Urlaubsreisen in Zeiten des Terrors
Gefragt nach den Konsumprioritäten, rangieren Urlaubsreisen bei den Deutschen nach dem Thema Ernährung noch immer auf Rang zwei. Gut so. Denn wegen Terror und Konflikten auf das Reisen ganz zu verzichten wäre die falsche Reaktion. Die Deutschen werden sich ihre Lust am Reisen nicht nehmen lassen - sie werden sich aber andere Ziele suchen. Spanien etwa oder Italien. Oder aber Deutschland. Das muss kein Fehler sein.
Quelle: ots / Stuttgarter Nachrichten / Bild: _dChris (CC BY 2.0)
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Die Lufthansa hat eine Task Force zusammen gestellt, um die drastischen Verspätungen bei Langstreckenflügen der Billigtochter Eurowings in den Griff zu bekommen. Das sagte Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es werde alles getan, "um diese Dinge schnellstmöglich abzustellen".
Nach dem Terroranschlag in Istanbul rechnet der führende deutsche Tourismusforscher, Jürgen Schmude, künftig mit weniger Reisen von Bundesbürgern in muslimische Länder. "Reisende werden jetzt generell Länder meiden, in denen IS-Anschläge wahrscheinlicher sind, das sind natürlich vor allem muslimische Länder", sagte Schmude der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
Nach dem Absturz eines russischen Urlaubsfliegers auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel Anfang November mit 224 Toten setzt der Reisekonzern TUI Deutschland ab sofort alle Flüge in das ägyptische Scharm el Sheikh bis Ende Januar 2016 aus.