführung ehrt die tiefe emotionale Intensität und die musikalische Raffinesse von Brahms’ Werk. Die starke emotionale Verbundenheit aller Protagonisten war fast körperlich zu spüren. Die herausragende Leistung des Orchesters und die einfühlsame Leitung von Lahav Shani machen diese Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis für Musikliebhaber. Dies sahen auch die Konzertbesucher so und feierten die Protagonisten heftig mit einer Akklamation, die schlussendlich in die verdiente Standing Ovation führte.
Wer einmal einen guten Duft gefunden hat, wird ihn ungern gegen einen anderen eintauschen. Mit der Zeit kann ein Duft nahezu zum Synonym für die Person werden, die ihn Tag für Tag trägt. Doch das perfekte Parfum zu finden, fällt bei der großen Auswahl nicht immer leicht. Obwohl ein guter Herrenduft eine sehr individuelle und subjektive Angelegenheit ist, gibt es jedoch glücklicherweise ein paar Tipps, die bei der Auswahl eines Parfums hilfreich sind.
Der Geruchssinn ist der stärkste aller Sinne
Ein Duft ist ein unsichtbarer Teil des persönlichen Stils. Er hat einen starken Einfluss darauf, wie andere Menschen uns wahrnehmen und in Erinnerung behalten. Ein gutes Parfum zeichnet sich daher durch mehrere Vorteile aus. Es lässt seinen Träger attraktiver wirken und es hilft dabei, sich selbstbewusster und gepflegter zu fühlen. Tatsächlich kann ein Geruch sogar eine tiefere emotionale Verbindung zu unseren liebsten Menschen herstellen. Der Geruchssinn ist schließlich der stärkste aller Sinne. Trotz all dieser Vorzüge trägt ein Großteil der Männer nicht regelmäßig ein Parfum. Oft ist der Grund dafür sehr einfach: Sie wissen nicht, welcher Duft ihnen steht.
Zeitlose Herrendüfte nutzen
Parfumeinsteiger sollten zunächst auf altbewährte, klassische und dezente Herrenparfums setzen, um sich an ihren ganz persönlichen Signature-Duft heranzutasten. Und wer weiß? Vielleicht ist bei diesen Klassikern sogar schon der eine perfekte Duft dabei. Zeitlose Herrenparfums zeichnen sich durch klassische und ausgewogene Duftnoten aus. Sie sind besonders harmonisch, schlicht und dabei elegant. Sie folgen keinen aktuellen Trends. Die Inhaltsstoffe sind hochwertig. Die Düfte haben Qualität und Beständigkeit über die Jahre bewahrt. Bei vielen Menschen wecken zeitlose Düfte positive Emotionen und Erinnerungen, indem sie mit einem geliebten Menschen oder einem großen Vorbild in Verbindung gebracht werden. Zu den beliebtesten zeitlosen Herrendüften gehören:
● Acqua di Parma Colonia ● Chanel Pour Monsieur ● Guerlain Vetiver ● Dior Fahrenheit ● Hermès Terre d’Hermès ●Dior Sauvage ● Yves Saint Laurent Y ● Boss Boss Bottled ● Dolce und Gabbana K
Aufgrund der hochwertigen Ingredienzien sind die zeitlosen Herrendüfte in der Regel besonders hochpreisig. Es empfiehlt sich daher, in der Parfümerie zunächst nach Parfumproben zu fragen. Jeder Duft sollte mehrere Tage hintereinander getragen werden, um festzustellen, wie man sich mit dem Geruch fühlt und welche Reaktionen er bei den Menschen in der Umgebung hervorruft.
An den Signature-Duft herantasten
Obwohl es eine unendliche Anzahl von Duftnoten und -kombinationen gibt, fühlen sich die meisten Menschen immer wieder zu bestimmten Dufttypen hingezogen. Wer also anhand der Parfumklassiker festgestellt hat, welcher Duft ihm grundsätzlich zusagt, kann sich über die Duftnoten im Parfum an weitere Parfums herantasten. Es gibt vier Duftfamilien: holzig, blumig, Amberdüfte und frische Düfte. Diese Duftfamilien nehmen jeweils einen Platz auf dem Duftrad ein, einem kreisförmigen Diagramm, das die vier Geruchsrichtungen im Verhältnis zu ihren jeweiligen Unterfamilien darstellt. Unterfamilien, die auf dem Rad nebeneinander liegen, sind sich am ähnlichsten und werden daher mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Parfüm gut zusammenpassen, während Familien, die weiter voneinander entfernt sind, weniger miteinander verwandt sind. Die Holzduftfamilie umfasst warme und opulente Gerüche wie Sandelholz und Patschuli. Unterfamilien sind moosige Hölzer und trockene Hölzer. Wem ein Parfum mit holziger Duftnote besonders gefällt, kann weitere Parfums mit Noten aus diese Duftfamilie ausprobieren und sich auf diese Weise nach und nach zu seinem individuell perfekten Duft vorarbeiten.
Richtig testen
Wer ein Parfum testet, sollte es vor dem Kauf immer auf der Haut ausprobieren. Ein und dasselbe Parfum kann an verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich riechen. Für den Test auf dem Handrücken oder dem Handgelenk wird das Parfum aus etwa zehn Zentimeter Abstand aufgesprüht. Das Parfum sollte nicht verrieben und an der Luft getrocknet werden. Anschließend kann man an der Haut riechen, ohne diese mit der Nase zu berühren. Übrigens: Kaffeebohnen neutralisieren Gerüche. Deswegen stehen oftmals Kaffeebohnen in Parfümerien. Wer Parfums mit Teststreifen testet, sollte zwischen zwei Düften an den gerösteten Bohnen schnuppern.