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Dirigentin Anu Tali

LSO, Neujahrskonzert – Le Grand Tour d’Europe, KKL Luzern, 1.1.2024, besucht von Léonard Wüst

Luzerner Sinfonieorchester

Anu Tali die Taktgeberin

Harfenist Xavier de Maistre und Dirigentin Anu Tali mit spanisch aufrechter Haltung Foto Philipp Schmidli

Ausführende und Programm
Luzerner Sinfonieorchester
Anu Tali Leitung
Xavier de Maistre Harfe
Franz von Suppé (1819 ‒ 1895) Ouvertüre zur Operette «Leichte Kavallerie»
Joaquín Rodrigo (1901 ‒ 1999) Concierto de Aranjuez für Harfe und Orchester
Antonin Dvořák (1841 ‒ 1904) «Das goldene Spinnrad» Op. 109
Maurice Ravel (1875 ‒ 1937) «La Valse», Poème choréographique
Johann Strauss Jr. (1825 – 1899) Kaiser-Walzer» Op. 437

 

Vorab Informationen ab Homepage des Luzerner Sinfonieorchesters, des Residenzorchesters des  KKL Luzern

Ausgangspunkt ist Spalato, das heutige Split, wo Franz von Suppé geboren wurde. Allerdings mit wesentlich ambitionierteren, nämlich italienisch aristokratischen Taufnamen: Francesco Ezechiele Ermenegildo de Suppe..In seinem «Concierto di Aranjuez» entführt Joaquin Rodrigo sein Publikum in die Frühlingsresidenz der spanischen Könige auf den Höhen von Neukastilien, und die Musik evoziert dabei die spezifische Hofatmosphäre um die Wende zum 19. Jahrhundert.In die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg führt dann Ravels «La Valse» ‒ eine Apotheose und gleichzeitig ein letzter Abgesang auf den traditionellen Wiener Walzer aus einer nun definitiv untergegangenen Zeit.

Anstelle des kurzfristig verhinderten französischen Taktstockschwingers Bertrand de Billy übernahm die Estin Anu Tali, dies mit leicht abgeändertem Programm.

Festlicher Auftakt mit Franz von Suppé

Dirigentin Anu Tali
Dirigentin Anu Tali

Das Neujahrskonzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) des Luzerner Sinfonieorchesters unter der leitenden Hand von Anu Tali begann mit der festlichen Ouvertüre zur Operette “Leichte Kavallerie” von Franz von Suppé. Schon die ersten Töne versetzten das Publikum in eine feierliche Stimmung, die den Auftakt für einen Abend voller musikalischer Höhepunkte bildete.

Spanische Klänge mit Joaquín Rodrigo

Harfenist Xavier de Maistre und Dirigentin Anu Tali mit spanisch aufrechter Haltung Foto Philipp Schmidli
Harfenist Xavier de Maistre und Dirigentin Anu Tali mit spanisch aufrechter Haltung Foto Philipp Schmidli

Der Übergang zu Joaquín Rodrigos “Concierto de Aranjuez” für Harfe und Orchester faszinierte mit einem bemerkenswerten Wechsel der Stimmung. Der Harfensolist Xavier de Maistre entführte das Publikum in die sonnengetränkten Landschaften Spaniens. Rodrigo’s meisterhafte Komposition und de Maistres virtuoses Spiel verschmolzen zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das die Zuhörer in eine Welt voller Emotionen entführte und diese zu einem langanhaltenden Applaus motivierten. Dafür belohnte uns der Solist mit einer kurzen Zugabe auf seiner Harfe.

Magische Klänge von Antonin Dvořák

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch (1).jpg
Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Das Luzerner Sinfonieorchester setzte seine klangliche Reise nach der Pause fort mit Antonin Dvořáks “Das goldene Spinnrad” Op. 109. Die Musik entfaltete sich wie ein märchenhaftes Gewebe, gewoben aus lyrischen Melodien und dramatischen Höhepunkten. Unter Anu Talis Leitung fand das Orchester eine harmonische Balance zwischen den verschiedenen instrumentalen Texturen, was dem Stück eine magische Qualität verlieh.

Maurice Ravels “La Valse” – ein tanzendes Poem

Der Abend ging weiter mit Maurice Ravels “La Valse”, einem poetischen und zugleich tanzenden Poem. Anu Tali führte das Orchester durch die raffinierten rhythmischen Verschiebungen und dynamischen Kontraste dieses Meisterwerks. Die musikalische Erzählung entfaltete sich wie ein Wirbelwind, der das Publikum mit sich riss und in eine Welt voller Wagnisse und Eleganz entführte.

Walzerträume mit Johann Strauss Jr.

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch
Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Der Höhepunkt des Abends erreichte seinen Gipfel mit Johann Strauss Jr.’s “Kaiser-Walzer” Op. 437. Die Leichtigkeit, mit der Anu Tali das Orchester durch die lebhaften Wirbel des Walzers führte, beeindruckte. Die musikalische Dynamik fesselte das Publikum, das sich in den mitreißenden Melodien verlor. Die künstlerische Interpretation brachte die zeitlose Schönheit von Strauss’ Komposition eindrucksvoll zur Geltung.

Fazit: Ein unvergessliches Neujahrserlebnis

Anu Tali die Taktgeberin
Anu Tali die Taktgeberin

Das Neujahrskonzert im KKL Luzern mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der inspirierenden Leitung von Anu Tali war zweifellos ein unvergessliches Erlebnis. Die sorgfältig ausgewählten Werke spiegelten nicht nur die Vielfalt der musikalischen Epochen wider, sondern zeigten auch die beeindruckende Bandbreite und Virtuosität des Orchesters.

Klangliche Brillanz und künstlerische Sensibilität

Die klangliche Brillanz des Orchesters unterstrich die meisterhafte Interpretation der Werke. Anu Tali zeigte nicht nur technisches Geschick in der Führung des Orchesters sowie gestenreiches Dirigat sondern auch eine tiefe künstlerische Sensibilität. Die Nuancen in den Interpretationen der unterschiedlichen Komponisten wurden feinfühlig herausgearbeitet, was dem Konzert eine bemerkenswerte Tiefe verlieh.

Harfensolist Xavier de Maistre begeistert

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch
Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Besonders hervorzuheben ist die herausragende Leistung des Harfensolisten Xavier de Maistre im “Concierto de Aranjuez”. Sein Spiel war von einer beeindruckenden Virtuosität und gleichzeitig von einer emotionalen Tiefe geprägt, die das Publikum tief berührte. Die Zusammenarbeit zwischen de Maistre und dem Orchester schuf eine harmonische Symbiose, die das Konzert zu einem wahrhaftigen Höhepunkt machte.

Ich, wie auch viele andere Besucher,  kennen, bzw. kannten das Werk des spanischen Komponisten eher in der Adaption bekannter Jazzmusiker.

Dirigentin Anu Tali – eine inspirierende Kraft

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch
Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Anu Tali erwies sich als inspirierende Dirigentin, die nicht nur technische Präzision, sondern auch eine tiefgreifende emotionale Verbindung zu den Werken demonstrierte. Ihre energiegeladene Präsenz auf der Bühne wirkte ansteckend und trug zur dynamischen Atmosphäre des Konzerts bei.

Das Publikum im KKL Luzern honorierte die herausragende Darbietung mit enthusiastischem Applaus zu einer stehenden Ovationen reichte es nicht ganz.. Die Magie des Neujahrskonzerts wurde durch die perfekte Symbiose zwischen Dirigentin, Orchester und dem Solisten geschaffen, und die Zuhörer wurden auf eine unvergessliche musikalische Reise, eben dem Konzert vorangestellten Titel entsprechend, auf eine «Grand Tour d’Europe» mitgenommen.

Ein gelungener Start ins neue Jahr

Insgesamt bot das Neujahrskonzert des Luzerner Sinfonieorchesters im KKL Luzern ein beeindruckendes Programm, das die künstlerische Exzellenz des Orchesters und die Leitung von Anu Tali unterstrich. Dieser festliche Abend war zweifellos ein gelungener Start ins neue Jahr für alle Liebhaber klassischer Musik.

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: Vanessa Böscch und www.sinfonieorchester.ch

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Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Anu Tali Leitung Foto Kaupo-Kikkas

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Xavier de Maistre Solist Harfe

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

Neujahrskonzertimpression vom Vanessa Bösch

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Silvesterkonzert 2023 des Zürcher Kammer Orchesters im KKL Luzern besucht von Max Thürig

Zürcher Kammerorchester Foto Harald-Hoffmann

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Organist Cameron-Carpenter Footo Thomas Grube

Simon Hebeisen am neuen mobilen Orgel-Spieltisch auf der Bühne des Konzertsaals Foto Pius Amrein

Besetzung und Programm:
Cameron Carpenter (Orgel)
Willi Zimmermann (Violine und Leitung)
Zürcher Kammerorchester
Georg Friedrich Händel Wassermusik-Suite Nr. 1 F-Dur, HWV 348
Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge Es-Dur, St. Anne, BWV 552
François Couperin Les Barricades mystérieuses, aus: Sixième Ordre de Pièces de Clavecin
Antonio Vivaldi Konzert für Violine, Orgel und Streicher d-Moll, RV 541
Johann Sebastian Bach Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527
Johann Sebastian Bach Fantasia super «Komm, Heiliger Geist», BWV 651
Georg Friedrich Händel Orgelkonzert F-Dur, HWV 292

Am Silvesterabend 2023 tauchte das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) in die festliche Atmosphäre eines herausragenden Konzerts ein, präsentiert vom Zürcher Kammer Orchester unter der inspirierenden Leitung des Konzertmeisters Willi Zimmermann. Das Konzert versprach eine reichhaltige Auswahl an Meisterwerken aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte, und das Publikum wurde – trotz regnerischem Wetter zum Jahreswechsel – nicht enttäuscht.

Georg Friedrich Händels Wassermusik: Ein erfrischender Auftakt

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Das Konzert begann mit Georg Friedrich Händels erfrischender sprudelnder “Wassermusik”, genauer gesagt der Suite Nr. 1 F-Dur HWV 348. Die wundervollen Klänge der Barockmusik entfalteten sich im Saal, während das ZKO mit präzisem Spiel und lebhafter Interpretation die Zuhörer*innen in eine festliche Stimmung versetzte. Zusätzlich zu diesem gelungenen Einstieg trugen auch die in Rot/Schwarz gekleideten Musiker*innen bei, die für einmal nicht sitzend sondern stehend auf höchstem Niveau musizierten.

Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Es-Dur, St Anne BWV 552: Monumentale Klanglandschaften

Cameron Carpenter Solist an der Orgel

Das majestätische Präludium und Fuge in Es-Dur, auch als “St. Anne” bekannt, fesselte die Anwesenden mit ihren monumentalen Klanglandschaften. Konzertmeister Willi Zimmermann führte das Orchester geschickt durch Bachs meisterliche Komposition, und die beeindruckende Akustik des KKL Luzern trug dazu bei, die Tiefe und Pracht dieses Werkes hervorzuheben.

 

 

Francois Couperin’s Les Barricades Mystérieuse: Ein Hauch von Raffinesse

Impression des Konzertes tags darauf in der Tonhalle

Die subtile Eleganz von Francois Couperins “Les Barricades Mystérieuses” brachte einen Hauch von Raffinesse in den Silvesterabend. Die feinen Nuancen dieser Barockkomposition wurden vom Orchester hervorragend umgesetzt und zart und einfühlsam dargeboten.

 

 

Antonio Vivaldis Konzert für Violine und Orgel d-Moll RV 541: Virtuosität vereint.

Impression des Konzertes tags darauf in der Tonhalle

Der Stargast des Abends, der amerikanische Organist Cameron Carpenter – er zählt mit seiner aussergewöhnlichen Musikalität und einer nahezu grenzenlosen technischen Fertigkeit zu den Ausnahmetalenten der internationalen Musiklandschaft –  betrat die Bühne für Vivaldis Konzert für Violine und Orgel in d-Moll. Carpenter verzauberte das Publikum mit seinem virtuosen Spiel auf der hauseigenen Goll Orgel. Im Zusammenspiel mit Willi Zimmermann als excellenter Solist an der Violine, sorgten die beiden für einen Höhepunkt des Silvesterabends, meisterlich unterstützt durch das anmutige und kraftvolle Spiel des gesamten Orchesters. Ein wahrlicher Genuss!

Johann Sebastian Bachs Trisonate Nr. 3 d-Moll BWV 527 und Fantasia super «Komm heiliger Geist» BWV 651: Bachsche Brillanz

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Das Konzert setzte sich nach einer 20 minütigen Pause mit Johann Sebastian Bachs Trisonate Nr. 3 in d-Moll fort, präsentiert mit unvergleichlicher Bachscher Brillanz. Die feine Abstimmung zwischen den Instrumenten und die harmonische Balance faszinierten das Publikum. Die Fantasia super “Komm heiliger Geist” BWV 651 offenbarte Bachs tiefen spirituellen Ausdruck, den Stargast Carpenter mit den erhabenen Klängen der Orgel sehr beeindruckend interpretierte.

Georg Friedrich Händels Konzert für Orgel F-Dur HWV 292: Triumphaler Abschluss

Solist an der Orgel Cameron Carpenter

Das Konzert erreichte seinen triumphalen Höhepunkt mit Georg Friedrich Händels Konzert für Orgel in F-Dur. Cameron Carpenter, an der beeindruckenden Goll Orgel, entfesselte eine kraftvolle Klangwelt, die den Saal mit festlichem Glanz erfüllte. Das Zürcher Kammer Orchester mit Willi Zimmermann als Konzertmeister begleitete ihn mit beeindruckender Präzision und Einfühlsamkeit.

Das Silvesterkonzert 2023, das die Magie der Musik in all ihrer Pracht entfaltete, wird zweifellos in den Herzen der Zuhörer als ein klangliches Highlight in Erinnerung bleiben. Ein weiterer grossartiger Auftritt des ZKO reiht sich so nahtlos in die bereits zur Tradition gewordenen Silvesterbegegnungen in Luzern ein.

 

Die Ausführenden bedanken sich für den Applaus

Das Publikum belohnte die Musiker*innen mit einem langanhaltenden Applaus und wurde dafür mit zwei kurzen aber sehr inspirierenden Zugaben belohnt. Ein Konzert der ersten Güteklasse begleitete so die Besucher*innen in die Silvesternacht und anschliessend ins neue Jahr!

Fotos:  Hermine Tschopp und www.zko.ch

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Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Cameron Carpenter freut sich zusammen mit Willi Zimmermann und den andern Ausführenden über den Applaus

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Die Ausführenden bedanken sich für den Applaus, Foto vom Konzert tags drauf in der Zürcher Tonhalle

Cameron Caroenter mit seiner International Touring Organ

Cameron Caroenters International Touring Organ

 

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Lena-Catharina Schneider künstlerische Leiterin

Silvesterkonzert des Zürcher Kammerorchesters mit Cameron Carpenter, KKL Luzern, 31.12.2023, besucht von Léonard Wüst

Zürcher Kammerorchester Foto Harald-Hoffmann

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Organist Cameron-Carpenter Footo Thomas Grube

Simon Hebeisen am neuen mobilen Orgel-Spieltisch auf der Bühne des Konzertsaals Foto Pius Amrein

Besetzung und Programm:
Cameron Carpenter (Orgel)
Willi Zimmermann (Violine und Leitung)
Zürcher Kammerorchester
Georg Friedrich Händel Wassermusik-Suite Nr. 1 F-Dur, HWV 348
Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge Es-Dur, St. Anne, BWV 552
François Couperin Les Barricades mystérieuses, aus: Sixième Ordre de Pièces de Clavecin
Antonio Vivaldi Konzert für Violine, Orgel und Streicher d-Moll, RV 541
Johann Sebastian Bach Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527
Johann Sebastian Bach Fantasia super «Komm, Heiliger Geist», BWV 651
Georg Friedrich Händel Orgelkonzert F-Dur, HWV 292

Das diesjährige Silvesterkonzert versprach eine außergewöhnliche musikalische Reise durch die Meisterwerke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, François Couperin und Antonio Vivaldi, ausnahmsweise mal bei regnerischem, aber durchaus milden Wetter. Willi Zimmermann leitete das herausragende Zürcher Kammerorchester in der festlichen Atmosphäre des Konzertsaals im KKL Luzern Dazu als Solist Cameron Carpenter, für einmal an der hauseigenen Goll Orgel, nicht an seiner International Touring Organ, einer monumentalen digitalen Orgel seines eigenen Designs- dies versprach eine beeindruckende Performance, die die Zuschauer auf eine klangliche Entdeckungsreise mitnehmen würde.

Lena-Catharina Schneider künstlerische Leiterin
Lena-Catharina Schneider künstlerische Leiterin

Wie jedes Jahr wurden die Anwesenden von Lena-Catharina Schneider, der künstlerischen Leiterin des ZKO, herzlich willkommen geheissen und mit dem besten Neujahrswünschen bedacht.

Händels Wassermusik-Suite Nr. 1 F-Dur, HWV 348: Eine majestätische Eröffnung

Cameron Carpenter Solist an der Orgel
Cameron Carpenter Solist an der Orgel

Das Konzert eröffnete mit Händels Wassermusik-Suite Nr. 1 F-Dur, HWV 348, eine majestätische Komposition, die den Saal mit festlichen Klängen erfüllte. Das Zürcher Kammerorchester unter der souveränen Leitung von Willi Zimmermann verlieh dem Stück eine dynamische Energie, die sich auf seine Mitmusiker*innen übertrug und so einen mitreißenden Start in das Konzert schuf.

Bachs Präludium und Fuge Es-Dur, St. Anne, BWV 552: Eine Hommage an die Barockmeister

Impression des Konzertes tags darauf in der Tonhalle
Impression des Konzertes tags darauf in der Tonhalle

Das Programm führte fort mit Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Es-Dur, St. Anne, BWV 552. Diese Hommage an die Barockmeister zeigte die beeindruckende Vielseitigkeit des Komponisten. Die präzise Interpretation von Cameron Carpenter an der Orgel schuf einen einen harmonischen Klangteppich. Die akustische Präsenz und die dynamischen Nuancen ließen das Publikum in die tiefen musikalischen Schichten von Bachs Meisterwerk eintauchen.

Couperins Les Barricades mystérieuses: Ein filigranes Juwel der Barockmusik

François Couperins Les Barricades mystérieuses aus dem Sechsten Ordre de Pièces de Clavecin führte das Publikum in eine Welt filigraner Eleganz. Die zarten Klänge der kurzen Komposition liessen Cameron Carpenter am ausgelagerten Spielpult der Goll Orgel, dem mobilen Orgel-Spieltisch, die mysteriöse Atmosphäre perfekt einfangen. Diese scheinbar leichte, aber raffinierte Auswahl zeigte die Bandbreite der barocken Ausdruckskraft und das meisterhafte Können des Interpreten.

Vivaldis Konzert für Violine und Orgel d-Moll, RV 541: Virtuosität im Dialog

Impression des Konzertes tags darauf in der Tonhalle
Impression des Konzertes tags darauf in der Tonhalle

Ein Höhepunkt des Abends, da etwas fröhlicher, als die andern Konzertteile, war zweifelsohne Vivaldis Konzert für Violine und Orgel d-Moll, RV 541. Die bemerkenswerte Interaktion zwischen Willi Zimmermann an der Violine, als brillanter Solist, und Cameron Carpenter an der Orgel schuf einen Dialog der Virtuosität. Die scharfen Kontraste zwischen den beiden Instrumenten wurden mit Anmut und Präzision dargeboten, wobei das Zürcher Kammerorchester die Struktur des Werks kraftvoll unterstützte. Die feurige Interpretation dieses Konzerts begeisterte das Publikum, hinterließ einen bleibenden Eindruck und bescherte den Ausführenden einen langanhaltenden Applaus, bevor man sich, angeregt diskutierend in die diversen Foyers zur Pause begab.

Bachs Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527: Klangliche Raffinesse in Dreifachform

Cameron Carpenter freut sich zusammen mit Willi Zimmermann und den andern Ausführenden über den Applaus
Cameron Carpenter freut sich zusammen mit Willi Zimmermann und den andern Ausführenden über den Applaus

Die Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527 von Johann Sebastian Bach führte uns in die Welt der klanglichen Raffinesse. Die organische Verschmelzung des introvertierten Organisten mit seinem Instrument schuf eine harmonische Einheit.  sein einfühlsames Spiel  ermöglichte eine nuancierte Darbietung, die die Vielschichtigkeit von Bachs Komposition hervorhob. Die Präzision des amerikanischen Tastenmeisters bei der Ausführung enthüllte die barocke Brillanz in ihrer reinsten Form.

Bachs Fantasia super «Komm, Heiliger Geist», BWV 651: Spirituelle Tiefe in der Orgelkunst

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp 1
Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp 1

Mit Bachs Fantasia super «Komm, Heiliger Geist», BWV 651, erreichte das Konzert eine spirituelle Tiefe. Cameron Carpenters einfühlsame Interpretation dieser Orgelkomposition entfaltete sich mit einer kontemplativen Intensität. Die majestätischen Klänge der Orgel füllten den Raum und schufen eine erhebende Atmosphäre. Diese Auswahl demonstrierte Carpenters Fähigkeit, nicht nur technisch brillant zu spielen, sondern auch tiefe emotionale Nuancen zu transportieren.

 

 

 

Händels Konzert für Orgel F-Dur, HWV 292: Ein triumphaler Abschluss

Solist an der Orgel Cameron Carpenter
Solist an der Orgel Cameron Carpenter

Das Silvesterkonzert fand seinen triumphalen Abschluss mit Händels Konzert für Orgel F-Dur, HWV 292. Hier entfaltete Cameron Carpenter noch einmal sein ganzes Können an der Orgel und führte das Publikum durch ein Finale voller Festlichkeit und Begeisterung. Das Zürcher Kammerorchester unterstützte diesen festlichen Ausklang mit präzisem Spiel, einer ansteckenden Spielfreude und erneut konnten, wie bei Händel üblich, die Solobläser besonders brillieren.

Den stürmischen, langanhaltenden Schlussapplaus belohnten die Protagonisten in Form von zwei kurzen Zugaben.

 

 

 

 

 

Fazit: Ein unvergessliches Konzerterlebnis zum Jahreswechsel

Die Ausführenden bedanken sich für den Applaus
Die Ausführenden bedanken sich für den Applaus

Das Silvesterkonzert mit Cameron Carpenter an der Orgel, Willi Zimmermann an der Violine und dem Zürcher Kammerorchester war zweifelsohne ein musikalisches Highlight zum Jahreswechsel, wenn auch, meiner Meinung nach, mit einer etwas zu ernsten Stückauswahl für ein Silvesterkonzert. Die meisterhafte Interpretation der ausgewählten Werke von Händel, Bach, Couperin und Vivaldi durch die herausragenden Musiker*innen hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die virtuose Darbietung, die klangliche Präzision und die emotionale Tiefe machten dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Liebhaber klassischer Musik und knüpfte an die nun schon lange andauernden Erfolge der Silvesterkonzerte des ZKO im KKL Luzern an..

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos:  Hermine Tschopp und www.zko.ch

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Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Cameron Carpenter freut sich zusammen mit Willi Zimmermann und den andern Ausführenden über den Applaus

Silvesterkonzert Konzertimpression von Hemine Tschopp

Die Ausführenden bedanken sich für den Applaus, Foto vom Konzert tags drauf in der Zürcher Tonhalle

Cameron Caroenter mit seiner International Touring Organ

Cameron Caroenters International Touring Organ

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Erstes Rendez Vous

Das Rendez Vous im Restaurant – etwas Romantik zum Jahresauftakt beschert uns Herbert Huber

Sympathischer Ort für das erste Renzdez vous

Ihr Erstes Rendez Vous

Ihr Erstes Rendez Vous

Noch heute geht man beim ersten „Rendez Vous“ meistens ins Restaurant. Doch was gehört sich bei den Treffen und wie viel Romantik darf sein? Schon mit der Pünktlichkeit zeigt man, ob man den zu treffenden Menschen wertschätzt.  So darf man den Rendez – Vous Partner auf keinen Fall warten lassen. Es könnte nämlich passieren, dass er oder sie in eine abwehrende Haltung übergehen. Die Stimmung ist im Eimer. Eine normale Reaktion.

Durch das zu spät kommen steigt die Verunsicherung des Gegenübers, ob möglicherweise der Termin geplatzt sein könnte. Kurz: Unpünktlichkeit ist ein absolutes NO GO beim ersten Treffen. Im Gegensatz zu früher gibt es ja heute SMS, wenn der Zug Verspätung hat. Oder ein Autoreifen geplatzt ist. Oder wenn man seinem Chef noch eine Antwort schuldig war.

Erstes Rendez Vous
Erstes Rendez Vous
Erstes Rendez Vous
Erstes Rendez Vous

Was bei einem Rendez – vous im Restaurant wichtig ist und zur Romantik gehört ist zwingend ein großzügiger Abstand zum nächsten Tisch. Darf beim Reservieren gewünscht werden, wie auch der allfällige Pegelstand der Tonkonserve – also der Musik, meinte Ich. Nur so ist eine gewisse Privatsphäre gesichert. Wichtig für eine erfolgreiche Verabredung sind ein gepflegt gedeckter Tisch und Kerzenschein. Kein Blumenstock, welcher die Aussicht auf das Gegenüber verdeckt. Freundliches und zuvorkommende Servicemitarbeiter, sowie eine angenehme Lautstärke im Restaurant. Also spielt die Wahl des Restaurants eine sehr wichtige Rolle.

Knoblauch, Zwiebeln und Schnellimbiss.

Erstes Rendez Vous
Erstes Rendez Vous

Eine Unfrage ergab, dass über 50 Prozent beim ersten Treffen auf keinen Fall ein Fast-Food-Lokal besuchen. Ebenso wenig beliebt sind zum Beispiel Gerichte mit Knoblauch und rohen Zwiebeln. Eine Suppe als Hauptgang würden 29 Prozent der Befragten ebenfalls niemals bei einer Verabredung wählen. Außerdem sind komplizierte Gerichte, bei deren Verzehr man sich nämlich blamieren könnte, wenig gefragt.

 

 

 

 

 

 

Weniger ist mehr, so auch beim Alkohol

Erstes Rendez Vous
Erstes Rendez Vous

Sicherlich schadet das Trinken eines Gläschen Weines während des Treffens nicht Wenn das Gegenüber nur bei ihrem Softdrink bleibt, während die andere ein alkoholisches Getränk nach dem anderen trinkt, dann wirft das kein gutes Licht auf den starken Alkohol konsumierende Person. Um daher sein Stelldichein nicht mit einem übermäßigen Alkoholkonsum zu vergraulen, empfiehlt es sich stets auf die Getränkewahl des Gegenübers zu achten und sich besser danach zu richten.

 

 

 

 

 

 

Wer bezahlt die Rechnung?

Rehragout Rendezvous-
Rehragout Rendezvous-

Für 95 Prozent der Restaurant-Gäste sind die Tischmanieren des Gegenübers beim ersten gemeinsamen Essen sehr wichtig! Wenn nach dem Essen die Rechnung kommt, sollte der Mann diese dann bezahlen und das am besten diskret. Der Knigge macht es sich ganz einfach und bestimmt: Wer zum Treffen eingeladen hat, der zahlt auch. Nur ist das oft nicht so einfach zu sagen, wer denn jetzt eingeladen hat. Eine Verabredung basiert meist auf beiderseitigem Einverständnis, statt auf einer expliziten Einladung. Es sei denn, einer von beiden sagt: „Ich möchte dich zum Essen einladen.“ Aber leider überwiegt die Zahl der gemeinschaftlichen „Lass uns essen gehen“ Rendez Vous.

Und dann kommt noch die Gleichberechtigung. Als emanzipierte Frau möchte man ja vielleicht auch mal einladen. Alles zu kompliziert? Sicher nicht. Gerade bei einem ersten Rendez – Vous erkennt man den gesunden Menschen Verstand des Gegenübers. Das wichtigste finde ich, ist immer der Augenkontakt.  Und man darf beim ersten Rendez vous auch ruhig mal „rot“ werden (vor Aufregung). So war es vor 60 Jahren bei meiner Gertrude und mir.

Text   www.herberthuber.ch

Fotos www.pixelio.de

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Rendez vous Symbolbild

Rendezvous mit_dem Hummer

Rendez vous Symbolbild

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